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Fre

09.

Juni

Ironman 70.3 Rapperswil-Jona - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Heute war es wieder so weit: mit dem Ironman 70.3 Rapperswil-Jona stand eine der Saisonhighlights für das Tri Team Limmattal auf dem Plan. Dieses Jahr standen 7 Athleten des TTLs am Start mit Barbara Kuster, Karin Zürcher, Jürg Mallepell, Jörg Leimgruber, Max Schneble, Remo Weber und Patricia Franke (die im Couple startete und den Schwimm- und Veloteil übernahm).

Aber auch viele andere TTLer wollten sich eines der Schweizer Triathlon Highlights nicht entgehen lassen und unterstützten die Athleten als Fans vom Streckenrand. Um das eigene Training nicht ganz zu vernachlässigen, nahm eine Gruppe von TTLern die Strecke vom Limmattal nach Rappi mit dem Velo auf sich. So standen in Rappi heute nicht nur die 7 Athleten und ihre Betreuer schon früh morgens auf. Auch die TTL-Zuschauer liessen sich den Schwimmstart nicht entgehen und konnten ihren ersten Kaffee noch vor dem Start geniessen! Herzlichen Dank an alle TTLer (mit fast so zahlreichen TTL-Trikots :-)!) und ihre Unterstützung in Rappi heute!

Die Wetterprognosen für den Wettkampftag waren sommerlich: blauer Himmel, Sonnenschein und heiss. Vor allem auf der Laufstrecke würde das sicher eine zusätzliche Herausforderung für die Athleten werden. Aber die Tri Teamler liessen sich davon nicht einschüchtern und nahmen den Start motiviert in Angriff. Wie immer in Rappi erfolgte um 8:00 Uhr der Start der Pro-Athleten gefolgt von den verschiedenen Starts der Altersklassenathleten. Neu dieses Jahr war der sogenannte "Rolling Start", so dass es beim Schwimmen keine oder zumindest weniger Raufereien geben sollte.

 

Karin meinte nach dem Rennen, dass ihr der Rolling Start gut gefiel und sie sich so gut auf ihren eigenen Rhythmus und ihr eigenes Tempo konzentrieren konnte und sie war auch zufrieden mit ihrer Schwimmleistung. Auch das Velo lief ihr sehr gut und sie hatte nichts zu bemängeln - so weit alles bestens. Auf dem Laufen hatte sie aber zu kämpfen. Sie meinte, dies sei weniger die Hitze gewesen als schlicht und einfach das fehlende Lauftraining, das sich dann entsprechend im Wettkampf bemerkbar machte. Alles in allem war Karin zufrieden mit ihrem Wettkampf, freute sich im Ziel über den Finish und das somit erfolgreiche Wochenende. Dass es zu einem Top Fünf Platz in ihrer Alterskategorie gereicht hat, bestätigt diese Tatsache eindrucksvoll!

 

Für Remo war der Halb-Ironman in Rappi das erste Rennen über diese Distanz. Somit war es auch etwas schwieriger, klar Ziele zu setzten. Nichts destotrotz setzte er sich seine eigenen Ziele - eines davon, den Wettkampf unter 5 Stunden zu bewältigen. Und dieses Ziel konnte er um fast 7 Minuten unterbieten. Somit war das grosse Gesamtziel erreicht und entsprechend zufrieden durfte er sein. Trotzdem lief nicht alles perfekt. Während Remo mit dem Schwimmen und seiner stärksten Disziplin dem Velo sehr zufrieden war, musste auch er im Laufen kämpfen. Ihm gab der Magen zu schaffen und schon ab km 2 musste er viel Tempo herausnehmen. Die Geduld im Wettkampf zahlte sich aber aus und er konnte dann gegen Schluss doch wieder etwas aufdrehen und so sein Ziel doch noch erreichen. Das Fazit von Remo nach dem Rennen war kurz und bündig: "Schwimmen gut, Velo sehr gut, nur beim Laufen Magenprobleme - dennoch sub 5h gepackt".

