News

Son

20.

November

Frauenfelder (Halb)Marathon - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Am Sonntag fand der "Frauenfelder" statt und auch hier waren wieder TTLer mit am Start. Patricia Franke und Jörg Leimgruber standen am Start des Halbmarathons, Domenico Di Sevo und Desirée Wagner nahmen den ganzen Marathon in Angriff.

Und hier gleich direkt die Worte unserer Finisher:

Feedback Jörg:
"Mit herrlichem Herbstwetter und angenehmen Temperaturen wurden die Läufer am diesjährigen Frauenfelder belohnt. Als Saisonabschluss entschied ich mich für die Halbmarathondistanz, da mir die Wade noch vom vorgängigen Lausanner zwickte. Mit 1:34 schloss ich die Saison mit einem versöhnlichen Ende ab. Der Silvesterlauf in Schlieren zählt ja bereits zu 2017. Unterwegs traf ich noch Dominco (Marathon) und in der Kaserne Patricia (Halbmarathon).

Feedback Patricia:
"Ich bin trotz Erkältung an den Start gegangen, aber lief gut Super Wetter, überall Leute, die angefeuert haben, wirklich Mega! Und überall Waffenläufer - Respekt! Ich bin etwas zu schnell gestartet und das hat sich dann bei den zwei drei Steigungen gerächt. Ich konnte das Tempo nicht mehr halten. Alles in allem keine "easy-Strecke" - aber ich bin wieder um eine Erfahrung reicher und die Waffenläufer zu beobachten fand ich auch noch spannend. Im Ziel habe ich noch Dani und Jörg getroffen. Jörg war 10 Minuten schneller heute - er meinte unser TTL-Longjogg von letzter Woch hat dazu beigetragen ;-). Zur Feier des Tages gab es noch eine feine Pizza!"

Domenico Di Sevo:
"Zufrieden bin ich immer - egal was kommt! Heute wollte ich sehen, ob das Knie halt... musste etwas auf die Zähne beissen und am Abend war es dafür wieder geschwollen... Desirée und ich sind zusammen gelaufen und den ersten Teil ist sie sehr stark gelaufen, allerdings hatte sie bei km 20 sehr starke Bauchkrämpfe und must den Lauf leider aufgeben. Ansonsten hätten wir zusammen eine "Bombenzeit hingegknallt"."

Desirée musste wie oben erwähnt den Lauf leider knapp vor dem Halbmarathon aufgeben. Jörg, Patricia und Domenico finishten ihr Rennen erfolgreich und durften herrliche Bedingungen geniessen mit wunderschönem Sonnenschein und Herbststimmung. Wir gratulieren allen zu ihren Leistungen!

Frauenfelder (Halbmarathon) - 2016
Kat/ Rang Name Zeit
D30 / 80. Patricia Franke 1:55:52
M50 / 48. Jörg Leimgruber

1:34:25

 

Frauenfelder Marathon -2016
Kat / Rang Name Zeit
M40 / 34. Domenico Di Sevo 3:38:21

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. November 2016 um 21:04 Uhr
 

Mon

31.

Oktober

Luzern Marathon - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Am vergangenen Wochenende fand der Luzern Marathon statt, wobei ähnlich wie beim Zürich Marathon, gibt es diverse Formen des Marathons. Und diese verschiedenen Varianten haben auch viele TTLer ausgenutzt und standen dementsprechend an verschiedenen Stellen des Luzern Marathons am Start.

Besnik Hashani stand am Start des Halbmarathons. Er hat dieses Jahr das Laufen für sich entdeckt und stand am Start von diversen Läufen im Verlaufe der Saison. Auch am Luzern Halbmarathon konnte er eine sehr gute Leistung zeigen und finishte den Halbmarathon in 1:34!

Und dann standen gleich vier TTLer in zwei verschiedenen Teams am Start des Luzern Marathons: Marcel Bellia und Desirée Wagner teilten die Strecke untereinander auf und erreichten zusammen den tollen 12. Rang in 3h04. Domenico Di Sevo und Jose Borde Vigo machten dasselbe und teilten sich die Strecke auch. Sie erreichten den 49. Rang in 3:28. Und Domenico beschrieb diese 'Aktion' wohl sehr treffend: "Einfach mal aus Spass raus einen Duo-Marathon gemacht. Yeeee - einfach cool!".

Wir gratulieren allen Läufern zu ihren Leistungen und freuen uns natürlich, wenn es Spass gemacht hat!

