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Son

09.

Oktober

Ironman Hawaii - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Ironman Hawaii - und auch dieses Jahr war ein TTLer mit dabei!!! Und wie...! Und um das beste vorwegzunehmen: Jürg war nach dem Wettkampf - um es in seinen Worten zu sagen - "super zufrieden" und er hat den sensationallen 4. Rang erreicht!!!! Wow!!!

Aber mal der Reihe nach: Jürg war schon letztes Jahr am Ironman Hawaii und da hatte er den Wettkampf dank eisernem Willen und viel Durchhaltevermögen gefinisht, doch letztes Jahr konnte er sein Potenzial nicht abrufen, musste er den grössten Teil vom Marathon gehen. Trotzdem war er danach zufrieden damit, seinen zweiten Ironman Hawaii Finish mit nach Hause zu nehmen. Was dann aber im 2016 kam, hatte er weder geplant und wahrscheinlich sich zu dem Zeitpunkt wohl auch gar nicht vorstellen können.

Im 2016 wollte Jürg zwar einen Ironman machen, aber dabei ging es ihm nicht um die Hawaii-Quali oder bestimmte Zeiten oder Ränge. Vielmehr ging es darum, seine noch offene Rechnung mit Frankfurt (wo er im Vorjahr wegen einem Radsturz das Rennen aufgeben musste) zu begleichen. Dies gelang ihm und er freute sich über den soliden 7. Rang. Nach dem Rennen war sein Fazit, dass dies ein gutes Rennen war, er aber noch Luft nach oben habe, um mit der europäischen Spitze mithalten zu können. Eigentlich wäre damit das Thema Ironman im 2016 für ihn abgehakt gewesen.... Doch wie so häufig im Leben kam alles anders!

Eine Woche vor dem Ironman Zürich juckte es Jürg dann doch und er wollte sein Heimrennen nicht verpassen und beschloss gerade mal sieben Tage vor dem Rennen am Ironman mitzumachen. Einfach aus Spass, ohne bestimmtes Ziel und eigentlich auch ein kleiner Test - stand doch der Ironman Zürich nur drei Wochen nach Frankfurt auf dem Plan. Auch den Rennverlauf ging er etwas anders an, testete neue Verpflegungen, verzichtete auf persönliche Verpflegung und eigentlich ging's nur um den Spass und um s'Finishen... Und dann kam das Unerwartete: nicht, dass er nur eine tolle Zeit schaffte, diese reichte ihm voll für den ersten Rang! Dies war für ihn so unerwartet, dass er sich dessen erst gar nicht bewusst war und sich erst später über seinen Rang informierte.

Und... 1. Rang am Ironman Zürich hiess: Hawaii-Quali! Allzu lange musste Jürg nicht überlegen. Diese Reise wird wieder angetreten! Aloha Hawaii!

Also startete Jürg erneut einen Trainingsblock und wollte sich optimal für den Ironman Hawaii vorbereiten. Er wusste nicht, ob drei Ironman-Wettkämpfe innerhalb von einem Jahr gut gehen würden, doch er wollte es ausprobieren. Sein insgeheimes Ziel: am liebsten wohl Podest... Aber eigentlich war das Ziel einen Platz unter den ersten fünf zu erreichen. Denn beim Ironman Hawaii dürfen jeweils die ersten fünf einer Alterskategorie auf die Bühne treten. Und auf diese Bühne zu treten, das war das Ziel von Jürg!

Die Reise nach Hawaii wurde wieder ähnlich geplant wie im Vorjahr und Jürg und Marie Theres nahmen sich genügend Zeit zur Akklimatisation. Und sie genossen die Vorbereitungen, die Race Woche in Kona... und machten bei den verschiedenen Verantstaltungen mit. So zum Beispiel an der Nationenparade - und zwar im "richtigen-Schweizer-Fan-stolzen-TTLer-Outfit" :-)!

Am Samstag galt es dann Ernst: Jürg nahm den Ironman Hawaii zum zweiten Mal in Folge in Angriff. Im Schwimmen konnte Jürg eine gewohnt starke Leistung abrufen. Als fünfter seiner Altersklasse stieg er aus dem Wasser (seine Bemerkung hierzu war "fünfter Platz, ich werde halt nicht jünger"). Auf dem Rad gab er Vollgas und stellte sich dem starken Wind, der dieses Jahr die Athleten etwas durcheinanderwirbelte. Hier konnte Jürg eine ganz starke Leistung zeigen und hatte somit die drittstärste Velozeit seiner Altersklasse. Das Laufen lief ihm zuerst auch sehr gut und er konnte wirklich alles abrufen, was in ihm steckt. Ab km 25 hatte Jürg allerdings Probleme in der Leiste und musste einige Gehpausen einlegen. Somit verlangsamte er den Marathon etwas und deswegen schaffte er die sub-11h Marke nicht. Aber mit einer Endzeit von 11h6 Minuten konnte er eine ganz geniale Leistung zeigen.

