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Son

20.

August

Inferno Triathlon und TTL Sommernachtsfest - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war wieder einiges los: im Berner Oberland fand der Inferno Triathlon statt, das Radrennen "Tortour" fand rund um die Schweiz statt und in Schlieren im Limmattal fand das TTL Sommernachtsfest statt.

Während Patricia Franke als Athletin in einem 2-er Team an der Tortour Challenge am Start stand und einen etwas "holprigen" Event erlebt, wo sie und ihre Kollegin nicht die ganze Strecke unter anderem wegen des stürmichen Wetters absolvieren konnten, hatte Max Schneble am Start des Inferno Triathlons mehr Wetterglück und auch das TTL konnte davon profitieren, dass der Samstag nicht ganz so ins Wasser fiel wie vorhergesagt.

Inferno Triathlon

Max hat es dieses Jahr wirklich im Sinn. Ironman 70.3 Rappi - zum "aufwärmen", Swissman - als neue Herausforderung und doch auch zum geniessen, Gigathlon Single - weil das Rennen grad so vor der Haustüre stattfindet, Triathlon Zürich - weil's einfach zum Standardprogramm dazugehört und der Inferno Triathlon - als Abschluss einer intensiven Saison.

Max war wieder mit seinen Top Betreuern in der Schweiz unterwegs - dieses Mal ging's ins Berner Oberland, um am Inferno Triathlon, wo vier Disziplinen (Schwimmen, Velo, Bike und Laufen) zu absolvieren sind.  Der Start am Morgen früh war genial: tolle Stimmung bei einem familiären Event, wo die Organisation und der gesamte Set-up so richtig von Herzen kommen. Beim Start war nichts mehr zu merken von der stürmischenn Nacht und der schlechten Wettervorhersage. Die Wassertemperatur war für Max perfekt und er konnte ein ganz starke Schwimmleistung zeigen und kam mit der Spitze aus dem Wasser.

Auf dem Rennvelo musste er die ganz schnellen Konkurrenten ziehen lassen und Max zog sein eigenes Tempo durch. Gerne wäre er schneller unterwegs gewesen, doch der Tag war ja noch lang und Max wollte sich richtig einteilen, damit das Ziel Schilthorn auch erreicht werden könnte. So fuhr Max die coupierte Strecke in einem moderaten Tempo und konnte in Grindelwald gut auf das Bike wechseln.

Auf dem Bike gab es ein kleines "Deja-Vue", da schon der Swissman auf die kleine Scheidegg hoch geführt hatte. Vor der Bikeabfahrt hatte Max im Vorfeld fast am meisten Respekt. Umso grösser war seine Freude, dass diese richtig super lief. Er konnte es richtig krachen lassen, wurde nicht von anderen Mitstreitern bedrängt und konnte sich so ganz auf sich konzentrieren.

In Stechelberg erfolgte dann der Wechsel auf s'Laufen. Und damit der Start in den krönenden Abschluss. Im Vorfeld hätte Max nicht erwartet, dass er nochmals so eine tolle Laufleistung würde zeigen können. Doch Max konnte in einem guten Tempo von Stechelberg nach Mürren laufen (und dies trotz einer Höhendifferenz von etwa 1000 Höhenmetern). In Mürren gab es noch einen letzten Stop, Wechsel in etwas wärmere Kleidung, motivierende Worte von den Supportern und dann hiess es noch den letzten Streckenabschnitt auf das Schilthorn in Angriff zu nehmen. Dieser Teil der Strecke wird eher "wandernd" als laufend absolviert. Doch umso mehr Zeit blieb hier zum geniessen. Die mystische Stimmung, Nebelschwaden die über die Laufstrecke hinwegzogen und dann die Stimme des Speakers ... Unbeschreiblich und der Zieleinlauf war für Max ganz speziell - Emotionen pur!

Max Fazit: "Mega-cooler Event, hammermässig, rückblickend hat es mega Spass gemacht und ich habe es genossen. Dies war für mich der dritte grosse Event nach Swissman und Gigathlon. Ich bin selber überwältigt und so weit auch etwas stolz darauf, dass ich es geschafft habe, auch unterwegs immer Motiviation gefunden habe, um weiter zu pushen. Und auch wenn der Inferno rangmässig nicht top ist, so ist er auch nicht flop und es war ein grosser Schritt für mich, dass nicht nur der Rang zählt, sondern auch das Erlebnis!"