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. Oktober 2016 um 21:01 Uhr
 

Son

23.

Oktober

Ironman Hawaii (Bericht Jürg) - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Bericht geschrieben von Jürg Mallepell

Hawaii 2016, mit dem vierten Platz auf das Podest

Wer bei der Ironman WM auf Hawaii rechtzeitig am Schwimmstart sein will, muss früh aus den Federn. Bei mir hiess es um 3:00 Uhr aufstehen, frühstücken und vor allem, keine Hektik auf dem WC aufkommen lassen. Nachher ging es zum Body-Marking, dort wird den Athleten die Startnummer auf den Ober-/Unterarm geklebt. Letzte Kontrolle beim Rad, pumpen und Getränk auffüllen, mehr gibt es auch in Hawaii vor dem Start nicht zu tun.

Der Schwimmstart befindet sich ca. 100m vom Ufer entfernt im Meer - ein so genannter Wasserstart. Eine viertel Stunde vor dem eigentlichen Start, wird das Feld ins Wasser gelassen, womit der Kampf um eine gute Position an der Startlinie beginnt. Es ist eine imaginäre Linie, welche von Helfern mit Surfbrettern verteidigt wird. Sie paddeln immer wieder vor dem Feld hin und her und versuchen die Linie gegen die von hinten drückende Menge zu verteidigen.

Meine Position, ein wenig links in der Schwimmrichtung, war beim Startschuss nicht schlecht. Die Flucht nach vorne konnte beginnen. Nach dem üblichen Startgerangel fand ich schnell einen guten Rhythmus. Doch richtig freischwimmen konnte ich mich bei der Konkurrenz (über 2000 Athleten in Topform) natürlich nicht. Immer wenn ich ein wenig mehr, als nur die letzte Luft zum Atmen hatte, begann der Kampf wieder von neuem. Mit den 1:02Std. für die 3.8km (ohne Neo) konnte ich am Ende aber sehr zufrieden sein.

Der Wechsel auf das Rad, an sechster Position, verlief problemlos. Der Kampf gegen die Hitze und den Wind konnte beginnen. Die Verhältnisse waren extrem, vor allem das ewig lange Bergaufstück zum Wendepunkt nach Hawi hatte es in sich. Ein extremer Seitenwind erforderte höchste Steuerkünste. Der Gedanke, über diese Teilstrecke zurück mit über 70km/h bergab zu schiessen, entlockte dem Puls noch einige extra Schläge. Auch sonst hatte es die zweite Hälfte in sich: der Wind blies zeitweise so heftig - jetzt aber von vorne - so dass ich auf gerader Strecke, und teilweise bergab, auf das kleine Kettenblatt schalten musste. Nach 180km und einer Zeit von 5:30Std war ich in der Totalzeit aber fast auf die Minute gleich schnell wie letztes Jahr.

Letztes Jahr ist ein gutes Stichwort; so ein Debakel auf der Laufstrecke wollte ich nicht ein zweites Mal erleben. Nun musste sich zeigen, ob die Umstellung der Ernährung auf „flüssig“ und der Einsatz von Salztabletten Wirkung zeigte. Nur dank Marie Theres, welche in weiser Voraussicht, alle Gels für den Wettkampf von zu Hause mitgenommen hatte, war das überhaupt möglich. Warum? Diese speziellen Powerbar-Gels, die ich verwendete, gab es hier vor Ort in Kona, nicht zu kaufen!

An dritter Stelle liegend, wechselte ich auf die Laufstrecke. Ich begann den Marathon bei der Hitze und der enormen Luftfeuchtigkeit verhalten. Auf der 16km Schlaufe durch Kona auf dem Alii Drive fühlten sich meine Beine gut an. Auch beim Wechsel auf den Highway, in die Einsamkeit der Lava-Wüste, war von "Laufen solange es geht, und gehen bis es wieder läuft" noch keine Gefahr in Sicht. Doch das ständige bergauf und bergab bekam meiner rechten Leiste nicht gut. Ein stechender Schmerz stellte sich ein und zwang mich, ab dem 25sten Kilometer, zwischendurch einige Gehpausen einzulegen. Ich kämpfte mich aber durch und erreichte nach gut 11:06Std das Ziel in Kona.

Der Lohn: ein sensationeller vierter Platz in meiner Altersklasse und für mich erstmalig, ein „Daylight-Finish“ auf Hawaii. (im Ziel bei Tageslicht)

Nicht zu vergessen, das war mein dritter Ironman in drei Monaten. Dass mein Körper bei dieser Belastung begann Warnsignale auszusenden, ist ihm nicht übel zu nehmen. Die Energie, die in mir steckte, konnte er nicht mehr voll in Leistung umsetzen.