Sein Fazit abends um 20 Uhr Lokal-Zeit: "Ich bin super zufrieden mit meinem Race!!! Weisst Du die Endplatzierung?". Diese konnte man zwischenzeitlich im Internet leider nicht abrufen und so wusste Jürg am Abend noch gar nicht, welchen Rang er erreicht hatte. Doch nun klappt das wieder mit der Internetseite und wir haben gesehen: 4. Rang!

Genial! Wir freuen uns, über diesen tollen Erfolg von Jürg und gratulieren ganz herzlich zu dieser genialen Leistung! Wir hoffen, dass immernoch die ersten 5 jeder Altersklasse auf die Bühne dürfen und wünschen, dass Jürg und Marie Theres diesen Moment und auch die restliche Zeit in Hawaii geniessen werden!

Ironman Hawaii - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180 km Laufen 42.2km Total
M60-64 / 4. Jürg Mallepell 1:02:40 5:30:17 4:22:37

11:06:18

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. Oktober 2016 um 12:40 Uhr
 

Son

25.

September

Triathlon Murten (Bericht Jürg) - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Bericht geschrieben von Jürg Mallepell

Hier meine Eindrücke/Vorgaben von Murten.

Murten war der letzte Wettkampf-Test vor Hawaii, mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden.
Prioritäten:
- bei diesem nassen Wettter, ohne Sturz durchzukommen,  darum war vor allem auf dem Rad, Vorsicht angesagt.
- Helmvisier bei Regen testen
- keine Erkältung riskieren, mit entsprechenden Kleidern auf's Rad --> noch schlechtere Wechselzeiten als üblich, und die sind schon ausser Norm ;-(

Das Schwimmen war nicht gerade berauschend, ich habe mich vom hohen Speed der "jungen wilden Short Spezialisten" anstecken lassen und bin viel zu schnell gestartet. Dem hohen Anfangstempo musste ich dann echt Tribut zollen, sprich, ich bin jämmerlich eingegangen.

Der wichtigste Test hat aber geklappt: das Helmvisier ist voll regentauglich. Es läuft nicht an und die Sicht ist trotz der Regentropfen optimal. Meine Radgeschwindigkeit reicht leider nicht aus, um die Tropfen wegfliessen zu lassen, trotzdem alles voll erfüllt. Wenn ich als Zweiter auf die Laufstrecke gehe, reicht es normalerweise nicht mehr zum Sieg. Was aber ist normalerweise? Ich habe meine Chance genutzt, und wurde mit dem Sieg belohnt! 

Die Reiseunterlagen für Hawaii sind eingetroffen, "Aloha Hawaii" wir kommen :-)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. September 2016 um 19:59 Uhr
 

Son

18.

September

Triathlon Murten, Greifenseelauf und 100x100 Schwimm-Event - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Was für ein Wochenende: wieder war viel los an diesem Wochenende, und einige Athlten hatten es wirklich im Sinn mit ihren sportlichen Aktivitäten. Nicht "nur" ein Wettkampf am Samstag, sondern auch noch ein Training der etwas spezielleren Art am Sonntag... Aber mal der Reihe nach. An diesem Wochenende gab es zwei Wettkämpfe mit TTL-Beteiligung am Samstag und ein spezielles TTL-Event am Sonntag!

Am Samstag standen der Triathlon Murten und der Greifenseelauf auf dem Programm. In Murten standen Jürg Mallepell, Mario Lopes und Marcel Bellia am Start - und zwar über drei verschiedene Distanzen (Short, Olympisch und Halbdsitanz). Am Greifenseelauf waren Salvi Valenti, Ljubomir Milivojevic, Besnik Hashani und Patricia Franke im Einsatz.

Triathlon Murten

Die Wetterbedingungen in Murten hätten besser sein können. Denn genau auf dieses Wochenende hin hatte sich der Herbst gemeldet und während die einen Glück hatten mit dem Wetter, mussten sich die anderen durch Wind und Regen kämpfen. Jürg startete als erstes der drei TTLer. Sein Schwimmen lief ihm nicht ganz so gut wie gewohnt, auf dem Velo fuhr er eher verhalten, da er nichts riskieren wollte und beim Laufen staunte er, dass er trotz Rückstand Anfang Laufstrecke den Sprung bis auf das oberste Podesttreppchen schaffte! Geniale Leistung! (Später in der Woche gibt es noch einen detaillierteren Berich von Jürg selber.).

