News

Sam

24.

Juni

Swissman und Spiezathlon - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Swissman 2017

Auch an der diesjährigen Ausführung des Swissman stand ein Athlet des Tri Team Limmattals am Start: Max Schneble hat diesen Wettkampf dieses Jahr in Angriff genommen. Das Jahr 2017 ist sportlich gesehen sicher ein sehr spezielles Jahr für Max mit vielen grossen Herausforderungen und persönlichen Zielen. Nachdem Max vor zwei Wochen in Rappi am Start stand, letzte Woche in Zug gestartet war, stand mit dem Swissman an diesem Wochenende der erste grosse Höhepunkt auf dem Programm.

Der Swissman - ein Triathlon über die Ironman-Distanz mit 3.8km Schwimmen, 180 km Velo und einem Marathon Laufen - hat es vor allem wegen der vielen Höhenmeter in sich. Der Start war um 5 Uhr morgens auf der Brissagoinsel und von da mussten die Athleten nach Ascona schwimmen. Auf dem Velo galt es den Gotthard-, Furka- und Grimselpass zu bezwingen und in Brienz startete die Laufstrecke, wo es via Grindelwald auf die kleine Scheidegg hoch ging.

Dieser anspruchsvolle Wettkampf ist daher auch etwas anders organsiert als die "normalen" Triathlons und Begleitung und Support ist nicht nur erlaubt sondern auf dem Schluss der Laufstrecke sogar Pflicht. Der Plan von Max sah vor, dass seine Freundin Michèle und sein Vater ihn über die Velostrecke mit dem Auto begleiten würden, auf den ersten 30km der Laufstrecke würde sein Vater ihn auf dem Bike begleiten und die letzten 10km würde Michèle Max laufend bis ins Ziel begleiten.

Die Bedingungen waren trotz der vergangen Hitzetag eigentlich super und dieses Jahr durften sich die Athleten auf einen zwar etwas heissen aber dafür sonnigen Tag freuen und die Stimmung unter den Swissman-Athleten und deren Supporter war am Vortag und auch am Morgen früh (oder wohl eher mitten in der Nacht!) bestens!

Das Schwimmen lief für Max wie immer sehr gut und auf dem Velo wurde er immer wieder von Michèle und seinem Vater angefeuert und die herrliche Landschaft mitten in den Alpen trug auch noch zur guten Stimmung bei. Max war anfangs der Velostrecke sogar in den Top Fünf Overall unterwegs! Leider war der Himmel nicht ganz wolkenlos und so mussten die Athleten die eine oder andere Nebelschwade passieren. Aber auch diese waren meist schnell durchfahren und die Sonne konnte sich immer wieder zeigen. Einen Halt, um sich richtig zu verpflegen war auch eingeplant und diesen machte Max unterwegs auch bei seinen beiden Supportern. Doch danach verlief der Swissman nicht mehr ganz nach Plan - denn die beiden Supporter steckten fest! Es hatte unterwegs einen Unfall gegeben und für die Autos musste die Strasse gesperrt warden, bis die Unfallstelle geräumt war. Für Max & Team hiess das kurzerhand umplanen. Max nahm einen Rucksack mit seiner weiteren Verpflegung und seinen Laufschuhen und musste so sein Gepäck selber über die restliche Velostrecke mitnehmen. In der Zwischenzeit sassen die beiden Supporter im Auto fest und konnten nicht vor und nicht zurück und hatten nur die Möglichkeit zu warten.

