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Son

31.

Juli

Triathlon Zell am See - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Nach ihrem Einsatz vor einer Woche als Freiwillige am Ironman Zürich reiste Patricia Franke vom Tri Team Limmattal an diesem Wochenende nach Österreich, um da mit einigen Freunden am Triathlon Zell am See (nicht zu verwechseln mit dem Ironman 70.3 Zell am See ;-)) teilzunehmen. Früher im Jahr war Patricia schon mal in der Gegend, wo sie an einem Triathlon-Weekend teilgenommen hatte. Und es war auch genau in diesem Zusammenhang, dass sie jetzt wieder an den gleichen Ort reiste: den sie hatte einen kostenlosen Startplatz bekommen. Und so ist Patricia zusammen mit einigen Freunden nach Zell am See gereist, um an diesem Triathlon über die olympische Distanz teilzunehmen.

Am Samstag-Mittag, genauer um 12:30 Uhr ging's dann los bei diesem eher kleinen Triathlon. Ein überschaubares Teilnehmerfeld, ein kleiner Event - aber wunderschön. Die Athlten durften sich mit hochsommerlichenm Temperaturen herumschlagen. Bei 30 Grad Lufttemperatur war nur gerade das Schwimmen angenehm. Doch Patricia liess ich auch von der Hitze nicht unterkriegen und meisterte auch das Velo und das Laufen und durfte sich am Schluss sogar über einen Podestplatz freuen! Es reichte ihr zum 3. Rang in ihrer AK! Dies obwohl sie nach dem Rennen der Meinung war, dass diese Leistung eigentlich eher nicht für ein Podest gereicht hätte, aber bei einer eher kleinen Anzahl Teilnehmerinnen, kann man sich dann sogar selber überraschen.

Wir sagen egal: Podest ist Podest! Herzliche Gratuliation zu diesem 3. Rang und auch Patricia musste zugeben: fühlt sich trotzdem gut an :-)!

Triathlon Zell am See (olympisch) - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
W30-34 / 3. Patricia Franke 0:35:20 1:19:08 1:01.35 3:00:46

(Schwimmstart ALLER Frauen)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 31. Juli 2016 um 15:00 Uhr
 

Fre

22.

Juli

Ironman Zürich - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Nach dem 5150 Zürich Triathlon am Samstag fand am Sonntag der Ironman Zürich statt. Und dieses Jahr waren viele TTLer mit am Start: Jürg Mallepell, Domenico Di Sevo, Ljubomir Milivojevic, Marcel Bellia und Max Schneble standen am Sonntag Morgen in Zürich bereit für das Abenteuer Ironman. Und ganz still und leise nahm Sheryl Müller gleichzeitig am Ironkids (Schwimmen/Laufen) teil, welchen sie auf dem tollen 3. Rang finishte! Es war also viel los für das TTL an diesem Sonntag!

Ironman Zürich - und das TTL war mittendrin. Und wie! Doch wenn man vom Ironman spricht, dann gibt es mindestens so viele Geschichten wie Athleten. Sieg und Niederlage, Freud und Leid, Stolz und Enttäuschung sind manchmal ganz nahe beieinander. Dazu kommt noch eine Prise Überraschung trotz Planung, sowie das obligate Glück - oder eben Pech - das mit zu diesem Tag gehört. Der Ironman hat alles zu bieten! Und genauso vielseitig war der Ironman Zürich heute für die TTLer.

ABER - und das soll auch wiedermal gesagt sein - die TTL-Fans waren sensationell! Da waren TTLer schon morgens um fünf Uhr auf der Landiwiiese, um die Athleten auch vor dem Wettkampf zu unterstützen, da war die rote TTL-Ecke bei der Tramstation Rentenanstalt, TTLer waren am Heart Break Hill und andere waren auf der anderen Seeseite auf der Velostrecke. Und in der ganzen Stadt waren TTLer verteilt um die Athleten auf der Laufstrecke zu unterstützen. Sie riefen, klatschten, johlten und taten ihr Bestes, um den Athleten die Ironman-Strapazen ein klein wenig zu erleichtern! Marie Theres, Koni, Barbera, Myriam, Jeannine, Rolf M., Dani, Desirée, Gordi, Mario, Patricia, Salvi, Sonja, Stephan, Röfe S., Monika, Karen, sowie alle diejenigen, die hier vergessen gingen - plus die Athleten Jürg, Max, Marcel, Domenico, Ljubomir, Sheryl.... Zusammen war also fast die Hälfte des TTLs am Ironman Zürich unterwegs! Vielen Dank an alle und gute Erholung nicht nur den Athleten, sondern auch den Supportern, Zuschauern, Fans...!