 

Für Max war das Rennen in Rappi dieses Mal ein gutes Vorbereitungsrennen für die bevorstehende "Mammut-Saison". Er möchte in zwei Wochen am Swissman starten und kurze Zeit darauf gilt's für ihn am Gigathlon als Single-Athlet ernst und später in der Saison wird er noch am Inferno-Triathlon teilnehmen. Doch heute war mal Rappi als erster Ernstwettkampf der Saison an der Reihe. Das Schwimmen fühlte sich für Max gut an und er war zufrieden - mindestens bis er beim Ausstieg einen Blick auf die Uhr warf, wo er feststellte, dass er doch gegenüber seinen eignenen Leistungen etwas langsam war. Aber im offenen Gewässer, kann dies viele Gründe habe und Max liess sich davon nicht beirren. Motiviert ging er auf das Velo und die zweite Disziplin lief ihm auch gut und er konnte mit gutem Gefühl die letzte Disziplin in Angriff nehmen. Das Laufen lief aber nicht so gut wie gewohnt und ähnlich wie Karin meinte auch Max, dass dies wohl vor allem am Training lag und dass er diese Saison einiges anders gemacht hat und darum auch die Laufzeit etwas langsamer war. Alles in allem war Max doch happy mit dem Erreichten und gleichzeitig blinzelte die Vorfreude zum nächsten Highlight, dem Swissman (den Max auch trotz der Strapazen auch geniessen möchte!) schon etwas auf.

 

Auch für Jürg Mallepell ist das aktuelle Jahr ein etwas spezielles Jahr. Sein langfristiges Ziel ist es, noch viele Jahre Langdistanz-Triathlon zu machen und mit diesem Fokus möchte es Jürg sowohl im Training als auch im Wettkampf für zwei Jahre etwas ruhiger angehen. Starts an Halbdistanz- und Ironmanrennen sind zwar geplant, aber nicht so zahlreich, mit reduziertem Training und ohne jeglichen Druck für irgendwelche WM-Qualis. Diese Starts dienen ihm eher dazu, einfach die Rennpraxis beizubehalten, die Freude am Sport zu leben und dem Traithlon als Hobby nachgehen zu können. Somit war das Training von Jürg in den letzten Monaten reduziert. Die grösste Herausforderung bei diesem "Erholungsjahr" ist das Mentale. Es galt, die Herausforderung zu meistern, einen Wettkampf zu absolvieren, im Wissen, dass mehr drin liegen würde - dies jetzt aber nicht so sein soll. Im Schwimmen stellte sich diese Frage für Jürg allerdings nicht, da er in dieser Disziplin seine gewohnte Leistung abrufen konnte. Auch auf dem Velo fühlte sich Jürg gut und konnte vom reduzierten Training nicht viel bemerken. Aber auf dem Laufen fühlte sich der Wettkampf mehr nach Krampf an und da zeigte sich klar, wie sich weniger Training auf die Leistung auswirkt. Da musste sich Jürg genau dieser mentalen Herausforderung stellen und er war sich in dem Moment nicht sicher, wie gut und motiviert, er einen Wettkampf über die volle Distanz, durchstehen würde. Aber mit dem Wissen, dass er lieber sein längerfristiges Ziel im Auge behalten möchte, war Jürg dann doch auch zufrieden mit seinem heutigen Wettkampf und dem Geleisteten.

 

Jörg Leimgruber hat in den vergangenen Jahren den Fokus vor allem auf das Laufen gelegt und konnte einen immer wieder verblüffen, mit den vielen Starts an den verschiedensten Laufanlässen in der ganzen Schweiz. Dieses Jahr sollte aber auch der Triathlon nicht zu kurz kommen und Jörg beschloss, sich für den Ironman 70.3 in Rappi anzumelden. Obschon nach Rappi dann wieder verschiedene Läufe auf dem Programm stehen. So wurde der Fokus im Training sowohl auf das Laufen als auch auf die anderen beiden Disziplinen verteilt und Schwimmen und Velo fahren durften auch nicht zu kurz kommen. Mit der Auftaktdisziplin zeigte Jörg dann auch eine gute Leistung und konnte mit fast derselben Schwimmzeit wie Karin aus dem Wasser steigen. Auch ihm behagte der neue Rolling Start und er fühlte sich wohl damit. Auf dem Velo galt es zum einen, die vielen Höhenmeter zu bewältigen und zum anderen auch die letzte Disziplin schon im Visier zu haben, um mit der richtigen Einteilung und Ernährung auf dem Velo auch die Leistung auf dem Laufen zeigen zu können. Das Ziel von Jörg war auch, den Lauf ohne Krämpfe absolvieren zu können, um nicht die weiteren Saisonziele zu gefährden. Auch Jörg hatte auf dem Lauf mit Magenproblem zu kämpfen, so dass er auch etwas Tempo rausnehmen musste. Dies alles gelang Jörg gut und er durfte sich auch einmal mehr Finisher vom Halbironman in Rappi nennen.

