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Son

11.

September

Jungfraumarathon -2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Während sich die Triathlon-Saison langsam dem Ende zuneigt - allerdings noch nicht ganz zu Ende ist! - kommt jetzt der eine oder andere Lauf wieder ins Programm. So stand an diesem Wochenende der Jungfraumarathon auf dem Plan und auch dieses Jahr wieder mit TTL-Beteiligung. Jörg Leimgruber und Thomas Lieberherr nahmen an diesem speziellen Marathon teil. Bei herrlichem Spätsommerwetter - evt. etwas heisser als erwartet und für die Läufer angenehm - konnten die Läufer den Jungfraumarathon in Angriff nehmen.

Seit Thomas im Triathlon etwas kürzer tritt, resp. gar keine Triathlons mehr bestreitet, hat der Jungfraumarathon schon fast einen festen Platz in seinem Kalender. In den vergangenen Jahren war er immer wieder mit von der Partie, wenn die Läufer die spektakuläre Strecke in Angriff nahmen. So auch dieses Jahr und er finishte diesen mit einer sensationellen Zeit von knapp über 4 Stunden und konnte sich so den 15. Rang in seiner Kategorie sichern.

Auch Jörg Leimgruber war schon mehrmals am Start des Jungfraumarathon. Sein Fazit nach dem Rennen: "Es war heiss und ein langer Krampf. Vor drei Jahren schaffte ich die Strecke in 4 Stunden 36 Minuten, heute waren's 5 Stunden 15 Minuten. Das Alter schlägt auch bei mir gewaltig durch." Wir finden die Leistung toll - vor allem wenn man natürlich auch die heissen Bedinungen bedenkt.

Wir gratulieren beiden TTLern zu ihrem tollen Finish am Jungfraumarathon und wünschen nun gute Erholung!

 

Jungfraumarathon - 2016
Kat / Rang Name Zeit
M50 / 194. Jörg Leimgruber 5:16:38
M45 / 15. Thomas Lieberherr 4:01:46

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. September 2016 um 21:30 Uhr
 

Son

04.

September

Ironman 70.3 WM, Triathlon Locarno, Tägi Tri, Triathlon Köln, S2 Challenge - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war echt viel los und 13 Tri Team Limmattal Athleten standen an fünf verschiedenen Wettkämpfen in drei verschiedenen Ländern am Start eines Wettkampfes!

S2-Challenge

Am Samstag stand die S2 Challenge (eine Art Mini-Gigathlon) auf dem Programm. Max Schneble nahm diesen als Single Athlet in Angriff und Linda Spirig startete in der Kategorie Couple. Am Samstag galt es also, früh aufzustehen, um dann rechtzeitig im Emmental am Start zu stehen. Bei der S2-Challenge müssen die Disziplinen Schwimmen, Inlinen, Mountainbike, Rennvelo und Laufen absolviert warden. Max kam mit der Spitzengruppe aus dem Wasser, verlor jedoch einige Zeit beim Wechsel und so musste er die gesamte Inline-Strecke alleine absolvieren und verlor daher etwas Zeit auf die erste Gruppe. Auf dem Mountainbike lief es aber wieder besser und sein Plan, auf dem Laufen wieder Gas zu geben, ging auch auf. Max beendete seinen Wettkampf auf dem 6. Rang in etwas unter 7 Stunden und auch wenn er sich rangmässig etwas mehr erhofft hatte, so war er zufrieden mit dem Tag!

Am Sonntag standen dann gleich mehrere Wettkämpfe auf dem Plan:

Sven Heger startete am Triathlon Köln über die Halbdistanz. Mario Lopes, Marcel Bellia und Markus Warth nahmen am Tägi Tri teil. Jürg Mallepell, Barbara Kuster und Gordi Müller starteten in Locarno über die Halbdistanz und Patricia Franke und Jose Borde Vigo nahmen die olympische Distanz in Angriff, während Sheryl Müller am Samstag bei den Kids am Start stand. Und - das Highlight: Desirée Wagner startete in Australien an der Ironman 70.3 WM!