Wir schliessen uns diesen Worten an: nicht die Zeit, nicht der Rang, sondern das Erlebnis stehen im Vordergrund! Und dieses scheint genial gewesen zu sein! Wir freuen uns mit Max über diese tolle Leistung - und auch wenn's sekundär ist, sind wir dennoch beindruckt mit dem tollen 14. Schlussrang! Herzliche Gratulation an Max!

Inferno Triathlon - 2017
Kat/Rang Name Schwimmen 3.1km Rennvelo 97km Bike 30km Laufen 25km Total
AK1 / 14. Max Schneble 0:49:33 3:56:25 1:58:27 3:54:26 10:38:52

TTL Sommernachtsfest

Auch die TTLer im heimischen Limmattal waren froh, dass das Wetter besser war als vorausgesagt. Denn zu Hause stand das jährliche Sommernachtsfest an!

Dieses Jahr hatte das TTL eine ganze Badi für sich gemietet und konnte ganz unter sich nach Belieben schwimmen, rutschen, klettern - alles ausnutzen, was die Badi im Angebot hat. Einige Jungs testeten die Rutschbahn und wie es sich wohl am schnellsten rutschen liesse (flach hinlegen, Körper vollständig anspannen, Textilbremse vermeiden war der Output dieses kleinen Tests). Andere versuchten sich an der Kletterwand, wo die Sicherung nicht ein Seil sonder das untenstehende Wasser ist und einige zogen einfach noch ein paar Bahnen im 50m Becken und einige liessen die nassen Aktivitäten ganz aus und konzentrierten sich auf das Grillieren, Essen und gemütliche Beisammensein.

Es wurde viel diskutiert, gelacht, ausgetauscht, geredet... Insgesamt war es ein sehr gemütlicher Abend mit feinem Essen und bester Stimmung!

Vielen Dank an alle, die dabei waren! Wir hoffen möglichst viele an unserem nächsten Event - dem 100x100m Schwimmen am 17. September - begrüssen zu dürfen!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. August 2017 um 21:19 Uhr
 

Son

13.

August

Schaffhauser Triathlon - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende fand der Triathlon Schaffhausen statt und vom Tri Team Limmattal stand Karin Zürcher am Start dieses Triathlons. Das Spezielle am Triathlon Schaffhausen ist sicher die erste Disziplin, denn das Schwimmen findet im Rhein statt. Und da dieser das Tempo der Schwimmer natürlich positiv beeinflusst, ist die Schwimmstrecke dementsprechend überproportional lang und natürlich ist es auch kein Rundkurs sondern es wird von A nach B geschwommen.

Die Wettervorhersagen für Samstag waren eher etwas herbstlich und während es in vielen Teilen der Schweiz noch kühl und teilweise nass war, hatten die Athleten in Schaffhausen einigermassen Glück und konnten den Wettkampf bei mehrheitlich trockenen Bedingungen absolvieren. Allerdings war die Wechselzone - welche auf einem Stoppelfeld eingerichtet war - eher etwas schlammig. Auch waren nicht alle Strassen ganz trocken und so musste man auch beim Velo fahren gut aufpassen.

Für Karin lief der Wettkampf sehr gut. Auf den ersten Metern war es allerdings etwas chaotisch im Wasser und Karin musste etwas kämpfen, um einen guten Rhythmus zu finden. Doch als sich das Feld etwas auseinanderzog, ging es dann bedeutend besser. Die Velostrecke ist etwas coupiert, was Karin als sehr erfahrene Velofahrerin und Bikerin entgegenkommt und entsprechend konnte sie hier zeigen, was in ihr steckte. Während die Temperaturen auf dem Velo eher etwas kühl waren, war es dafür ideal beim Laufen. Die abschliessende Disziplin, die auch mit einigen Höhenmetern bespickt ist, konnte Karin auch erfolgreich hinter sich bringen. Unterstützt von der tollen Atmosphäre, die am Schaffhauser Triathlon sehr speziell ist, konnte Karin sich den 2. Rang sichern.

Wir gratulieren zu dieser tollen Leistung und freuen uns über diesen Podestplatz für das TTL! Super gemacht Karin!

Triathlon Schaffhausen - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 2.1km Velo 31.6km Laufen 7,.5km Total
AK2 / 2. Karin Zürcher 0:15:59 1:01:42 0:35.53 1:56:40

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. August 2017 um 22:41 Uhr
 

Son

06.

