News

Son

30.

Juli

Ironman Zürich - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Wie immer folgt nach dem Triathlon Samstag in Zürich am Sonntag jeweils der Ironman. Und auch dieses Jahr waren wieder Tri Team Limmattaler dabei: Barbara Kuster startete einmal mehr am Ironman Zürich und zahlreiche TTLer nahmen als Zuschauer Teil an diesem Triathlon-Grossanlass!

Barbara ist eine sehr erfahrene Ironman-Athletin und auch den Ironman Zürich hat sie schon mehrmals erfolgreich bestritten. Aber der Start im 2017 war dennoch in gewisser Weise eine Premiere - nicht nur für Barbara aber auch gleichzeitig für ihren grössten Fan, Supporter und Betreuer Koni Kuster. Denn dieses Jahr starteten gleich zwei Athleten der Familie Kuster am Ironman. Ihr Sohn Patrik wollte die Herausforderung Ironman annehmen und auch die volle Distanz in Angriff nehmen.

Patrik war lange im Downhill Biken zu Hause und bestritt in dieser Disziplin Wettkämpfe. Letztes Jahr aber änderte er dies, startete nicht mehr an Downhill Bike Wettkämpfen, dafür stand er am Start von Triathlon Wettkämpfen. Und das gefiel nicht nur ihm sondern auch den stolzen Eltern. So wurde der Weihnachtswunsch auch gerne erfüllt: Patriks Geschenk zu Weihnachten waren Startplätze am Ironman 70.3 in Rappi und am Ironman Zürich - beides Wettkämpfe, die auch Barbara in Angriff nahm.

Vor dem Wettkampf meinte Barbara, das Ziel sei schlicht und einfach das Finishen. Sowohl für sie als auch für den Sohnemann. Keine Spur von "Familen Duell" oder "Familien Wettkampf". Viel mehr war die Lust und Freude am Sport im Generellen und am Triathlon im Speziellen die treibende Kraft.

Und so standen Mutter und Sohn am Sonntag Morgen auf der Landiwiese und stiegen bei wunderschönem Morgenrot in den Zürichsee und schwammen 3.8km. Koni meinte vor dem Rennen, dass Barbara von den beiden wohl die stärkere Schwimmerin wäre und er schätzte daher, dass sie zuerst aus dem Wasser kommen würde. Im Velo würde Patrik sicher schneller sein und im Laufen käme die Erfahrung wohl wieder eher Barbara zu Gute. Alles in allem war die grobe Schätzung von Koni, dass beide wohl ähnlich lange hätten für den Ironman. Doch Patrik belehrte ihn eines Besseren: im Schwimmen war er mehr als 7 Minuten schneller, im Velo erfüllte er die Erwartungen von Koni und im Laufen konnte er auch eine starke Leistung zeigen und so beendete Patrik seinen ersten Ironman auf dem tollen 9. Rang in seiner Alterskategorie (18 - 24).

Das Rennen von Barbara verlief alles in allem sehr gut. Sie absolvierte die Schwimmstrecke erfolgreich und genoss das ruhige Wasser und die sensationell schöne Stimmung im Zürichsee am frühen Morgen. Auf dem Velo lief es Barbara gut, obwohl sich vor allem auf der zweiten Runde die brennende Juli-Sonne bemerkbar machte und erbarmungslos auf die Athleten runterbrannte. Die hohen Temperaturen und die starke Sonne machte Barbara schon etwas zu schaffen. Aber sie liess sich davon nicht beirren und fuhr sehr konstant über die ganzen 180 km.

Auf dem abschliessenden Marathon empfand Barbara die Hitze dann gar nicht mehr als so brennend und sie war froh, dass es ab und zu ein paar Wolken am Himmel hatte und die Temperaturen so etwas erträglicher machten. Das Laufen lief ihr wieder richtig gut. Auch für die vielen TTL-Zuschauer schien es, als ob sie den Marathon locker laufen würde. Sie lief die ganzen 42.2km und hatte immer ein Lächeln bereit für ihre Fans und auch genügend Energie um ihren Supportern etwas zuzurufen, zu winken und mit ihnen abzuklatschen.