Gegen 14:00 Uhr kam Max in Brienz an, wo der Wechsel vom Velo auf s'Laufen erfolgte. Natürlich war die mentale Herausforderung für alle Athlten riesig, da die Laufstrecke nun alleine in Angriff genommen werden musste und so musste sich Max auch mit dieser Planänderung zurechtfinden. Auch war der Veloabschnitt für ihn insgesamt nicht ganz nach Plan gelaufen. Max meinte, die Beine seien leer und irgendwie war es bis anhin nicht so gelaufen, wie er sich das erhofft hatte. Dennoch war Max vorsichtig optimistisch und meinte, er laufe mal los und mache das Beste aus der Situation. Natürlich mit dem Wissen, dass er nun seine Verpflegung selber mitnehmen musste und nicht wissend, ob und wann seine Supporter ihn wieder einholen würden. Die Wettkampfregeln wurden wenigstens angepasst und die Athlten durften die Strecke ab Grindelwald auch ohne Supporter in Angriff nehmen. So stand dem Ziel auf der kleinen Scheidegg zumindest organisatorisch nichts im Weg.

Während Max unterwegs war und erstmal von Brienz nach Grindelwald lief, konnten auch die Supporter wieder weiterfahren. Den grössten Teil der Laufstrecke absolvierte Max somit unplanmässig alleine, aber Michèle konnte ihn auf der letzten Teilstrecke dann doch auch noch begleiten. Die Strapazen der Alpenpässe und des Laufens hatten sich aber bemerkbar gemacht und Max musste auf der Laufstrecke ein längere Pause einlegen. Doch er konnte sich wieder erholen und zusammen mit Michèle konnte nun der Anstieg auf die kleine Scheidegg in Angriff genommen werden. Und auch diese letzte Hürden schaffte Max und kurz vor 21.00 Uhr - nach einem langen Tag mit vielen Kilometern, gespickt mit ganz vielen Höhenmetern, garniert mit unvorhersehbaren mentalen Herausforderungen durfte Max sich im Ziel auf der kleinen Scheidegg als Finisher des Swissman 2017 feiern lassen!

Kurz vor Mitternacht durfte Max dann endlich ins Bett und sein Fazit vom Tag: ."Isch en krasse Tag gsi. Leider ohni Power, defür durebisse bis zum Schluss!"

Wir gratulieren Max jedenfalls ganz herzlich zu dieser tollen Leistung und freuen uns, dass er diese sportliche und mentale Herausforderung so gut gemeistert hat und wünschen nun gute und schnelle Erholung (denn mit dem Start als Single-Athlet am Gigathlon hat Max das nächste Highlight schon bald wieder vor sich)!

Swissman - 2017*
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
Male / 61. Max Schneble 1:03:34 7:43:41 6:10:48 15:58:03

* Zeiten und Rang sind provisorisch und können sich noch ändern

Spiezathlon - 2017

Gleichzeitig mit dem Swissman fand ein weiterer Wettkampf im Berner Oberland statt: am Spiezathlon startete vom Tri Team Limmttal Gordi Müller. Auch für Gordi unterscheidet sich das Jahr 2017 etwas von den Vorjahren. In den letzten Jahren hatte Gordi meistens zwei "Standard-Wettkämpfe", die er eigentlich fast immer absolvierte: den 5150 in Zürich und das Halbdistanzrennen in Locarno. Doch dieses Jahr möchte seine Tochter Sheryl im Triathlon durchstarten und dies motivierte Gordi dazu, selber auch vermehrt an Triathlonwettkämpfen zu starten.

Das Rennen in Spiez lief Gordi gut. Auch er konnte tolle Wettkampfbedinungen geniessen. Die Wassertemperatur im Thunersee war mit knapp 20 Grad optimal und das Schwimmen lief für Gordi - fast schon erwartungsgemäss - gut. Auf dem Velo galt es dann für Gordi durchzubeissen. Dieser Abschnitt war hart - nicht auch zuletzt wegen der Höhenmeter. Doch Gordi war angesichts der wenigen Trainings auch ganz zufrieden mit der zweiten Disziplin. Obwohl der Himmel etwas bedeckt war und die Athleten somit nicht völlig der brennenden Sonne ausgesetzt waren, wurde es trotzdem heiss auf der Laufstrecke. Und auch diese hatte noch einige steile Passagen mit drin. Doch Gordi meisterte diese erfolgreich und war auch mit der letzten Disziplin zufrieden.