August

Triathlon Nyon, City Triathlon Frankfurt - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem wettermässig durchzogenem Wochenende fanden zwei Triathlons mit TTL-Beteiligung statt: Gordi Müller und Marcel Bellia reisten nach Nyon, um an einem weiteren Wettkampf des Triathlon Circuit zu starten. Und Patricia Franke und Jeannine Zenker reisten in ihre Heimat, um am City Triathlon Frankfurt teilzunehmen.

Triathlon Nyon

Für Marcel war der Triathlon Nyon der "Wiedereinstieg" in das Wettkampfgeschehen nach den Ferien und für Gordi war die Situation genau umgekehrt, da er noch den Traithlon Nyon absolvierte bevor's in die Ferien geht. Schwimmen und Velo absolvierten die beiden TTLer fast im Gleichschritt, hatten sie in beiden Disziplinen fast dieselbe Zeit. Leider war es aber nicht der Tag von Marcel. Auf dem Laufen hatte er mit Magenproblemen zu kämpfen und konnte den Triathlon daher nicht beenden. So heisst die Devise für Marcel, nach vorne schauen und in Uster hoffentlich mit einer besseren Form wieder angreifen zu können. Bei Gordi lief es auch im Laufen gut und er konnte auch die dritte Disziplin erfolgreich hinter sich bringen und sicherte sich den genialen 10. Rang!

Triathlon Nyon - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
AK 35-44 / -- Marcel Bellia 0:26:03 1:13:34 -- --
AK 45-54 / 10. Gordi Müller 0:26:35 1:13:30 0:47:42 2:33:04

City Triathlon Frankfurt

Patricia und Jeannine zog es an diesem Wochenende in ihre Heimat und sie starteten beide am City Traithlon in Frankfurt. Für beide war es aber hauptsächlich ein "Spass-Triathlon". Patricia hatte Freunde und Familie sowohl auf als auch neben der Wettkampfstrecke und für sie war das Ziel "Plausch", Zeiten spielen nicht wirklich eine Rolle. Und auch für Jeannine war die Anweisung vom Coach klar: "Versuch es zu geniessen". Auch für sie waren die Zeiten nicht unbedingt so relevant. Doch auch wenn's "nur" zum Plausch ist oder das Geniessen im Vordergrund stehen, so muss ein Triathlon doch auch erst absolviert und gefinisht werden! Patricia hatte auf dem Schwimmen vor allem mit der Orientierung zu kämpfen, da sie die Bojen nicht so gut sah und ihr auch der Rolling Start nicht so gefiel. Die Radstrecke gefiel ihr dafür umso besser, vor allem da ihr flach sehr entgegenkommt und auf dem Laufen war die Stimmung einfach genial. Und wenn man bei diesem "Plausch-Geniess-Triathlon" die Zeiten unserer Athletinnnen studiert: sieht doch gar nicht so schlecht aus! Aber... der Fairness halber muss man hier sagen, dass die Velozeit von Patricia so nicht stimmt. Auch wenn Patricia sicherlich eine starke Velofahrerin ist (schliesslich hat sie den Nove Colli - über die lange Distanz! - absolviert), dann kann sie die Velostrecke doch nicht im selben Tempo befahren wie die Pro-Männer ;-). Aber eben: die Zeiten spielen nicht so eine Rolle. Der Wettkampf selber ist das Highlight und mit einer Laufstrecke, die durch ein Einkaufszentrum führt ist die Stimmung schon sehr speziell!

City Triathlon Frankfurt - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen (1.5km) Velo (45km) Laufen (10km) Total
AK30 / 6. Patricia Franke 0:33:31 (1:00:11) 0:52:44 2:42:16
AK35 / 25. Jeannine Zenker 0:46:21 1:14:55 0:53:49 3:02:48

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. August 2017 um 03:58 Uhr
 

Son

30.

Juli

Ironman Zürich - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Wie immer folgt nach dem Triathlon Samstag in Zürich am Sonntag jeweils der Ironman. Und auch dieses Jahr waren wieder Tri Team Limmattaler dabei: Barbara Kuster startete einmal mehr am Ironman Zürich und zahlreiche TTLer nahmen als Zuschauer Teil an diesem Triathlon-Grossanlass!

