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Son

03.

September

Triathlon Locarno, Triathlon Yverdon-les-Bains - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war wieder einiges los mit reger TTL-Beteiligung:

Schon fast traditionell ist die Teilnahme von Jürg Mallepell und Gordi Müller am Triathlon Locarno über die Mitteldistanz und Marcel Bellia reiste in die Westschweiz, um am Traithlon Yverdon-les-Bains teilzunehmen.

Triathlon Locarno

Das TTL war in den letzten Jahren immer in irgend einer Form am Triathlon Locarno vertreten - manchmal war es eine grössere Gruppe von Athleten, manchmal war die Gruppe klein, in der Regel waren es aber mindestens zwei Teilnehmer mit Jürg und Gordi. Und so war es auch dieses Jahr wieder, denn die beiden liessen es sich auch dieses Mal nicht nehmen, den Triathlon über die Halbdistanz in Angriff zu nehmen. Morgens ging es los mit dem Schwimmen im 18 grädigem Wasser, es war also ein Schwimmen mit Neo und somit konnten beide TTLer einmal mehr gleich in der ersten Diszplin ihre Stärke ausspielen. Und das taten sie auch. Sie versuchten wie immer gemeinsam am Start einzustehen, um die Schwimmstrecke möglichst gemeinsam absolvieren zu können. Das Wasser war unruhig und wellig. Trotzdem konnten Jürg und Gordi dieses Vorhaben sehr gut umsetzten und sie kamen gemeinsam aus dem Wasser und zu ihrem ersten Wechsel.

Auch auf dem Velo waren sie zum Teil in Tuchfühlung miteinander bis Gordi sich dann ein wenig von Jürg absetzen konnte und letzterer noch etwas Pech hatte mit einer Fehlleitung eines Streckenpostens. Unterwegs mussten sie aber nicht nur gegen ihre Konkurrenten kämpfen, sondern es gab auch einen regelrechten Kampf gegen den Wind. Dieser blies den Athleten hartnäckig um die Ohren und verlangte nicht nur von den beiden TTLern alles ab.

Gordi konnte mit etwas Vorsprung gegenüber Jürg auf die Laufstrecke wechseln, sollte ihn aber etwas später nochmals sehen, als Jürg Gordi beim Laufen überholte. Die Laufstrecke war etwas verändert und führte dieses Jahr neu über die Piazza Grande. Was nach einem wunderschönen Highlight klingt, war in Tat und Wahrheit eher eine kleine "Falle" für die Athleten, hiess es auf der Piazza Grande vor allem höchste Konzentration walten zu lassen. Laufen auf diesen unebenen und abgerundeten Steinen fühlte sich eher nach Laufen auf rohen Eiern an.

Jürg erreichte einmal mehr einen Podestplatz und durfte sich mit dem tollen 2. Rang feiern lassen. Auch Gordi war nach dem Rennen in eigenen Worten "kaputt und zufrieden" und darf stolz auf seinen 13. Rang sein.

Herzliche Gratulation an Jürg und Gordi für ihre tolle Leistung!

Triathlon Locarno (Mitteldistanz) - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
AK 55-64 / 2. Jürg Mallepell 0:30:45 2:33:22 1:45:19 4:52:58
AK 45-54 / 13. Gordi Müller 0:31:17 2:29:56 2:01:19 5:05:20

 

Triathlon Locarno - Bericht von Jürg Mallepell

"Wecker 3:30 Uhr, Abfahrt nach Locarno 4:30 Uhr, Start Triathlon 8:50 Uhr, unterwegs auf der Triathlon-Strecke ca. 4h53Min, Siegerehrung 15:30 Uhr, Abfahrt nach Urdorf 17:00 Uhr, Ankunft in Urdorf 20:30 Uh, Rennbericht für TTL 21:30 Uhr  -> An diesem Sonntag war ich ziemlich "auf Achse"!!