 

Für Barbara gehört ein Start in Rappi schon fast zum gewohnten Programm. Vor allem mit dem Saisonziel Ironman Zürich ist ein Start in Rappi eigentlich schon ganz normal. Dies trotz einer wohl etwas stressigen Vorwoche, war doch Koni gerade mal vor sieben Tagen noch mit Barbara in Südafrika am Comrades Marathon unterwegs. Den heutigen Wettkampf nahm Barbara gewohnt motiviert in Angriff und freute sich schon im voraus auf die Unterstützung vom Streckenrand. Auch für sie wurde der Wettkampf vor allem auf der Laufstrecke zum richtigen Krampf. Während dem Wettkampf war die Erwartung auf eine gute Platzierung dann auch entsprechend minim und sie rechnete eher mit einem letzten Platz in ihrer Kategorie. Das Ziel erreichen und Finishen hiess die Devise und dies schaffte Barbara auch. Danach galt es gleich in das kühle Nass zu springen und sich im Startbereich des Wettkampf abzukühlen. Das Bad im kühlen See genoss Barbara dann auch ausgiebig und sie konnte so wieder erfrischt zur Siegerehrung gehen. Denn nein... es wurde nicht der letzte Platz in der Kategorie, es wurde ein zweiter Rang am Schluss!

Für Patricia stand der Ironman 70.3 in Rappi lange auf dem Rennprogramm doch eher kurzfristig änderte sie ihr Programm und liess sich in die Kategorie der Couples umteilen, so dass sie "nur" noch Schwimmen und Rad fahren musste. Beides lief so weit gut - allerdings war sie froh, hatte sie diesen Wechsel vorgenommen, war ihr die Vorstellung noch einen Halbmarathon zu laufen schon zu viel. Sie meinte nach dem Rennen, das wäre hart geworden und wäre der Spass bei der Sache so wohl geringer ausgefallen, so dass Patricia zufrieden war mit ihrem Start in der Kategorie Couple und sich so über den Teamevent freut.

Wir gratulieren allen Athleten ganz herzlich zu ihrer Leistung und freuen uns, dass alle TTLer den Wettkampf erfolgreich finishen konnten, 3 Athleten es in die Top Ten schafften, davon ein 5. Rang und sogar noch ein Podestplatz! Rundum erfolgreich - super gemacht!

 

Ironman 70.3 Rapperswil-Jona - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
M35/56. Remo Weber 0:32:37 2:29:22 1:45:16 4:53:04
M35/10. Max Schneble 0:29:25 2:21:57 1:32:17 4:27:52
M50/54. Jörg Leimgruber 0:34:32 2:53:49 1:48:15 5:25:26
M60/4. Jürg Mallepell 0:29:11 2:43:29 1:55:40 5:15:19
F45/5. Karin Zürcher 0:34:48 2:46:20 1:51:12 5.17:56
F55/2. Barbara Kuster 0:40:49 3:02:35 2:18:05 6:09:49

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Juni 2017 um 20:35 Uhr
 

Fre

09.

Juni

Challenge Herning (Halbdistanz), ETU EM - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Während sich in der Schweiz fast alles um das grosse Triathlon Wochenende vom Halbironman in Rappi dreht, sind zwei TTLer in den Norden gereist, um an der Halbdistanz-EM in Herning, Dänemark zu starten. Desirée Wagner und Domenico Di Sevo waren am Mittwoch gemeinsam in den Norden gereist, um am Samstag an diesem Wettkampf der Challenge Serie zu starten.