Tägi Tri Wettingen

Markus nahm am Tägi Tri die längere Distanz in Angriff, während Mario und Marcel beide über die kurze Distanz starteten.

Für Markus hat der Tägi Tri schon fast "nostalgischen" Wert, war das doch vor 20 Jahren sein allererster Triathlon! Sein Ziel am Tägi Tri war finishen und das konnte er auch erfolgreich. Das Schwimmen lief gut und es kam Markus auch entgegen, dass im Schwimmbecken geschwommen wird. So fiel ihm das Einteilen etwas einfacher. Dennoch gab es ein paar ganz schnelle Schwimmer am Start und er konnte nicht mit ganz allen mithalten. Auf dem Velo versuchte er einfach mitzuhalten, aber konnte es doch nicht verhindern, dass ihn der eine oder andere Athlet überholte. Beim Laufen hatte er Glück, da er vor sich eine Athletin hatte, die für ihn der ideale Pacemaker war. So konnte er sich richtiggehend von ihr ziehen lassen. Alles in allem war Markus zufrieden mit seinem Wettkampf. Für ihn ist 25. von 43 Männern ein gutes Resultat und doch fragte er sich am Schluss, ob er sich nicht doch noch steigern könnte - z.B, mit gezielterem Training?!

Mario und Marcel hatten zusammen entschieden, den Tägi Tri zu machen. Für Marcel lief der Wettkampf - um es in seinen Worten zu sagen - "ganz ok". Beim Fahrrad konnte er nicht die gewünschte Leistung erbringen. Ansonsten war er aber ganz zufrieden mit der heutigen Leistung. Und vor allem: er hatte Spass! Und so soll's ja genau sein!

Eigentlich war Mario nur am Start des Tägi Tris, da er Marcel zu einem Start überreden wollte. So sind die beiden zusammen auf verschiedenen Bahnen gestartet. Marios Kommentar nach dem Wettkampf: " Das war echt cool während dem Schwimmen stets den Vereinskollegen zu sehen". Die beiden sind praktisch gleich schnell geschwommen und konnten sich so ständig gegenseitig im Auge behalten. Mario wusste, dass es auf dem Velo hart werden würde und motivierte sich selber mit "komm Mario, nur 30 Minuten Mario". Und dieser Plan ging auch auf. Beim Laufen war das Ziel, den Tank leerzulaufen und ohne Reserve ins Ziel zu laufen. Und genau das ist Mario auch gelungen. Das einzige, das nicht programmiert war, war der 1. Platz! Umso mehr freute er sich über den AK-Sieg!

Nun ist erholen angesagt. Nächstes Wochenende ist bei Mario ein Monsterprogramm angesagt: Triathlon Murten am Samstag und am Sonntag das von ihm organisierte 100x100m Schwimmen, welches das TTL als Vereinsevent zum Saisonabschluss anbietet! (Für alle Interessierten: Mails checken und im Doodle anmelden!!).

Tägi Tri (Short) - 2016
Kat/Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
Herren 40+ / 1. Mario Lopes 0:08:08 0:29:47 0:14:19 0:55:40
Herren 40- / 6. Marcel Bellia 0:08:06 0:30:39 0:15:20 0:57:43

 

Tägi Tri (Long) - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
Herren 40+ / 13. Markus Warth 0:16:45 1:08:08 0:38:08 2:08:54

 

Triathlon Köln

Sven reiste an diesem Wochenende in seine alte Heimat, um am Triathlon Köln über die Halbdistanz zu starten. Sven hatte sich gut vorbereiten können und vor allem im Velo wusste er um seine Stärke. Dieses Jahr hatte er nicht "nur" jeweils seinen Arbeitsweg mit dem Velo gemacht, sondern hatte auch angefangen spezifische Velotrainings mit Hügel-Repetionen einzubauen. Und dieses Training machte sich eindeutig bemerkbar. Sven war hochmotiviert - auch wenn die Wettervorhersagen für Köln nicht gerade so toll aussahen. Er liess sich davon nicht beeindrucken und war am Sonntag bereit für den Wettkampf.

