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Son

09.

Juli

Gigathlon, Ironman Frankfurt, Sempacher Triathlon, Engadiner Radmarathon -2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war ganz schön viel los und viele TTLer standen an den unterschiedlichsten Anlässen am Start:

Max Schneble startete am Gigathlon in der Kategorie Single. Domenico Di Sevo nahm den Ironman Frankfurt in Angriff. Remo Weber, Gordi Müller, Marcel Bellia, Karin Zürcher und Sabine Lintzen standen am Sempacher Triathlon am Start und Daniela Keller machte beim Engadiner Radmarathon mit.

Gigathlon

Max hat sich für dieses Jahr ein ziemliches Mammut-Programm aufgehalst. Nachdem er gerade vor zwei Wochen den Swissman erfolgreich gefinisht hatte, galt es für ihn an diesem Wochenende wieder ernst. Und später in der Saison möchte er auch noch den Inferno-Triathlon machen. Der Trainingsaufbau und die Zielsetzung war dieses Jahr etwas anders als in den vergangenen Jahren, wollte Max an den Wettkämpfen nicht nur sein Bestes zeigen, sondern diese gleichzeitig auch geniessen - beim Swissman war es die einmalige Landschaft, die ihn faszinierte und beim Gigathlon freute er sich vor allem darauf, dass dieser Wettkampf dieses Jahr ein Heimrennen war mit Strecken, die quasi durch seinen Vorgarten führten.

Der Gigathlon dieses Jahr fand in leicht veränderter Form statt, wurden dieses Jahr die Disziplin Inline-Skaten mit einem City-Run ersetzt, da der Gigathlon in und um Zürich stattfand. Und genau das war - wie erwähnt - auch eine der Gründe, warum Max wieder beim Start des Gigathlons stehen wollte: ein solches Heimrennen bietet sich wohl nicht so schnell wieder an.

Am Samstag Morgen um 5:00 Uhr fiel der Startschuss zum Gigathlon und die Läufer mussten als erstes einen "City Run" machen, gefolgt vom Schwimmen im Zürichsee, dann ging's mit dem Rennvelo Richtung Uster, wo der Wechsel in die Laufschuhe erfolgte und zum Schluss ging's mit dem Bike zurück nach Zürich. Die Hitze am Samstag-Nachmittag machte allen Athleten zu schaffen, doch Max meisterte auch diese Schwierigkeit und erreichte Zürich im Laufe des Nachmittags - noch vor den grossen Gewittern, dafür immernoch mit viel Sonnne - müde und zufrieden.

Der zweite Gigathlon-Tag wurde mit Schwimmen gestartet, von da ging's auf die Laufstrecke. Sowohl die Rennvelo- als auch die Bikestrecke führten sozusagen durch den Vorgarten von Max, wurden diese zwei Disziplinen auf "seiner" Seeseite absolviert. Mit den meisten Strecken war Max sicherlich vertraut und er konnte wohl auch auf die eine oder andere Unterstüzung vom Streckenrand zählen. Und was schon beim Swissman super klappte, war die Unterstützung seiner Supporter - offiziell war dies seine Freundin Michelle und im Hintergrund war auch dieses Mal sein Vater wieder überall mit dabei.

Max durfte am Sonntag-Abend mit einem sensationellem Top-20 Rang ins Ziel einlaufen und freute sich über den 17. Schlussrang. Wir ziehen vor dieser Leistung den Hut und gratulieren Max ganz herzlich zu seinem tollen Resultat!

 

Ironman Frankfurt

Domenico hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und die Vorbereitung für die aktuelle Saison lief daher nicht optimal, hatte er das Lauftraining für einige Zeit völlig ausgesetzt. Sein grosses Ziel - der Ironman Frankfurt - verlor er aber nicht aus den Augen. In der Vorbereitung für den Wettkampf in Frankfurt konnte Domenico wieder ein geregeltes Training aufnehmen und konnte auch im Laufen wieder einem normalen Training nachgehen.