Die Schmerzen in der Leiste verhinderten eine Zeit von unter 11 Stunden. Im Ziel fehlten mir ca. 2Min auf den zweiten Platz. Als Sportler ist der vierte Platz natürlich nicht das höchste der Gefühle, doch in Hawaii verschieben sich die Wertigkeiten -> es hat fünf Podestplätze ;-)!

Oben auf der Bühne auf dem Zehner-Podest (fünf Frauen/fünf Männer) zu stehen und als eine der wenigen in die "falsche Richtung" zu blicken, war der Lohn für etwas, das man nicht kaufen kann, sondern sich erarbeiten muss.

Hawaii bleibt ein Mythos, ich habe meine Geschichte aufgeschrieben, doch wie die vor und die nach mir Klassierten über die Runden gekommen sind, weiss ich nicht…..

Zum Schluss noch eine Randbemerkung: von den in Hawaii startenden Schweizer Männer erreichte ich mit dem 4ten Platz die beste Platzierung. Natürlich nicht absolut gerechnet, aber auf die Kategorien aufgeteilt ;-).


 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Oktober 2016 um 19:17 Uhr
 

Son

09.

Oktober

Ironman Hawaii - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Ironman Hawaii - und auch dieses Jahr war ein TTLer mit dabei!!! Und wie...! Und um das beste vorwegzunehmen: Jürg war nach dem Wettkampf - um es in seinen Worten zu sagen - "super zufrieden" und er hat den sensationallen 4. Rang erreicht!!!! Wow!!!

Aber mal der Reihe nach: Jürg war schon letztes Jahr am Ironman Hawaii und da hatte er den Wettkampf dank eisernem Willen und viel Durchhaltevermögen gefinisht, doch letztes Jahr konnte er sein Potenzial nicht abrufen, musste er den grössten Teil vom Marathon gehen. Trotzdem war er danach zufrieden damit, seinen zweiten Ironman Hawaii Finish mit nach Hause zu nehmen. Was dann aber im 2016 kam, hatte er weder geplant und wahrscheinlich sich zu dem Zeitpunkt wohl auch gar nicht vorstellen können.

Im 2016 wollte Jürg zwar einen Ironman machen, aber dabei ging es ihm nicht um die Hawaii-Quali oder bestimmte Zeiten oder Ränge. Vielmehr ging es darum, seine noch offene Rechnung mit Frankfurt (wo er im Vorjahr wegen einem Radsturz das Rennen aufgeben musste) zu begleichen. Dies gelang ihm und er freute sich über den soliden 7. Rang. Nach dem Rennen war sein Fazit, dass dies ein gutes Rennen war, er aber noch Luft nach oben habe, um mit der europäischen Spitze mithalten zu können. Eigentlich wäre damit das Thema Ironman im 2016 für ihn abgehakt gewesen.... Doch wie so häufig im Leben kam alles anders!

Eine Woche vor dem Ironman Zürich juckte es Jürg dann doch und er wollte sein Heimrennen nicht verpassen und beschloss gerade mal sieben Tage vor dem Rennen am Ironman mitzumachen. Einfach aus Spass, ohne bestimmtes Ziel und eigentlich auch ein kleiner Test - stand doch der Ironman Zürich nur drei Wochen nach Frankfurt auf dem Plan. Auch den Rennverlauf ging er etwas anders an, testete neue Verpflegungen, verzichtete auf persönliche Verpflegung und eigentlich ging's nur um den Spass und um s'Finishen... Und dann kam das Unerwartete: nicht, dass er nur eine tolle Zeit schaffte, diese reichte ihm voll für den ersten Rang! Dies war für ihn so unerwartet, dass er sich dessen erst gar nicht bewusst war und sich erst später über seinen Rang informierte.

Und... 1. Rang am Ironman Zürich hiess: Hawaii-Quali! Allzu lange musste Jürg nicht überlegen. Diese Reise wird wieder angetreten! Aloha Hawaii!

Also startete Jürg erneut einen Trainingsblock und wollte sich optimal für den Ironman Hawaii vorbereiten. Er wusste nicht, ob drei Ironman-Wettkämpfe innerhalb von einem Jahr gut gehen würden, doch er wollte es ausprobieren. Sein insgeheimes Ziel: am liebsten wohl Podest... Aber eigentlich war das Ziel einen Platz unter den ersten fünf zu erreichen. Denn beim Ironman Hawaii dürfen jeweils die ersten fünf einer Alterskategorie auf die Bühne treten. Und auf diese Bühne zu treten, das war das Ziel von Jürg!

