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Sam

09.

Juli

Traithlon Sempach - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Am Wochenende hatte sich der Sommer gemeldet und zwar mit richtig heissen Temeraturen. Und an diesem heissen Wochenende fand der Triathlon Sempach statt. Mit von der Partie waren einige TTLer: Mario Lopes, Domenico Di Sevo und Desirée Wagner starteten auf der Serie des Swiss Triathlon Circuit und Peter Baumberger und Kurt Brawand starteten beim Volktriathlon. Der Unterschied dieser zwei Formate ist zum einen natürlich die Klassierung und zum anderen ein kleiner Unterschied bei der Strecke, denn beim Swiss Triathlon Circuit gilt es, eine Schwimmstrecke von 750m zu absolvieren und beim Volktriathlon müssen deren 500m im Wasser absolviert werden. Beim Velo und Laufen werden von beiden Kategorien dieselbe Strecke zurückgeleget (23km Velo und 5km Laufen).

Peter und Kurt durften relativ früh starten und konnten somit auch noch von etwas weniger heissen Temperaturen profitieren. Kurt war sehr zufrieden mit seinem Rennen - allem voran mit dem Velo. Um es in seinen Worten zu sagen: "Wenn auf dem Velo die 1 aufleuchtet, ist alles ok". Nicht ganz zu Unrecht hängte er dem noch mit einem Augenzwickern an, dass die TTL-Schwimmtrainings in Zukunft wohl nocht mit Laufen kombiniert werden sollten. Denn ja - die Strecke vom Schwimmausstieg bis zur Wechselzone zieht sich beim Sempach Triathlon in die Länge!

Für Peter war der Triathlon Sempach dieses Jahr der einzige Triathlon, den er absolvieren wird. Für ihn war es ein gemütlicher Triathlon und er war zufrieden mit dem Ergebnis und auch dass er ohne Probleme (vor allem auch ohne Magenprobleme) durchkam. Auch war das Schwimmen im 24 Grad warmen Wasser angenehm und bot einen erfrischenden Start in den Wettkampf. Nach dem langen Weg bis zur Wechselzone hatte er dann einen kleinen "Kampf" mit dem Trikot. Aber auch dieses Problem konnte gelöst warden und Peter absolvierte Velo- und Laufstrecke erfolgreich.

Mario, Domenico und Desirée starteten als Teil des Swiss Triathlon Circuits und waren daher etwas später dran. Mario war nicht ganz so zufrieden mit dem Resultat. Ihm bereitete dieser Wettkampf Mühe - nicht zuletzt wegen den heissen Temperaturen. Die Hitze sei nicht so sein Ding und so hofft er wieder auf etwas bessere Bedingungen bei seinem nächsten Wettkampf in Zürich.

Domenico und Desiréee hatten beide am Vortag gemeinsam die Velostrecke des Inferno Triathlons abgefahren. Mit den sechs Stunden Velo fahren im Berner Oberland war also eine gewisse Vorermüdung daher schon da. Mit diesem Wissen im Hinterkopf war der Wettkampf für Desirée ein Erfolg und sie war zufrieden mit dem Ergebnis. Ihrer Meining nach waren die Bedingungen ideal, auch trotz dem heissen Sommertag vom Sonntag. Domenico hatte etwas Pech bei der Vorbereitung und hatte tatsächlich seine Laufschuhe zu Hause vergessen. So absolvierte er die Laufstrecke mit gemieteten Schuhen. Mit dem Schwimmen war er zufrieden und auch das Velo ging ok - mal abgesehen von der verlorenen Minute, wo ihm die Richtung falsch angezeigt wurde.

Aber zwei Sachen hatten alle TTLer gemeinsam: sie alle finishten erfolgreich und für alle Starter zählte auch vor allem der Spass. Wir freuen uns, über so viele Finishes an diesem Triathlon und gratulieren allen herzlich zu ihrer Leistung!