Aber nun zum Wettkampf: Das Schwimmen im Neo (Wasser war 18 Grad) kam mir natürlich entgegen. Ich schwamm lange Zeit mit Gordi, habe ihn dann aber aus den Augen verloren. Es hört sich jedenfalls gut an, wenn man als erster Schwimmer seiner Altersklasse in der Wechselzone angekündigt wird. Die Bedingungen auf dem Rad - verursacht durch einen veritable Föhnsturm - waren hart, sehr hart sogar. Zu allem Überfluss habe ich beim Wendepunkt nach 45km "überschossen" und so mussten nochmals ca. 400m gegen den Wind angekämpft warden. So kam ich etwas gefrustet in die Wechselzone. Mit dem abschliessenden Lauf bin ich aber sehr zufrieden. Die Strecke war durch den Einbezug der Piazza Grande pro Runde um 200m länger, so dass sich die Zeiten nicht exakt mit denen vom letzten Jahr vergleich lassen. Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt und wurde mit einem super 2ten Platz dafür belohnt!"

Nochmals herzliche Gratulation für diese tolle Leistung und vor allem auch vielen vielen Dank für den Bericht und das coole Foto!!!

 

Triathlon Yverdon-les-Bains

Marcel reiste an diesem Wochenende mit der ganzen Familie in die französische Schweiz um am Triathlon Yverdon-les-Bains zu starten. In der Westschweiz herrschte herrliches Herbstwetter und perfekte Bedingungen für einen Triathlon. In diesem Jahr war das Ziel von Marcel primär über die olympische Distanz zu starten und so zusätzlich an Schnelligkeit zu gewinnen und hoffentlich jeweils in die Top Ten zu kommen. An diesem Wochenende konnte er aber seine eigenen Erwartungen übertreffen. Marcel zeigte eine gewohnt starke Schwimmleistung und kam als 4. seiner Altersklasse aus dem Wasser. Danach erfolgte der Wechsel auf s'Velo und auf dem abschliessenden Lauf waren auch in Yverdon-les-Bains die Athleten gefordert, war die Strecke sehr kurvenreich und anspruchsvoll. Doch Marcel konnte hier richtiggehend aufdrehen und zeigte eine tolle Leistung, die ihm sogar einen Podestplatz einbrachte! So durfte sich Marcel am Schluss über den 3. Rang freuen!

Herzliche Gratulation auch von unserer Seite!

Triathlon Yverdon-les-Bains - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 37.5km Laufen 10.5km Total
AK 34-44 / 3. Marcel Bellia 0:24:40 1:05:03 0:41:54 2:14:47

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. September 2017 um 21:05 Uhr
 

Sam

26.

August

Triathlon Uster und Ironman 70.3 Vichy - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Wie immer Ende August ist in der Triathlonwelt wieder einiges los. So natürlich auch für das Tri Team Limmattal. Gleich sechs Athleten des Tri Team Limmattals standen am Start des Uster Triathlons: Jürg Mallepell startete über die Kurzdistanz und Ljubomir Milivojevic, Marcel Bellia, Gordi Müller, Remo Weber und Jeannine Zenker nahmen die olymische Distanz in Angriff. Und am Vortag standen noch zwei weitere Athleten im Einsatz, wo Domenico Di Sevo und Desirée Wagner am Ironman 70.3 Vichy starteten.

Triathlon Uster

Die Wettervorhersage versprach hochsommerliche Bedingungen für das Wochenende und es war schon einige Tage im voraus klar, dass das Schwimmen ohne Neo stattfinden würde (was sich auch im letzten Schwimmtraining vor dem Wettkampf zeigte, wo auch die hartgesottenen Neo-Schwimmer wieder einmal ohne Gummianzug ins Wasser stiegen). Am Wettkampftag war es zwar wie vorhergesagt sehr warm, doch dank etwas Bewölkung wurde das totale Hitzerennen etwas vermieden.

Als erstes stand Jürg Mallepell am Morgen am Start, da er über die Kurzdistanz startete.