Als Barbara "nur" noch etwa 6km zu Laufen hatte, wusste sie, dass sie sich wohl auf einen Erfolg freuen könnte - obwohl sie gleichzeitig auch sagte, dass auch diese letzten paar km erst noch erfolgreich abgespult werden müssten. Nur auf der letzten langen Gerade auf der Seestrasse in Richtung Wechselzone war es wirklich klar, dass sie das Ziel erreichen würde. Und darum galt es, diesen letzten km so richtig zu geniessen, die Stimmung aufzusaugen und sich zu freuen, ihrem frischgebackenem Ironman-Sohn zu gratulieren!

Wir freuen uns, dass einmal mehr wieder viele TTLer die Athleten anfeuerten und unterstützten und wir gratulieren Barbara ganz herzlich zu ihrer tollen Leistung und dem Finish am Ironman Zürich!

Ironman Zürich - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
W55 / 4. Barbara Kuster 1:22:38 6:29:39 5:03:50 13:08:39

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. Juli 2017 um 00:11 Uhr
 

Sam

29.

Juli

Triathlon 5150 Zürich (olympische und Kurzdistanz) - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Die Triathlon Saison ist im vollen Gang und wie immer steht mitten in der Saison eine der Highlights an: das Triathlon-Wochenende in Zürich. Am Samstag fanden die Wettkämpfe über die Kurzdistanz und über die olympische Distanz statt und am Sonntag steht der Ironman Zürich auf dem Programm.

Am Samstag standen einemal mehr zahlreiche Tri Team Limmattaler am Start: Patricia Franke und Salvi Valenti starteten schon früh am Morgen über die Kurzdistanz. Jose Borde, Remo Weber, Max Schneble, Domenico Di Sevo, Gordi Müller und Daniela Keller nahmen den Triathlon über die olympische Distanz in Angriff.

Unsere beiden Kurzdistanz-Athleten waren beide zufrieden mit ihrem Rennen. Im Vorfeld war Salvi allerdings nicht so sicher, wie seine Triathlonform aussehen würde. Doch nach dem Rennen meinte er, wenn man bedenkt, dass es schon zwei Jahre sind seit seinem letzten Triathlon, ging es sehr gut. Das Schwimmen lief ihm allerdings nicht so nach Wunsch und vor allem die Strecke bis zur ersten Boje war ein Kampf und Krampf mit Schlägen, Tritten und zu wenig Platz. Aber nach der ersten Boje ging es dann etwas besser und auf dem Rad lief es für Salvi richtig flott und er konnte einige Plätze gut machen. Und das abschliessende Laufen lief sogar sehr gut und Salvi war insgesamt sehr zufrieden mit seinem Wettkampf.

Auch Patricia war happy mit ihrem Ergebnis. Für Patricia stand am Samstag gar ein "Doppel-Einsatz" auf dem Programm. Morgens startete sie auf der Kurzdistanz und am Nachmittag übernahm sie noch den Schwimmteil beim Firmentriathlon. Bei ihrem Wettkampf am Morgen lief alles bestens. Patricia freute sich vor allem über ihre Veloleistung. Mit einem kleinen Schmunzeln meinte sie, es sei ein Vorteil, spät aus dem Wasser zu kommen: so habe man die Gelegenheit, viele Athleten auf dem Rad zu überholen. Das Laufen war gut und irgendwie lief es für Patricia locker. Fazit: "Es lief heute echt ganz gut!". Und auch ihr zweiter Einsatz beim Firmentriathlon als Schwimmerin konnte sie als Erfolg verbuchen.

Triathlon 5150 Zürich, Kurzdistanz - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 0.5km Velo 20km Laufen 10km Total
W20-34 / 22 Patricia Franke 0:13:39 0:31:25 0:25:05 1:15:30
M45-54 / 20. Salvi Valenti 0:16:17 0:30:54 0:24:54 1:17:11

Ab zehn Uhr starteten die Athleten dann über die olympische Distanz. Vom TTL war Jose als erstes dran und er konnte zeitgleich mit den Pro-Athleten die Strecke in Angriff nehmen. Jose ist noch nicht allzu lange im "Triathlon Business" und er konnte eine startke Leistung zeigen. Vor allem im Schwimmen bewies er, welche Fortschritte er schon gemacht hat. Und auch beim Velo und Laufen konnte Jose ein gutes Tempo durchziehen, so dass er diesen Triathlon erfolgreich finishen konnte.