Sein Fazit für den Spiezathlon war eigentlich ganz einfach: "Ich durfte doch einmal einen oylmpischen Triathlon unter 2h20 finishen".

Wir gratulieren Gordi zu seinem guten Finish in Spiez und freuen uns über den tollen 11. Rang!

Spiezathlon - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
AK 45-55 / 11. Gordi Müller 0:23:15 1:07:59 0:47:32 2:18:47

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. Juni 2017 um 13:53 Uhr
 

Son

18.

Juni

Zytturm Triathlon Zug - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Nur eine Woche nach dem "Grossevent Halbironman Rappi" und mit zahlreichen Tri Teamlern am Start letzte Woche an verschiedenen Wettkämpfen, fand nun in Zug der Zytturm Triathlon statt. Und auch dieses Mal waren wieder viele TTLer am Start. Und von unseren Startern gab es einige, die erst gerade letzte Woche einen Halbironman gemacht haben und somit das Wagnis nahmen, mit evt. etwas müden Beinen wieder einen Wettkampf zu absolvieren. In Zug standen Jeannine Zenker und Max Schneble am Start über die Kurzdistanz und Remo Weber, Marcel Bellia, Domenico Di Sevo und Desirée Wagner nahmen die olympische Distanz in Angriff.

Die Wettervorhersage versprach viel und die Athleten durften sich auf einen fast perfekten Tag freuen. Sonne, blauer Himmel und sommerliche Temperaturen warteten auf die Athleten. Allerdings waren die Temperaturen über Nacht nicht ganz so hoch und so war es etwas frisch vor dem Start, aber da mit Neopren geschwommen wurde, störte dies nicht sonderlich.

Als erstes ging's für die Short-Athleten los. Jeannine gab mit dem heutigen Triathlon ein Comeback nach einer langen Zwangspause (aufgrund einer Verletzung). Deswegen konnte sie lange ihrem Hobby nicht so nachgehen, wie sie gerne wollte. Umso grösser war die Vorfreude auf den heutigen Wettkampf. Im Schwimmen lief es ihr überhaupt nicht nach Wunsch, doch auf dem Rad konnte sie wie gewohnt ihre Stärke ausspielen und sie legte einen tollen Radsplit hin auf der Strecke um den Zugersee. Und das Laufen war im Rahmen des Möglichen und insofern war sie zufrieden und happy, endlich wieder einen Triathlon finishen zu können. Für Max war der Start in Zug eine völlige Spontan-Aktion - einfach weil er gerade Lust hatte danach. Und das brachte ihm mit dem 3. Rang auch gleich einen Podestplatz ein! Und was diesen Erfolg noch versüsste: er schaffte es zum ersten Mal "first out of the water" zu sein!

Remo, Domenico, Marcel und Desirée starteten etwas später über die olympische Distanz. Das Schwimmen hatte es in sich: die Strecke war zu lange und die Athleten schienen sich richtiggehend im Zugersee zu verirren - oder wie Remo es ausdrückte "es waren gefühlte 2.8km", aber immerhin fühlte er sich über die gesamte Strecke gut. Auch beim Velo hatten alle Athleten natürlich dieselben Bedingungen und dies war der Wind. Das hiess natürlich, dass die Athleten mindestens zum Teil mit Gegenwind kämpfen mussten. Für Remo lief das abschliessende Laufen gut und er fühlte sich besser als noch vor einer Woche in Rappi und somit war er zufrieden mit seinem Wettkampf heute. Auch Domenico war happy, dass das Laufen je länger je besser geht und ist zuversichtlich, dass es weiterhin besser gehen wird und war somit auch zufrieden mit dem Wettkampf. Und auch Desirée meinte, es sei ein guter Wettkampf gewesen - obschon ihr das Laufen nicht ganz so nach Wunsch lief. Doch mit einem Halbironman von letzter Woche in den Beinen und mit dem Top Fünf Endresultat, war dies nur ein kleiner Makel und insgesamt stimmt auch für sie der Fahrplan für die weitere Saison. Und für Marcel hiess das Ziel in Zug, in die Top Ten zu schwimmen, fahren, laufen und mit dem 7. Schlussrang erreichte er dieses Ziel und war somit auch happy mit seinem Wettkampf.