Doch nun zu den verschiedenen TTL-Ironmännern vom heutigen Tag:

Max

Max hatte sich den 24. Juli schon lange dick in die Agenda eingetragen. Nach seinem grossartigen 4. Rang am Gigathlon im letzten Jahr sollte der Ironman der nächste Schritt auf dieser Erfolgswelle sein. Max wollte aber nicht nur finishen. Er steckte sich sein Ziel hoch, sogar sehr hoch. Eine Totalzeit von gut 9 Stunden hatte er angepeilt. Bewerkstelligen wollte er dies unter anderem mit einer Marathonzeit von 3h05Minuten. Und wenn das alles so klappen würde, dann sollte auch eine Hawaii-Quali eigentlich drin liegen. Und genau das war der Wunsch, resp. das Ziel von Max. Einen schnellen Ironman, einen Platz unter den Top Ten (oder Top Neun mit ebensovielen Hawaii-Qualiplätzen) und somit das nächste Ziel schon vordefiniert. Doch wie so häufig kommt nicht alles so, wie man es sich wünscht. Das Schwimmen lief noch bestens und Max war genau im Plan. Auch auf dem Velo fühlte er sich gut, und wenn er auch gegenüber seinem eigenen Plan etwas Boden verlor, so war noch alles im Lot für sein Wunschziel. Dies war auch auf den ersten zehn Kilometern des Marathons der Fall. Doch dann wollte die Muskulatur den schnellen Lauf nicht weiter unterstützen. Max musste Tempo rausnehmen und das ehrgeizige Optimalziel wurde in eine mentale Herausforderung umgewandelt. Für ihn galt danach, das Ziel runter zu nehmen, sich darauf einstellen, dass nun Finishen das Ziel ist, und so den Marathon fertig zu laufen. Trotz allem finishte Max den Marathon in etwas mehr als dreieinhalb Stunden, die Gesamtzeit war immernoch deutlich unter 10 Stunden. Und auch wenn sich Max bewusst war, dass das eine gute Leistung ist und er darauf stolz sein dürfte, so war doch im Ziel die Enttäuschung grösser. Er hatte sich gut gefühlt, er war überzeugt, es hätte funktionieren können und hatte sich das so sehr gewünscht... Doch mit etwas Abstand wird sicher klar werden, dass das Erreichte natürlich genial ist und eine Sub 10h-Zeit auch zuerst gemacht werden muss! Wir finden die Leistung jedenfalls super und gratulieren ganz herzlich!

Domenico

Die Saisonziele von Domenico waren zum einen der heutige Ironman und zum anderen der Inferno Triathlon in einem Monat. Am heutigen Ironman wollte er einfach sein Bestes geben in allen Disziplinen, den Wettkampf erfolgreich finishen und im Hinterkopf war wohl auch das eine oder andere spezifischere Ziel definiert. Domenico rechnete mit einem bewölkten Tag. Zum Glück hatten seine beiden Betreuer den Himmel am Morgen genauer studiert und ihn noch überzeugt, dass Sonnenschutz vielleicht nicht schlecht wäre. Später am Tag kam ihm das bei der brennenden Sonne sicherlich entgegen. Die erste Disziplin lief Domenico gar nicht nach Wunsch. Das Schwimmen könnte er eigentlich besser und schneller, doch an diesem Sonntagmorgen klappte das nicht und so brauchte Domenico ungewohnt lange für die 3.8km. Mit seiner Veloleistung war Domenico zufrieden und konnte wieder mit einem besseren Gefühl das abschliessende Laufen in Angriff nehmen. Auf dem Marathon gab es wie bei fast allen Athleten einige Aufs und Abs. Domenico war aber sehr erfreut über die Unterstützung vom Streckenrand und dankte dies auch immer mit einem Spruch, einem Winken oder einem Zunicken. So wurde er von den vielen Hopp- und Heya-Rufen richtiggehend vorangetrieben. Im Ziel war sein Fazit eigentlich ganz simpel: finishen war das Ziel, er hat gefinisht, das Ziel hat er also erreicht und somit ist er zufrieden mit dem langen Sporttag in Zürich. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?! Wir gratulieren zu diesem tollen Finish!