Sein Feedback nach dem Rennen: "Wenn man gewinnt, gibt es keinen Grund zu meckern und ich bin sehr zufrieden mit meinem Wettkampf. Mit Neo bin ich im Schwimmen eine "Macht", ohne Neo nur noch gut. Mit meiner "ohne-Neo-Schwimmzeit" kann ich mich anfreunden, die Differenz zum letzten Jahr würde ich der etwas längeren Schwimmstrecke zuschreiben. Beim Wechsel auf das Rad verliere ich gemäss der Zeitmessung am meisten Zeit auf meine Konkurrenten. Ich würde aber gerne einmal die Wechselzeit nach ca. 500m auf dem Velo messen. Es ist klar, wenn ich im Stehen wie ein Storch - mit nassen Füsen notabene - Socken und Schuhe anziehen muss, sehe ich alt aus. Ok, das entspricht ja eigentlich auch der Tatsache. Doch einen Teil der verlorenen Zeit mache ich gegenüber meinen Konkurrenten sicher beim Anfahren wieder gut. Meine reine Radleistung war stark und mit dem Laufen stehe ich auch nicht mehr ganz so krass auf Kriegsfuss. Locarno kann kommen!" Wir freuen uns über das tolle Ergebnis und gratulieren Jürg zu seinem ersten Rang!

Etwas später galt es für Remo, Marcel, Gordi, Ljubomir und Jeannine ernst.

Gordi wollte eigentlich nicht Vollgas geben, da er in einer Woche über die Mitteldistanz in Locarno starten wird. Doch das mit dem "ruhig angehen" wurde ihm schon nach der Hälfte der Schwimmdistanz zu langweilig und so drehte er dann das Tempo doch etwas hoch. Und dieser Effort lohnte sich auch, konnte Gordi seine eigene Bestzeit über die olymische Distanz knacken. Ihm lief das Rennen wirklich gut und trotz Temperaturen an der oberen Grenze fand er, die Bedingungen waren ideal. Locarno kann also kommen!

Für Remo lief das Rennen nicht ganz so, wie er es sich erhofft hatte. Vor dem Start war alles noch in Ordnung, doch während dem Schwimmen verspürte er plötzlich starke Kopfschmerzen, was ihn auch auf dem Velo beschäftigte ausbremste. Ihm war klar, dass heute nicht sein Tag war und er nicht seine gewohnte Leistung würde abrufen können. Auch beim Laufen hatte es so richtig "gepoltert" in seinem Kopf und er wollte einfach den Wettkampf finishen und hat die Laufstrecke daher in eher gemütlicherem Tempo absolviert. Fazit von Remo: der erste Triathlon-Wettkampf, nachdem er richtig enttäuscht ist.

Marcel hatte noch eine kleine Rechnung offen, musste er den letzten Wettkampf in Nyon wegen Magenproblemen aufgeben. Daher war Marcel umso motivierter und war auch überzeugt, dass das Rennen gut kommen wird. Motiviert nahm er die Strecke am Sonntag Vormittag in Angriff und konnte in allen drei Disziplinen zeigen, was er drauf hat und erreichte so auch einen genialen Top Ten Rang. So konnte Marcel den Rest des Sonntages mit einem guten Gefühl eines erfolgreichen Wettkampfes geniessen.

Für Ljubomir war der Wettkampf der Wiedereinstieg nach einer verletzungsbedingten Pause und seine Erwartungen waren simpel: einfach Spass haben. Sein Ziel war es, den Wettkampf zu finishen ohne dazwischen anhalten zu müssen. Nur beim Velo wollte er etwas Gas geben und richtig gut auf die Pedale drücken. Doch beim Schwimmen, war es mehr ein "Mitschwimmen" und auch im Laufen wollte er nicht bis an seine Grenzen gehen. Die Strategie ging auf und er konnte sein Ziel und Erwartungen erfüllen: Spass haben und den Wettkampf ohne anzuhalten zu finishen.

Jeannine war nach dem Wettkampf richtig glücklich. Auch sie konnte eine neue Bestzeit auf der olymischen Distanz für sich verbuchen. Was sie auch besonders freute, war die Tatsache, dass sie die gesamte Schwimmstrecke im Kraulstil durchziehen konnte ohne Panik zu haben. Der Knoten habe sich geöffnet und jetzt könne sie richtig Gas geben. Voller Motivation wird sie darum vielleicht auch noch einen weiteren Triathlon in dieser Saison bestreiten. Auf dem Rad lief es ihr erwartungsgemäss gut und auch wenn das Laufen etwas mühsam war, konnte sie auch diese Disziplin durchziehen und so den Wettkampf erfolgreich finishen.