Am Sonntag hiess es dann für Domenico schon früh aus den Federn zu steigen und kurz vor sieben Uhr startete das Unterfangen Ironman Frankfurt. Das Schwimmen lief gut und er kam ganz entspannt aus dem Wasser, um in der zweiten Disziplin dann auf s'Gaspedal drücken zu können. Auch in Frankfurt brannte die Sonne und die Athleten mussten mit heissen Temperaturen von über 30 Grad kämpfen. Auf dem Velo liess sich Domenico von der Hitze nicht gross beeindrucken und es sah so weit immernoch alles gut aus. Und auch auf dem Laufen konnte Domenico eine gute Leistung zeigen. Er liess sich von der Hitze nicht beindrucken und konnte die dritte Disziplin kontrolliert angehen. Und dies konnte er auch bis ins Ziel durchziehen. Am Schluss schrammte er nur knapp an der 11-Stunden-Marke vorbei und finishte seinen Ironman in 11 Stunden und fast zwei Minuten.

Wir gratulieren Domenico zu seiner Leistung am Ironman Frankfurt und wünschen gute Erholung!

Ironman Frankfurt - 2017
Kat /Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
AK 45/ 131. Domenico Di Sevo 1:11:52 5:22:28 4:17:01 11:01:52

 

-

Triathlon Sempach

Am Triathlon Sempach standen 5 TTLer am Start und sie alle konnten am Schluss des Tages auf einen erfolgreichen Wettkampf zurückblicken. Für Gordi war das heutige Rennen, das erste Rennen, wo er nicht nur dieselbe Strecke und Distanzen wie seine Tochter absolvieren musste, sondern auch noch gleichzeitig starten konnte. Dies machte den Wettkampf sehr speziell und mit dem Outcome von heute vielleicht auch einmalig. Gordi und seine Tochter starteten gleichzeitig und konnten auch den ersten Wechsel gemeinsam absolvieren. Danach ging es bei optimalen Bedingungen - nicht zu heiss und trocken - auf s'Velo und danach auf s'Laufen. Gordi ist sich eigentlich eher Wettkämpfe über die olympische Distanz gewohnt. Sein Fazit nach dem Rennen: das coole an den kurzen Distanzen ist, dass eine Disziplin jeweils überraschend schnell vorbei ist. Und mit dem genialen 6. Rang war Gordi auch mehr als happy.

Marcel ist sich diese kurze Distanzen hingegen eher gewohnt, hat er schon den einen oder anderen Short Wettkampf absolviert. Auch in Sempach peilte er wieder einen Rang in den Top Ten an und erreichte dieses Ziel mit seinem 6. Schlussrang auch bestens. Marcel konnte sich in Sempach sicher über die lautstarke Unterstützung seiner liebesten freuen, wurde er von Frau und Kindern an den Wettkampf begleitet. So schnell, wie Marcel unterwegs war, mussten sie auch nicht allzu lange warten. Und schon kurz nach dem Rennen ging's ab in den Süden, um die Sommerferien in Italien zu geniessen.

Auch Remo war mit seinem Wettkampf sehr zufrieden. Auch er meinte nach dem Rennen, dass die Bedingungen ideal waren und da die Strasse für den Wettkampf komplett abgesperrt war, konnten die Athleten sich voll und ganz auf s'Fahren konzentrieren. Für Remo lief das Schwimmen gut (obwohl er die Strecke ohne (erlaubtem) Neo absolviert hatte). Auf dem Velo spürte er noch seine müden Beine, da er am Dienstag und Mittwoch einige ausgedehnte Pässefahrten gemacht hatte. Aber auf dem Laufen lief wieder alles rund und er war zufrieden mit der Pace, die er umsetzen konnte. Sein Fazit: alles in allem ein kurzer aber toller Wettkampf.

Für Karin hat der Wettkampf in Rappi die Lust am Triathlon wieder etwas geweckt und so entschied sie sich zu einem Start in Sempach. Karin konnte über alle drei Disziplinen eine sehr gute ausgewogene Leistung zeigen und bewies damit, dass sie sich ausgezeichnet einzuteilen weiss. Vor allem auf der Velostrecke konnte Karin zeigen, wo ihre Stärke lag und mit der drittbesten Velozeit ihrer Altersklasse erschaffte sie sich eine tolle Grundlage für ein ausgezeichnetes Endergebnis. Am Schluss schrammte sie mit dem 4. Rang nur knapp am Podest vorbei und konnte damit den besten Rang von allen TTL-Athlten an diesem Wochenende vorweisen.