Max meinte nach den Rennen ganz einfach "kein Kommentar". Doch um das doch etwas genauer zu erläutern: nach dem Swissman und dem Gigathlon (als Single-Athlet), war die Luft einfach draussen. Das Schwimmen lief noch einigermassen ok, aber schon auf dem Velo machte sich die Vorermüdung bemerkbar. Aber vor allem auf dem Laufen - wo Max normalerweise den einen oder anderen Konkurrenten noch überholen mag - wurde klar, dass die Beine leer waren und da einfach nichts mehr drin lag. Trotzdem reichte es für einen tollen Top Ten Rang für Max und mit diesem Hintergrund ist diese Ergebnis gleich noch mehr Wert.

Remo war nach dem Rennen richtig zufrieden. Für ihn lief der Wettkampf in allen Disziplinen gut. Auch Remo konnte eine sehr starke Schwimmleistung zeigen und zog dies gleich in den anderen Disziplinen weiter. Viele der TTL-Zuschauer - und davon hatte es einige, die ihre Teamkollegen anfeuerten! - staunten nicht schlecht, als Remo schon kurz nach Max Richtung Ziel lief. Auch Remo sicherte sich einen genialen Top Ten Rang und man darf gespannt sein, was Remo in Zukunft noch leisten wird, steht auch er noch am Anfang seiner Triathlon Karriere!

Für Gordi ist der Triathlon Zürich schon immer ein fester Bestandteil seiner Jahresplanung und so stand Gordi auch dieses Jahr wieder hier am Start. Im Ziel meinte er, es sei richtig hart gewesen. Die brennende Mittagssonne hatte sich klar bemerkbar gemacht und mit einer Startzeit nur kurz vor Mittag waren die Athleten der letzten Startwelle den heissesten Bedinungen ausgesetzt. Aber auch wenn es hart war und Gordi lieber ein paar Grad weniger auf dem Thermometer gesehen hätte, konnte er sehr souverän sein Rennen durchziehen. Mit dem 15. Rang in seiner Altersklasse konnte er ein sehr gutes Rennen zeigen und die Zuschauer waren sich einig: man sah es Gordi unterwegs gar nicht an, dass es hart war. Er hatte immer ein Lächeln und ein Winken für seine Fans bereit!

Domencio war denselben heissen Bedingungen ausgesetzt wie Gordi - doch ihm gefallen diese Temperaturen und er liess sich davon überhaupt nicht beirren. Für Domenico war es vor allem wichtig, das Rennen erfolgreich finishen zu können, musste er sein Training in den letzten Monaten vor allem im Laufen stark reduzieren. Umso mehr erstaunte und freute es ihn, dass das Laufen so gut lief und er meinte, er sei schon seit langer Zeit nicht mehr so schnell gelaufen. Wäre die Laufstrecke noch ein wenig länger gewesen hätten Domenico und Gordi gemeinsam über die Ziellinie laufen können, trennten die beiden doch nur 26 Sekunden - die "Aufholjagd" auf dem Laufen hätte also fast geklappt.

Für Daniela war der Triathlon Zürich erst der zweite Triathlon überhaupt und der erste über die oylmpische Distanz. Dementsprechend machte sich Daniela auch einige Gedanken zum Wettkampf im Vorfeld. Vor allem zwei Dinge beschäftigten sie: würde sie die 1.5km Schwimmen können und würde da alles gut klappen? Und das andere "Sorgenkind" war das Laufen, hatte sie noch mit einer Verletzung zu kämpfen, die sie für einige Zeit vom Laufen abhielt. Umso erfreuter war Daniela, als sie merkte, dass das mit dem Schwimmen bestens klappte. Sie konnte problemlose die ganze Strecke durchkraulen und sie fand gleich Gefallen am Schwimmen im offenen Gewässer. Auf dem Velo fühlte sie sich wohl und konnte einen guten Rhythmus fahren. Beim Laufen ging anfangs auch alles bestens, doch für sie hätte das Ziel gerne nach etwa zwei Drittel der Strecke kommen können. Doch die Verletzung machte sich nur wenig bemerkbar und sie konnte auch noch den letzten Drittel der Laufstrecke erfolgreich hinter sich bringen um ihren ersten olympischen Triathlon sogar noch mit einem kleinen Endspurt zu finishen.