Wir freuen uns, dass alle Athleten erfolgreich finishen konnten und auch wenn es nicht allen ganz nach Wunsch verlief, so ist das Gesamtergebnis sicher toll und allen anderen wird's beim nächsten Mal sicher wieder besser laufen. Herzliche Gratulation an alle für die tollen Leistungen!

Triathlon Uster (olympische Distanz) - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
M35-44/36. Remo Weber 0:31:18 1:00:34 0:44:12 2:19:09
M35-44/10. Marcel Bellia 0:26:15 0:57:27 0:38:47 2:05:04
M45-55/15. Gordi Müller 0:27:15 0:58:51 0:46:24 2:15:30
M45-55/110. Ljubomir Milivojevic 0:38:12 1:09:37 0:53:25 2:45:07
F35-44/16. Jeannine Zenker 0:37:06 1:04:24 0:54:31 2:40:21

Triathlon Uster (Short Distance) - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
M55-64/1. Jürg Mallepell 0:13:25 0:29:51 0:21:49 1:08:44

Ironman 70.3 Vichy

Auch in Frankfreich waren die Bedingungen an diesem Wochenende sehr sommerlich und die Athleten mussten ihren Wettkampf bei eher heissen Bedingungen absolvieren. Für Domenico lief die Auftaktdisziplin nicht nach Wunsch und er war gar nicht zufrieden mit seiner Schwimmleistung. Auf dem Velo ging es dann etwas besser und auch nach dem Wettkampf meinte er, dass die Leistung zwar nicht top war, aber doch so weit ok. Allerdings hatte er sich dann auf dem Laufen eigentlich wieder mehr erhofft, meinte aber ganz realistisch, dass wohl einfach nicht mehr machbar war, mit den Voraussetzungen (verletzungsbedingt reduziertes Training, sowie Vorermüdung von anderen Wettkämpfen). Auch wenn er insgesamt nicht sonderlich happy war mit seinem Wettkampf, war er am Schluss aber wie immer froh, dass er den Wettkampf bestreiten und vor allem auch finishen konnte.
Etwas anders lief es für Desirée: sie konnte einmal mehr einen super Wettkampf zeigen und es lief ihr in allen Disziplinen richtig gut. Vor allem aber das Velo war super. Ihr gefiel die Velostrecke - welche mit nichts in der Schweiz zu vergleich sei. Hier konnte sie einmal mehr ihre Stärke ausspielen und gab richtig Gas. Auf dem abschliessendem Lauf konnte sie ihre Position verteidigen und durfte sich im Ziel nicht nur über den Sieg in ihrer Alterskategorie freuen. Denn auch dieses Jahr hat Desirée - eigentlich für die Ironman-Rennen etwas unüblich - sich ihre WM-Quali für das Folgejahr schon gesichert. So wird Desirée in wenigen Wochen an der diesjährigen Ironman 70.3-WM starten und kann sich danach gleich entsprechend auf das nächste Jahr fokussieren, wo sie sich mit dem Rennen in Vichy nun erneut für die Ironman 70.3-WM qualifiziert hat.

Wir gratulieren den Athleten für ihre Leistungen.

Ironman 70.3 Vichy -2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
F30 / 1. Desirée Wagner 0:33:25 2:23:28 1:33:05 4:35:21
M45 / 55. Domenico Di Sevo 0:45:20 2:32:37 1:36:42 5:04:39

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. August 2017 um 18:50 Uhr
 

Son

20.

August

Inferno Triathlon und TTL Sommernachtsfest - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war wieder einiges los: im Berner Oberland fand der Inferno Triathlon statt, das Radrennen "Tortour" fand rund um die Schweiz statt und in Schlieren im Limmattal fand das TTL Sommernachtsfest statt.