 

Triathlon Sempach
Kat / Rang Name Schwimmen 0.75km (0.5km) Velo 23km Laufen 5km Total
Circuit AK18-34 / 12. Desirée Wagner 0:14:48 (0.75km) 0:37:48 0:22:24 1:16:47
Circuit AK35-44 / 33. Mario Lopes 0:14:31 (0.75km) 0:37:34 0:21:06 1:14:48
Circuit AK45-54 / 37. Domenico Di Sevo 0:18:04 (0.75km) 0:39:32 0:21:49 1:21:51
Volk AK55 / 17. Peter Baumberger 0:15:22 (0.5km) 0:46:16 0:30:57 1:37:29
Volk AK55 / 4. Kurt Brawand 0:13:33 (0.5km) 0:36:50 0:27:04 1:20:05

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Juli 2016 um 21:19 Uhr
 

Don

07.

Juli

Ironman Frankfurt (Bericht Jürg) - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Versöhnung mit Frankfurt

Bericht geschrieben von Jürg Mallepell

Nach meinem Sturz beim IM Frankfurt 2014 auf der Radstrecke und der folgenden Aufgabe beim Laufen, hatte ich mit Frankfurt noch eine Rechnung offen. Nicht nur der Sturz schmerzte, mir wurde dadurch auch die berechtigte Hoffnung auf einen Hawaii-Slot, im besten Alter in meiner AK, verwehrt. Dank meiner guten Platzierung im AWA-Ranking (All World Athlete) konnte ich mir einen Startplatz für den IM Frankfurt für 2016 sichern.

Der IM 70.3 in Rappi sollte mein Vorbereitungsrennen für Frankfurt werden, doch eine hartnäckige Erkältung verhinderte diese Standortbestimmung. Der Verzicht auf Rappi wischte meine Erkältung natürlich nicht sofort vom Tisch, und ich verlor nochmals drei Wochen an Vorbereitungszeit. Der Start in Zug (Short) und ein Besuch beim Hausarzt, auf Drängen von MarieTheres, bestätigten, dass ein Start in Frankfurt zu verantworten war.

Trotzdem, die Erwartungshaltung hatte sich natürlich komplett verändert. Losgelöst von Rang, Zeiten und Hawaii-Slots stand einzig das Finishen, mit einem Marathon ohne Gehpausen, zuoberst auf der Wunsch-Liste. Mit dieser Vorgeschichte im Gepäck stand ich also beim Schwimmstart (Rolling-Start alle 5sec. etwa 12 Athleten) im Gatter der <1h Schwimmer. Ab 6:40Uhr begann die Prozedur zu laufen, so nach dem Motto: "Ich gehe schwimmen, kommst du auch mit?"

Das Schwimmen war dadurch sehr angenehm, dies auch wegen der Wassertemperatur von 22,5 Grad, aber der Kick eines  Massenstarts fehlte natürlich extrem. Die AK durfte mit Neo schwimmen, die Pro’s mussten ohne auskommen. Ich frage mich (oder fragt Daniela Ryf): "Friert ein Profi weniger als einer aus der AK?"

Der Wechsel auf das Rad verlief ohne Probleme, doch so richtig warm wurde es mir auf den zwei Runden nicht. Das lag nicht allein am sehr starken Wind und der spärlichen Sonne. Nein es lag am Zustand der Strassen. Vor allem in Frankfurt waren sie in einem desolaten Zustand, einfach eine Zumutung für Mensch und "Maschine". Bei der Kopfsteinpassage (The Beast) dachte ich an "wer sein Rad liebt, schiebt". Doch soviel Zeit wollte ich auch nicht verlieren. Das Positive: ich kam ohne Sturz oder Defekt durch. Nun stand noch der Härtetest, der Marathon an.

Was ich unbedingt vermeiden wollte, stand auf den T-Shirts der Ironkids, die am Spendenlauf für Schulen starteten: "Laufen so lange es geht, und dann gehen bis es wieder läuft."