Die Vorbereitungen liefen für beide gut. Für Domenico war das Rennen ein weiterer Schritt zu seinem Saisonhighlight dem Ironman Frankfurt. Daher wollte er den Wettkampf als schnelles Training angehen, wobei ihm vor allem die Velozeit wichtig war und er im Laufen nicht eine schnelle Zeit machen wollte, aber dafür wollte er nach dem Wettkampf noch 10km in etwas schnellerem Tempo anhängen, wenn es die Umstände erlauben würden. Dies zumindest war der Plan.

Auch für Desirée war der Wettkampf als schnelles Training geplant. Ihr Saisonhighlight ist die Ironman 70.3 WM im September. Sie freute sich im Vorfeld vor allem darauf, endlich wieder einmal einen Halbironman-Wettkampf bestreiten zu können.

Die beiden hatten Glück, waren die Bedingungen eigentlich perfekt - schönes Wetter, aber nicht zu heiss. Allerdings hatte es etwas viel Wind, was sich natürlich vor allem auf dem Velo bemerkbar machte. Für Desirée lief das Rennen insgesamt super. Sie konnte sich den 3. Platz in ihrer Kategorie sichern und war mit einer Totalzeit von 4 Stunden 40 Minuten super zufrieden. Nach dem Rennen war sie mega-happy - aber auch wirklich kaputt. Der Wettkampf gefiel ihr, die Strecke fand sie genial und auch mit dem Wind kam sie gut zurecht.

Wie erwähnt hatte Domenico sich eine etwas speziellere Zielsetzung gesetzt, da dieses Rennen für ihn eine Vorbereitung für den Ironman Frankfurt war. Den Halbmarathon wollte er im Marathontempo laufen und er absolvierte die Laufstrecke schlussendlich doch etwas schneller als angepeilt. Aber der Weg nach Frankfurt sollte so weit stimmen.

Wir gratulieren beiden zu ihrer Leistung und wünschen nun gute Erholung!

 

Challenge Herning (Halbdistanz) - 2017
Kat/Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
F30 / 3. Desirée Wagner 0:30:13 2:30:07 1:35:52 4:40:00
M45 / 24. Domenico Di Sevo 0:34:41 2:41:11 1:51:04 5:13:23

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Juni 2017 um 20:56 Uhr
 

Mon

05.

Juni

Comrades Marathon und Pfingstlauf Wohlen - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Pfingstlauf Wohlen

Das Pfingstwochenende dieses Jahr nutzten viele TTL-Athleten zur Vorbereitung für den grossen Event vom kommenden Wochenende: dann steht nämlich der Ironman 70.3 in Rappi an. Doch nicht nur Rappi, zwei Athleten werden an einem 70.3-Event im dänischen Henning am Start stehen. Nächschte Woche wird also viel los sein!

Desirée Wagner, Domenico Di Sevo, Remo Weber und Jörg Leimgruber nutzten den Pfingstlauf in Wohlen zur Vorbereitung für nächste Woche. Desirée, Domenico und Remo trafen sich vor dem Lauf und machten zuerst eine ca. zwei-stündige zügige Velorunde. Sie suchten sich dabei eine Strecke um Wohlen aus, wo sie ca. 60km mit ungefähr 600 Höhenmeter abspulten und danach galt es, in der Hitze des Nachmittags den 10 km langen Pfingstlauf - bei dem Jörg auch mitmachte - zu absolvieren. Für alle Athleten lief es soweit den Wünschen entsprechend und sie konnten alle innerhalb von gut drei Minuten finishen - und trotz Hitze und anspruchsvoller Strecke konnten sie einen guten Lauf zeigen und sind somit sicherlich bestens vorbereitet für die Halfironmanrennen vom kommenden Wochenende.