Für Sabine war das Fazit: was für ein genialer Tag! Sie war nur gerade 20 Minuten vor ihrer Startzeit auf dem Wettkampfgelände eingetroffen. Startnummer holen, Wechselzone herrichten und zum Start rennen... Das hat alles gepasst. Dann gleich ab ins Wasser und Sabine musste feststellen, dass das Schwimmen im See sich doch etwas vom Hallenbad unterscheidet und für sie waren es gefühlte 2km, die sie geschwommen ist wegen all dem Zickzack. Velo und Laufen gingen auch gut und vor allem hat es Spass gemacht. Und das änderte sich auch nicht, als sie von Marcel und Karin im Laufen überholt wurde - obwohl beide doch einige Zeit nach ihr gestartet sind. Doch der Tag hat Spass gemacht und ihr Fazit ist doch eigentlich das, was sich alle irgendwie wünschen!

Wir gratulieren allen Athleten zu ihren Leistungen, und hoffen, dass es allen Spass gemacht hat und viele das Fazit "was für ein genialer Tag" auch teilen können.

Triathlon Sempach - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen (0.5 oder 0.75m) Velo 20km Laufen 5km Total
AK 35-44 / 20 Remo Weber 0:14:44 0:33:46 0:20:58 1:11:13
AK 35-44 / 6. Marcel Bellia 0:11:49 0:32:45 0:18:45 1:05:19
AK 45-54 / 6. Gordi Müller 0:08:37 0:34:05 0:22:23 1:07:04
AK 45-54 / 4. Karin Zürcher 0:15:52 0:37:32 0:23:11 1:18:49
AK 45-54 / 12. Sabine Lintzen 0:22:52 0:57:33 0:32:50 1:57:07

 

 

Engadiner Radmarathon

Eigentlich hatte Daniela auch mal den Sempacher Triathlon ins Auge gefasst und sich überlegt, ob sie da starten soll. Doch mit ihrer Vorliebe (und Stärke) für die zweite Triathlon-Disziplin war da die Planungsänderung naheliegend und so beschloss Daniela am Engadiner Radmarathon mitzumachen. Schöne Landschaften, ein paar knackige Pässe, ein anspruchsvolles Rennen - da gibt es also einiges, das einen dazu verleiten würde, hier starten zu wollen.

Und so packte Daniela ihre Sachen und verbrachte das Wochenende im Engadin. Glücklich darüber, dass ihre neuen TTL-KLeider gerade noch rechtzeitig für den Wettkampf geliefert wurden, stand sie am Sonntag Morgen früh mit dem TTL-Logo am Start dieses Velorennens. Die Bedingungen waren super und die Athleten freuten sich darüber, dass die Strassen trocken blieben. Daniela hatte im Vorfeld mit einer Zeit um die 5 Stunden gerechnet und war darum selber überrascht und auch happy damit, dass sie nach "nur" 4 Stunden und 11 Minuten im Ziel eintraf. Ein tolles Rennen, eine gute Erfahrung, herrliche Landschaften - alles in allem ein toller Erfolg!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. Juli 2017 um 22:54 Uhr
 

Son

02.

Juli

Ironman Austria-Kärnten und Uri Triathlon - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Anfang Juli, Hochsommer und wir haben Temperaturen knapp um 20 Grad und Nieselregen... nicht ganz das erwartete Wetter für diese Jahreszeit und eigentlich auch nicht das ideale Wetter für einen Triathlon. Doch das hinderte die TTL-Athleten nicht daran, ihre Wettkampfpläne durchzuziehen.

Jürg Mallepell stand am Ironman Austria-Kärnten am Start und Marcel Bellia startete am Uri Tirathlon.

Ironman Austria-Kärnten

Für Jürg ist das Jahr 2017 ein etwas "anderes" Jahr, hat er sein Trainingspensum zurückgeschraubt und sich dementsprechend weniger ambitionierte Ziele gesteckt. Das langfristige Ziel ist es, noch viele Jahre Triathlon machen zu können und um dies sicherzustellen, möchte Jürg daher sowohl das laufende als auch das nächste Jahr etwas ruhiger angegen und einfach die bestehende Form so gut wie möglich konservieren. Das heist also, auch wenn weniger trainiert wurde, so hat Jürg doch viele Stunden im Wasser, auf dem Velo und auch in den Laufschuhen verbracht und trotz aktuell reduziertem Ehrgeiz für die laufende Saison, soll ein Ironman gefinisht werden.