Meine Devise lautete: "No risk, more fun" und so ging ich den Marathon verhalten an. Kurt Müller vom TeamKoach informierte mich, dass ich sehr gut im Rennen liege, aber auch, dass gute Läufer Zeit gut machten. Doch ich konnte der Verlockung, schneller zu laufen, widerstehen und blieb auf meiner langsamen Pace. Es war ätzend und stellte meine Geduld auf eine echte Probe. Auf der ersten Runde (10km) habe ich nicht einen Läufer/in überholt, umgekehrt wurde ich von hinten fast überrannt. Doch was hätten mir zwei/drei schnelle Runden genutzt, wenn ich nachher "geplatzt" wäre. Es war aber auch nicht so, dass ich ohne Krise locker durchkam. Auch so musste ich kämpfen um einigermassen über die Runden zu kommen. Doch es hat sich gelohnt, und die Endzeit von 10:57:57 sieht erst noch stark aus!

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Ausgang und der Art, wie ich den Wettkampf gestaltet habe:
-          Schwimmen: keine Panik, sondern locker in 56:51 und somit 1. AK / 185. Overall
-          Rad             : Augenmerk auf Salzhaushalt und Verpflegung in 5:19:32 und 5. AK
-          Lauf            : im Rahmen des Möglichen in 4:30:54

Dass ich als erster auf die Laufstrecke wechseln würde, konnte ich absolut nicht erwarten, und beim Marathon habe ich mir bewiesen, dass ich mit eiserner Disziplin ein gestecktes Ziel erreichen kann.

Doch eines hat Frankfurt auch klar aufgezeigt: mir fehlt zurzeit die Substanz, um auf diesem Niveau (Europameisterschaft) mit den Besten bis zum Schluss mitzuhalten. Wenn ich gesund bleibe, kann ich den Abstand vielleicht wieder etwas verringern. Der Ausflug nach Frankfurt war verbunden mit unserem 37sten Hochzeitstag. Es wäre ja kein Spiegelbild gewesen, wenn das "Happy Finish" gefehlt hätte :-).

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 08. Juli 2016 um 00:15 Uhr
 

Son

03.

Juli

Ironman Frankfurt - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Ironman Frankfurt - und wieder mit einem TTL-Teilnehmner. Auch dieses Jahr reiste Jürg Mallepell wieder ins nahe Ausland, um am Ironman Frankfurt teilzunehmen. Dieses Jahr waren weder ein bestimmer Rang, noch eine bestimmte Zeit und auch nicht die Hawaii-Quali das Ziel unseres erfahrenen Ironman Finishers. Dieses Jahr wollte Jürg den Ironman finishen, in gutem Zustand finishen. Für ihn sollte der Wettkampf in Frankfurt eine Standortbestimmung nach dem Wettkampf in Hawaii letztes Jahr sein. Dass der Wettkampf in Frankfurt Jürg gefällt, wusste er schon von seinen vorherigen Teilnahmen. Daher auch die Entscheidung, wieder in Frankfurt zu starten.

In der Vorbereitung wurde Jürg leider von einer Erkältung etwas gebremst. Am Wettkampf konnte Jürg eine gewohnt starke Schwimmleistung zeigen und er konnte als erster seiner Alterskategorie aus dem Wasser steigen. Auch auf dem Velo liess er nichts anbrennen und so führte er seine Alterskategorie auch nach der zweiten Disziplin noch an. Allerdings waren da die Gegener schon etwas näher gekommen. Auf dem abschliessenden Lauf konnte der eine oder andere Konkurrent von Jürg etwas mehr Reserven frei machen. Hier zeigte sich für Jürg, dass es da noch etwas Luft nach oben gibt. Aber er liess sich davon absolut nicht beiirren - zumal das ja auch nicht das primäre Ziel war seines Startes in Frankfurt - und zog sein Rennen durch in seinem eigenen Tempo, in seinem eigenen Stil und erreichte das Ziel und konnte sich so einmal mehr einen Ironman-Finisher nennen.