Während Patricia Franke als Athletin in einem 2-er Team an der Tortour Challenge am Start stand und einen etwas "holprigen" Event erlebt, wo sie und ihre Kollegin nicht die ganze Strecke unter anderem wegen des stürmichen Wetters absolvieren konnten, hatte Max Schneble am Start des Inferno Triathlons mehr Wetterglück und auch das TTL konnte davon profitieren, dass der Samstag nicht ganz so ins Wasser fiel wie vorhergesagt.

Inferno Triathlon

Max hat es dieses Jahr wirklich im Sinn. Ironman 70.3 Rappi - zum "aufwärmen", Swissman - als neue Herausforderung und doch auch zum geniessen, Gigathlon Single - weil das Rennen grad so vor der Haustüre stattfindet, Triathlon Zürich - weil's einfach zum Standardprogramm dazugehört und der Inferno Triathlon - als Abschluss einer intensiven Saison.

Max war wieder mit seinen Top Betreuern in der Schweiz unterwegs - dieses Mal ging's ins Berner Oberland, um am Inferno Triathlon, wo vier Disziplinen (Schwimmen, Velo, Bike und Laufen) zu absolvieren sind.  Der Start am Morgen früh war genial: tolle Stimmung bei einem familiären Event, wo die Organisation und der gesamte Set-up so richtig von Herzen kommen. Beim Start war nichts mehr zu merken von der stürmischenn Nacht und der schlechten Wettervorhersage. Die Wassertemperatur war für Max perfekt und er konnte ein ganz starke Schwimmleistung zeigen und kam mit der Spitze aus dem Wasser.

Auf dem Rennvelo musste er die ganz schnellen Konkurrenten ziehen lassen und Max zog sein eigenes Tempo durch. Gerne wäre er schneller unterwegs gewesen, doch der Tag war ja noch lang und Max wollte sich richtig einteilen, damit das Ziel Schilthorn auch erreicht werden könnte. So fuhr Max die coupierte Strecke in einem moderaten Tempo und konnte in Grindelwald gut auf das Bike wechseln.

Auf dem Bike gab es ein kleines "Deja-Vue", da schon der Swissman auf die kleine Scheidegg hoch geführt hatte. Vor der Bikeabfahrt hatte Max im Vorfeld fast am meisten Respekt. Umso grösser war seine Freude, dass diese richtig super lief. Er konnte es richtig krachen lassen, wurde nicht von anderen Mitstreitern bedrängt und konnte sich so ganz auf sich konzentrieren.

In Stechelberg erfolgte dann der Wechsel auf s'Laufen. Und damit der Start in den krönenden Abschluss. Im Vorfeld hätte Max nicht erwartet, dass er nochmals so eine tolle Laufleistung würde zeigen können. Doch Max konnte in einem guten Tempo von Stechelberg nach Mürren laufen (und dies trotz einer Höhendifferenz von etwa 1000 Höhenmetern). In Mürren gab es noch einen letzten Stop, Wechsel in etwas wärmere Kleidung, motivierende Worte von den Supportern und dann hiess es noch den letzten Streckenabschnitt auf das Schilthorn in Angriff zu nehmen. Dieser Teil der Strecke wird eher "wandernd" als laufend absolviert. Doch umso mehr Zeit blieb hier zum geniessen. Die mystische Stimmung, Nebelschwaden die über die Laufstrecke hinwegzogen und dann die Stimme des Speakers ... Unbeschreiblich und der Zieleinlauf war für Max ganz speziell - Emotionen pur!

Max Fazit: "Mega-cooler Event, hammermässig, rückblickend hat es mega Spass gemacht und ich habe es genossen. Dies war für mich der dritte grosse Event nach Swissman und Gigathlon. Ich bin selber überwältigt und so weit auch etwas stolz darauf, dass ich es geschafft habe, auch unterwegs immer Motiviation gefunden habe, um weiter zu pushen. Und auch wenn der Inferno rangmässig nicht top ist, so ist er auch nicht flop und es war ein grosser Schritt für mich, dass nicht nur der Rang zählt, sondern auch das Erlebnis!"