Triathlon 5150 Zürich, olympische Distanz - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
M25 / 50. Jose Borde 0:28:08 1:18:33 0:53:02 2:44:41
M35 / 9. Max Schneble 0:24:29 1:00:52 0:42:35 2:11:23
M35 / 10. Remo Weber 0:25:40 1:01:48 0:41:47 2:13:45
M45 / 15. Gordi Müller 0:23:11 1:07:19 0:49:22 2:24:32
M45 / 17. Domenico Di Sevo 0:28:33 1:07:33 0:43:51 2:24:58
W30 / 46. Daniela Keller 0:36:15 1:22:10 0:55:21 3:00:28

Wir gratulieren allen Athlteen zu ihren tollen Leistungen, bedanken uns bei den zahlreichen TTL-Zuschauern für ihre Unterstützung und freuen uns auf einen spannenden Ironman-Sonntag in Zürich!

 

Fotos von den Athleten und/oder vom Wettkampf werden voraussichtlich am Sonntagabend in den Bericht eingefügt werden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. Juli 2017 um 21:36 Uhr
 

Son

09.

Juli

Gigathlon, Ironman Frankfurt, Sempacher Triathlon, Engadiner Radmarathon -2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war ganz schön viel los und viele TTLer standen an den unterschiedlichsten Anlässen am Start:

Max Schneble startete am Gigathlon in der Kategorie Single. Domenico Di Sevo nahm den Ironman Frankfurt in Angriff. Remo Weber, Gordi Müller, Marcel Bellia, Karin Zürcher und Sabine Lintzen standen am Sempacher Triathlon am Start und Daniela Keller machte beim Engadiner Radmarathon mit.

Gigathlon

Max hat sich für dieses Jahr ein ziemliches Mammut-Programm aufgehalst. Nachdem er gerade vor zwei Wochen den Swissman erfolgreich gefinisht hatte, galt es für ihn an diesem Wochenende wieder ernst. Und später in der Saison möchte er auch noch den Inferno-Triathlon machen. Der Trainingsaufbau und die Zielsetzung war dieses Jahr etwas anders als in den vergangenen Jahren, wollte Max an den Wettkämpfen nicht nur sein Bestes zeigen, sondern diese gleichzeitig auch geniessen - beim Swissman war es die einmalige Landschaft, die ihn faszinierte und beim Gigathlon freute er sich vor allem darauf, dass dieser Wettkampf dieses Jahr ein Heimrennen war mit Strecken, die quasi durch seinen Vorgarten führten.

Der Gigathlon dieses Jahr fand in leicht veränderter Form statt, wurden dieses Jahr die Disziplin Inline-Skaten mit einem City-Run ersetzt, da der Gigathlon in und um Zürich stattfand. Und genau das war - wie erwähnt - auch eine der Gründe, warum Max wieder beim Start des Gigathlons stehen wollte: ein solches Heimrennen bietet sich wohl nicht so schnell wieder an.

Am Samstag Morgen um 5:00 Uhr fiel der Startschuss zum Gigathlon und die Läufer mussten als erstes einen "City Run" machen, gefolgt vom Schwimmen im Zürichsee, dann ging's mit dem Rennvelo Richtung Uster, wo der Wechsel in die Laufschuhe erfolgte und zum Schluss ging's mit dem Bike zurück nach Zürich. Die Hitze am Samstag-Nachmittag machte allen Athleten zu schaffen, doch Max meisterte auch diese Schwierigkeit und erreichte Zürich im Laufe des Nachmittags - noch vor den grossen Gewittern, dafür immernoch mit viel Sonnne - müde und zufrieden.

Der zweite Gigathlon-Tag wurde mit Schwimmen gestartet, von da ging's auf die Laufstrecke. Sowohl die Rennvelo- als auch die Bikestrecke führten sozusagen durch den Vorgarten von Max, wurden diese zwei Disziplinen auf "seiner" Seeseite absolviert. Mit den meisten Strecken war Max sicherlich vertraut und er konnte wohl auch auf die eine oder andere Unterstüzung vom Streckenrand zählen. Und was schon beim Swissman super klappte, war die Unterstützung seiner Supporter - offiziell war dies seine Freundin Michelle und im Hintergrund war auch dieses Mal sein Vater wieder überall mit dabei.

Max durfte am Sonntag-Abend mit einem sensationellem Top-20 Rang ins Ziel einlaufen und freute sich über den 17. Schlussrang. Wir ziehen vor dieser Leistung den Hut und gratulieren Max ganz herzlich zu seinem tollen Resultat!