Wir denken mit 6 Finishern, einem 7. einem 4. und einem 3. Rang kann der Triathlon Zug als voller Erfolg verbucht werden und gratulieren allen Athleten zu ihren Leistungen!

Zytturm Triathlon Zug Short Distance - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 0.5km Velo 40km Laufen 5km Total
AK35-44 / 3. Max Schneble 0:7:44 1:01:48 0:21:43 1:31:16
AK35-44 / 11. Jeannine Zenker 0:12:51 1:09:28 0:31:53 1:54:13

 

Zytturm Triathlon Zug Olympische Distanz - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
AK 35-44/23. Remo Weber 0:40:35 1:05:42 0.45:07 2:31:17
AK35-44/7. Marcel Bellia 0;34:39 1:03:15 0:41:15 2:19:10
AK45-54/30. Domenico Di Sevo 0:35:40 1:08:45 0:46:07 2:30:33
AK25-34//4. Desirée Wagner 0:36:09 1:07:26 0:45:30 2:29:07

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. Juni 2017 um 14:03 Uhr
 

Fre

09.

Juni

Ironman 70.3 Rapperswil-Jona - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Heute war es wieder so weit: mit dem Ironman 70.3 Rapperswil-Jona stand eine der Saisonhighlights für das Tri Team Limmattal auf dem Plan. Dieses Jahr standen 7 Athleten des TTLs am Start mit Barbara Kuster, Karin Zürcher, Jürg Mallepell, Jörg Leimgruber, Max Schneble, Remo Weber und Patricia Franke (die im Couple startete und den Schwimm- und Veloteil übernahm).

Aber auch viele andere TTLer wollten sich eines der Schweizer Triathlon Highlights nicht entgehen lassen und unterstützten die Athleten als Fans vom Streckenrand. Um das eigene Training nicht ganz zu vernachlässigen, nahm eine Gruppe von TTLern die Strecke vom Limmattal nach Rappi mit dem Velo auf sich. So standen in Rappi heute nicht nur die 7 Athleten und ihre Betreuer schon früh morgens auf. Auch die TTL-Zuschauer liessen sich den Schwimmstart nicht entgehen und konnten ihren ersten Kaffee noch vor dem Start geniessen! Herzlichen Dank an alle TTLer (mit fast so zahlreichen TTL-Trikots :-)!) und ihre Unterstützung in Rappi heute!

Die Wetterprognosen für den Wettkampftag waren sommerlich: blauer Himmel, Sonnenschein und heiss. Vor allem auf der Laufstrecke würde das sicher eine zusätzliche Herausforderung für die Athleten werden. Aber die Tri Teamler liessen sich davon nicht einschüchtern und nahmen den Start motiviert in Angriff. Wie immer in Rappi erfolgte um 8:00 Uhr der Start der Pro-Athleten gefolgt von den verschiedenen Starts der Altersklassenathleten. Neu dieses Jahr war der sogenannte "Rolling Start", so dass es beim Schwimmen keine oder zumindest weniger Raufereien geben sollte.

 

Karin meinte nach dem Rennen, dass ihr der Rolling Start gut gefiel und sie sich so gut auf ihren eigenen Rhythmus und ihr eigenes Tempo konzentrieren konnte und sie war auch zufrieden mit ihrer Schwimmleistung. Auch das Velo lief ihr sehr gut und sie hatte nichts zu bemängeln - so weit alles bestens. Auf dem Laufen hatte sie aber zu kämpfen. Sie meinte, dies sei weniger die Hitze gewesen als schlicht und einfach das fehlende Lauftraining, das sich dann entsprechend im Wettkampf bemerkbar machte. Alles in allem war Karin zufrieden mit ihrem Wettkampf, freute sich im Ziel über den Finish und das somit erfolgreiche Wochenende. Dass es zu einem Top Fünf Platz in ihrer Alterskategorie gereicht hat, bestätigt diese Tatsache eindrucksvoll!