Vor dem Wettkampf ging es etwas chaotisch zu und her. Die Athleten waren schon im Wasser, mussten dann aber nochmals rauskommen und dann hiess es erstmal warten. Erst nach etwa eineinhalb Stunden konnte es dann doch losgehen. Grund für die lange Wartezeit war das Wetter, das sich von seiner stürmischen Seite zeigte. Sven fühlte sich zwar nicht unbedingt so wohl, aber liess sich immernoch nicht aus der Fassung bringen. Auf dem Fahrrad fühlte er sich gut und das entsprechende Training hatte auch wirklich seine Wirkung gezeigt und er konnte seine gute Form auch ausspielen. Dass Sven eigentlich fast täglich und somit auch bei fast jeder Witterung mit dem Velo zur Arbeit fährt, kam ihm sicher etwas entgegen, war er so mindestens ein bischen geübt, auch bei schlechteren Bedingungen Velo zu fahren. Trotzdem war die Velostrecke bei dem Wetter eine Herausforderung. Sven meisterte diese aber erfolgreich und auch das abschliessende Laufen konnte er - trotz eher geringem Lauftraining - erfolgreich zu Ende bringen und finishte so den stürmischen Triathlon Köln in etwas weniger als 6 Stunden.

Triathlon Köln (Halbdistanz) - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
Overall / 431. Sven Heger 0:36:53 2:46:04 2:31:25 5:54:32

 

Triathlon Locarno (olympisch)

Patricia und José starteten beide über die olympische Distanz und für José war es der erste Triathlon, den er überhaupt je bestritten hat!

Patricia fand ihren Wettkampf "ganz ok". Beim Schwimmen hatte sie etwas Mühe mit der Orientierung - da waren schon fast zu viele Bojen im Wasser. Das Velo lief ihr ganz gut und das obwohl ihr zeitweise ein Töff vor der Nase rumgefahren ist (schien, als ob der Töff auf Anweisungen von den Streckenposten wartete oder so...). Das Laufen war gut, obwohl sie wieder mit Reserven ins Ziel kam und rückblickend vielleicht doch etwas mehr Gas hätte geben können. Aber Patricia hat genau die richtige Einstellung: "Stück für Stück steigern". Also sind wir gespannt auf den nächsten Wettkampf!

Für José war der Triathlon Locarno sein allererster Triathlon. Er war super happy, dass er gestartet war und natürlich auch, dass er fnishen konnte. Es war mega-cool und hat ihm echt gut gefallen. Auch war er froh um die Unterstützung und die Tipps und Empfehlungen der Tri Teamler vor dem Wettkampf. Er durfte mit dem Zeitfahrrad von Sven den Wettkampf machen und nach dem Wettkampf war für ihn klar: das wird nicht sein letzter Triathlon gewesen sein! Nun geht's drum, selber die richtige Ausrüstung zu haben. Als erstes wird sicher bald mal ein Velo gekauft... Die Freude am Triathlon und am Sport ist da und wie bei Marcel war eines klar "es hat Spass gemacht"! Was will man denn mehr ;-)?!

Triathlon Locarno (olympisch) -2016
Kat /Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
M25-29 / 51. José Borde Vigo 0:31:55 1:18:34 0:46:33 2:40:39
F30 . 34 / 26. Patricia Franke 0:40:41 1:18:38 0:53:08 2:56:18

 

Triathlon Locarno (Halbdistanz)

Jüg, Barbara und Gordi liessen es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, über die Halbdistanz zu starten. Für alle drei ist dieser Wettkampf schon fast ein fester Bestandteil ihrer Saisonplanung und fix im Kalender markiert. So waren sie auch dieses Jahr wieder alle am Start.

