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Mit

23.

Mai

Nove Colli - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Bericht gschrieben von Salvi Valenti (Nove Colli 2018 mit Sven Heger)

Am Sonntag waren Sven und ich am Nove Colli gemeinsam mit 11'998 anderen Teilnehmern. Obwohl gross Werbung gemacht wird, dass Teilnehmer aus 52 Nationen starten, waren aus meiner Sicht 97% der Teilnehmer Italiener.

Für uns war es eine sehr positive Erfahrung diese Tour zu meistern. Wir wussten beide nicht, was es heisst 205km zu trampen und 3840Hm zu erklimmen. Dank guter Einteilung und grosszügigen Pausen haben wir mit einer reinen Fahrzeit von 10 Stunden und 16 Minuten das Ziel erreicht!

Die Landschaft, das Wetter und die Atmosphäre waren einfach wunderschön und perfekt. Nach dem Start gingen die meisten gleich voll los und es war wirklich etwas verwirrend mit all den Fahrern, die dich links und rechts überholten. Extreme Konzentration war gefragt und schon auf den ersten 5 Kilometer kam es zu Unfällen. Beim ersten Anstieg kam es auch prompt zum Stau und wir mussten mindestens zwei Minuten warten, bis auch wir uns dem Anstieg widmen konnten. Nach dem zweiten Hügel war das Feld aber schon etwas lockerer und man hatte wieder etwas Luft.

Wir hatten uns vorgenommen, uns nach jedem Anstieg eine kurze Pause zu gönnen, damit wir die Zusatzschlaufe für die grosse Runde auch bestehen können. Am Schluss kamen wir noch in Stress und mussten uns nach dem vierten Hügel mit 18% Steigung noch beeilen, denn die Deadline für die grosse Runde war unseres Wissens 12:00 Uhr. Um 12:04 passierten wir den Posten. Zum Glück nehmen es die Italiener nicht so genau. So, jetzt waren wir auf der grossen Runde und es gab kein Zurück mehr.

Uns standen jetzt noch weitere 5 Hügel bevor, also etwa 100km und 2000 Höhenmeter. Es kam dann als nächster so ein kleiner giftiger, der Monte Tiffi, mit 3km Länge und mit bis zu 16% Steigung. Der forderte uns beide voll. Hügel 6 war dann nochmals 9km lang und Hügel 7 und 8 waren dann nur noch halb so schlimm. Aber dafür hatte es der der Letzte nochmals in sich mit 17% Steigung. Glücklich oben angekommen, mit der Meinung nun alle Höhenmeter geschafft zu haben, realisierten wir, dass auf den nächsten paar Kilometern sich noch fast 400Hm verstecken. Eine schön coupierte Strecke lag noch vor uns, bevor es runter nach Cesenatico geht.

Dann endlich kam die Tafel mit dem Hinweis 10km bis zum Ziel. Sven und ich haben uns dann schön abwechselnd mit einem guten Tempo dem Wind entgegengestellt und die letzten Kilometer abgespult. Überglücklich am Ziel zu sein, nahmen wir unsere Medaillen entgegen. Die Moderatorin stellte uns noch ein paar Fragen zum Wohlbefinden und ob uns das Rennen gefallen hat und fragte dann etwas "frech", ob wir wohl ein paar Pausen eingelegt haben.

Ich würde sagen: es war doch Sonntag, da geht man die Sache doch relaxt an, oder?

Wir, Sven und ich, haben es auch eher als Ausflug angesehen und alles genossen - auch den Teller "Penne al Sugo" auf dem Monte Tiffi.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. Mai 2018 um 16:51 Uhr
 

Son

13.

Mai

Ironman 70.3 Pays d'Aix - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende stand der Ironman 70.3 Pays d'Aix auf dem Programm und vom Tri Team Limmattal stand Barbara Kuster an diesem mit vielen Höhenmetern gespicktem Wettkampf am Start. Die Bedingungen vor dem Wettkampf waren super, doch die Wettervorhersagen für den Wettkampftag liessen nicht viel Gutes erwarten. Kalt, nass - also so richtig kalt und auch so richtig nass sollte es am Sonntag werden. Nicht ganz einfache Bedingungen für Athleten und Organisatoren.