Barbara ist eine sehr erfahrene Ironman-Athletin und auch den Ironman Zürich hat sie schon mehrmals erfolgreich bestritten. Aber der Start im 2017 war dennoch in gewisser Weise eine Premiere - nicht nur für Barbara aber auch gleichzeitig für ihren grössten Fan, Supporter und Betreuer Koni Kuster. Denn dieses Jahr starteten gleich zwei Athleten der Familie Kuster am Ironman. Ihr Sohn Patrik wollte die Herausforderung Ironman annehmen und auch die volle Distanz in Angriff nehmen.

Patrik war lange im Downhill Biken zu Hause und bestritt in dieser Disziplin Wettkämpfe. Letztes Jahr aber änderte er dies, startete nicht mehr an Downhill Bike Wettkämpfen, dafür stand er am Start von Triathlon Wettkämpfen. Und das gefiel nicht nur ihm sondern auch den stolzen Eltern. So wurde der Weihnachtswunsch auch gerne erfüllt: Patriks Geschenk zu Weihnachten waren Startplätze am Ironman 70.3 in Rappi und am Ironman Zürich - beides Wettkämpfe, die auch Barbara in Angriff nahm.

Vor dem Wettkampf meinte Barbara, das Ziel sei schlicht und einfach das Finishen. Sowohl für sie als auch für den Sohnemann. Keine Spur von "Familen Duell" oder "Familien Wettkampf". Viel mehr war die Lust und Freude am Sport im Generellen und am Triathlon im Speziellen die treibende Kraft.

Und so standen Mutter und Sohn am Sonntag Morgen auf der Landiwiese und stiegen bei wunderschönem Morgenrot in den Zürichsee und schwammen 3.8km. Koni meinte vor dem Rennen, dass Barbara von den beiden wohl die stärkere Schwimmerin wäre und er schätzte daher, dass sie zuerst aus dem Wasser kommen würde. Im Velo würde Patrik sicher schneller sein und im Laufen käme die Erfahrung wohl wieder eher Barbara zu Gute. Alles in allem war die grobe Schätzung von Koni, dass beide wohl ähnlich lange hätten für den Ironman. Doch Patrik belehrte ihn eines Besseren: im Schwimmen war er mehr als 7 Minuten schneller, im Velo erfüllte er die Erwartungen von Koni und im Laufen konnte er auch eine starke Leistung zeigen und so beendete Patrik seinen ersten Ironman auf dem tollen 9. Rang in seiner Alterskategorie (18 - 24).

Das Rennen von Barbara verlief alles in allem sehr gut. Sie absolvierte die Schwimmstrecke erfolgreich und genoss das ruhige Wasser und die sensationell schöne Stimmung im Zürichsee am frühen Morgen. Auf dem Velo lief es Barbara gut, obwohl sich vor allem auf der zweiten Runde die brennende Juli-Sonne bemerkbar machte und erbarmungslos auf die Athleten runterbrannte. Die hohen Temperaturen und die starke Sonne machte Barbara schon etwas zu schaffen. Aber sie liess sich davon nicht beirren und fuhr sehr konstant über die ganzen 180 km.

Auf dem abschliessenden Marathon empfand Barbara die Hitze dann gar nicht mehr als so brennend und sie war froh, dass es ab und zu ein paar Wolken am Himmel hatte und die Temperaturen so etwas erträglicher machten. Das Laufen lief ihr wieder richtig gut. Auch für die vielen TTL-Zuschauer schien es, als ob sie den Marathon locker laufen würde. Sie lief die ganzen 42.2km und hatte immer ein Lächeln bereit für ihre Fans und auch genügend Energie um ihren Supportern etwas zuzurufen, zu winken und mit ihnen abzuklatschen.

Als Barbara "nur" noch etwa 6km zu Laufen hatte, wusste sie, dass sie sich wohl auf einen Erfolg freuen könnte - obwohl sie gleichzeitig auch sagte, dass auch diese letzten paar km erst noch erfolgreich abgespult werden müssten. Nur auf der letzten langen Gerade auf der Seestrasse in Richtung Wechselzone war es wirklich klar, dass sie das Ziel erreichen würde. Und darum galt es, diesen letzten km so richtig zu geniessen, die Stimmung aufzusaugen und sich zu freuen, ihrem frischgebackenem Ironman-Sohn zu gratulieren!

Wir freuen uns, dass einmal mehr wieder viele TTLer die Athleten anfeuerten und unterstützten und wir gratulieren Barbara ganz herzlich zu ihrer tollen Leistung und dem Finish am Ironman Zürich!