 

Für Remo war der Halb-Ironman in Rappi das erste Rennen über diese Distanz. Somit war es auch etwas schwieriger, klar Ziele zu setzten. Nichts destotrotz setzte er sich seine eigenen Ziele - eines davon, den Wettkampf unter 5 Stunden zu bewältigen. Und dieses Ziel konnte er um fast 7 Minuten unterbieten. Somit war das grosse Gesamtziel erreicht und entsprechend zufrieden durfte er sein. Trotzdem lief nicht alles perfekt. Während Remo mit dem Schwimmen und seiner stärksten Disziplin dem Velo sehr zufrieden war, musste auch er im Laufen kämpfen. Ihm gab der Magen zu schaffen und schon ab km 2 musste er viel Tempo herausnehmen. Die Geduld im Wettkampf zahlte sich aber aus und er konnte dann gegen Schluss doch wieder etwas aufdrehen und so sein Ziel doch noch erreichen. Das Fazit von Remo nach dem Rennen war kurz und bündig: "Schwimmen gut, Velo sehr gut, nur beim Laufen Magenprobleme - dennoch sub 5h gepackt".

 

Für Max war das Rennen in Rappi dieses Mal ein gutes Vorbereitungsrennen für die bevorstehende "Mammut-Saison". Er möchte in zwei Wochen am Swissman starten und kurze Zeit darauf gilt's für ihn am Gigathlon als Single-Athlet ernst und später in der Saison wird er noch am Inferno-Triathlon teilnehmen. Doch heute war mal Rappi als erster Ernstwettkampf der Saison an der Reihe. Das Schwimmen fühlte sich für Max gut an und er war zufrieden - mindestens bis er beim Ausstieg einen Blick auf die Uhr warf, wo er feststellte, dass er doch gegenüber seinen eignenen Leistungen etwas langsam war. Aber im offenen Gewässer, kann dies viele Gründe habe und Max liess sich davon nicht beirren. Motiviert ging er auf das Velo und die zweite Disziplin lief ihm auch gut und er konnte mit gutem Gefühl die letzte Disziplin in Angriff nehmen. Das Laufen lief aber nicht so gut wie gewohnt und ähnlich wie Karin meinte auch Max, dass dies wohl vor allem am Training lag und dass er diese Saison einiges anders gemacht hat und darum auch die Laufzeit etwas langsamer war. Alles in allem war Max doch happy mit dem Erreichten und gleichzeitig blinzelte die Vorfreude zum nächsten Highlight, dem Swissman (den Max auch trotz der Strapazen auch geniessen möchte!) schon etwas auf.

 

Auch für Jürg Mallepell ist das aktuelle Jahr ein etwas spezielles Jahr. Sein langfristiges Ziel ist es, noch viele Jahre Langdistanz-Triathlon zu machen und mit diesem Fokus möchte es Jürg sowohl im Training als auch im Wettkampf für zwei Jahre etwas ruhiger angehen. Starts an Halbdistanz- und Ironmanrennen sind zwar geplant, aber nicht so zahlreich, mit reduziertem Training und ohne jeglichen Druck für irgendwelche WM-Qualis. Diese Starts dienen ihm eher dazu, einfach die Rennpraxis beizubehalten, die Freude am Sport zu leben und dem Traithlon als Hobby nachgehen zu können. Somit war das Training von Jürg in den letzten Monaten reduziert. Die grösste Herausforderung bei diesem "Erholungsjahr" ist das Mentale. Es galt, die Herausforderung zu meistern, einen Wettkampf zu absolvieren, im Wissen, dass mehr drin liegen würde - dies jetzt aber nicht so sein soll. Im Schwimmen stellte sich diese Frage für Jürg allerdings nicht, da er in dieser Disziplin seine gewohnte Leistung abrufen konnte. Auch auf dem Velo fühlte sich Jürg gut und konnte vom reduzierten Training nicht viel bemerken. Aber auf dem Laufen fühlte sich der Wettkampf mehr nach Krampf an und da zeigte sich klar, wie sich weniger Training auf die Leistung auswirkt. Da musste sich Jürg genau dieser mentalen Herausforderung stellen und er war sich in dem Moment nicht sicher, wie gut und motiviert, er einen Wettkampf über die volle Distanz, durchstehen würde. Aber mit dem Wissen, dass er lieber sein längerfristiges Ziel im Auge behalten möchte, war Jürg dann doch auch zufrieden mit seinem heutigen Wettkampf und dem Geleisteten.