Ljubomir

Für Ljubomir wurde die Vorbereitung auf den Ironman im Laufe des Jahres völlig auf den Kopf gestellt. Im privaten Bereich gab es so viele unverhergesehene Änderungen, dass er gerne seinen Start um ein Jahr verschoben hätte und er bei der Organisation von Ironman die entsprechende Bitte gestellt hatte. Doch so ein Wechsel wird nicht unterstützt und so konnte Ljubomir entweder den Ironman bestreiten oder aber den Startplatz verfallen lassen. Letztere Option gefiel ihm nicht und so entschied er, auch mit reduziertem Trainingseinsatz, sich an das Wagnis Ironman zu machen. Dies war sein zweiter Ironman und Ljubomir ist ein erfahrener Läufer und er weiss genau, was es heisst, einen Marathon zu laufen. Sich dessen klar, dass die Erfahrung das Training nicht ersetzt und die Voraussetzungen daher eher suboptimal waren, nahm er diesen Tag guten Mutes in Angriff. Im Schwimmen konnte er eigentlich eine ähnliche Leistung, wie bei seinem letzten Ironman zeigen. Also für das Schwimmen galt, dass diese Leistung auch mit reduziertem Training gezeigt werden kann. Auch das Velofahren lief gut für Ljubomir und er war froh, um jede Veloeinheit, die er trotz allen Verpflichtungen doch noch machen konnte. Aber auf dem Laufen machte sich das fehlende Training bemerkbar. Er war seit April kaum mehr gelaufen und musste in seiner stärksten Disziplin darauf vertrauen, dass seine jahrelange Erfahrung ihm eine gewisse Basis bieten konnte. Und obwohl dies der Fall war, war der Marathon nach den 3.8km Schwimmen und 180km Velo fahren um einiges langsamer, als er sich gewohnt ist. Aber auch das ist eben Triathlon. Unter den gegebenen Umständen war Ljubomir happy, dass er den Wettkampf finishen konnte, er war zufrieden, dass er in den ersten beiden Disziplinen eine ähnliche Leistung wie bei seinem letzten Ironman abrufen konnte und war sich im Klaren, dass der Marathon ein harter Kampf werden würde. Aber es wurde auch ein Kampf, den er gewann! Wir gratulieren zu dieser guten Leistung!

Jürg

Für die grösste Überraschung sorgte wohl Jürg. Er hatte vor drei Wochen den Ironman Frankfurt gemacht und diesen auch erfolgreich gefinisht. Doch als das Wochenende des Ironman Zürichs näher kam, da juckte es Jürg dann doch irgendwie und er beschloss kurzfristig - gerademal eine Woche vor dem Wettkampf - sich noch anzumelden. Er wusste im Vorfeld nicht, ob das gut gehen würde und war auf alles gefasst. Oder zumindest auf fast alles. Denn mit dem erzielten Erfolg rechnete er dann doch nicht. Aber der Reihe nach: das Schwimmen lief Jürg super. Als er von einem schnelleren Schwimmer überholt wurde, hängte er sich diesem Athleten an und schwamm konsequent diesen Füssen nach. Auf dem Velo kam dann das gewohnte "Spielchen". In der ersten Runde kamen noch einige schnellere Fahrer von hinten und die Fahrt war somit eher unruhig aufgrund der vielen Positionswechsel. Doch auf der zweiten Runde fand sich Jürg unter ähnlich schnellen Athleten und es konnte so ruhiger gefahren werden. Jürg fühlte sich gut und nahm den abschliessenden Marathon positiv in Angriff. Ohne persönliche Verpflegung, aber mit den Produkten des Veranstalters sowie zusätzlichem Salz klappte die Ernährung bestens und Jürg staunte sogar selber ein wenig, dass er den Maraton gleich so gut durchziehen konnte und weder von Magenproblemen noch von Krämpfen gequält wurde. Vielmehr staunte er aber, als er seinen Schlussrang sah: 1 Rang in seiner AK! Wir ziehen den Hut vor dieser sensationellen Leistung gratulieren Jürg zu diesem tollen Ergebnis!