Jürg konnte die 11-Stunden-Marke grad knacken und finishte den Ironman Frankfurt in 10 Stunden, 57 Minuten und 57 Sekunden.

Wir freuen uns über einen weiteren erfolgreichen Ironman-Finish von Jürg und gratulieren ihm zu dieser tollen Leistung!

Ironman Frankfurt - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180 km Laufen 42.2km Total
M60-64 / 7. Jürg Mallepell 0:56:51 5:19:32 4:30:54 10:57:57

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. Juli 2016 um 22:33 Uhr
 

Sam

25.

Juni

Swissman und Spiezathlon - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Was für ein Wochenende - es ist noch nicht mal vorbei und schon können wir von zwei tollen Highlight berichten: ein erster Rang in Spiez und eine Finisherin des Swissmans!

Spiezathlon

Mario Lopes und Max Schneble wollten den Spiezathlon in Angriff nehmen. Für Mario hiess es gleich schon am Samstag Morgen "los" und Max hätte seinen Start erst am Nachmittag gehabt.

Aber eben nur "hätte gehabt", denn aufgrund von Unwetter musste der Olympische Triathlon am Nachmittag leider abgesagt werden. So war Max zwar ins Berner Oberland gereist und war auch bereit für den Start - immer mit dem Fokus Ironman Zürich im Hinterkopf - aber konnte schlussendlich doch nicht starten. Aufgrund der Wetterprognosen (Sturmböen und Gewitter), war die Motivation für den Start allerdings nur mässig. Insofern war die Absage zwar ärgerlich und schade, aber in diesem Falle wohl auch nicht so schlimm.

Der Start des Triathlons über die kurze Distanz war schon am Vormittag und da konnten die Wettkämpfe noch durchgeführt werden. So nahm Mario die Strecke in Angriff. Es hat zwar nicht geregnet, als die Athleten auf dem Velo waren, aber die Strasse war nass. Und genau das wurde Mario zum Verhängnis: in einer Abfahrt war die nasse Strasse dann doch zu glitschig und Mario stürzte und zog sich einige Schürfungen zu. Aber "das Velo wollte die Strecke zu Ende fahren" - oder so zumindest hat's Mario formuliert. Und genau das hat Mario auch gemacht: er ist die Velostrecke zu Ende gefahren. Und das Laufen.... gemäss eigenen Angaben: "Wie immer beim Short: Augen zu und durch!" Mario spürte die Schürfungen zwar, aber vielleicht war er genau deswegen umso schneller unterwegs? Jedenfalls reichte es für den sensationellen ersten Rang in seiner AK! Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!

Triathlon Spiez (Short) - 2016
Kat. / Rang Name Schwimmen 0.5km Velo 20km Laufen 5km Total
M 35 - 44 / 1. Mario Lopes 0:8:39 0:34:48 0:21:56 1:05:24

Swissman

Für die, die den Swissman nicht kennen: das ist ein Triathlon über die Ironman-Distanz (3.8km Schwimmen, 180km Velo fahren und 42.2km Laufen) - und dies alles mit "einigen" Höhenmetern bespickt, sprich über 3000 Höhenmeter auf dem Velo und über 1500 Höhenmeter auf der Laufstrecke. Dieser Wettkampf hat es also definitiv in sich! Es wird im Tessin gestartet und von da geht's dann mit dem Velo über Gotthard, Furka und Grimsel bis ins Berner Oberland. Und die Laufstrecke führt von Brienz über Grindelwald auf die kleine Scheidegg.