 

Jörg Leimgruber hat in den vergangenen Jahren den Fokus vor allem auf das Laufen gelegt und konnte einen immer wieder verblüffen, mit den vielen Starts an den verschiedensten Laufanlässen in der ganzen Schweiz. Dieses Jahr sollte aber auch der Triathlon nicht zu kurz kommen und Jörg beschloss, sich für den Ironman 70.3 in Rappi anzumelden. Obschon nach Rappi dann wieder verschiedene Läufe auf dem Programm stehen. So wurde der Fokus im Training sowohl auf das Laufen als auch auf die anderen beiden Disziplinen verteilt und Schwimmen und Velo fahren durften auch nicht zu kurz kommen. Mit der Auftaktdisziplin zeigte Jörg dann auch eine gute Leistung und konnte mit fast derselben Schwimmzeit wie Karin aus dem Wasser steigen. Auch ihm behagte der neue Rolling Start und er fühlte sich wohl damit. Auf dem Velo galt es zum einen, die vielen Höhenmeter zu bewältigen und zum anderen auch die letzte Disziplin schon im Visier zu haben, um mit der richtigen Einteilung und Ernährung auf dem Velo auch die Leistung auf dem Laufen zeigen zu können. Das Ziel von Jörg war auch, den Lauf ohne Krämpfe absolvieren zu können, um nicht die weiteren Saisonziele zu gefährden. Auch Jörg hatte auf dem Lauf mit Magenproblem zu kämpfen, so dass er auch etwas Tempo rausnehmen musste. Dies alles gelang Jörg gut und er durfte sich auch einmal mehr Finisher vom Halbironman in Rappi nennen.

 

Für Barbara gehört ein Start in Rappi schon fast zum gewohnten Programm. Vor allem mit dem Saisonziel Ironman Zürich ist ein Start in Rappi eigentlich schon ganz normal. Dies trotz einer wohl etwas stressigen Vorwoche, war doch Koni gerade mal vor sieben Tagen noch mit Barbara in Südafrika am Comrades Marathon unterwegs. Den heutigen Wettkampf nahm Barbara gewohnt motiviert in Angriff und freute sich schon im voraus auf die Unterstützung vom Streckenrand. Auch für sie wurde der Wettkampf vor allem auf der Laufstrecke zum richtigen Krampf. Während dem Wettkampf war die Erwartung auf eine gute Platzierung dann auch entsprechend minim und sie rechnete eher mit einem letzten Platz in ihrer Kategorie. Das Ziel erreichen und Finishen hiess die Devise und dies schaffte Barbara auch. Danach galt es gleich in das kühle Nass zu springen und sich im Startbereich des Wettkampf abzukühlen. Das Bad im kühlen See genoss Barbara dann auch ausgiebig und sie konnte so wieder erfrischt zur Siegerehrung gehen. Denn nein... es wurde nicht der letzte Platz in der Kategorie, es wurde ein zweiter Rang am Schluss!