Doch Barbara liess sich davon auch im Vorfeld nicht entmutigen und bereitete sich so gut wie möglich auf diese widrigen Bedingungen vor. Das Schwimmen war noch angenehm im ca. 20-Grad warmen Wasser. Doch dies sollte das einzige bleiben, wo man von "warm" sprechen konnte an diesem Tag. Innerhalb kürzester Zeit fiel die Lufttemperatur auf unter 10 Grad, teilweise runter bis auf nur 8 Grad. Und mit Regen und Wind war die gefühlte Temperatur noch tiefer.

Doch wie erwähnt: Barbara hatte sich gut vorbereitet. Denn nur zu gut erinnerte sich Barbara an die Erzählungen von Monika vom Ironman Zürich vor genau 10 Jahren(!), wo sich das Wetter auch nicht von der besten Seite gezeigt hatte. Damals hatte sich Monika warm angezogen für die lange Velofahrt und im Verlauf des Wettkampfes hatte sich auch gezeigt, dass das eine gute Entscheidung war. Und mit diesen Erzählungen im Hinterkopf und im Wissen, dass sich warme Kleider lohnen würden, zog sich Barbara in Pays d'Aix auch entsprechend warm an: Regenjacke, Handschuhe, Schuhüberzüge, Kopfbedeckung unter dem Helm... Barbara packte sich richtig gut ein und nahm die 90km in Angriff. Auch wenn die Temperaturen frisch waren und auch der böige Wind die Athleten forderte so war es vor allem der Regen, der einen die Kälte bis auf die Knochen spüren liess. Und Barbara liess sich lange nicht von den Bedingungen beirren, doch am letzten Berg musste sie sich eingestehen, dass sie selbst schon beim Bergauffahren fror. Die Abfahrt danach war dann einfach mega-kalt. Und zu allem Übel mussten sich die Athleten neben dem Regen auch noch Hagel stellen. Nach der letzten Abfahrt - nur etwa 5km von der Wechselzone entfernt - war Barbara dann richtig durchfroren. Am Streckenrand hatte es ein Restaurant, das eigentlich viel mehr zu einem Erste-Hilfe-Posten geworden war, wo zahlreiche durchfrorene Athleten Unterschlupf und Wärme suchten

Das Restaurant war rammelvoll mit Athleten und auch Barbara musste der Kälte Tribut zollen und begab sich ins Restaurant, wo die Wartezeiten ungefähr eine Stunde war. Die erste Idee war, sich mit einem warmen Getränk aufzuwärmen. Es wurde dann aber relativ bald klar, dass der Wettkampf vorbei ist. So durchfroren wie die Athleten waren und mit dem Regen und dem böigen Wind wäre es nicht möglich gewesen, sich für das Laufen wieder einigermassen aufwärmen zu können.

Und so musste Barbara sich ihrem ersten "DNF" (Did not Finish) stellen. Doch die Enttäuschung hielt sich in Grenzen. Natürlich wäre es schön gewesen, diesen Wettkampf finishen zu können. Doch Barbara wusste schon da im Restaurant, dass sie sich nichts vorwerfen konnte, dass sie grossen Kampfgeist gezeigt hatte und darum war Barbara auch zufrieden mit ihrer Leistung!

Und dies auch zu Recht! Der Wille war da, der Kampfgeist war da und wenn auch ohne Finish, so wird der heutige Wettkampf sicher eine spezielle Erinnerung werden und die eine oder andere Geschichte hervorbringen!

Wir gratulieren Barbara zu ihrer Leistung und auch Koni hat hier einen Dank verdient - denn das Supporten bei diesen Bedingungen ist auch kalt, nass und unangenehm. Und... mit ganz leeren Händen kommt die Familie Kuster doch nicht nach Hause: Sohn Patrik konnte seinen Wettkampf in der Kategorie M25 finishen!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. Mai 2018 um 21:31 Uhr
 

Son

22.