Nachdem Linda im letzten Jahr das Abenteuer Gigathlon als Single Athletin erfolgreich gemeistert hatte, war dies nun die nächste Herausforderung. Zusammen mit ihren zwei Supportern reiste sie ins Tessin und war am Freitag Abend wie immer gut gelaunt und mit einem Lachen im Gesicht bei den letzten Vorbereitungen für ihr nächstes grosses Abenteuer. Und natürlich war sie auch hier immer für einen Spass zu haben!

Am Samstag um fünf Uhr sollte es losgehen. Doch das Wetter war dem Swissman nicht sonderlich positiv gestimmt und das Schwimmen musste wegen Gewitter abgesagt werden. Stattdessen mussten die Athleten zu Anfang ihres langen Tages eine 4km lange Laufstrecke absolvieren. Danach ging's auf s'Velo. Und auch da zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite. Aber Linda liess sich von Wind und Regen nicht stören und hatte auch da wie immer ein Lachen auf dem Gesicht! Unterwegs wurde sie von ihren Supportern bestens versorgt und konnte sich gut verpflegen und sie wurde natürlich auch mental unterstützt. Und so wurde Linda - wie auch die anderen Athleten, die sich so weit durchgebissen hatten und sich über den Gotthard gekämpft hatten - ein klein wenig belohnt. Trocken und sogar bei leichtem Sonnenschein ging's über Furka und Grimsel. Auf der Passhöhe des Grimsels gab es für Linda dann eine Portion Reis, bevor's dann mit Schuss wieder den Berg runter Richtung Berner Oberland ging.

Doch das trockene Wetter war nicht von langer Dauer. Beim Wechsel auf die Laufstrecke regnete es wieder in Strömen. Nach 10km war zwar wiedermal etwas Sonne in Sicht, aber auch dies hielt nicht allzu lange an. Linda liess sich vom Wetter nicht beirren, sie lief ihren Rhythmus und mit dabei: immer ein Lachen! Und auch bei km 30 konnte sie ihre Pace noch halten. Und dann um viertel nach neun Uhr abends - nach einem langen Tag mit Regen, Wind, Sonne - hiess es dann Ziiiiiiieeeeel! Linda hat es geschafft und hat den Swissman erfolgreich gefinisht!

Wir ziehen den Hut vor so einer Hammerleistung und gratulieren ganz herzlich!

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. Juni 2016 um 15:12 Uhr
 

Son

19.

Juni

Zytturm Triathlon Zug und Challenge 70.3 Heilbronn - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war im Tri Team Limmattal wieder einiges los:

Drei Athleten reisten ins nahe Ausland, um an der Halbdistanz Challenge Heilbronn teilzunehmen. Desirée Wagner, Domenico Di Sevo und Ljubomir Milivjovic haben zusammen das Tri Team Limmattal in Süddeutschand vertreten. Aber auch "vor unserer Haustüre" fand ein Wettkampf statt. Der Zytturm Triathlon Zug zieht jedes Jahr zahlreiche Tri Teamler an und so hatten wir auch dieses Jahr eine gute Vertretung des TTLs in Zug. Jürg Mallepell, Mario Lopes und Kurt Brawand starteten über die Short Distance und Lui Lerose und Markus Warth und nahmen die olympische Distanz in Angriff.

Das Regenwetter der letzten Tage - oder besser Wochen! - hielt wohl noch den einen oder anderen davon ab, sich für den Wettkampf in Zug anzumelden und einige Athleten haben wohl wegen dem Wetter ihre Veloeinheiten eher auch nach drinnen verlegt. Dennoch fanden unsere Athleten Gründe und Motiviation am Sonntag am Start zu stehen. Und dies mit Erfolg - konnten doch alle Finishen und gab es auch Podest- und Top-Ten Plätze für das TTL zu verbuchen!