Für Jürg war der Triathlon Locarno ein weiterer Trainingswettkampf in seiner Vorbereitung für Hawaii. Er konnte eine gewohnt starke Schwimmleistung zeigen und während er in den anderen zwei Disziplinen seine Fühung zwar abgeben musste, konnte er den zweiten Rang souverän bis ins Ziel verteidigen.

Gordi war vor allem mit seiner Schwimmleistung zufrieden. Gordi und Jürg konnten fast die gesamte Schwimmstrecke gemeinsam absolvieren - so fühlten sich die beiden fast wie im Training, wo sie auch häufig gemeinsam schwimmen. Das Velo lief Gordi super und er war happy mit der Leistung. Dafür war das Laufen hart. Auf den ersten drei (von vier) Runden musste er wirklich kämpfen. Doch auf der vierten Runde, lief es ihm dann besser und er konnte den Halbmarathon mit gutem Gefühl abschliessen.

Barbara hatte in Locarno ein kleines "familien-internes Duell" laufen. Denn auch ihr Sohn Patrik stand am Start in Locarno und so absolvierten Mutter und Sohn den Wettkampf zusammen - und beide waren auch erfolgreich! Barbara konnte einmal mehr den Sieg in ihrer Alterskategorie feiern und genoss den Gang auf s'Podest. So war zwar Patrik schneller, aber sie war diejenige, die auf dem Podest stand! Wer hier nun dieses Duell also gewonnen hat, kommt wohl auf die Sichtweise an ;-).

Triathlon Locarno (Halbdistanz) - 2016
Kat /Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
M45_49 / 24. Grodi Müller 0:30:00 2:20:42 1:52:57 4:47:00
M60-64 / 2. Jürg Mallepell 0:29:34 2:26:06 1:39:05 4:38:23
M55:59 / 1. Barbara Kuster 0:40:52 2:43:42 2:10:50 5:39.31

Ironman 70.3 WM Australien (Mooloolaba)

Der Höhepunkt von diesem Wochenende war sicherlich die Ironman 70.3 WM in Australien. Desirée hatte sich schon letztes Jahr beim Ironman 70.3 Zell am See für diese WM qualifiziert und hatte sich während der Saison intensiv auf diesen Wettkampf vorbereitet. Die WM sollte ihr sportliches Highlight werden im 2016 gefolgt von einigen Wochen Australien-Urlaub. Doch vor dem Urlaub galt es noch ernst und Desirée nahm - für uns Europäer in der Nacht vom Samstag auf Sonntag - die WM in Angriff.

Am Samstag (australische Zeit) fühlte sich Desirée ready und war bereit für das Abenteuer WM. Am Sonntag Morgen ging's dann los. Das Schwimmen lief ihr sehr gut und sie kam auf dem 57. Rang aus dem Wasser, allerdings mit passablem Rückstand. So wie Desirée Velo fahren kann, lag da natürlich noch viel drin. Während sie 90km auf dem Velo absolvierte, hiess es für ihren Betreuer vor Ort mal warten. Die Velostrecke führte unter anderm über eine Autobahn und es waren auch noch knackige Steigungen mit eingebaut. Und wie erwartet gab sie auch richtig Gas auf dem Velo. Der Race Tracker zeigte auf einigen Abschnitten ein Durchschnittstempo um 40km/h an. Dass da also einige andere Athleten überholt wurden, war fast klar. So war sie nach der Bikestrecke auf den 20. Rang vorgerückt. Danach hiess es noch 21.1km laufen. Nach fast der Hälfte der Strecke sah sie immernoch frisch aus und konnte ein gutes Tempo laufen. Am Schluss lief sie als 18. ihrer AK ins Ziel ein. Einziger Wermutstropfen war, dass sie auf dem Velo eine Penalty gekriegt hatte und entsprechend fünf Minuten in der Penaltybox absitzen musste.

Ihr Fazit nach dem Rennen: "Es hat super Spass gemacht (abgesehen von den 5 Minuten in der Penaltybox). Noch ein paar Jahre so weiter trainieren und dann kommt das gut! Ich bin motiviert zum weiter trainieren. Es macht einfach Spass - auch dank allen Supportern und Trainingspartnern!".