April

Zürich Marathon -2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Auch wenn das Wetter einem das Gefühl gibt, dass wir schon mitten im Sommer sind, so ist es doch immernoch April und somit auch Zeit für den Zürich Marathon.

Auch dieses Jahr war dieser Wettkampf wieder auf dem Kalender des Tri Team Limmattals. Und während der eine oder andere TTLer diesen Wettkampf als Teil eines Teams oder auch auf einer Teilstrecke der 42.2km in Angriff nahm, hatten Ljubomir Milivojevic und Max Schneble das Ziel, den gesamten Marathon zu absolvieren.

Und genau das taten sie beide auch: unter frühsommerlichen Bedingungen und darum - vor allem gegen Ende des Marathons - unter recht heissen Bedingungen mussten die Läufer wirklich kämpfen, denn vor allem die letzten 10km oder so wurden wirklich hart. Ljubomir ist ein richtiger Zürich Marathon Veteran, stand er schon unzählige Male hier am Start. Dieses Jahr war das Ziel von Ljubomir den Marathon beschwerdefrei finishen zu können. Für Max war das Finishen des Zürich Marathons mal ein neues Erlebenis, hatte er bis anhin den Marathon schon mehrere Male als Teil eines Teams absolviert und darum war die Erfahrung, den gesamten Marathon zu laufen, eine neue Abwechslung. Beide TTL-Athleten konnten den Marathon erfolgreich finishen und waren zufrieden mit ihren Leistungen. Ljubomir konnte den Marathon beschwerdefrei bestreiten und musste auch keine Pausen einlegen. Und Max konnte mit dem Finish am Zürich Marathon eine beindruckende Leistung zeigen und somit auch zeigen, dass er auf Kurs ist für die kommende Saison, wo für ihn der Swedeman auf dem Plan steht.

Wir freuen uns über die Erfolge, gratulieren unseren Athleten zu ihren Resultaten und wünschen nun gute Erholung!

 

Zürich Marathon -2018
Kat / Rang Name Zeit
M30 / 132. Max Schneble 3:23:49
M50 / 147. Ljubomir Milovjevic 3.58:13

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. April 2018 um 21:25 Uhr
 

Son

15.

April

Walliseller Triathlon - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Mit dem heutigen Walliseller Triathlon wurde nun auch die Triathlon-Saison in der Schweiz eingeläutet und zum heimischen Saisonstart standen auch einige TTLer am Start: Mario Lopes, Gordi Müller, Remo Weber und Simon Bürer nahmen den Triathlon in Wallisellen in Angriff. Mit den kurzen Distanzen von 600m Schwimmen, 15km Rad fahren und 4km Laufen gilt Wallisellen als idealer Einstieg in die Saison. Das Wetter zeigte sich dieses Jahr von seiner guten Seite und auch wenn die Temperaturen nicht ganz so hoch waren wie in den vergangenen Tagen und die Sonne sich etwas versteckte, konnten die Athleten von guten Bedingungen profitieren. Alle vier TTLer waren zufrieden mit ihrem heutigen Saisoneinstieg und können sich nun auf die bevorstehende Saison freuen!

Hier gleich das direkte Feedback unserer vier Athleten:


Gordi Müller:
"Mir lief es sehr gut. Schnellere Schwimmzeit, schnellere Radzeit und gleiche Laufzeit wie letztes Jahr. Nur langsamere Wechsel, das gibt dann dieselbe Endzeit. Ziel erreicht in zweierlei Hinsicht, auch dass ich das Niveau vom Vorjahr noch halten kann. Dazu kam das top Wetter und viele Fans, die mich unterstützt haben!"


Mario Lopes:
"Dieses Jahr möchte ich an den Wettkämpfen vor allen ein wenig Fun haben. Das war dann allerdings eher vor und nach dem Wettkampf der Fall. Im Wettkampf habe ich den üblichen "Kurz-Distanz-Puls" gehabt. Es war super, alle Triathleten wieder zu sehen und mit einem 4. Rang in meiner neuen AK bin ich höchst zufrieden!"