Pfingstlauf Wohlen (10km) -2017
Kat/Rang Name Zeit
F30 / 2. Desirée Wagner 0:43:04
M30 / 16. Remo Weber 0:45:43
M40 / 19. Domenico Di Sevo 0:46:39
M50 / 6. Jörg Leimgruber 0:42:55

 

Comrades Marathon

Koni Kuster hatte dieses Wochenende aber ganz andere Pläne: sein Fokus für 2017 war das back-to-back des Comrades Marathon. Dieser Wettkampf findet in Südafrika statt und ist ein Ultralauf über 86.7km. Dabei wird er abwechslungweise als ein up-run (wo +1700 Höhenmeter und - 1000 Höhenmeter) oder ein down-run (entsprechend umgekehrt, wo die Tendenz eher bergab ist) gemacht. Eine der Besonderheiten des Comrades Marathons ist die Chance, eine back-to-back Medaille zu machen, wo der Marathon in zwei aufeinanderfolgenden Jahren erfolgreich absolviert werden muss.

Letztes Jahr hatten Koni und Barbara das Abenteuer Comrades (und damit auch einen lang gehegten Traum von Koni) gemeinsam absolviert. Die Idee des Back-to-back hatte sich schon da in Konis Kopf eingenistet und so fuhren Koni und Barbara auch dieses Jahr wieder nach Südafrika, um auch diesen Traum zu verwirklichen.

Nach dem Rennen war Koni mega-happy: "Es ist mir wieder ganz toll gelaufen und ich bin sehr glücklich! Back-to-back ist nochmals spezieller, da es dafür nur eine einzige Chance gibt. Dieses Jahr war es ein up-run und ich bin damit gut zurecht gekommen und bin praktisch die gleiche Zeit wie letztes Jahr beim down-run gelaufen. Die Stimmung einfach unvergleichbar mit rund 20'000 Läufern am Start!"

Wir sind jetzt schon gespannt, von Koni mehr zu hören und freuen uns mit ihm über dieses tolle Erfolgserlebnis und gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!

Comrades Marathon (86.7km) - 2017
Kat/Rang Name Zeit
M60+/133. Koni Kuster 10:52:54

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Juni 2017 um 16:48 Uhr
 

Son

21.

Mai

Triathlon Frauenfeld, Duathlon Zofingen, Aquathlon Basel, Nove Colli - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war so richtig viel los und dementsprechend war auch die TTL-Beteiligung sehr hoch und unsere Athleten standen an den verschiedensten Wettkämpfen am Start.

Am Samstag startete Gordian Müller am Aquathlon Basel, am Sonntag starteten Max Schneble, Marcel Bellia und Kurt Brawand am Triathlon Frauenfeld, Sami Alfassi nahm den Duathlon Zofingen in Angriff und Sven Heger, Salvi Valenti, Remo Weber, Domenico Di Sevo, Desirée Wagner und Patricia Franke reisten nach Italien um da am Nove Colli teilzunehmen.

 

Aquathlon Basel

Eigentlich war nur der Start von Sheryl Müller an der Yough League in Basel geplant. Doch Gordi beschloss ganz spontan auch am Aquathlon mitzumachen. Es galt dabei 800m zu schwimmen und 5km zu Laufen. Zusammen mit einem Bekannten nahm er an diesem etwas anderen Wettkampf teil und schaffte dabei auch gleich den Sprung auf s'Podest. Er konnte sich mit dem 3. Rang feiern lassen!

 

Duathlon Zofingen

Sami stand am Start des Duathlons in Zofingen, wo es galt, zuerst 4km zu Laufen, danach ging es auf die 16km lange Velostrecke und danach nochmals dasselbe: 4km Laufen, 16km Velo und zum Schluss nochmal 4km Laufen. Da gab es also einige Wechsel und Sami meisterte die Herausfoderung bestens. Die erste Laufzeit war die schnellste der 3 Läufe - doch das ist ja auch ganz normal bei einem Duathlon. Beim letzten Lauf konnte sich Sami aber nochmals steigern und zeigte einen guten Finish. Sami war nach dem Rennen jedenfalls zufrieden und meinte, er komme langsam wieder zu seiner alten Form - ausser im Schwimmen. Drum ist's ja gut, gibt es auch noch Duathlon. Er beendete den Duathlon in Zofingen auf dem 22. Rang.