Mario starte in Murten über die olympische Distanz. Dass er auf der Short Distanz immer wieder für Top Platzierungen sorgen kann, haben wir schon mehrmals sehen können. In diesem Jahr machte er aber auch den einen oder anderen "Ausflug" auf die olympische Distanz. Und auch hier kann er mit den Besten mithalten und muss sich absolut nicht verstecken. Er zeigte eine starke Leistung im Schwimmen. Auf dem Rad musste er den einen oder anderen ziehen lassen, aber auch da konnte er gut mit den schnellen Konkurrenten mithalten und auch im Laufen liess er nichts anbrennen. Auch wenn nicht alles ganz so glatt lief, wie er sich das gewünscht hatte, so hat er sein persönliches Zeitziel erreicht und war mit seiner Top Ten Platzierung sehr zufrieden. Wir ziehen den Hut und gratulieren zu dieser tollen Leistung!

Marcel startete in Murten über die Halbdistanz. Er hatte ähnlich wie Jürg auch etwas Wetterpech. Ihm peitschen Wind und Regen entgegen, während er die Velostrecke absolvierte. Aber er liess sich davon nicht beirren. Nach einer guten Schwimmleistung war er auch mit seiner Veloleistung zufrieden. Allerdings lief es ihm dann nicht mehr ganz so rund auf dem abschliessenden Laufen. Obwohl er auch die Laufstrecke erfolgreich hinter sich brachte, fühlte es sich einfach nicht so gut an, er kämpfte mit Seitenstechen und konnte nicht sein gewohntes Tempo laufen. Aber auch Marcel finishte seinen Wettkampf in Murten erfolgreich und wir gratulieren herzlich!

Triathlon Murten (Short) - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 0.75km Velo 26km Laufen 5km Total
M55 - 64 / 1. Jürg Mallepell 0:15:15 0:40:57 0:22:33 1:18:46
Triathlon Murten (olympisch) - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 44km Laufen 10km Total
M 35 - 44 / 9. Mario Lopes 0.26:44 1:09:44 0:39:25 2:15:31
Triathlon Murten (Halbdistanz) - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 80km Laufen 20km Total
M 35 - 44 / 21. Marcel Bellia 0:35:15 2:28:39 1:43:37 4:47:31

 

Greifenseelauf

Auch am Samstag fand der Greifenseelauf statt. An diesem Halbmarathon starteten wie immer einige TTLer und auch dieses Jahr waren alle erfolgreich. Für einen Laufwettkampf war das Wetter schon etwas besser als noch für einen Triathlon, da die meisten Läufer ganz froh sind, wenn das Wetter nicht zu sommerlich, resp. zu heiss ist. Und heiss war es an diesem Wochenende auf jeden Fall nicht!

Für Besnik war der Greifenseelauf sein erster Halbmarathon und er wusste nicht genau, was ihn erwarten würde. Doch er hatte gut trainiert, hatte sicher von den Lauftrainings des Lauftreff Limmattals profitiert und so gelang ihm auch eine gute Premiere am Greifenseelauf. Er war zufrieden und er war sogar der zweitschnellste der TTLer! Kein Wunder also, dass Nik Gefallen fand am Wettkampf und schon die nächsten Wettkämpfe plant. So wäre der Halbmarathon in Luzern eine Option und für 2017 fasst er evt. auch den Marathon Rom ins Auge.

Salvi hatte sich kurzfristig entschlossen, am Greifenseelauf mitzumachen. Sein Bauchgefühl sagte ihm, er müsse dieses Jahr mindestens auch einen Wettkampf machen und so ging er mit mässig viel Training an das Unterfangen Halbmarathon. Im Vorfeld war er jedenfalls nicht so überzeugt, ob er wirklich fit genug sein würde. Doch nach dem Rennen war er dennoch happy. Der Lauf ist ihm super gelaufen und besser als er erwartet hatte. Salvi hat sich vollkommen auf sein Gefühl verlassen und konnte so sein Tempo gut durchziehen.