 

Ironman 70.3 WM Mooloolaba - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
F 30-34 / 18. Desirée Wagner 0:31:33 2:43:57 1:38:22 5:01:12

Wir freuen uns, dass so viele TTLer an diesem Wochenende an diversen Wettkämpfen active und erfolgreich waren und gratulieren allen zu ihren tollen Leistungen! Besonders freuen wir uns natürlich auch über die Podestplätze von Mario, Barbara und Jürg und die unsere WM-Finisherin Desirée!

Das Saisonende ist nah und mit Murten findet nächste Woche der letzte Triathlon in der Schweiz statt. Und - so quasi als krönenden Abschluss der Saison - das TTL organisiert ein 100x100m Schwimmen am kommenden Sonntag! Würde uns freuen, wenn möglichst viele mit dabei wären (auch wenn's nicht für alle 100x100 wird... man darf beliebig abkürzen und/oder auch nur zum anschliessenden Brunch kommen ;.))!

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. September 2016 um 22:17 Uhr
 

Son

28.

August

Triathlon Uster - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Wie immer Ende August fand auch dieses Jahr wieder der Uster Triathlon statt und natürlich auch dieses Jahr mit reger TTL-Beteiligung.

Jürg Mallepell und Kurt Brawand starteten über die Short-Distanz, Jörg Leimgruber und Mario Lopes nahmen den Triathlon über die olympische Distanz in Angriff. Alle vier Athleten waren mit hochsommerlichen Bedingungen konfrontiert und sie alle mussten akzeptieren, dass ohne Neo geschwommen wurde.

Hier das Feedback der TTL-Athleten:

Bericht von Jürg Mallepell:

"Wenn der älteste Teilnehmer (62) in der AK 55-64 gewinnt und Du derjenige bist, gibt es eigentlich nichts zu jammern ;-)! Doch auch ein glanzvolles Resultat ist kein Selbstläufer und kann schnell auf die eine oder andere Seite kippen.
Da ein Aero-Helm über die Ohren geht, ist das Aufsetzen ziemlich mühsam, wenn man mit Brille fährt. Darum trage ich meinen Aero-Helm seit Zürich mit einem Visier, das mit drei Magneten am Helm befestigt wird. So weit so gut. Doch heute merkte ich auf den ersten Metern, dass sich das Visier verschoben hatte. Beim Versuch, es wieder in die richtige Position zu bringen, hatte ich es plötzlich in der Hand. Was blieb mir anderes übrig, als nochmals schnell anzuhalten, umd das Visier wieder in Position zu bringen. Ich denke, mit der Sonnenbrille hätte ich weniger Zeit verloren. Diese kleine Geschichte am Rande, da beim Short jede Sekunde zählt und so muss alles ausgetestet werden.
Zurück zum Wettkampf: Das Schwimmen, ein Rolling-Start ohne Neo (welche Überraschung), verlief gut, ich verlier beim Ausziehen des Speed-Suit sicher die eine oder andere Sekunde, doch das nahm ich wegen Hawaii in Kauf. Das Rad, dieses Jahr durfte wieder auf der Strasse und nicht auf dem Velo-/Fussgänger-Weg gefahren werden, lief perfekt (wenn ich den Start ausklammere) und auch das Laufen brachte ich gut über die eine Runde. Im Ziel hiess es dann warten, warten, warten... bis das endgültige Resultat feststand.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden und bin gespannt, was ich in Locarno leisten kann."

Das Rennen von Kurt Brawand:

Auch Kurt bestritt in Uster die Short-Distanz und kann sicherlich zufrieden sein mit seinem Ergebnis, hat er es doch erneut unter die Top Ten geschafft. Kurt konnte ein solides Rennen zeigen und brillierte durch eine über alle drei Sportarten sehr konstante Leistung. In allen drei - oder mit dem Wechsel gar vier Disziplinen - bewegte er sich rangmässig ungefähr im selben Bereich und konnte das mit dem 7. Rang auch erfolgreich ins Ziel bringen. Eine weitere sehr zufriedenstellende Lesitung von Kurt, der sich fast still und heimlich zu einem konstanten Top Ten Anwärter mit dem einen oder anderen Sprung auf s'Podest gemauerst hat!