Ironman Zürich - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
W55 / 4. Barbara Kuster 1:22:38 6:29:39 5:03:50 13:08:39

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. Juli 2017 um 00:11 Uhr
 

Sam

29.

Juli

Triathlon 5150 Zürich (olympische und Kurzdistanz) - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Die Triathlon Saison ist im vollen Gang und wie immer steht mitten in der Saison eine der Highlights an: das Triathlon-Wochenende in Zürich. Am Samstag fanden die Wettkämpfe über die Kurzdistanz und über die olympische Distanz statt und am Sonntag steht der Ironman Zürich auf dem Programm.

Am Samstag standen einemal mehr zahlreiche Tri Team Limmattaler am Start: Patricia Franke und Salvi Valenti starteten schon früh am Morgen über die Kurzdistanz. Jose Borde, Remo Weber, Max Schneble, Domenico Di Sevo, Gordi Müller und Daniela Keller nahmen den Triathlon über die olympische Distanz in Angriff.

Unsere beiden Kurzdistanz-Athleten waren beide zufrieden mit ihrem Rennen. Im Vorfeld war Salvi allerdings nicht so sicher, wie seine Triathlonform aussehen würde. Doch nach dem Rennen meinte er, wenn man bedenkt, dass es schon zwei Jahre sind seit seinem letzten Triathlon, ging es sehr gut. Das Schwimmen lief ihm allerdings nicht so nach Wunsch und vor allem die Strecke bis zur ersten Boje war ein Kampf und Krampf mit Schlägen, Tritten und zu wenig Platz. Aber nach der ersten Boje ging es dann etwas besser und auf dem Rad lief es für Salvi richtig flott und er konnte einige Plätze gut machen. Und das abschliessende Laufen lief sogar sehr gut und Salvi war insgesamt sehr zufrieden mit seinem Wettkampf.

Auch Patricia war happy mit ihrem Ergebnis. Für Patricia stand am Samstag gar ein "Doppel-Einsatz" auf dem Programm. Morgens startete sie auf der Kurzdistanz und am Nachmittag übernahm sie noch den Schwimmteil beim Firmentriathlon. Bei ihrem Wettkampf am Morgen lief alles bestens. Patricia freute sich vor allem über ihre Veloleistung. Mit einem kleinen Schmunzeln meinte sie, es sei ein Vorteil, spät aus dem Wasser zu kommen: so habe man die Gelegenheit, viele Athleten auf dem Rad zu überholen. Das Laufen war gut und irgendwie lief es für Patricia locker. Fazit: "Es lief heute echt ganz gut!". Und auch ihr zweiter Einsatz beim Firmentriathlon als Schwimmerin konnte sie als Erfolg verbuchen.

Triathlon 5150 Zürich, Kurzdistanz - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 0.5km Velo 20km Laufen 10km Total
W20-34 / 22 Patricia Franke 0:13:39 0:31:25 0:25:05 1:15:30
M45-54 / 20. Salvi Valenti 0:16:17 0:30:54 0:24:54 1:17:11

Ab zehn Uhr starteten die Athleten dann über die olympische Distanz. Vom TTL war Jose als erstes dran und er konnte zeitgleich mit den Pro-Athleten die Strecke in Angriff nehmen. Jose ist noch nicht allzu lange im "Triathlon Business" und er konnte eine startke Leistung zeigen. Vor allem im Schwimmen bewies er, welche Fortschritte er schon gemacht hat. Und auch beim Velo und Laufen konnte Jose ein gutes Tempo durchziehen, so dass er diesen Triathlon erfolgreich finishen konnte.

Max meinte nach den Rennen ganz einfach "kein Kommentar". Doch um das doch etwas genauer zu erläutern: nach dem Swissman und dem Gigathlon (als Single-Athlet), war die Luft einfach draussen. Das Schwimmen lief noch einigermassen ok, aber schon auf dem Velo machte sich die Vorermüdung bemerkbar. Aber vor allem auf dem Laufen - wo Max normalerweise den einen oder anderen Konkurrenten noch überholen mag - wurde klar, dass die Beine leer waren und da einfach nichts mehr drin lag. Trotzdem reichte es für einen tollen Top Ten Rang für Max und mit diesem Hintergrund ist diese Ergebnis gleich noch mehr Wert.