Für Ljubomir war der Greifenseelauf vor allem eine Standortbestimmung für den bevorstehenden Zagreb Marathon. Er konnte in dieser Saison aus verschiedenen Gründen nicht so viel und so gut trainieren, wie er es gerne wollte und wusste daher, dass seine Laufform eine andere ist als in anderen Jahren. Aber auch mit weniger Training konnte Ljubomir eine sehr gute Leistungs zeigen und er war zufrieden mit seiner Standortbestimmung. Sein nächstes Ziel ist der Marathon Zagreb in drei Wochen, wo er eine Zeit zwischen 3:15 und 3:20 anpeilt. Wir wünschen jetzt schon viel Erfolg.

Patricia konnte aufgrund von Kniebeschwerden in der Vorbereitung für den Greifenseelauf auch nicht ganz so viel trainieren, wie sie gerne wollte. Aber trotzdem - oder vielleicht sogar deshalb? - ist ihr dieser Wettkampf super gelaufen und sie konnte sogar ihre eigene Bestzeit um 3 Minuten unberbieten. Sie war happy mit ihrem Resultat und mit den herbstlichen Temperaturen war das für sie ein wunderbarer Auftakt in die Saison der TTL-Longjogs!

Und wir gratulieren allen Greifenseeläufern zu ihren guten Resultaten!

Greifenseelauf - 2016
Kat / Rang Name Zeit (Laufen 21.1km)
M40 / 154. Besnik Hashani 1:38:17
M50 / 250. Salvi Valenti 1:47:11
M50 / 94. Ljubomir Milivojevic 1:37:14
W30 / 87. Patricia Franke 1:53:24

TTL Schwimmevent: 100 x 100m

Die "Mittwochsschwimmer" im TTL hatten über Ostern eine etwas speziellere Schwimmeinheit gemacht und waren damals 50x100m geschwommen. Und da das irgendwie "ganz locker" ging, ging es auch nicht lange, bis die nächste Herausforderung gemeistert werden sollte. Da lag ein 100x100-Schwimmen quasi auf der Hand. Und so nahmen Mario und Co. dieses Unterfangen in Angriff und beschlossen, einen entsprechenden Event zum Abschluss der Freibadsaison zu organiseren.

Die TTLer durften im Freibad Fondli an deren letztem Öffnungstag der Saison 2016 die Schwimmbahnen in Anspruch nehmen und so mussten nur noch genügend Schwimmer gefunden werden. Da 100x100 für den einen oder anderen allerdings doch etwas weit gewesen wäre, gab es auch die Option 50x100 oder halt die Distanz, die einem gerade lag, zu schwimmen.

Am Sonntag Morgen standen dann Mario Lopes, Marcel Bellia, Benno Fosco, Dani Frei, Gordi Müller, Domenico Di Sevo, Stephan Blum, Monika Lehmann und Karen Kleiner bereit, um das Unterfangen 100x100 - oder so weit die Kraft reichte - in Angriff zu nehmen. Später kamen noch Jeannine Zenker mit ihrem Kollegen Markus und Barbara Kuster dazu um 50x100 zu schwimmen. Die TTLer liessen sich auch von den frischen 12 Grad Lufttemperatur nicht abschrecken, stellten Bidon, Gel und Riegel an den Beckenrand und schon ging es los. Die "Bahn 2 Schwimmer" starteten alle 2 Minuten und Domenico, Karen, Jeannine und Barbara von der Bahn 1 nahmen die 100m jeweils alle 2 Minuten 15 Sekunden in Angriff.

Und die TTLer schwammen und schwammen und schwammen... Später kamen die 50x100 Athleten dazu und gegen Ende des Schwimmens waren dann auch noch andere TTLer als Supporter, Fan, Motivatoren und Zuschauer mit dabei. Und die 100x100 Athleten schwammen immernoch. Etwas mehr als 3 Stunden brauchten die Bahn 2 Athleten und dann war es geschafft: Stephan, Gordi, Benno, Mario, Marcel, Dani und Monika konnten abklatschen und stolz auf ihre Sportuhr schauen... Sie waren tatsächlich 10km geschwommen!

In der Zwischenzeit hatten auch die 50x100 Athleten ihre 5km geschafft und Domenico hatte mit knapp 6km eine Zwischendistanz absolviert. So wäre eigentlich noch eine Athletin von Bahn 1 gewesen und Karen war sich schon im voraus bewusst, dass sie allenfalls die letzten zehn 100er alleine würde schwimmen müssen. Doch weit gefehlt! Schliesslich ist das Tri TEAM Limmattal ein Team! Mario und Monika setzten ihre Schwimmbrillen wieder auf und hetzten Karen noch über die verbleibenden 100er. Und auch alle anderen waren da und machten ihren Job als Motivatoren, Fans und Supporter. Nach nicht ganz drei dreiviertel Stunden war auch die letzte Athletin mit ihren 100x100 fertig - mit den Tempomachern Mario und Monika (die drum sogar mehr als 10km geschwommen sind) war der letzte sogar der schnellste 100er ;-)!