Für Patricia stand der Ironman 70.3 in Rappi lange auf dem Rennprogramm doch eher kurzfristig änderte sie ihr Programm und liess sich in die Kategorie der Couples umteilen, so dass sie "nur" noch Schwimmen und Rad fahren musste. Beides lief so weit gut - allerdings war sie froh, hatte sie diesen Wechsel vorgenommen, war ihr die Vorstellung noch einen Halbmarathon zu laufen schon zu viel. Sie meinte nach dem Rennen, das wäre hart geworden und wäre der Spass bei der Sache so wohl geringer ausgefallen, so dass Patricia zufrieden war mit ihrem Start in der Kategorie Couple und sich so über den Teamevent freut.

Wir gratulieren allen Athleten ganz herzlich zu ihrer Leistung und freuen uns, dass alle TTLer den Wettkampf erfolgreich finishen konnten, 3 Athleten es in die Top Ten schafften, davon ein 5. Rang und sogar noch ein Podestplatz! Rundum erfolgreich - super gemacht!

 

Ironman 70.3 Rapperswil-Jona - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
M35/56. Remo Weber 0:32:37 2:29:22 1:45:16 4:53:04
M35/10. Max Schneble 0:29:25 2:21:57 1:32:17 4:27:52
M50/54. Jörg Leimgruber 0:34:32 2:53:49 1:48:15 5:25:26
M60/4. Jürg Mallepell 0:29:11 2:43:29 1:55:40 5:15:19
F45/5. Karin Zürcher 0:34:48 2:46:20 1:51:12 5.17:56
F55/2. Barbara Kuster 0:40:49 3:02:35 2:18:05 6:09:49

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Juni 2017 um 20:35 Uhr
 

Fre

09.

Juni

Challenge Herning (Halbdistanz), ETU EM - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Während sich in der Schweiz fast alles um das grosse Triathlon Wochenende vom Halbironman in Rappi dreht, sind zwei TTLer in den Norden gereist, um an der Halbdistanz-EM in Herning, Dänemark zu starten. Desirée Wagner und Domenico Di Sevo waren am Mittwoch gemeinsam in den Norden gereist, um am Samstag an diesem Wettkampf der Challenge Serie zu starten.

Die Vorbereitungen liefen für beide gut. Für Domenico war das Rennen ein weiterer Schritt zu seinem Saisonhighlight dem Ironman Frankfurt. Daher wollte er den Wettkampf als schnelles Training angehen, wobei ihm vor allem die Velozeit wichtig war und er im Laufen nicht eine schnelle Zeit machen wollte, aber dafür wollte er nach dem Wettkampf noch 10km in etwas schnellerem Tempo anhängen, wenn es die Umstände erlauben würden. Dies zumindest war der Plan.

Auch für Desirée war der Wettkampf als schnelles Training geplant. Ihr Saisonhighlight ist die Ironman 70.3 WM im September. Sie freute sich im Vorfeld vor allem darauf, endlich wieder einmal einen Halbironman-Wettkampf bestreiten zu können.

Die beiden hatten Glück, waren die Bedingungen eigentlich perfekt - schönes Wetter, aber nicht zu heiss. Allerdings hatte es etwas viel Wind, was sich natürlich vor allem auf dem Velo bemerkbar machte. Für Desirée lief das Rennen insgesamt super. Sie konnte sich den 3. Platz in ihrer Kategorie sichern und war mit einer Totalzeit von 4 Stunden 40 Minuten super zufrieden. Nach dem Rennen war sie mega-happy - aber auch wirklich kaputt. Der Wettkampf gefiel ihr, die Strecke fand sie genial und auch mit dem Wind kam sie gut zurecht.

Wie erwähnt hatte Domenico sich eine etwas speziellere Zielsetzung gesetzt, da dieses Rennen für ihn eine Vorbereitung für den Ironman Frankfurt war. Den Halbmarathon wollte er im Marathontempo laufen und er absolvierte die Laufstrecke schlussendlich doch etwas schneller als angepeilt. Aber der Weg nach Frankfurt sollte so weit stimmen.

Wir gratulieren beiden zu ihrer Leistung und wünschen nun gute Erholung!