Wir schliessen uns diesen Worten an: nicht die Zeit, nicht der Rang, sondern das Erlebnis stehen im Vordergrund! Und dieses scheint genial gewesen zu sein! Wir freuen uns mit Max über diese tolle Leistung - und auch wenn's sekundär ist, sind wir dennoch beindruckt mit dem tollen 14. Schlussrang! Herzliche Gratulation an Max!

Inferno Triathlon - 2017
Kat/Rang Name Schwimmen 3.1km Rennvelo 97km Bike 30km Laufen 25km Total
AK1 / 14. Max Schneble 0:49:33 3:56:25 1:58:27 3:54:26 10:38:52

TTL Sommernachtsfest

Auch die TTLer im heimischen Limmattal waren froh, dass das Wetter besser war als vorausgesagt. Denn zu Hause stand das jährliche Sommernachtsfest an!

Dieses Jahr hatte das TTL eine ganze Badi für sich gemietet und konnte ganz unter sich nach Belieben schwimmen, rutschen, klettern - alles ausnutzen, was die Badi im Angebot hat. Einige Jungs testeten die Rutschbahn und wie es sich wohl am schnellsten rutschen liesse (flach hinlegen, Körper vollständig anspannen, Textilbremse vermeiden war der Output dieses kleinen Tests). Andere versuchten sich an der Kletterwand, wo die Sicherung nicht ein Seil sonder das untenstehende Wasser ist und einige zogen einfach noch ein paar Bahnen im 50m Becken und einige liessen die nassen Aktivitäten ganz aus und konzentrierten sich auf das Grillieren, Essen und gemütliche Beisammensein.

Es wurde viel diskutiert, gelacht, ausgetauscht, geredet... Insgesamt war es ein sehr gemütlicher Abend mit feinem Essen und bester Stimmung!

Vielen Dank an alle, die dabei waren! Wir hoffen möglichst viele an unserem nächsten Event - dem 100x100m Schwimmen am 17. September - begrüssen zu dürfen!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. August 2017 um 21:19 Uhr
 

Son

13.

August

Schaffhauser Triathlon - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende fand der Triathlon Schaffhausen statt und vom Tri Team Limmattal stand Karin Zürcher am Start dieses Triathlons. Das Spezielle am Triathlon Schaffhausen ist sicher die erste Disziplin, denn das Schwimmen findet im Rhein statt. Und da dieser das Tempo der Schwimmer natürlich positiv beeinflusst, ist die Schwimmstrecke dementsprechend überproportional lang und natürlich ist es auch kein Rundkurs sondern es wird von A nach B geschwommen.

Die Wettervorhersagen für Samstag waren eher etwas herbstlich und während es in vielen Teilen der Schweiz noch kühl und teilweise nass war, hatten die Athleten in Schaffhausen einigermassen Glück und konnten den Wettkampf bei mehrheitlich trockenen Bedingungen absolvieren. Allerdings war die Wechselzone - welche auf einem Stoppelfeld eingerichtet war - eher etwas schlammig. Auch waren nicht alle Strassen ganz trocken und so musste man auch beim Velo fahren gut aufpassen.

Für Karin lief der Wettkampf sehr gut. Auf den ersten Metern war es allerdings etwas chaotisch im Wasser und Karin musste etwas kämpfen, um einen guten Rhythmus zu finden. Doch als sich das Feld etwas auseinanderzog, ging es dann bedeutend besser. Die Velostrecke ist etwas coupiert, was Karin als sehr erfahrene Velofahrerin und Bikerin entgegenkommt und entsprechend konnte sie hier zeigen, was in ihr steckte. Während die Temperaturen auf dem Velo eher etwas kühl waren, war es dafür ideal beim Laufen. Die abschliessende Disziplin, die auch mit einigen Höhenmetern bespickt ist, konnte Karin auch erfolgreich hinter sich bringen. Unterstützt von der tollen Atmosphäre, die am Schaffhauser Triathlon sehr speziell ist, konnte Karin sich den 2. Rang sichern.

Wir gratulieren zu dieser tollen Leistung und freuen uns über diesen Podestplatz für das TTL! Super gemacht Karin!