Der Regen und die kühlen Temperaturen liessen die TTLer kalt. Sie liessen sich nicht beirren und zogen ihren Event erfolgreich durch. Die Stimmung war gut, die Unterstützung war super und der darauffolgende Brunch (oder wie man der Mahlzeit sagt, die man um 13:00 Uhr einnimmt...) war das Tüpfelchen auf dem i, um so in gemütlicher Runde eine tolle Freibadsaison ausklingen zu lassen!

Herzlichen Dank an die Mittwochsschwimmer und vor allem an Mario für die Organisation! Als kleinen "Finisher-Preis" gab's für alle Schwimmer noch eine TTL-Badekappe :-)!

Bereit für den Start der 100x100!

...ausgerüstet mit den neuen TTL-Badekappen...

Geschafft!!!

...und zum Schluss noch der abschliessende Brunch!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. September 2016 um 22:02 Uhr
 

Son

11.

September

Jungfraumarathon -2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Während sich die Triathlon-Saison langsam dem Ende zuneigt - allerdings noch nicht ganz zu Ende ist! - kommt jetzt der eine oder andere Lauf wieder ins Programm. So stand an diesem Wochenende der Jungfraumarathon auf dem Plan und auch dieses Jahr wieder mit TTL-Beteiligung. Jörg Leimgruber und Thomas Lieberherr nahmen an diesem speziellen Marathon teil. Bei herrlichem Spätsommerwetter - evt. etwas heisser als erwartet und für die Läufer angenehm - konnten die Läufer den Jungfraumarathon in Angriff nehmen.

Seit Thomas im Triathlon etwas kürzer tritt, resp. gar keine Triathlons mehr bestreitet, hat der Jungfraumarathon schon fast einen festen Platz in seinem Kalender. In den vergangenen Jahren war er immer wieder mit von der Partie, wenn die Läufer die spektakuläre Strecke in Angriff nahmen. So auch dieses Jahr und er finishte diesen mit einer sensationellen Zeit von knapp über 4 Stunden und konnte sich so den 15. Rang in seiner Kategorie sichern.

Auch Jörg Leimgruber war schon mehrmals am Start des Jungfraumarathon. Sein Fazit nach dem Rennen: "Es war heiss und ein langer Krampf. Vor drei Jahren schaffte ich die Strecke in 4 Stunden 36 Minuten, heute waren's 5 Stunden 15 Minuten. Das Alter schlägt auch bei mir gewaltig durch." Wir finden die Leistung toll - vor allem wenn man natürlich auch die heissen Bedinungen bedenkt.

Wir gratulieren beiden TTLern zu ihrem tollen Finish am Jungfraumarathon und wünschen nun gute Erholung!

 

Jungfraumarathon - 2016
Kat / Rang Name Zeit
M50 / 194. Jörg Leimgruber 5:16:38
M45 / 15. Thomas Lieberherr 4:01:46

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. September 2016 um 21:30 Uhr
 

Son

04.

September

Ironman 70.3 WM, Triathlon Locarno, Tägi Tri, Triathlon Köln, S2 Challenge - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war echt viel los und 13 Tri Team Limmattal Athleten standen an fünf verschiedenen Wettkämpfen in drei verschiedenen Ländern am Start eines Wettkampfes!

S2-Challenge

Am Samstag stand die S2 Challenge (eine Art Mini-Gigathlon) auf dem Programm. Max Schneble nahm diesen als Single Athlet in Angriff und Linda Spirig startete in der Kategorie Couple. Am Samstag galt es also, früh aufzustehen, um dann rechtzeitig im Emmental am Start zu stehen. Bei der S2-Challenge müssen die Disziplinen Schwimmen, Inlinen, Mountainbike, Rennvelo und Laufen absolviert warden. Max kam mit der Spitzengruppe aus dem Wasser, verlor jedoch einige Zeit beim Wechsel und so musste er die gesamte Inline-Strecke alleine absolvieren und verlor daher etwas Zeit auf die erste Gruppe. Auf dem Mountainbike lief es aber wieder besser und sein Plan, auf dem Laufen wieder Gas zu geben, ging auch auf. Max beendete seinen Wettkampf auf dem 6. Rang in etwas unter 7 Stunden und auch wenn er sich rangmässig etwas mehr erhofft hatte, so war er zufrieden mit dem Tag!