Marcel

Marcel hatte sich für den Ironman Zürich ein klares Ziel gesetzt: finishen unter 10 Stunden. Der Zeitplan stimmte und sowohl im Schwimmen als auch im Velo konnte er eine starke Leistung zeigen und er nahm die Laufstrecke in Angriff im Wissen, dass er sein Ziel sollte erreichen können. Doch wie so häufig kam alles anders als erwartet. Marcel wurde von einer fiesen Blase am Fuss gequält. Klingt so simpel und fast banal, und doch kann das einem einen Strich durch die (Ironman)Rechnung machen. Die Blase ist aufgerissen und zu diesem Zeitpunkt war der Wettkampf für Marcel gelaufen. Umso ärgerlicher, als dass er bis km 17 auf dem Laufen noch auf Kurs war für sein Ziel. Aber da zeigt sich leider auch die Schattenseite des Sports. Enttäuschung, Leid, Pech - das war alles Teil vom Ironman von Marcel. Aber er hat es selber wohl vollkommen richtig zusammengefasst: "That's the game". Auch ohne Finish gratulieren wir Marcel zu seiner Leistung!

Auch wenn nicht alles immer nach Wunsch lief am heutigen Tag, so freuen wir uns, dass wir vier TTL-Finisher am Ironman Zürich haben und dass es sogar für einen Podestplatz gereicht hat... Am Sonntag mussten wir noch abwarten, wie sich Jürg entscheiden wird - am Montag war's dann klar: die Hawaii-Quali hat er angenommen und die Reise führt für Mallepells nach Hawaii!!! Aloha :-)!

Ironman Zürich -2016
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8,km Velo 180km Laufen 42.2km Total
M35-39 / 22. Max Schneble 0:58:01 5:04:52 3:36:16 9:43:50
M45-49 / 88. Domenico Di Sevo 1:22:09 5:57:46 4:16:56 11:45:56
M50-54 / 49 Ljubomir Milivojevic 1:21:34 5:54:45 4:48:47 12:12:47
M60-64 / 1. Jürg Mallepell 0:58:15 5:33:54 4:16:20 10:55:56
M35-39 / ----- Marcel Bellia 1:01:21 5:25:37 ----------- ----------

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. August 2016 um 13:14 Uhr
 

Fre

22.

Juli

Triathlon Zürich (5150) - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Nachdem die Woche zuerst sehr heiss und sonnig angefangen hatte, kam dann gegen Ende der Woche der Wetterumschwung und die Athleten, die an den Wettkämpfen des Zürich Triathlons starten wollten, mussten sich auf alles gefasst machen. Wechselhaftes Wetter mit trockenen Abschnitten, aber auch heftige Gewitter mit Regen und Hagel waren angesagt. Da konnte also alles kommen.

Aber beim Heimtriathlon, der ja sozusagen vor der Haustüre stattfindet, standen trotzdem auch einige Athleten vom TTL am Start: Barbara Kuster, Desirée Wagner und Gordi Müller hatten sich für den 5150 Zürich angemeldet und nahmen den Triathlon über die olympische Distanz in Angriff. Und Petrus war nett: das Wetter blieb trocken und die Athleten fanden ideale Bedinungen vor! Es war warm, aber etwas bewölkt - so dass es doch nicht so heiss war, wie noch Anfang Woche. Das Wasser war aufgrund der warmen Vorwoche ziemlich aufgeheizt und die Athleten konnten (mussten) ohne Neo schwimmen.