Triathlon Schaffhausen - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 2.1km Velo 31.6km Laufen 7,.5km Total
AK2 / 2. Karin Zürcher 0:15:59 1:01:42 0:35.53 1:56:40

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. August 2017 um 22:41 Uhr
 

Son

06.

August

Triathlon Nyon, City Triathlon Frankfurt - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem wettermässig durchzogenem Wochenende fanden zwei Triathlons mit TTL-Beteiligung statt: Gordi Müller und Marcel Bellia reisten nach Nyon, um an einem weiteren Wettkampf des Triathlon Circuit zu starten. Und Patricia Franke und Jeannine Zenker reisten in ihre Heimat, um am City Triathlon Frankfurt teilzunehmen.

Triathlon Nyon

Für Marcel war der Triathlon Nyon der "Wiedereinstieg" in das Wettkampfgeschehen nach den Ferien und für Gordi war die Situation genau umgekehrt, da er noch den Traithlon Nyon absolvierte bevor's in die Ferien geht. Schwimmen und Velo absolvierten die beiden TTLer fast im Gleichschritt, hatten sie in beiden Disziplinen fast dieselbe Zeit. Leider war es aber nicht der Tag von Marcel. Auf dem Laufen hatte er mit Magenproblemen zu kämpfen und konnte den Triathlon daher nicht beenden. So heisst die Devise für Marcel, nach vorne schauen und in Uster hoffentlich mit einer besseren Form wieder angreifen zu können. Bei Gordi lief es auch im Laufen gut und er konnte auch die dritte Disziplin erfolgreich hinter sich bringen und sicherte sich den genialen 10. Rang!

Triathlon Nyon - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
AK 35-44 / -- Marcel Bellia 0:26:03 1:13:34 -- --
AK 45-54 / 10. Gordi Müller 0:26:35 1:13:30 0:47:42 2:33:04

City Triathlon Frankfurt

Patricia und Jeannine zog es an diesem Wochenende in ihre Heimat und sie starteten beide am City Traithlon in Frankfurt. Für beide war es aber hauptsächlich ein "Spass-Triathlon". Patricia hatte Freunde und Familie sowohl auf als auch neben der Wettkampfstrecke und für sie war das Ziel "Plausch", Zeiten spielen nicht wirklich eine Rolle. Und auch für Jeannine war die Anweisung vom Coach klar: "Versuch es zu geniessen". Auch für sie waren die Zeiten nicht unbedingt so relevant. Doch auch wenn's "nur" zum Plausch ist oder das Geniessen im Vordergrund stehen, so muss ein Triathlon doch auch erst absolviert und gefinisht werden! Patricia hatte auf dem Schwimmen vor allem mit der Orientierung zu kämpfen, da sie die Bojen nicht so gut sah und ihr auch der Rolling Start nicht so gefiel. Die Radstrecke gefiel ihr dafür umso besser, vor allem da ihr flach sehr entgegenkommt und auf dem Laufen war die Stimmung einfach genial. Und wenn man bei diesem "Plausch-Geniess-Triathlon" die Zeiten unserer Athletinnnen studiert: sieht doch gar nicht so schlecht aus! Aber... der Fairness halber muss man hier sagen, dass die Velozeit von Patricia so nicht stimmt. Auch wenn Patricia sicherlich eine starke Velofahrerin ist (schliesslich hat sie den Nove Colli - über die lange Distanz! - absolviert), dann kann sie die Velostrecke doch nicht im selben Tempo befahren wie die Pro-Männer ;-). Aber eben: die Zeiten spielen nicht so eine Rolle. Der Wettkampf selber ist das Highlight und mit einer Laufstrecke, die durch ein Einkaufszentrum führt ist die Stimmung schon sehr speziell!

City Triathlon Frankfurt - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen (1.5km) Velo (45km) Laufen (10km) Total
AK30 / 6. Patricia Franke 0:33:31 (1:00:11) 0:52:44 2:42:16
AK35 / 25. Jeannine Zenker 0:46:21 1:14:55 0:53:49 3:02:48

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. August 2017 um 03:58 Uhr
 
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