Am Sonntag standen dann gleich mehrere Wettkämpfe auf dem Plan:

Sven Heger startete am Triathlon Köln über die Halbdistanz. Mario Lopes, Marcel Bellia und Markus Warth nahmen am Tägi Tri teil. Jürg Mallepell, Barbara Kuster und Gordi Müller starteten in Locarno über die Halbdistanz und Patricia Franke und Jose Borde Vigo nahmen die olympische Distanz in Angriff, während Sheryl Müller am Samstag bei den Kids am Start stand. Und - das Highlight: Desirée Wagner startete in Australien an der Ironman 70.3 WM!

Tägi Tri Wettingen

Markus nahm am Tägi Tri die längere Distanz in Angriff, während Mario und Marcel beide über die kurze Distanz starteten.

Für Markus hat der Tägi Tri schon fast "nostalgischen" Wert, war das doch vor 20 Jahren sein allererster Triathlon! Sein Ziel am Tägi Tri war finishen und das konnte er auch erfolgreich. Das Schwimmen lief gut und es kam Markus auch entgegen, dass im Schwimmbecken geschwommen wird. So fiel ihm das Einteilen etwas einfacher. Dennoch gab es ein paar ganz schnelle Schwimmer am Start und er konnte nicht mit ganz allen mithalten. Auf dem Velo versuchte er einfach mitzuhalten, aber konnte es doch nicht verhindern, dass ihn der eine oder andere Athlet überholte. Beim Laufen hatte er Glück, da er vor sich eine Athletin hatte, die für ihn der ideale Pacemaker war. So konnte er sich richtiggehend von ihr ziehen lassen. Alles in allem war Markus zufrieden mit seinem Wettkampf. Für ihn ist 25. von 43 Männern ein gutes Resultat und doch fragte er sich am Schluss, ob er sich nicht doch noch steigern könnte - z.B, mit gezielterem Training?!

Mario und Marcel hatten zusammen entschieden, den Tägi Tri zu machen. Für Marcel lief der Wettkampf - um es in seinen Worten zu sagen - "ganz ok". Beim Fahrrad konnte er nicht die gewünschte Leistung erbringen. Ansonsten war er aber ganz zufrieden mit der heutigen Leistung. Und vor allem: er hatte Spass! Und so soll's ja genau sein!

Eigentlich war Mario nur am Start des Tägi Tris, da er Marcel zu einem Start überreden wollte. So sind die beiden zusammen auf verschiedenen Bahnen gestartet. Marios Kommentar nach dem Wettkampf: " Das war echt cool während dem Schwimmen stets den Vereinskollegen zu sehen". Die beiden sind praktisch gleich schnell geschwommen und konnten sich so ständig gegenseitig im Auge behalten. Mario wusste, dass es auf dem Velo hart werden würde und motivierte sich selber mit "komm Mario, nur 30 Minuten Mario". Und dieser Plan ging auch auf. Beim Laufen war das Ziel, den Tank leerzulaufen und ohne Reserve ins Ziel zu laufen. Und genau das ist Mario auch gelungen. Das einzige, das nicht programmiert war, war der 1. Platz! Umso mehr freute er sich über den AK-Sieg!

Nun ist erholen angesagt. Nächstes Wochenende ist bei Mario ein Monsterprogramm angesagt: Triathlon Murten am Samstag und am Sonntag das von ihm organisierte 100x100m Schwimmen, welches das TTL als Vereinsevent zum Saisonabschluss anbietet! (Für alle Interessierten: Mails checken und im Doodle anmelden!!).

Tägi Tri (Short) - 2016
Kat/Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
Herren 40+ / 1. Mario Lopes 0:08:08 0:29:47 0:14:19 0:55:40
Herren 40- / 6. Marcel Bellia 0:08:06 0:30:39 0:15:20 0:57:43

 

Tägi Tri (Long) - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
Herren 40+ / 13. Markus Warth 0:16:45 1:08:08 0:38:08 2:08:54

 

Triathlon Köln

Sven reiste an diesem Wochenende in seine alte Heimat, um am Triathlon Köln über die Halbdistanz zu starten. Sven hatte sich gut vorbereiten können und vor allem im Velo wusste er um seine Stärke. Dieses Jahr hatte er nicht "nur" jeweils seinen Arbeitsweg mit dem Velo gemacht, sondern hatte auch angefangen spezifische Velotrainings mit Hügel-Repetionen einzubauen. Und dieses Training machte sich eindeutig bemerkbar. Sven war hochmotiviert - auch wenn die Wettervorhersagen für Köln nicht gerade so toll aussahen. Er liess sich davon nicht beeindrucken und war am Sonntag bereit für den Wettkampf.