Bericht von Jörg Leimgruber:

"Ein kurzes Resume zum heutigen Uster Tri wäre "oh happy day"! Da ich für diese Saison nur Rappi als Tri Rennen geplant hatte und nicht mehr speziell auf olympische Triathlon trainiert hatte, war ich überrascht mit dem Verlauf des Rennens. Rein zufällig reihte ich mich mit Mario für den Schwimmstart ein. Mir kam das Neoverbot sehr entgegen. Einzig der Landgang missfiel mir, da der Schwimmrythmus unterbrochen wurde. Ich konnte jedoch die 2. Runde problemlos durchziehen. Motiviert vom Schwimmen (wo ich den 10. Zwischenrang belegte) wechselte ich zum Bike, wo ich erstaunlicherweise rasch den nötigen Speed erreichte. Die 40km huschten ohne Einbrüche vorbei - vermutlich zeigt der längere Arbeitsweg über den Weininger nach Opfikon seine Wirkung als zusätzliches Velotraining. Beim abschliessenden Laufen wusste ich, dass ich ein bescheidenes Tempo gehen musste, um die Knie zu schonen. Dies zeigte sich in der Laufzeit mit 4 Minuten über den letzten Uster-Zeiten. In 2h18 finishte ich die Hitzeschlacht von Uster. Nach der Analyse der Zeiten überraschte mich besonders der 10. Rang im Schwimmen in meiner AK mit einer Zeit von 25 Minuten. Es gilt nun, rasch zu regenerieren, um in den kommenden zwei Wochen den Sanersee Halbmarathon und den Jungfraumarathon erfolgreich zu bestehen."

Feedback von Mario Lopes zu seinem Rennen

Mario - eigentlich bekannt für seine vielen Triathlonstarts über die Short Distanz - sorgte für Abwechslung in seinem Wettkampfplan, stand bei ihm in Uster nicht der Short auf dem Programm sondern der olympische Triathlon. Wenn auch alt-bekannt, so war dies gleichzeitig auch wieder eine neue Herausforderung für Mario. Doch dieser Herausforderung stellte er sich und vor allem meisterte er diese auch toll. Sein Fazit nach dem Rennen: "Schwimmen super. Beim Bike musste ich vor allem auf den Verkehr aufpassen und beim Laufen hatte ich nach etwa 1km Blasen an beiden Füssen. Triathlon at its best :-o!"

Uster Triathlon (Short) - 2016
Kat /Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
AK 55 - 64 / 7. Kurt Brawand 0:14:21 0:29:27 0:25:50 1:13:15
AK 55 - 64 / 1. Jürg Mallepell 0:11:11 0:28:54 0:22:31 1:06:13

 

Uster Triathlon (olympisch) - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo (40km) Laufen (10km) Total
AK 35-44 / 14. Mario Lopes 0:24:11 0:57:09 0:42:25 2:06:17
AK 45 - 54 / 31. Jörg Leimgruber 0:25:58 1:02:57 0:45:48 2:18:50

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. August 2016 um 21:56 Uhr
 

Son

21.

August

TTL Sommernachtsfest und Jubiläumsanlass - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Am vergangenen Wochenende fand unser alljährliches Sommernachtsfest statt. Dieses Jahr war dies auch gleichzeitig unser Jubiläumsanlass, darf das TTL dieses Jahr stolz seinen 25. Geburtstag feiern! Darum liessen sich die TTLer auch etwas Besonderes einfallen für diesen Anlass. Das Datum war wie immer in der zweiten Augusthälfte und wurde Anfang Jahr festgesetzt. Während der eine oder andere Triathlonfan, dieses Datum vielleicht schon im Kalender markiert hatte, war es zu dem Zeitpunkt noch nicht allen klar, dass wir unseren Anlass ausgerechnet am Datum des Frauen Olympia-Triathlons geplant hatten!