Für Jürg stand mit dem Ironman Austria-Kärnten somit ein Wettkampf auf dem Programm, der sowohl bei den Pro-Athleten als auch bei den Age Group Athleten sehr beliebt ist und somit auch immer für interessante Rennen sorgt. Jürg war soweit bereit für den Wettkampf und war am Samstag nur etwas enttäuscht, dass es voraussichtlich ein Non-Neo-Schwimmen werden würde. Doch Jürg hatte Glück wurde die Wassertemparture am Sonntag-Morgen bei 23.8 Grad gemessen und so durften die Athleten sich ihren geliebten Gummi-Anzug anziehen.

Jürg konnte eine gewohnt starke Leistung im Wasser zeigen und konnte - natürlich auch dank dem Neoprenschwimmen - das Wasser nach weniger als einer Stunde verlassen. Auch auf dem Velo konnte Jürg zeigen, was in ihm steckt. Diese Disziplin lief perfekt und Jürg gefiel auch die Strecke super-gut. Auch mit dem Laufen war Jürg zufrieden. Sein primäres Ziel war es, diese Disziplin ohne Gehpausen absolvieren zu können. Dies gelang ihm und somit war er auch mehr als happy mit seinem Wettkampf und dass dabei ein 5. Rang herauskommt, hatte er beim besten Willen nicht so vorausgesehen. So konnten Jürg und seine treue Supporterin und Begleiterin Marie-Theres den Ausflug ins Nachbarland als durchwegs positive verbuchen.

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen Ergebnis und wünschen nun gute Erholung!

Ironman Austria-Kärnten - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
M 60-64/5. Jürg Mallepell 0;57:00 5:17:03 4:29:59 10:56:01

Uri Triathlon

Marcel fokussiert sich dieses Jahr auf kürzere Distanzen und möchte sich dieses Jahr vor allem auf die Schnelligkeit konzentrieren. So startete er zwei Wochen nach seinem Start in Zug am Uri Triathlon an einem weiteren Event des Tri Circuits. Die schon fast herbstlichen Wetterbedingungen mit nassen Strassen und kühlen Temperaturen hielten Marcel nicht davon ab, sein Bestes zu geben und auch meinte er, dass die Bedingungen zwar nicht angenehm waren, aber doch für alle dieselben sind und sich nicht negativ auf seine Leistung ausgewirkt haben.

Im Schwimmen konnte Marcel eine starke Leistung zeigen und kam als Dritter seiner Kategorie aus dem Wasser. Mit einer Velozeit, die klar unter einer Stunde war, zeigte Marcel, dass er auch hier schnell unterwegs ist und vor allem auf dem abschliessenden Lauf konnte er wieder mit der dirttbesten Leistung seiner Kategorie wieder punkten und konnte so auf der Laufstrecke den einen oder anderen Konkurrenten hinter sich lassen. Alles in allem rief Marcel das Rennen gut und er war zufrieden mit dem Resultat und dem tollen Rang in den Top Fünf!

Uri Triathlon - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 37km Laufen 10km Total
Ak35-44 / 4. Marcel Bellia 0:24:27 0:56:08 0:37:08 2:01:31

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. Juli 2017 um 22:25 Uhr
 

Mit

28.

Juni

Swissman (Bericht Max) - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Bericht geschrieben von Max Schneble

*Swissman 2017*. Es ist kurz vor 21 Uhr und wir haben das Ziel auf der kleinen Scheidegg erreicht! Hmm... aber da war doch noch was vorher ;-). Um 02.00 Uhr klingelt der Wecker. Kaum ein Auge zugetan vor lauter Aufregung, Hitze & Anspannung, das Abenteuer geht endlich los. Nach einem kurzen Frühstück fahren wir nach Ascona, um die Wechselzone für die Velostrecke einzurichten. 04.15 Uhr legt das Schiff unter tosendem Applaus Richtung Brissagoinseln ab. Es ist bereits jetzt sehr warm. Bald können wir das Schiff verlassen und schwimmen zur Startlinie von wo aus wir das 3.8km entfernte Blinklicht beim Schwimmausstieg sehen können. Ich reihe mich in der vordersten Reihe ein, damit ich mit den schnellsten Schwimmer mitschwimmen kann. An diesem Morgen wünschte ich mir ohne Neo schwimmen zu können, denn der See ist mindestens 24 Grad warm. Die Kuhglocken läuten den Start ein! Jetzt gehts los! Nach knapp einer Stunde komme ich planmässig aus dem Wasser. Das Schwimmen war sehr angenehm und ruhig – ohne Positionskämpfe und Stress – einfach mal entspannt ;-).