Alle TTLer konnten ein tolles Resultat zeigen und Barbara schaffte sogar den Sprung auf s'Podest in ihrer Alterskategorie!

Gordi zählt nicht unbedingt zu den Vielstartern im TTL, aber der Triathlon in Zürich steht jedes Jahr fest auf dem Programm. So natürlich auch dieses Jahr. Er konnte eine gewohnt starke Leistung im Schwimmen zeigen und das, obwohl er irgendwie ganz allein unterwegs war und darum etwas mit der Orientierung kämpfen musste. Auch auf dem Rad war er mehrheitlich alleine unterwegs und wurde gar nicht überholt. Das Laufen ging auch gut - obwohl es gefühlte 10 Grad zu heiss war. Gordi konnte eine gute Leistung zeigen und belohnt wurde er mit dem tollen 6. Rang!

Für Desirée ist der Triathlon Zürich ein weiterer Schritt in Richtung Ironman 70.3-WM im September. Sie konnte eine sensationelle Leistung im Schwimmen zeigen und blieb nur gerade 23 Sekunden hinter Gordi. Auch auf dem Velo spielte sie ihre Stärke aus und konnte da ein hohes Tempo vorlegen. Insgesamt lief ihr der Wettkampf sehr gut und es hat Spass gemacht. Sie erreicht den tollen 5. Rang!

Für Barbara war der Triathlon Zürich der "Wiedereinstieg" in den Triathlon, nachdem sie im Frühling einen Abstecher zu den Ultraläufen gemacht hatte. So konnte sie in Zürich wieder ihre Vielfalt zeigen und konnte mit einer tollen Leistung in allen Disziplinen den genialen 3. Rang erobern!

Wir gratulieren allen zu ihrem tollen Ergebnis und wünschen nun gute Erholung und allen Ironmännern morgen natürlich viel Gluck!

5150 Zürich - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
AK M45 / 5. Gordi Müller 0.26:24 1:06:12 0:48:57 2:24:48
AK W30 / 5. Desirée Wagner 0:26:47 1:06:27 0:43:37 2:19:52
AK W55 / 3. Barbara Kuster 0:35:56 1:12:06 0:54:30 2:46:31

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Januar 2017 um 20:28 Uhr
 

Sam

09.

Juli

Traithlon Sempach - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Am Wochenende hatte sich der Sommer gemeldet und zwar mit richtig heissen Temeraturen. Und an diesem heissen Wochenende fand der Triathlon Sempach statt. Mit von der Partie waren einige TTLer: Mario Lopes, Domenico Di Sevo und Desirée Wagner starteten auf der Serie des Swiss Triathlon Circuit und Peter Baumberger und Kurt Brawand starteten beim Volktriathlon. Der Unterschied dieser zwei Formate ist zum einen natürlich die Klassierung und zum anderen ein kleiner Unterschied bei der Strecke, denn beim Swiss Triathlon Circuit gilt es, eine Schwimmstrecke von 750m zu absolvieren und beim Volktriathlon müssen deren 500m im Wasser absolviert werden. Beim Velo und Laufen werden von beiden Kategorien dieselbe Strecke zurückgeleget (23km Velo und 5km Laufen).

Peter und Kurt durften relativ früh starten und konnten somit auch noch von etwas weniger heissen Temperaturen profitieren. Kurt war sehr zufrieden mit seinem Rennen - allem voran mit dem Velo. Um es in seinen Worten zu sagen: "Wenn auf dem Velo die 1 aufleuchtet, ist alles ok". Nicht ganz zu Unrecht hängte er dem noch mit einem Augenzwickern an, dass die TTL-Schwimmtrainings in Zukunft wohl nocht mit Laufen kombiniert werden sollten. Denn ja - die Strecke vom Schwimmausstieg bis zur Wechselzone zieht sich beim Sempach Triathlon in die Länge!