Zytturm Triathlon ZUg

Jürg Mallepell schaffte es auf s'Podest und konnte sich mit dem 3. Rang feiern lassen. Und das obwohl die Vorbereitung nicht optimal war. Sein eigener Kurzbericht war wie folgt:

"Vom Krankenbett auf das Podest, so schnell kann es gehen. Am Morgen war ich nicht wirklich überzeugt, mit einem Start in Zug das Richtige zu tun. Doch ich wollte vor Frankfurt unbedingt noch einen Wettkampf einschieben.
Das Wetter kam uns "Short-Distanzler" sehr entgegegen, es war trocken von oben und die Strasse war nur ab Cham nass.
Das Schwimmen begann sehr gut, ich lag bis zur letzten Boje unter den Top5-Overall, doch das kurze Stück zurück zum Ausstieg war brutal, es schien mir, wie wenn jemand den Stecker gezogen hätte: keine Luft, keine Kraft, Flasche leer :-(. Beim Wechsel auf das Rad unterlief mir dann ein taktischer Fehler, indem ich meine Socken für die Laufstrecke, bereits jetzt anzog. Dadurch verpasste ich leider die zweite Radgruppe mit Mario. So fuhr ich allein, resp. zu zweit bis Kilometer 30, da wurden wir von der Gruppe um George Bürgi aufgesogen. Der Rest ist schnell erzählt: wir kamen als Gruppe in die Wechselzone und mit der abschliessenden Laufrunde bin ich in Betracht meiner Vorgeschichte sehr zufrieden.
Trotzdem, nur zwei Wochen bis Frankfurt sind kurz, es wird mich dort ein sehr harter Wettkampf erwarten.
Noch ein grosses Kompliment an Mario, der das Podest um wenige Sekunden verpasste und einen Dank an Michael für seine Arbeit als Schiri für den Club."

Diesen Worten schliessen wir uns gerne an und danken an dieser Stelle Michael für seinen Einsatz als Schiedsrichter!

Den anderen Kurzdistanzlern lief der Wetttkampf auch sehr gut. Mario war zufrieden, dass er das hohe Tempo vom Anfang bis zum Schluss durchhalten konnte und sein Fazit war kurz und bündig: eine Top 5 Platzierung ist immer top! Das finden wir auch!

Auch Kurt konnte ein sehr gutes Rennen zeigen und auch bei ihm spricht das Resultat für sich: die Top 5 hat er mit seinem 6. Rang knapp verpasst, aber ein Top Ten Platz ist schliesslich auch super. Natürlich hatte auch er trockene Bedingungen und war sicher wie alle Athleten froh, dass Petrus den Triathleten heute einigermassen gut gesinnt war.

Markus und Lui waren am Start für den Triathlon über die olympische Distanz. Für sie beide war das primäre Ziel gut durch zu kommen und den Wettkampf finishen zu können. Markus hatte nicht spezifisch für den Triathlon trainiert und war darum auch nicht so fokussiert auf die Zeit. Er war zufrieden, dass er den Wettkampf erfolgreich bestreiten konnte und diesen vor allem auch erfolgreich finishen konnte. So steht dem Planen der nächsten Schritte nichts im Weg. Vielleicht gibt es einen Start in Schaffhausen und Ende Saison steht bei Markus moistens auch der Tägi Tri auf dem Programm.

Auch Lui wollte nach dem erfolgreichen Finish in Rappi nun den Wettkampf über die olympsiche Distanz finishen. Und auch ihm gelang das und er war zufrieden mit seiner Leistung. Und wie alle anderen Athleten in Zug konnte er die verhältnismässig guten Wetterbedingungen geniessen.

Zytturm Triathlon Zug Short Distance - 2016
Kat. /Rang Name Schwimmen 0.5km Velo 40km Laufen 5km Total
M 35-44 / 4. Mario Lopes 0:09:25 1:00:51 0:21:58 1:32:16
M 55-64 / 6. Kurt Brawand 0:11:44 1:07:44 0:31:35 1:51:04
M 55-63 / 3. Jürg Mallepell 0:09:10 1:06:27 0:26:19 1:41:57

 

Zytturm Triathlon Zug Olympische Distanz - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
M 18-34 / 96 Lui Lerose 0:30:33 1:36:07 0:51:13 2:57:55
M 45-54 / 53. Markus Warth 0:22:59 1:16:53 0:56:11 2:36:04

Wir gratulieren allen TTLern zu ihren guten Leistungen am Triathlon Zug!