Ab aufs Rad. Vor mir liegen einige Höhenmeter - grundsätzlich meine Stärke. Zu Beginn komme ich sehr gut vorwärts, ich überholte einige Athleten und bin zwischenzeitlich bis Airolo auf dem 4. Rang. Dann beginnt der erste lange Anstieg zum Gotthardpass über die Tremola und somit das Leiden. Eigentlich eine der schönsten Pässe, wenn einem aber der Saft ausgeht, wird es ziemlich happig! Ich sagte mir, das Rennen ist noch lang... Nach einer kurzen Pause auf dem Gotthardpass kann ich mich in der Abfahrt wieder erholen. Nun steht der Furka auf dem Menuplan ;-). Bereits in der Steigung merke ich, dass die Beine auf Arbeitsverweigerung machen. Mir bleibt nichts mehr anderes übrig als es Step by Step zu nehmen. Zum Glück überraschen mich meine beiden Supporter immer wieder mit Guetsli & Cola und aufmunternden Worten. Auf dem Furka angekommen weiss ich, von jetzt an sind es zwar immer noch zirka 60 km doch das Schlimmste habe ich hinter mir. Nach der rasanten Abfahrt folgt noch ein kurzer Gegenanstieg zum Grimsel. Geschafft! Nochmals kurz Energie tanken und ab Richtung Brienz. Von jetzt an geht es ja nur noch bergab oder zumindest gerade aus und ich freue mich auf die Velobegleitung auf der Laufstrecke durch meinen Vater von Brienz nach Grindelwald. Doch auf der Abfahrt vom Grimsel hat es zwei schlimme Verkehrsunfälle und meine Supporter bleiben im Stau stecken! So wurde uns Athleten mitgeteilt, dass wenn unsere Supporter im Stau stecken, wir die Laufsachen in einem Rucksack nach Brienz mitnehmen sollen. Gesagt getan, fahre ich die restlichen 25 km mit meinen Laufsachen im Gepäck nach Brienz. Swissman- das heisst auch mal improvisieren!

Nach einem kurzen Stopp in der Wechselzone geht es gleich weiter auf die Laufstrecke. Diese hat es definitiv in sich. Zuerst ein Anstieg zu den Giessbachfällen und dann immer wieder rauf und runter. Meine Kräfte sind ziemlich am Ende und sobald es bergauf geht, spaziere ich nur noch. Bei jeder Verpflegungsstelle hoffe ich, dass meine beiden Supporter da stehen! Zum Glück weiss ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass diese immer noch im Stau stehen. Bald ist auch der steile Aufstieg nach Burglauenen geschafft, jetzt sind es nur noch ein paar flache Kilometer bis nach Grindelwald. Ich bin bereits über 4 Stunden unterwegs! In Grindelwald werde ich 'nur' von Michèle’s Eltern in Empfang genommen. Das bedeutet gar nichts Gutes, denke ich. Denn Michèle, meine Begleitung auf den letzten Kilometern zur kleinen Scheidegg ist noch nicht da! Kurz verschnaufen, dann fahren sie auch schon vor. Supporter renntauglich machen und los geht’s auf die Alp. Wir rechnen nochmals mit 2 bis 3 Stunden bis zum Ziel. Der letzte Abschnitt ist nochmals knallhart. Ich kann keine Riegel und Gel mehr sehen und Wasser ist langsam auch langweilig. So torkle ich Meter für Meter, Kurve um Kurve hoch Richtung Ziel. Nach Beine hochlagern am Wegrand und wieder funktionierendem Kreislauf geht’s weiter. Ich plündere den, wie eine Oase in der Wüste auftauchenden, Verpflegungsposten. Dann endlich das Ziel ist in Sichtweite und mein Vater nimmt uns herzlich in Empfang, um mit uns nach einem sehr langen Tag ins Ziel zu laufen!

Alles in allem ein Riesen-Abenteuer, welches ohne meine Supporter nicht möglich gewesen wäre. An dieser Stelle nochmals meinen grossen Dank an euch, dass ihr mich auf dem Weg vom Tessin ins Berner Oberland begleitet habt. Swissman ist EXTREME! Definitiv! Noch nie zuvor habe ich etwas so Krasses erlebt, so gelitten und so viele Emotionen gehabt. Nach über 15 Stunden bin ich mit meinen Supportern überglücklich und zufrieden auf der Kleinen Scheidegg angekommen.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Juni 2017 um 20:16 Uhr
 

Sam

24.