Die Reise nach Hawaii wurde wieder ähnlich geplant wie im Vorjahr und Jürg und Marie Theres nahmen sich genügend Zeit zur Akklimatisation. Und sie genossen die Vorbereitungen, die Race Woche in Kona... und machten bei den verschiedenen Verantstaltungen mit. So zum Beispiel an der Nationenparade - und zwar im "richtigen-Schweizer-Fan-stolzen-TTLer-Outfit" :-)!

Am Samstag galt es dann Ernst: Jürg nahm den Ironman Hawaii zum zweiten Mal in Folge in Angriff. Im Schwimmen konnte Jürg eine gewohnt starke Leistung abrufen. Als fünfter seiner Altersklasse stieg er aus dem Wasser (seine Bemerkung hierzu war "fünfter Platz, ich werde halt nicht jünger"). Auf dem Rad gab er Vollgas und stellte sich dem starken Wind, der dieses Jahr die Athleten etwas durcheinanderwirbelte. Hier konnte Jürg eine ganz starke Leistung zeigen und hatte somit die drittstärste Velozeit seiner Altersklasse. Das Laufen lief ihm zuerst auch sehr gut und er konnte wirklich alles abrufen, was in ihm steckt. Ab km 25 hatte Jürg allerdings Probleme in der Leiste und musste einige Gehpausen einlegen. Somit verlangsamte er den Marathon etwas und deswegen schaffte er die sub-11h Marke nicht. Aber mit einer Endzeit von 11h6 Minuten konnte er eine ganz geniale Leistung zeigen.

Sein Fazit abends um 20 Uhr Lokal-Zeit: "Ich bin super zufrieden mit meinem Race!!! Weisst Du die Endplatzierung?". Diese konnte man zwischenzeitlich im Internet leider nicht abrufen und so wusste Jürg am Abend noch gar nicht, welchen Rang er erreicht hatte. Doch nun klappt das wieder mit der Internetseite und wir haben gesehen: 4. Rang!

Genial! Wir freuen uns, über diesen tollen Erfolg von Jürg und gratulieren ganz herzlich zu dieser genialen Leistung! Wir hoffen, dass immernoch die ersten 5 jeder Altersklasse auf die Bühne dürfen und wünschen, dass Jürg und Marie Theres diesen Moment und auch die restliche Zeit in Hawaii geniessen werden!

Ironman Hawaii - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180 km Laufen 42.2km Total
M60-64 / 4. Jürg Mallepell 1:02:40 5:30:17 4:22:37

11:06:18

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. Oktober 2016 um 12:40 Uhr
 

Son

25.

September

Triathlon Murten (Bericht Jürg) - 2016
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Bericht geschrieben von Jürg Mallepell

Hier meine Eindrücke/Vorgaben von Murten.

Murten war der letzte Wettkampf-Test vor Hawaii, mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden.
Prioritäten:
- bei diesem nassen Wettter, ohne Sturz durchzukommen,  darum war vor allem auf dem Rad, Vorsicht angesagt.
- Helmvisier bei Regen testen
- keine Erkältung riskieren, mit entsprechenden Kleidern auf's Rad --> noch schlechtere Wechselzeiten als üblich, und die sind schon ausser Norm ;-(

Das Schwimmen war nicht gerade berauschend, ich habe mich vom hohen Speed der "jungen wilden Short Spezialisten" anstecken lassen und bin viel zu schnell gestartet. Dem hohen Anfangstempo musste ich dann echt Tribut zollen, sprich, ich bin jämmerlich eingegangen.

Der wichtigste Test hat aber geklappt: das Helmvisier ist voll regentauglich. Es läuft nicht an und die Sicht ist trotz der Regentropfen optimal. Meine Radgeschwindigkeit reicht leider nicht aus, um die Tropfen wegfliessen zu lassen, trotzdem alles voll erfüllt. Wenn ich als Zweiter auf die Laufstrecke gehe, reicht es normalerweise nicht mehr zum Sieg. Was aber ist normalerweise? Ich habe meine Chance genutzt, und wurde mit dem Sieg belohnt! 

Die Reiseunterlagen für Hawaii sind eingetroffen, "Aloha Hawaii" wir kommen :-)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. September 2016 um 19:59 Uhr
 
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