Für Peter war der Triathlon Sempach dieses Jahr der einzige Triathlon, den er absolvieren wird. Für ihn war es ein gemütlicher Triathlon und er war zufrieden mit dem Ergebnis und auch dass er ohne Probleme (vor allem auch ohne Magenprobleme) durchkam. Auch war das Schwimmen im 24 Grad warmen Wasser angenehm und bot einen erfrischenden Start in den Wettkampf. Nach dem langen Weg bis zur Wechselzone hatte er dann einen kleinen "Kampf" mit dem Trikot. Aber auch dieses Problem konnte gelöst warden und Peter absolvierte Velo- und Laufstrecke erfolgreich.

Mario, Domenico und Desirée starteten als Teil des Swiss Triathlon Circuits und waren daher etwas später dran. Mario war nicht ganz so zufrieden mit dem Resultat. Ihm bereitete dieser Wettkampf Mühe - nicht zuletzt wegen den heissen Temperaturen. Die Hitze sei nicht so sein Ding und so hofft er wieder auf etwas bessere Bedingungen bei seinem nächsten Wettkampf in Zürich.

Domenico und Desiréee hatten beide am Vortag gemeinsam die Velostrecke des Inferno Triathlons abgefahren. Mit den sechs Stunden Velo fahren im Berner Oberland war also eine gewisse Vorermüdung daher schon da. Mit diesem Wissen im Hinterkopf war der Wettkampf für Desirée ein Erfolg und sie war zufrieden mit dem Ergebnis. Ihrer Meining nach waren die Bedingungen ideal, auch trotz dem heissen Sommertag vom Sonntag. Domenico hatte etwas Pech bei der Vorbereitung und hatte tatsächlich seine Laufschuhe zu Hause vergessen. So absolvierte er die Laufstrecke mit gemieteten Schuhen. Mit dem Schwimmen war er zufrieden und auch das Velo ging ok - mal abgesehen von der verlorenen Minute, wo ihm die Richtung falsch angezeigt wurde.

Aber zwei Sachen hatten alle TTLer gemeinsam: sie alle finishten erfolgreich und für alle Starter zählte auch vor allem der Spass. Wir freuen uns, über so viele Finishes an diesem Triathlon und gratulieren allen herzlich zu ihrer Leistung!

 

Triathlon Sempach
Kat / Rang Name Schwimmen 0.75km (0.5km) Velo 23km Laufen 5km Total
Circuit AK18-34 / 12. Desirée Wagner 0:14:48 (0.75km) 0:37:48 0:22:24 1:16:47
Circuit AK35-44 / 33. Mario Lopes 0:14:31 (0.75km) 0:37:34 0:21:06 1:14:48
Circuit AK45-54 / 37. Domenico Di Sevo 0:18:04 (0.75km) 0:39:32 0:21:49 1:21:51
Volk AK55 / 17. Peter Baumberger 0:15:22 (0.5km) 0:46:16 0:30:57 1:37:29
Volk AK55 / 4. Kurt Brawand 0:13:33 (0.5km) 0:36:50 0:27:04 1:20:05

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Juli 2016 um 21:19 Uhr
 

Don

07.

Juli

Ironman Frankfurt (Bericht Jürg) - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Versöhnung mit Frankfurt

Bericht geschrieben von Jürg Mallepell

Nach meinem Sturz beim IM Frankfurt 2014 auf der Radstrecke und der folgenden Aufgabe beim Laufen, hatte ich mit Frankfurt noch eine Rechnung offen. Nicht nur der Sturz schmerzte, mir wurde dadurch auch die berechtigte Hoffnung auf einen Hawaii-Slot, im besten Alter in meiner AK, verwehrt. Dank meiner guten Platzierung im AWA-Ranking (All World Athlete) konnte ich mir einen Startplatz für den IM Frankfurt für 2016 sichern.

Der IM 70.3 in Rappi sollte mein Vorbereitungsrennen für Frankfurt werden, doch eine hartnäckige Erkältung verhinderte diese Standortbestimmung. Der Verzicht auf Rappi wischte meine Erkältung natürlich nicht sofort vom Tisch, und ich verlor nochmals drei Wochen an Vorbereitungszeit. Der Start in Zug (Short) und ein Besuch beim Hausarzt, auf Drängen von MarieTheres, bestätigten, dass ein Start in Frankfurt zu verantworten war.