Juni

Swissman und Spiezathlon - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Swissman 2017

Auch an der diesjährigen Ausführung des Swissman stand ein Athlet des Tri Team Limmattals am Start: Max Schneble hat diesen Wettkampf dieses Jahr in Angriff genommen. Das Jahr 2017 ist sportlich gesehen sicher ein sehr spezielles Jahr für Max mit vielen grossen Herausforderungen und persönlichen Zielen. Nachdem Max vor zwei Wochen in Rappi am Start stand, letzte Woche in Zug gestartet war, stand mit dem Swissman an diesem Wochenende der erste grosse Höhepunkt auf dem Programm.

Der Swissman - ein Triathlon über die Ironman-Distanz mit 3.8km Schwimmen, 180 km Velo und einem Marathon Laufen - hat es vor allem wegen der vielen Höhenmeter in sich. Der Start war um 5 Uhr morgens auf der Brissagoinsel und von da mussten die Athleten nach Ascona schwimmen. Auf dem Velo galt es den Gotthard-, Furka- und Grimselpass zu bezwingen und in Brienz startete die Laufstrecke, wo es via Grindelwald auf die kleine Scheidegg hoch ging.

Dieser anspruchsvolle Wettkampf ist daher auch etwas anders organsiert als die "normalen" Triathlons und Begleitung und Support ist nicht nur erlaubt sondern auf dem Schluss der Laufstrecke sogar Pflicht. Der Plan von Max sah vor, dass seine Freundin Michèle und sein Vater ihn über die Velostrecke mit dem Auto begleiten würden, auf den ersten 30km der Laufstrecke würde sein Vater ihn auf dem Bike begleiten und die letzten 10km würde Michèle Max laufend bis ins Ziel begleiten.

Die Bedingungen waren trotz der vergangen Hitzetag eigentlich super und dieses Jahr durften sich die Athleten auf einen zwar etwas heissen aber dafür sonnigen Tag freuen und die Stimmung unter den Swissman-Athleten und deren Supporter war am Vortag und auch am Morgen früh (oder wohl eher mitten in der Nacht!) bestens!

Das Schwimmen lief für Max wie immer sehr gut und auf dem Velo wurde er immer wieder von Michèle und seinem Vater angefeuert und die herrliche Landschaft mitten in den Alpen trug auch noch zur guten Stimmung bei. Max war anfangs der Velostrecke sogar in den Top Fünf Overall unterwegs! Leider war der Himmel nicht ganz wolkenlos und so mussten die Athleten die eine oder andere Nebelschwade passieren. Aber auch diese waren meist schnell durchfahren und die Sonne konnte sich immer wieder zeigen. Einen Halt, um sich richtig zu verpflegen war auch eingeplant und diesen machte Max unterwegs auch bei seinen beiden Supportern. Doch danach verlief der Swissman nicht mehr ganz nach Plan - denn die beiden Supporter steckten fest! Es hatte unterwegs einen Unfall gegeben und für die Autos musste die Strasse gesperrt warden, bis die Unfallstelle geräumt war. Für Max & Team hiess das kurzerhand umplanen. Max nahm einen Rucksack mit seiner weiteren Verpflegung und seinen Laufschuhen und musste so sein Gepäck selber über die restliche Velostrecke mitnehmen. In der Zwischenzeit sassen die beiden Supporter im Auto fest und konnten nicht vor und nicht zurück und hatten nur die Möglichkeit zu warten.

Gegen 14:00 Uhr kam Max in Brienz an, wo der Wechsel vom Velo auf s'Laufen erfolgte. Natürlich war die mentale Herausforderung für alle Athlten riesig, da die Laufstrecke nun alleine in Angriff genommen werden musste und so musste sich Max auch mit dieser Planänderung zurechtfinden. Auch war der Veloabschnitt für ihn insgesamt nicht ganz nach Plan gelaufen. Max meinte, die Beine seien leer und irgendwie war es bis anhin nicht so gelaufen, wie er sich das erhofft hatte. Dennoch war Max vorsichtig optimistisch und meinte, er laufe mal los und mache das Beste aus der Situation. Natürlich mit dem Wissen, dass er nun seine Verpflegung selber mitnehmen musste und nicht wissend, ob und wann seine Supporter ihn wieder einholen würden. Die Wettkampfregeln wurden wenigstens angepasst und die Athlten durften die Strecke ab Grindelwald auch ohne Supporter in Angriff nehmen. So stand dem Ziel auf der kleinen Scheidegg zumindest organisatorisch nichts im Weg.