 

Ironman Frankfurt

Domenico hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und die Vorbereitung für die aktuelle Saison lief daher nicht optimal, hatte er das Lauftraining für einige Zeit völlig ausgesetzt. Sein grosses Ziel - der Ironman Frankfurt - verlor er aber nicht aus den Augen. In der Vorbereitung für den Wettkampf in Frankfurt konnte Domenico wieder ein geregeltes Training aufnehmen und konnte auch im Laufen wieder einem normalen Training nachgehen.

Am Sonntag hiess es dann für Domenico schon früh aus den Federn zu steigen und kurz vor sieben Uhr startete das Unterfangen Ironman Frankfurt. Das Schwimmen lief gut und er kam ganz entspannt aus dem Wasser, um in der zweiten Disziplin dann auf s'Gaspedal drücken zu können. Auch in Frankfurt brannte die Sonne und die Athleten mussten mit heissen Temperaturen von über 30 Grad kämpfen. Auf dem Velo liess sich Domenico von der Hitze nicht gross beeindrucken und es sah so weit immernoch alles gut aus. Und auch auf dem Laufen konnte Domenico eine gute Leistung zeigen. Er liess sich von der Hitze nicht beindrucken und konnte die dritte Disziplin kontrolliert angehen. Und dies konnte er auch bis ins Ziel durchziehen. Am Schluss schrammte er nur knapp an der 11-Stunden-Marke vorbei und finishte seinen Ironman in 11 Stunden und fast zwei Minuten.

Wir gratulieren Domenico zu seiner Leistung am Ironman Frankfurt und wünschen gute Erholung!

Ironman Frankfurt - 2017
Kat /Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
AK 45/ 131. Domenico Di Sevo 1:11:52 5:22:28 4:17:01 11:01:52

 

-

Triathlon Sempach

Am Triathlon Sempach standen 5 TTLer am Start und sie alle konnten am Schluss des Tages auf einen erfolgreichen Wettkampf zurückblicken. Für Gordi war das heutige Rennen, das erste Rennen, wo er nicht nur dieselbe Strecke und Distanzen wie seine Tochter absolvieren musste, sondern auch noch gleichzeitig starten konnte. Dies machte den Wettkampf sehr speziell und mit dem Outcome von heute vielleicht auch einmalig. Gordi und seine Tochter starteten gleichzeitig und konnten auch den ersten Wechsel gemeinsam absolvieren. Danach ging es bei optimalen Bedingungen - nicht zu heiss und trocken - auf s'Velo und danach auf s'Laufen. Gordi ist sich eigentlich eher Wettkämpfe über die olympische Distanz gewohnt. Sein Fazit nach dem Rennen: das coole an den kurzen Distanzen ist, dass eine Disziplin jeweils überraschend schnell vorbei ist. Und mit dem genialen 6. Rang war Gordi auch mehr als happy.

Marcel ist sich diese kurze Distanzen hingegen eher gewohnt, hat er schon den einen oder anderen Short Wettkampf absolviert. Auch in Sempach peilte er wieder einen Rang in den Top Ten an und erreichte dieses Ziel mit seinem 6. Schlussrang auch bestens. Marcel konnte sich in Sempach sicher über die lautstarke Unterstützung seiner liebesten freuen, wurde er von Frau und Kindern an den Wettkampf begleitet. So schnell, wie Marcel unterwegs war, mussten sie auch nicht allzu lange warten. Und schon kurz nach dem Rennen ging's ab in den Süden, um die Sommerferien in Italien zu geniessen.

Auch Remo war mit seinem Wettkampf sehr zufrieden. Auch er meinte nach dem Rennen, dass die Bedingungen ideal waren und da die Strasse für den Wettkampf komplett abgesperrt war, konnten die Athleten sich voll und ganz auf s'Fahren konzentrieren. Für Remo lief das Schwimmen gut (obwohl er die Strecke ohne (erlaubtem) Neo absolviert hatte). Auf dem Velo spürte er noch seine müden Beine, da er am Dienstag und Mittwoch einige ausgedehnte Pässefahrten gemacht hatte. Aber auf dem Laufen lief wieder alles rund und er war zufrieden mit der Pace, die er umsetzen konnte. Sein Fazit: alles in allem ein kurzer aber toller Wettkampf.