 

Nove Colli

Schon letztes Jahr waren einige TTLer beim Nove Colli dabei und dieses Jahr wuchs die Gruppe der TTL-Teilnehmer nochmals etwas an, waren doch 6 TTLer am Start des Nove Colli Radevents in Italien. Bei diesem etwas speziellerem Rennen kann man noch während der Fahrt entscheiden, ob die lange Strecke über 205km mit über 3800 Höhenmetern soll absolviert werden oder aber der Athlet kann sich auch unterwegs dazu entscheiden die "kurze" Strecke von 130km mit fast 1900 Höhenmetern zu absolvieren. So wie es am Sonntag Abend aussah, war Patricia die einzige von den TTLern, die die lange Strecke gefahren ist. Nach fast 12 Stunden ist sie im Ziel eingetroffen und war happy, es geschafft zu haben. Salvi war mit seinem Rennen sehr zufrieden. Ihm gelang es, sich das Rennen gut einzuteilen und selbst die 1.5km mit 18% Steigung hat er geschafft. Sven hatte sich unterwegs für die kürzere Runde entschieden, da er sich nicht ganz sicher war, ob er wirklich die Kraft hätte für die über 3800 Höhenmeter. Er war nach dem Rennen auch zufrieden mit der "Arbeit". Remo, Domenico und Desirée planten von Anfang an die kürzere Strecke in Angriff zu nehmen. Sie wollten aber die Strecke im Renntempo absolvieren und starteten dementsprechend im schnellen Tempo und fuhren gleich sehr zügig los.

Die Velofahrer konnten sich über gute Bedingungen freuen. Es hatte noch ein paar Stunden vor dem Start geregnet, aber bis zum Start war es zwar kühl, aber trocken. Für die kleinere Strecke waren die Temperaturen ideal, für die lange Strecke wurde es dann heiss. Aber Patricia liess sich davon nicht beirren und so konnte der Anlass bei idealen Bedingungen durchgeführt warden.

 

Triathlon Frauenfeld

Am diesjährigen Triathlon Frauenfeld nahmen drei TTLer teil. Kurt und Marcel starteten beide über die längere Distanz und Max startete über die kurze Distanz.

Marcel war nicht ganz so zufrieden mit seiner Leistung. Das Schwimmen lief ihm noch gut, aber auf dem Rad und im Laufen fehlte ihm jegliche Kraft und er konnte nicht seine gewohnte Leistung abrufen. Dennoch freute er sich über das Rennen und hakte es einfach als gutes Training ab und sicherlich trug auch die Unterstützung am Streckenrand von seiner Familie noch etwas dazu bei. Die Vorfreude auf das nächste Rennen ist aber schon mal da.

Kurt konnte eine solide Leistung abrufen. Auch für ihn war es ein "Familientag" startete sein Sohn auch über dieselbe Distanz. In der ersten Disziplin war Kurt noch etwas schneller als sein Sohn, auf dem Velo konnte Kurt dann eine sehr gute Leistung zeigen und im Laufen musste er noch den einen oder anderen Rang abgeben. Er verpasste am Schluss die Top Ten nur knapp und beendete das Rennen auf dem 11. Rang.

Für Max war eigentlich schon lange  klar, dass er auch dieses Jahr wieder in Frauenfeld starten würde. Doch trotzdem (oder vielleicht auch gerade deswegen) hatte er es verpasst, sich früh anzumelden. So musste er sich mit einem Start über die Kurzdistanz begnügen. Er war aber einfach froh, dass er bei seinem Lieblingsevent mit dabei sein durfte. Das Schwimmen lief ihm top, auf dem Velo war es aber eher ein Krampf und beim Laufen versuchte Max nochmals das Maximum rauszuholen. Obwohl er irgendwie gar nicht recht in Schwung kam (er meinte nach dem Rennen, Short sei vielleicht einfach zu kurz für sein Alter ;-)) erreichte er mit dem 3. Rang das Podest und war zufrieden und glücklich mit dem Resultat! So zufrieden und gerade mit Freunden und Bekannten am schwatzen, dass er seine eigene Rangverkündigung verpasste :-p.