Während Max unterwegs war und erstmal von Brienz nach Grindelwald lief, konnten auch die Supporter wieder weiterfahren. Den grössten Teil der Laufstrecke absolvierte Max somit unplanmässig alleine, aber Michèle konnte ihn auf der letzten Teilstrecke dann doch auch noch begleiten. Die Strapazen der Alpenpässe und des Laufens hatten sich aber bemerkbar gemacht und Max musste auf der Laufstrecke ein längere Pause einlegen. Doch er konnte sich wieder erholen und zusammen mit Michèle konnte nun der Anstieg auf die kleine Scheidegg in Angriff genommen werden. Und auch diese letzte Hürden schaffte Max und kurz vor 21.00 Uhr - nach einem langen Tag mit vielen Kilometern, gespickt mit ganz vielen Höhenmetern, garniert mit unvorhersehbaren mentalen Herausforderungen durfte Max sich im Ziel auf der kleinen Scheidegg als Finisher des Swissman 2017 feiern lassen!

Kurz vor Mitternacht durfte Max dann endlich ins Bett und sein Fazit vom Tag: ."Isch en krasse Tag gsi. Leider ohni Power, defür durebisse bis zum Schluss!"

Wir gratulieren Max jedenfalls ganz herzlich zu dieser tollen Leistung und freuen uns, dass er diese sportliche und mentale Herausforderung so gut gemeistert hat und wünschen nun gute und schnelle Erholung (denn mit dem Start als Single-Athlet am Gigathlon hat Max das nächste Highlight schon bald wieder vor sich)!

Swissman - 2017*
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
Male / 61. Max Schneble 1:03:34 7:43:41 6:10:48 15:58:03

* Zeiten und Rang sind provisorisch und können sich noch ändern

Spiezathlon - 2017

Gleichzeitig mit dem Swissman fand ein weiterer Wettkampf im Berner Oberland statt: am Spiezathlon startete vom Tri Team Limmttal Gordi Müller. Auch für Gordi unterscheidet sich das Jahr 2017 etwas von den Vorjahren. In den letzten Jahren hatte Gordi meistens zwei "Standard-Wettkämpfe", die er eigentlich fast immer absolvierte: den 5150 in Zürich und das Halbdistanzrennen in Locarno. Doch dieses Jahr möchte seine Tochter Sheryl im Triathlon durchstarten und dies motivierte Gordi dazu, selber auch vermehrt an Triathlonwettkämpfen zu starten.

Das Rennen in Spiez lief Gordi gut. Auch er konnte tolle Wettkampfbedinungen geniessen. Die Wassertemperatur im Thunersee war mit knapp 20 Grad optimal und das Schwimmen lief für Gordi - fast schon erwartungsgemäss - gut. Auf dem Velo galt es dann für Gordi durchzubeissen. Dieser Abschnitt war hart - nicht auch zuletzt wegen der Höhenmeter. Doch Gordi war angesichts der wenigen Trainings auch ganz zufrieden mit der zweiten Disziplin. Obwohl der Himmel etwas bedeckt war und die Athleten somit nicht völlig der brennenden Sonne ausgesetzt waren, wurde es trotzdem heiss auf der Laufstrecke. Und auch diese hatte noch einige steile Passagen mit drin. Doch Gordi meisterte diese erfolgreich und war auch mit der letzten Disziplin zufrieden.

Sein Fazit für den Spiezathlon war eigentlich ganz einfach: "Ich durfte doch einmal einen oylmpischen Triathlon unter 2h20 finishen".

Wir gratulieren Gordi zu seinem guten Finish in Spiez und freuen uns über den tollen 11. Rang!

Spiezathlon - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
AK 45-55 / 11. Gordi Müller 0:23:15 1:07:59 0:47:32 2:18:47

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. Juni 2017 um 13:53 Uhr
 

Son

18.

Juni

Zytturm Triathlon Zug - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Nur eine Woche nach dem "Grossevent Halbironman Rappi" und mit zahlreichen Tri Teamlern am Start letzte Woche an verschiedenen Wettkämpfen, fand nun in Zug der Zytturm Triathlon statt. Und auch dieses Mal waren wieder viele TTLer am Start. Und von unseren Startern gab es einige, die erst gerade letzte Woche einen Halbironman gemacht haben und somit das Wagnis nahmen, mit evt. etwas müden Beinen wieder einen Wettkampf zu absolvieren. In Zug standen Jeannine Zenker und Max Schneble am Start über die Kurzdistanz und Remo Weber, Marcel Bellia, Domenico Di Sevo und Desirée Wagner nahmen die olympische Distanz in Angriff.