Vor dem Wettkampf ging es etwas chaotisch zu und her. Die Athleten waren schon im Wasser, mussten dann aber nochmals rauskommen und dann hiess es erstmal warten. Erst nach etwa eineinhalb Stunden konnte es dann doch losgehen. Grund für die lange Wartezeit war das Wetter, das sich von seiner stürmischen Seite zeigte. Sven fühlte sich zwar nicht unbedingt so wohl, aber liess sich immernoch nicht aus der Fassung bringen. Auf dem Fahrrad fühlte er sich gut und das entsprechende Training hatte auch wirklich seine Wirkung gezeigt und er konnte seine gute Form auch ausspielen. Dass Sven eigentlich fast täglich und somit auch bei fast jeder Witterung mit dem Velo zur Arbeit fährt, kam ihm sicher etwas entgegen, war er so mindestens ein bischen geübt, auch bei schlechteren Bedingungen Velo zu fahren. Trotzdem war die Velostrecke bei dem Wetter eine Herausforderung. Sven meisterte diese aber erfolgreich und auch das abschliessende Laufen konnte er - trotz eher geringem Lauftraining - erfolgreich zu Ende bringen und finishte so den stürmischen Triathlon Köln in etwas weniger als 6 Stunden.

Triathlon Köln (Halbdistanz) - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
Overall / 431. Sven Heger 0:36:53 2:46:04 2:31:25 5:54:32

 

Triathlon Locarno (olympisch)

Patricia und José starteten beide über die olympische Distanz und für José war es der erste Triathlon, den er überhaupt je bestritten hat!

Patricia fand ihren Wettkampf "ganz ok". Beim Schwimmen hatte sie etwas Mühe mit der Orientierung - da waren schon fast zu viele Bojen im Wasser. Das Velo lief ihr ganz gut und das obwohl ihr zeitweise ein Töff vor der Nase rumgefahren ist (schien, als ob der Töff auf Anweisungen von den Streckenposten wartete oder so...). Das Laufen war gut, obwohl sie wieder mit Reserven ins Ziel kam und rückblickend vielleicht doch etwas mehr Gas hätte geben können. Aber Patricia hat genau die richtige Einstellung: "Stück für Stück steigern". Also sind wir gespannt auf den nächsten Wettkampf!

Für José war der Triathlon Locarno sein allererster Triathlon. Er war super happy, dass er gestartet war und natürlich auch, dass er fnishen konnte. Es war mega-cool und hat ihm echt gut gefallen. Auch war er froh um die Unterstützung und die Tipps und Empfehlungen der Tri Teamler vor dem Wettkampf. Er durfte mit dem Zeitfahrrad von Sven den Wettkampf machen und nach dem Wettkampf war für ihn klar: das wird nicht sein letzter Triathlon gewesen sein! Nun geht's drum, selber die richtige Ausrüstung zu haben. Als erstes wird sicher bald mal ein Velo gekauft... Die Freude am Triathlon und am Sport ist da und wie bei Marcel war eines klar "es hat Spass gemacht"! Was will man denn mehr ;-)?!

Triathlon Locarno (olympisch) -2016
Kat /Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
M25-29 / 51. José Borde Vigo 0:31:55 1:18:34 0:46:33 2:40:39
F30 . 34 / 26. Patricia Franke 0:40:41 1:18:38 0:53:08 2:56:18

 

Triathlon Locarno (Halbdistanz)

Jüg, Barbara und Gordi liessen es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, über die Halbdistanz zu starten. Für alle drei ist dieser Wettkampf schon fast ein fester Bestandteil ihrer Saisonplanung und fix im Kalender markiert. So waren sie auch dieses Jahr wieder alle am Start.

Für Jürg war der Triathlon Locarno ein weiterer Trainingswettkampf in seiner Vorbereitung für Hawaii. Er konnte eine gewohnt starke Schwimmleistung zeigen und während er in den anderen zwei Disziplinen seine Fühung zwar abgeben musste, konnte er den zweiten Rang souverän bis ins Ziel verteidigen.

Gordi war vor allem mit seiner Schwimmleistung zufrieden. Gordi und Jürg konnten fast die gesamte Schwimmstrecke gemeinsam absolvieren - so fühlten sich die beiden fast wie im Training, wo sie auch häufig gemeinsam schwimmen. Das Velo lief Gordi super und er war happy mit der Leistung. Dafür war das Laufen hart. Auf den ersten drei (von vier) Runden musste er wirklich kämpfen. Doch auf der vierten Runde, lief es ihm dann besser und er konnte den Halbmarathon mit gutem Gefühl abschliessen.