Triathlon Frauenfeld, Long Distance - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 0.8km Velo 34 km Laufen 7.2km Total
AK 35-44 / 14. Marcel Bellia 0:12:33 1:05:51 0:28:15 1:48:05
AK 55+ / 11. Kurt Brawand 0:16:55 1:09:27 0:39:49 2:08:44

 

Triathlon Frauenfeld, Short Distance - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 0.5km Velo 17km Laufen 5.4km Total
AK 35-44 / 3. Max Schneble 0:7:19 0:30:28 0:20:07 0:59:34

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. Mai 2017 um 20:50 Uhr
 

Son

07.

Mai

Triathlon Rheinfelden (De) - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Nach dem Triathlon Wallisellen im April scheint es, dass es unsere TTLer so richtig gepackt hat und mindestens einige Athleten nicht noch weiter warten wollten, bis die Saison in der Schweiz so richtig losgeht. Also wurde eine Alternative im nahen Ausland gesucht: Triathlon Rheinfelden (De).

Desirée Wagner, Domenico Di Sevo, Marcel Bellia und Remo Weber standen am Sonntag beim Triathlon Rheinfelden am Start. Geschwommen wurden erst 700m im Becken, danach galt es 43km auf dem Velo zu absolvieren und die Laufstrecke führte über 11km. Die Vorfreude auf den Wettkampf war da und die TTLer liessen sich auch vom kühlen und regenerischem Wetter nicht von ihren Wettkampfplänen abbringen. Nach dem Wettkampf zeigten sich alle vier mit ihren Leistungen zufrieden:

Desirée: "Ich bin mit dem ganzen Rennen rundum zufrieden. "Speedy-Marcel" hat mich auf der Laufstrecke überspurtet und mir somit auch gleich aufgezeigt, "wo de Bartli de Moscht holt". Es war trotz des schlechten Wetters cool heute!"

Domenico: "Ich bin mega-zufrieden und es hat echt Spass gemacht - trotz Regen... Nachdem ich fast fünf Monate wegen meinen Verletzungen nicht laufen konnte, bin ich heute praktisch ohne Schmerzen ins Ziel gekommen. Zwar nicht mit einer sehr guten Zeit, aber das ist egal. Es kommt wieder und der Aufbau kann weitergehen... Bis Frankfurt sollte es reichen...".

Marcel: "Das Wetter hat ziemlich zu wünschen übrig gelassen. Ich musste mich verschiedenen Herausforderungen in der Wechselzone stellen, aber ansonsten bin ich mit dem Resultat zufrieden"

Remo: "Mir ist der Wettkampf gut gelaufen und ich bin mit meiner Leistung zufrieden, wenn man die Bedingungen bedenkt. Schwimmen mit Neo war noch ein etwas komisches Gefühlt, aber noch einigen Längen habe ich mich wohl gefühlt. Beim Velo war mir vor allem an den Füssen kalt. Es hatte zum Glück nicht mehr so geregnet, als ich aus dem Wasser stieg. Beim Velo fühlte ich mich gut und war auch recht schnell unterwegs. Anfangs des Laufens hatte ich ein etwas komisches Gefühl in den Füssen - aber das ging allen so - nach einigen Kilometern, waren die Füsse wieder aufgetaut. Beim Laufen habe ich mein Ziel unter einem 4:30-Schnitt zu laufen erreicht, aber ich ware trotzdem gerne schneller gewesen. Aber alles in allem bin ich zufrieden und auch froh, dass bei diesen schwierigen Strassenverhältnissen, alles gut gelaufen ist".

Aus diesen Zitaten schliessen wir: der heutige Wettkampf war cool, die Athleten sind zufrieden, der Aufbau stimmt und die Form stimmt auch! Was will man noch mehr? Vielleicht auch noch einen Podestplatz? Kein Problem... von denen gab's heute gleich zwei! Desirée gewann ihre Alterskategorie und erreichte overall den 2. Platz und Marcel wurde 2. in seiner Kategorie und 4. Overall!

 

Triathlon Rheinfelden (De) - 2017
Kat / Rang Name Zeit
TW30 /1. Desirée Wagner 2:20:09
TM35 / 2. Marcel Bellia 2:10:53
TM35 / 6. Remo Weber 2:21:00
TM45 / 11. Domenico Di Sevo 2:42:23

(leider sind keine weiteren Splitzeiten verfügbar)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. Mai 2017 um 22:25 Uhr
 
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