Die Wettervorhersage versprach viel und die Athleten durften sich auf einen fast perfekten Tag freuen. Sonne, blauer Himmel und sommerliche Temperaturen warteten auf die Athleten. Allerdings waren die Temperaturen über Nacht nicht ganz so hoch und so war es etwas frisch vor dem Start, aber da mit Neopren geschwommen wurde, störte dies nicht sonderlich.

Als erstes ging's für die Short-Athleten los. Jeannine gab mit dem heutigen Triathlon ein Comeback nach einer langen Zwangspause (aufgrund einer Verletzung). Deswegen konnte sie lange ihrem Hobby nicht so nachgehen, wie sie gerne wollte. Umso grösser war die Vorfreude auf den heutigen Wettkampf. Im Schwimmen lief es ihr überhaupt nicht nach Wunsch, doch auf dem Rad konnte sie wie gewohnt ihre Stärke ausspielen und sie legte einen tollen Radsplit hin auf der Strecke um den Zugersee. Und das Laufen war im Rahmen des Möglichen und insofern war sie zufrieden und happy, endlich wieder einen Triathlon finishen zu können. Für Max war der Start in Zug eine völlige Spontan-Aktion - einfach weil er gerade Lust hatte danach. Und das brachte ihm mit dem 3. Rang auch gleich einen Podestplatz ein! Und was diesen Erfolg noch versüsste: er schaffte es zum ersten Mal "first out of the water" zu sein!

Remo, Domenico, Marcel und Desirée starteten etwas später über die olympische Distanz. Das Schwimmen hatte es in sich: die Strecke war zu lange und die Athleten schienen sich richtiggehend im Zugersee zu verirren - oder wie Remo es ausdrückte "es waren gefühlte 2.8km", aber immerhin fühlte er sich über die gesamte Strecke gut. Auch beim Velo hatten alle Athleten natürlich dieselben Bedingungen und dies war der Wind. Das hiess natürlich, dass die Athleten mindestens zum Teil mit Gegenwind kämpfen mussten. Für Remo lief das abschliessende Laufen gut und er fühlte sich besser als noch vor einer Woche in Rappi und somit war er zufrieden mit seinem Wettkampf heute. Auch Domenico war happy, dass das Laufen je länger je besser geht und ist zuversichtlich, dass es weiterhin besser gehen wird und war somit auch zufrieden mit dem Wettkampf. Und auch Desirée meinte, es sei ein guter Wettkampf gewesen - obschon ihr das Laufen nicht ganz so nach Wunsch lief. Doch mit einem Halbironman von letzter Woche in den Beinen und mit dem Top Fünf Endresultat, war dies nur ein kleiner Makel und insgesamt stimmt auch für sie der Fahrplan für die weitere Saison. Und für Marcel hiess das Ziel in Zug, in die Top Ten zu schwimmen, fahren, laufen und mit dem 7. Schlussrang erreichte er dieses Ziel und war somit auch happy mit seinem Wettkampf.

Wir denken mit 6 Finishern, einem 7. einem 4. und einem 3. Rang kann der Triathlon Zug als voller Erfolg verbucht werden und gratulieren allen Athleten zu ihren Leistungen!

Zytturm Triathlon Zug Short Distance - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 0.5km Velo 40km Laufen 5km Total
AK35-44 / 3. Max Schneble 0:7:44 1:01:48 0:21:43 1:31:16
AK35-44 / 11. Jeannine Zenker 0:12:51 1:09:28 0:31:53 1:54:13

 

Zytturm Triathlon Zug Olympische Distanz - 2016
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
AK 35-44/23. Remo Weber 0:40:35 1:05:42 0.45:07 2:31:17
AK35-44/7. Marcel Bellia 0;34:39 1:03:15 0:41:15 2:19:10
AK45-54/30. Domenico Di Sevo 0:35:40 1:08:45 0:46:07 2:30:33
AK25-34//4. Desirée Wagner 0:36:09 1:07:26 0:45:30 2:29:07

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. Juni 2017 um 14:03 Uhr
 
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