Remo war nach dem Rennen richtig zufrieden. Für ihn lief der Wettkampf in allen Disziplinen gut. Auch Remo konnte eine sehr starke Schwimmleistung zeigen und zog dies gleich in den anderen Disziplinen weiter. Viele der TTL-Zuschauer - und davon hatte es einige, die ihre Teamkollegen anfeuerten! - staunten nicht schlecht, als Remo schon kurz nach Max Richtung Ziel lief. Auch Remo sicherte sich einen genialen Top Ten Rang und man darf gespannt sein, was Remo in Zukunft noch leisten wird, steht auch er noch am Anfang seiner Triathlon Karriere!

Für Gordi ist der Triathlon Zürich schon immer ein fester Bestandteil seiner Jahresplanung und so stand Gordi auch dieses Jahr wieder hier am Start. Im Ziel meinte er, es sei richtig hart gewesen. Die brennende Mittagssonne hatte sich klar bemerkbar gemacht und mit einer Startzeit nur kurz vor Mittag waren die Athleten der letzten Startwelle den heissesten Bedinungen ausgesetzt. Aber auch wenn es hart war und Gordi lieber ein paar Grad weniger auf dem Thermometer gesehen hätte, konnte er sehr souverän sein Rennen durchziehen. Mit dem 15. Rang in seiner Altersklasse konnte er ein sehr gutes Rennen zeigen und die Zuschauer waren sich einig: man sah es Gordi unterwegs gar nicht an, dass es hart war. Er hatte immer ein Lächeln und ein Winken für seine Fans bereit!

Domencio war denselben heissen Bedingungen ausgesetzt wie Gordi - doch ihm gefallen diese Temperaturen und er liess sich davon überhaupt nicht beirren. Für Domenico war es vor allem wichtig, das Rennen erfolgreich finishen zu können, musste er sein Training in den letzten Monaten vor allem im Laufen stark reduzieren. Umso mehr erstaunte und freute es ihn, dass das Laufen so gut lief und er meinte, er sei schon seit langer Zeit nicht mehr so schnell gelaufen. Wäre die Laufstrecke noch ein wenig länger gewesen hätten Domenico und Gordi gemeinsam über die Ziellinie laufen können, trennten die beiden doch nur 26 Sekunden - die "Aufholjagd" auf dem Laufen hätte also fast geklappt.

Für Daniela war der Triathlon Zürich erst der zweite Triathlon überhaupt und der erste über die oylmpische Distanz. Dementsprechend machte sich Daniela auch einige Gedanken zum Wettkampf im Vorfeld. Vor allem zwei Dinge beschäftigten sie: würde sie die 1.5km Schwimmen können und würde da alles gut klappen? Und das andere "Sorgenkind" war das Laufen, hatte sie noch mit einer Verletzung zu kämpfen, die sie für einige Zeit vom Laufen abhielt. Umso erfreuter war Daniela, als sie merkte, dass das mit dem Schwimmen bestens klappte. Sie konnte problemlose die ganze Strecke durchkraulen und sie fand gleich Gefallen am Schwimmen im offenen Gewässer. Auf dem Velo fühlte sie sich wohl und konnte einen guten Rhythmus fahren. Beim Laufen ging anfangs auch alles bestens, doch für sie hätte das Ziel gerne nach etwa zwei Drittel der Strecke kommen können. Doch die Verletzung machte sich nur wenig bemerkbar und sie konnte auch noch den letzten Drittel der Laufstrecke erfolgreich hinter sich bringen um ihren ersten olympischen Triathlon sogar noch mit einem kleinen Endspurt zu finishen.

Triathlon 5150 Zürich, olympische Distanz - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
M25 / 50. Jose Borde 0:28:08 1:18:33 0:53:02 2:44:41
M35 / 9. Max Schneble 0:24:29 1:00:52 0:42:35 2:11:23
M35 / 10. Remo Weber 0:25:40 1:01:48 0:41:47 2:13:45
M45 / 15. Gordi Müller 0:23:11 1:07:19 0:49:22 2:24:32
M45 / 17. Domenico Di Sevo 0:28:33 1:07:33 0:43:51 2:24:58
W30 / 46. Daniela Keller 0:36:15 1:22:10 0:55:21 3:00:28

Wir gratulieren allen Athlteen zu ihren tollen Leistungen, bedanken uns bei den zahlreichen TTL-Zuschauern für ihre Unterstützung und freuen uns auf einen spannenden Ironman-Sonntag in Zürich!

 

Fotos von den Athleten und/oder vom Wettkampf werden voraussichtlich am Sonntagabend in den Bericht eingefügt werden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. Juli 2017 um 21:36 Uhr
 
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