Halbdistanz Challenge Heilbronn

Nicht nur der Triathlon in Zug hatte Wetterglück auch in Heilbronn war das Wetter gut für einen Triathlon. Allerdings war dies im Vorfeld nicht der Fall, so dass die Organisatoren des Triathlons in Heilbronn schon einige Tage vor dem Wettkampf das Schwimmen absagen mussten (wegen Hochwasser) und so wurde der Wettkampf darum zu einem Duathlon. Doch unsere TTLer liessen sich davon nicht abschrecken und Desirée, Domenico und Ljubomir nahmen diese veränderte Herausforderung in Angriff.

Für Ljuobmir und Domenico war der Challenge Triathlon (oder besser Duathlon) Heilbronn vor allem eines: ein gutes, schnelles Training. Ihr Hauptziel ist nämlich der Ironman Zürich, der in fünf Wochen statt findet. Domenico hat diese Saison schon einige Wettkämpfe bestritten und hatte sich eigentlich auf einen "richtigen" Triathlon gefreut. Dass das Schwimmen nicht durchgeführt werden konnte, wurmte ihn daher doch etwas. Aber sein Motto war ganz einfach: das Beste aus der Situation machen, durchkommen und finishen und vor allem auch Spass zu haben. Und das ging auch auf. Er war am Schluss zufrieden mit seinem Resultat, hatte Spass und dass das Wetter bestens mitmachte war natürlich auch hilfreich.

Ljubomirs Möglichkeiten zu trainieren sind zur Zeit limitiert und das obwohl er auch im Juli den Ironman Zürich bestreiten will. Darum war für ihn die Devise in Heilbronn klar, den Wettkampf als schnelles Training zu absolvieren. Auch wenn jeder Triathlet normalerweise auch gerne alle drei Sportarten absolvieren möchte, so liegen die Stärken von Ljubomir eher in den anderen zwei Disziplinen. Und dies konnte er natürlich am Wettkampf entsprechend nutzen. Ljubomir machte genau, was er sich vorgenommen hatte: er absolvierte ein schnelles Training mit dem Fokus Ironman Zürich als Motivation.

Desirée war schon einmal am Start in Heilbronn. Die Strecke und der Wettkampf gefielen ihr und so meldete sie sich auch dieses Jahr wieder für diesen Wettkampf an. Natürlich musste sie sich auch mit den veränderten Begingungen, dass es dieses Jahr hiess, einen Duathlon zu absolvierten, anfreunden. Davon liess sie sich nicht unterkriegen. Beflügelt von den guten Bedingungen hatte sie ein Rennen, das vom Anfang bis zum Schluss super lief. Sie schaffte so den Sprung auf s'Podest und war "eifach nur happy und voll motiviert zum witer trainiere". Das klingt doch gut, vor allem mit dem Saisonhighlight der im September vor Desirée liegt: die Ironman 70.3 WM in Australien!

Halbdistanz Challenge Heilbronn - 2016
Kat/ Rang Name Laufen (5km) Velo (90km) Laufen 21.1.km Total
MSEN2 / 46. Domenico Di Sevo 0:17:58 3:05:49 1:39:56 5:08:36
MSEN3 / 61. Ljubomir Milivojevic 0:19:24 3:12:39 1:45:37 5:21:20
WAK3 / 3. Desirée Wagner 0:18:31 2:55:00 1:34:23 4:51:16

Wir freuen uns, dass es allen TTLern so gut gelaufen ist und gratulieren allen zu ihren Leistungen!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juni 2016 um 23:26 Uhr
 
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