Remo Weber:
"Es ist mir gut gelaufen. Ich konnte mich gegenüber dem letzten Jahr nochmals um 2 Minuten verbessern. Am Anfang der Laufstrecke hatte ich zwar nicht das Gefühl, dass das klappen würde mit nur einem Wechseltraining und das Laufen hat sich noch nicht so prickelnd angefühlt. Aber es hat dann trotzdem gereicht und ich bin mit meiner Leistung zufrieden."

Simon Bürer:
"Mit ist es sehr gut gelaufen heute. Ich habe mir vorgenommen, dass ich nicht allzu schnell in den Wettkampf starte und das ist mir super aufgegangen. Gegenüber dem letzten Jahr konnte ich mich um 2:38 verbessern und habe somit mein Ziel "schneller als letztes Jahr zu sein" auch vollkommen erreicht."

Wir freuen uns, dass der Saisoneinstieg geglückt ist und dass es allen Athleten gut gelaufen ist und freuen uns nun auf die bevorstehende Saison!

Walliseller Triathlon - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen 0.6km Velo 15km Laufen 4km Total
M45-54 / 4. Mario Lopes 09:46 26:04 15:29 54:07
M45-54 / 20. Gordi Müller 09:26 26:59 18:03 57:37
M35-44 / 13. Remo Weber 10:19 25:37 16:01 55:04
M18-34 / 52. Simon Bürer 09:16 27:20 16:28 56:38


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. April 2018 um 22:50 Uhr
 

Son

04.

Februar

Ironman 70.3 Dubai - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Während in der Schweiz primär winterliche Verhältnisse herrschen, sieht das in anderen Teilen der Welt wie immer anders aus. So herrschten an diesem Wochenende in Dubai perfekte Bedinungen beim Ironma 70.3. Vom Tri Team Limmattal hatte Jeannine diesen Wettkampf ins Visier genommen.

Die Planung lief schon lange, das Training wurde auf diesen Wettkampf entsprechend ausgerichtet und Jeannine freute sich im Vorfeld auf ihren ersten Halbdistanz-Triathlon. Ihr Kommentar vor dem Rennen war kurz und bündig: "Fit bin ich, nervös bin ich auch - da kan nichts mehr schief gehen". Und genau so war es: Jeannine konnte beweisen, dass sie fit war, die Nervösität konnte sie wegstecken und es ist auch nichts schief gelaufen.

Ihr eigener Beschrieb vom Wettkampf:

"Es war ein unglaublicher Tag. Einfach nur Wahnsinn. Aufgrund der sehr hohen Wellen hat mein Schwimmen leider länger gedauert. Sowas hab ich bisher noch nie erlebt und diese Situation kann man einfach in der Schweiz auch nicht üben. Da macht Erfahrung den Meister. Hihi... Auf dem Rad hat man den Wind eigentlich nicht so gespürt. Er war da, aber ich kenne schlimmere Situationen. Ansonsten habe ich mich grundsätzlich an die Vorgaben von meinem Coach gehalten und extrem auf meine Ernährung geachtet. Leider hatte ich mit einem verkrampften unteren Rücken zu kämpfen, aber ich habe durchgebissen und ich sollte belohnt werden. Das Laufen war perfekt. Ich hatte fantastische Beine und die vorgegebene Pace von 5:30 min/km konnte ich über die gesamte Strecke halten. Als ich dann auch noch nach 5:36 Stunden und auf dem 10. Platz ins Ziel gekommen bin, konnte ich es gar nicht fassen. Ich bin überglücklich und extrem stolz. Und wenn man die Story der letzten 2.5 Jahre kennt, ist das Ergebnis noch höher einzustufen. Vielleicht komme ich nächstes Jahr wieder. Es ist ein super Race in einem verrückten Land, aber mit so viel Herzlichkeit der Helfer und Organisatoren."

Wir freuen uns mit Jeannine über ihr gelungenes Debut auf der Halbdistanz, freuen uns auf ihr nächstes Halbdistanszrennen (Ironman 70.3 Lahti) und gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg!

Ironman 70.3 Dubai - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
F35-39 Jeannine Zenker 0:46:13 2:45.38 1:54:45 5:36:24

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Februar 2018 um 16:40 Uhr
 
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