Barbara hatte in Locarno ein kleines "familien-internes Duell" laufen. Denn auch ihr Sohn Patrik stand am Start in Locarno und so absolvierten Mutter und Sohn den Wettkampf zusammen - und beide waren auch erfolgreich! Barbara konnte einmal mehr den Sieg in ihrer Alterskategorie feiern und genoss den Gang auf s'Podest. So war zwar Patrik schneller, aber sie war diejenige, die auf dem Podest stand! Wer hier nun dieses Duell also gewonnen hat, kommt wohl auf die Sichtweise an ;-).

Triathlon Locarno (Halbdistanz) - 2016
Kat /Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
M45_49 / 24. Grodi Müller 0:30:00 2:20:42 1:52:57 4:47:00
M60-64 / 2. Jürg Mallepell 0:29:34 2:26:06 1:39:05 4:38:23
M55:59 / 1. Barbara Kuster 0:40:52 2:43:42 2:10:50 5:39.31

Ironman 70.3 WM Australien (Mooloolaba)

Der Höhepunkt von diesem Wochenende war sicherlich die Ironman 70.3 WM in Australien. Desirée hatte sich schon letztes Jahr beim Ironman 70.3 Zell am See für diese WM qualifiziert und hatte sich während der Saison intensiv auf diesen Wettkampf vorbereitet. Die WM sollte ihr sportliches Highlight werden im 2016 gefolgt von einigen Wochen Australien-Urlaub. Doch vor dem Urlaub galt es noch ernst und Desirée nahm - für uns Europäer in der Nacht vom Samstag auf Sonntag - die WM in Angriff.

Am Samstag (australische Zeit) fühlte sich Desirée ready und war bereit für das Abenteuer WM. Am Sonntag Morgen ging's dann los. Das Schwimmen lief ihr sehr gut und sie kam auf dem 57. Rang aus dem Wasser, allerdings mit passablem Rückstand. So wie Desirée Velo fahren kann, lag da natürlich noch viel drin. Während sie 90km auf dem Velo absolvierte, hiess es für ihren Betreuer vor Ort mal warten. Die Velostrecke führte unter anderm über eine Autobahn und es waren auch noch knackige Steigungen mit eingebaut. Und wie erwartet gab sie auch richtig Gas auf dem Velo. Der Race Tracker zeigte auf einigen Abschnitten ein Durchschnittstempo um 40km/h an. Dass da also einige andere Athleten überholt wurden, war fast klar. So war sie nach der Bikestrecke auf den 20. Rang vorgerückt. Danach hiess es noch 21.1km laufen. Nach fast der Hälfte der Strecke sah sie immernoch frisch aus und konnte ein gutes Tempo laufen. Am Schluss lief sie als 18. ihrer AK ins Ziel ein. Einziger Wermutstropfen war, dass sie auf dem Velo eine Penalty gekriegt hatte und entsprechend fünf Minuten in der Penaltybox absitzen musste.

Ihr Fazit nach dem Rennen: "Es hat super Spass gemacht (abgesehen von den 5 Minuten in der Penaltybox). Noch ein paar Jahre so weiter trainieren und dann kommt das gut! Ich bin motiviert zum weiter trainieren. Es macht einfach Spass - auch dank allen Supportern und Trainingspartnern!".

 

Ironman 70.3 WM Mooloolaba - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
F 30-34 / 18. Desirée Wagner 0:31:33 2:43:57 1:38:22 5:01:12

Wir freuen uns, dass so viele TTLer an diesem Wochenende an diversen Wettkämpfen active und erfolgreich waren und gratulieren allen zu ihren tollen Leistungen! Besonders freuen wir uns natürlich auch über die Podestplätze von Mario, Barbara und Jürg und die unsere WM-Finisherin Desirée!

Das Saisonende ist nah und mit Murten findet nächste Woche der letzte Triathlon in der Schweiz statt. Und - so quasi als krönenden Abschluss der Saison - das TTL organisiert ein 100x100m Schwimmen am kommenden Sonntag! Würde uns freuen, wenn möglichst viele mit dabei wären (auch wenn's nicht für alle 100x100 wird... man darf beliebig abkürzen und/oder auch nur zum anschliessenden Brunch kommen ;.))!

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. September 2016 um 22:17 Uhr
 
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