Als Triathleten waren natürlich die meisten daran interessiert, diesen Anlass mit Nicola Spirig in der "Hauptrolle" live mitzuverfolgen. Also wurde aus der Not quasi eine Tugend gemacht. Der Olympia Triathlon sollte einfach in den Anlass mit eingebaut werden! Wir wollten aber auch selber noch aktiv sein und beschlossen, den TTLern noch einen Schnupperkurs im Stand-Up Paddling anzubieten!

So trafen sich die ersten schon kurz nach dem Mittag für ihren Stand-Up Padding Kurs am Hallwilersee in der Badi Seerose in Meisterschwanden. Allerdings herrschte für die ersten noch einen Moment Verunsicherung. Das Wetter war eher herbstlich, z.T, mit Regen und eher grau und - die Badi war zu! Da stellte sich natürlich die Frage, ob da was falsch gelaufen ist? Aber dem war nicht so - die TTLer waren einfach etwas früh dran... Denn die SUP-Leiter waren schon da und als wir dann in die Badi eintraten, waren die SUP-Boards und Paddles schon schön aufgereiht für uns. Nach einigen Erklärungen an Land ging's dann schon schnell ab ins Wasser. Zuerst auf den Knien etwas rauspaddeln, dann aufstehen und schon paddelten die TTLer munter drauflos. Auch konnten noch verschiedene Tricks ausprobiert warden: zu zweit Board wechseln (theoretisch ohne ins Wasser zu fallen) oder einen anderen auf ein Brett hochziehen, ganz unabhängig von Statur, Grösse und Gewicht... Und natürlich paddeln, drehen und wenden - alles gehörte zum Kurs dazu!

Nachdem die erste Gruppe dann fertig war, kam die zweite Gruppe zum Zug. Gruppe zwei war schon bereit, als Gruppe eins an Land kam, und so konnten sie sich schon ihr Equipment packen und es ging wieder los. In der Zwischenzeit beschlossen einige TTLer der ersten Gruppe im Hallwilersee schwimmen zu gehen - dies resultierte kurzerhand in einer Seeüberquerung hin- und zurück! Dafür verbrachte die zweite Gruppe etwas mehr Zeit auf dem Board und sie nahmen auch noch das "Gruppenboard", wo alle Teilnehmer auf einem Board standen und in den See raus paddelten!

Nach dem SUP, baden und im Wasser toben (die Badi hat auch noch ein Trampolin im Wasser, was den einen oder anderen zu fantasievollen Sprüngen anmierte ;-)) ging's dann zum Restaurant der Badi, damit wir um 16:00 Uhr bereit waren für den Olympia-Triathlon. Allerdings wartete hier schon der zweite Schreck auf uns. Es gab zwar einen TV und der lief auch - allerdings konnte das Schweizer Fernsehen nicht empfangen werden! Und auf den anderen Kanälen wurde der Triathlon nicht oder zumindest nicht vollständig übertragen... Da half auch alles Zappen nichts. Das mit dem Triathlon am TV klappte darum leider nicht so nach Wunsch. Aber in der heutigen Zeit ist das zum Gluck nicht so ein Problem. Schnell wurden Handys und Tablets gezückt und die interessierten TTLer versammelten sich um die vielen kleinen Bildschirme, um so zu verfolgen, was denn Nicola Spirig in Rio zeigen würde. Dass es für sie zu einer Medaille gereicht hat, war natürlich auch für die Stimmung von Vorteil.

Schon während dem Triathlon wurde den TTLern etwas zum Knabbern serviert und später ging's dann auch noch zum Nachtessen. Doch dazwischen war noch eine Foto-Session angesagt! Wir wollten schon lange wieder mal ein neues Gruppenfoto machen und versammelten uns vor schönen der Kulisse des Hallwilersees und fotografierten die TTLer von hinten, von vorne, in Action, Porträts... alles sollte festgehalten werden und natürlich alles mit unseren neuen T-Shirts!