Trotzdem, die Erwartungshaltung hatte sich natürlich komplett verändert. Losgelöst von Rang, Zeiten und Hawaii-Slots stand einzig das Finishen, mit einem Marathon ohne Gehpausen, zuoberst auf der Wunsch-Liste. Mit dieser Vorgeschichte im Gepäck stand ich also beim Schwimmstart (Rolling-Start alle 5sec. etwa 12 Athleten) im Gatter der <1h Schwimmer. Ab 6:40Uhr begann die Prozedur zu laufen, so nach dem Motto: "Ich gehe schwimmen, kommst du auch mit?"

Das Schwimmen war dadurch sehr angenehm, dies auch wegen der Wassertemperatur von 22,5 Grad, aber der Kick eines  Massenstarts fehlte natürlich extrem. Die AK durfte mit Neo schwimmen, die Pro’s mussten ohne auskommen. Ich frage mich (oder fragt Daniela Ryf): "Friert ein Profi weniger als einer aus der AK?"

Der Wechsel auf das Rad verlief ohne Probleme, doch so richtig warm wurde es mir auf den zwei Runden nicht. Das lag nicht allein am sehr starken Wind und der spärlichen Sonne. Nein es lag am Zustand der Strassen. Vor allem in Frankfurt waren sie in einem desolaten Zustand, einfach eine Zumutung für Mensch und "Maschine". Bei der Kopfsteinpassage (The Beast) dachte ich an "wer sein Rad liebt, schiebt". Doch soviel Zeit wollte ich auch nicht verlieren. Das Positive: ich kam ohne Sturz oder Defekt durch. Nun stand noch der Härtetest, der Marathon an.

Was ich unbedingt vermeiden wollte, stand auf den T-Shirts der Ironkids, die am Spendenlauf für Schulen starteten: "Laufen so lange es geht, und dann gehen bis es wieder läuft."

Meine Devise lautete: "No risk, more fun" und so ging ich den Marathon verhalten an. Kurt Müller vom TeamKoach informierte mich, dass ich sehr gut im Rennen liege, aber auch, dass gute Läufer Zeit gut machten. Doch ich konnte der Verlockung, schneller zu laufen, widerstehen und blieb auf meiner langsamen Pace. Es war ätzend und stellte meine Geduld auf eine echte Probe. Auf der ersten Runde (10km) habe ich nicht einen Läufer/in überholt, umgekehrt wurde ich von hinten fast überrannt. Doch was hätten mir zwei/drei schnelle Runden genutzt, wenn ich nachher "geplatzt" wäre. Es war aber auch nicht so, dass ich ohne Krise locker durchkam. Auch so musste ich kämpfen um einigermassen über die Runden zu kommen. Doch es hat sich gelohnt, und die Endzeit von 10:57:57 sieht erst noch stark aus!

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Ausgang und der Art, wie ich den Wettkampf gestaltet habe:
-          Schwimmen: keine Panik, sondern locker in 56:51 und somit 1. AK / 185. Overall
-          Rad             : Augenmerk auf Salzhaushalt und Verpflegung in 5:19:32 und 5. AK
-          Lauf            : im Rahmen des Möglichen in 4:30:54

Dass ich als erster auf die Laufstrecke wechseln würde, konnte ich absolut nicht erwarten, und beim Marathon habe ich mir bewiesen, dass ich mit eiserner Disziplin ein gestecktes Ziel erreichen kann.

Doch eines hat Frankfurt auch klar aufgezeigt: mir fehlt zurzeit die Substanz, um auf diesem Niveau (Europameisterschaft) mit den Besten bis zum Schluss mitzuhalten. Wenn ich gesund bleibe, kann ich den Abstand vielleicht wieder etwas verringern. Der Ausflug nach Frankfurt war verbunden mit unserem 37sten Hochzeitstag. Es wäre ja kein Spiegelbild gewesen, wenn das "Happy Finish" gefehlt hätte :-).

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 08. Juli 2016 um 00:15 Uhr
 
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