 

Challenge Herning (Halbdistanz) - 2017
Kat/Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
F30 / 3. Desirée Wagner 0:30:13 2:30:07 1:35:52 4:40:00
M45 / 24. Domenico Di Sevo 0:34:41 2:41:11 1:51:04 5:13:23

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Juni 2017 um 20:56 Uhr
 

Mon

05.

Juni

Comrades Marathon und Pfingstlauf Wohlen - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Pfingstlauf Wohlen

Das Pfingstwochenende dieses Jahr nutzten viele TTL-Athleten zur Vorbereitung für den grossen Event vom kommenden Wochenende: dann steht nämlich der Ironman 70.3 in Rappi an. Doch nicht nur Rappi, zwei Athleten werden an einem 70.3-Event im dänischen Henning am Start stehen. Nächschte Woche wird also viel los sein!

Desirée Wagner, Domenico Di Sevo, Remo Weber und Jörg Leimgruber nutzten den Pfingstlauf in Wohlen zur Vorbereitung für nächste Woche. Desirée, Domenico und Remo trafen sich vor dem Lauf und machten zuerst eine ca. zwei-stündige zügige Velorunde. Sie suchten sich dabei eine Strecke um Wohlen aus, wo sie ca. 60km mit ungefähr 600 Höhenmeter abspulten und danach galt es, in der Hitze des Nachmittags den 10 km langen Pfingstlauf - bei dem Jörg auch mitmachte - zu absolvieren. Für alle Athleten lief es soweit den Wünschen entsprechend und sie konnten alle innerhalb von gut drei Minuten finishen - und trotz Hitze und anspruchsvoller Strecke konnten sie einen guten Lauf zeigen und sind somit sicherlich bestens vorbereitet für die Halfironmanrennen vom kommenden Wochenende.

Pfingstlauf Wohlen (10km) -2017
Kat/Rang Name Zeit
F30 / 2. Desirée Wagner 0:43:04
M30 / 16. Remo Weber 0:45:43
M40 / 19. Domenico Di Sevo 0:46:39
M50 / 6. Jörg Leimgruber 0:42:55

 

Comrades Marathon

Koni Kuster hatte dieses Wochenende aber ganz andere Pläne: sein Fokus für 2017 war das back-to-back des Comrades Marathon. Dieser Wettkampf findet in Südafrika statt und ist ein Ultralauf über 86.7km. Dabei wird er abwechslungweise als ein up-run (wo +1700 Höhenmeter und - 1000 Höhenmeter) oder ein down-run (entsprechend umgekehrt, wo die Tendenz eher bergab ist) gemacht. Eine der Besonderheiten des Comrades Marathons ist die Chance, eine back-to-back Medaille zu machen, wo der Marathon in zwei aufeinanderfolgenden Jahren erfolgreich absolviert werden muss.

Letztes Jahr hatten Koni und Barbara das Abenteuer Comrades (und damit auch einen lang gehegten Traum von Koni) gemeinsam absolviert. Die Idee des Back-to-back hatte sich schon da in Konis Kopf eingenistet und so fuhren Koni und Barbara auch dieses Jahr wieder nach Südafrika, um auch diesen Traum zu verwirklichen.

Nach dem Rennen war Koni mega-happy: "Es ist mir wieder ganz toll gelaufen und ich bin sehr glücklich! Back-to-back ist nochmals spezieller, da es dafür nur eine einzige Chance gibt. Dieses Jahr war es ein up-run und ich bin damit gut zurecht gekommen und bin praktisch die gleiche Zeit wie letztes Jahr beim down-run gelaufen. Die Stimmung einfach unvergleichbar mit rund 20'000 Läufern am Start!"

Wir sind jetzt schon gespannt, von Koni mehr zu hören und freuen uns mit ihm über dieses tolle Erfolgserlebnis und gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!

Comrades Marathon (86.7km) - 2017
Kat/Rang Name Zeit
M60+/133. Koni Kuster 10:52:54

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Juni 2017 um 16:48 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 4 von 61