Somit stand dem letzten Programmpunkt nichts  mehr im Weg und die TTLer hatten sich ihr Znacht auch wirklich verdient. Zurück im Restaurant konnte sich jeder am grosszügigen und feinen Buffet bedienen und danach galt es einfach, noch gemütlich Beisammensein und den Abend geniessen!

Obwohl wir für das Sommernachtsfest nicht das ideale Sommerwetter hatten, so waren es doch fast ideale Bedingungen. Beim SUP-Kurs waren wir ganz alleine auf dem See und irgendwie gab das eine ganz spezielle Stimmung. Und auch nachher hatten wir dafür die ganze Badi fast für uns alleine. Eigentlich auch gar nicht so schlecht!

Alles in allem war es ein gelungener Anlass und ein gute Art, das 25-jährige Jubiläum des TTLs zu feiern!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. August 2016 um 21:37 Uhr
 

Son

21.

August

Inferno Triathlon und Tortour Velo Challenge - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Neben dem TTL Sommernachtsfest - von dem wir später in der Woche noch berichten werden! - fanden an diesem Wochenende natürlich auch wieder verschiedene Wettkämpfe statt. Und auch hier waren wieder TTLer im Einsatz:

Linda Spirig startete in der Kategorie Couple an der Tortour (Velorennen quer durch die Schweiz) und Domenico Di Sevo nahm den Inferno Triathlon in Angriff. Hier galt es nebst Schwimmen, Rennvelo und Laufen auch noch, eine Mountainbikestrecke zu absolvieren.

Linda ist immer wieder für eine Herausforderung zu haben. So startete sie schon als Single am Gigathlon, finishte verschiedene Ironmanrennen erfolgreich und in diesem Jahr absoliverte sie den anspruchsvollen Swissman auch erfolgreich. Dass da wieder eine spezielle Herausforderung gemeistert werden sollte, ist darum schon fast logisch. So nahm sie in der Kategorie Couple dieses Jahr die Tortour in Angriff. Und nicht nur finishten sie beide diesen Wettkampf. Sie erreichten auch noch den sensationellen ersten Rang in der Kategorie Couple! Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser genialen Leistung!

Nach dem Ironman Zürich hatte Domenico nicht lange Zeit, die Beine baumeln zu lassen, stand doch noch der Inferno Triathlon bei ihm auf dem Plan. Und so nahm er das Training auch bald wieder auf und streute zusätzlich auch noch einige Mountainbike-Einheiten ein. Domenico konnte gut traineren und alles lief so weit ok. Morgens früh war der Start in Thun. Eine Seeüberquerung stand auf dem Plan, bevor's zuerst auf die Rennvelostrecke und danach auf die Mountainbikestrecke ging. Das Laufen sollte dann der krönende Abschluss sein... Aber eben sollte... Weil auch das gehört zum Sport dazu: nicht immer läuft alles nach Plan. Das Schwimmen war anspruchsvoll, aber Domenico meisterte diese Herausforderung. Auch auf dem Velo war's nicht so einfach, spielte das Wetter nicht mit und die Athleten mussten mit nass-kaltem Wetter kämpfen. Auch merkte Domenico vor allem dann auf der Mountainbikestrecke, dass sein Fuss - mit dem er schon seit längerer Zeit immer wieder Probleme hat - ihm zu schaffen machen würde. Und dazu kamen noch andere Sachen. Das Laufen hätte zwar noch "durchgewürgt" werden können, aber Domenico beschloss, die Vernunft walten zu lassen. Die Gesundheit geht vor und so beendete er den Wettkampf nach dem Mountainbike und nahm das Laufen gar nicht mehr in Angriff. Wir hoffen, die Enttäuschung ist nicht zu gross und wünschen gute Besserung!

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. August 2016 um 20:06 Uhr
 
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