Für Karin hat der Wettkampf in Rappi die Lust am Triathlon wieder etwas geweckt und so entschied sie sich zu einem Start in Sempach. Karin konnte über alle drei Disziplinen eine sehr gute ausgewogene Leistung zeigen und bewies damit, dass sie sich ausgezeichnet einzuteilen weiss. Vor allem auf der Velostrecke konnte Karin zeigen, wo ihre Stärke lag und mit der drittbesten Velozeit ihrer Altersklasse erschaffte sie sich eine tolle Grundlage für ein ausgezeichnetes Endergebnis. Am Schluss schrammte sie mit dem 4. Rang nur knapp am Podest vorbei und konnte damit den besten Rang von allen TTL-Athlten an diesem Wochenende vorweisen.

Für Sabine war das Fazit: was für ein genialer Tag! Sie war nur gerade 20 Minuten vor ihrer Startzeit auf dem Wettkampfgelände eingetroffen. Startnummer holen, Wechselzone herrichten und zum Start rennen... Das hat alles gepasst. Dann gleich ab ins Wasser und Sabine musste feststellen, dass das Schwimmen im See sich doch etwas vom Hallenbad unterscheidet und für sie waren es gefühlte 2km, die sie geschwommen ist wegen all dem Zickzack. Velo und Laufen gingen auch gut und vor allem hat es Spass gemacht. Und das änderte sich auch nicht, als sie von Marcel und Karin im Laufen überholt wurde - obwohl beide doch einige Zeit nach ihr gestartet sind. Doch der Tag hat Spass gemacht und ihr Fazit ist doch eigentlich das, was sich alle irgendwie wünschen!

Wir gratulieren allen Athleten zu ihren Leistungen, und hoffen, dass es allen Spass gemacht hat und viele das Fazit "was für ein genialer Tag" auch teilen können.

Triathlon Sempach - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen (0.5 oder 0.75m) Velo 20km Laufen 5km Total
AK 35-44 / 20 Remo Weber 0:14:44 0:33:46 0:20:58 1:11:13
AK 35-44 / 6. Marcel Bellia 0:11:49 0:32:45 0:18:45 1:05:19
AK 45-54 / 6. Gordi Müller 0:08:37 0:34:05 0:22:23 1:07:04
AK 45-54 / 4. Karin Zürcher 0:15:52 0:37:32 0:23:11 1:18:49
AK 45-54 / 12. Sabine Lintzen 0:22:52 0:57:33 0:32:50 1:57:07

 

 

Engadiner Radmarathon

Eigentlich hatte Daniela auch mal den Sempacher Triathlon ins Auge gefasst und sich überlegt, ob sie da starten soll. Doch mit ihrer Vorliebe (und Stärke) für die zweite Triathlon-Disziplin war da die Planungsänderung naheliegend und so beschloss Daniela am Engadiner Radmarathon mitzumachen. Schöne Landschaften, ein paar knackige Pässe, ein anspruchsvolles Rennen - da gibt es also einiges, das einen dazu verleiten würde, hier starten zu wollen.

Und so packte Daniela ihre Sachen und verbrachte das Wochenende im Engadin. Glücklich darüber, dass ihre neuen TTL-KLeider gerade noch rechtzeitig für den Wettkampf geliefert wurden, stand sie am Sonntag Morgen früh mit dem TTL-Logo am Start dieses Velorennens. Die Bedingungen waren super und die Athleten freuten sich darüber, dass die Strassen trocken blieben. Daniela hatte im Vorfeld mit einer Zeit um die 5 Stunden gerechnet und war darum selber überrascht und auch happy damit, dass sie nach "nur" 4 Stunden und 11 Minuten im Ziel eintraf. Ein tolles Rennen, eine gute Erfahrung, herrliche Landschaften - alles in allem ein toller Erfolg!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. Juli 2017 um 22:54 Uhr
 

Son

02.

Juli

Ironman Austria-Kärnten und Uri Triathlon - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Anfang Juli, Hochsommer und wir haben Temperaturen knapp um 20 Grad und Nieselregen... nicht ganz das erwartete Wetter für diese Jahreszeit und eigentlich auch nicht das ideale Wetter für einen Triathlon. Doch das hinderte die TTL-Athleten nicht daran, ihre Wettkampfpläne durchzuziehen.

Jürg Mallepell stand am Ironman Austria-Kärnten am Start und Marcel Bellia startete am Uri Tirathlon.

Ironman Austria-Kärnten

Für Jürg ist das Jahr 2017 ein etwas "anderes" Jahr, hat er sein Trainingspensum zurückgeschraubt und sich dementsprechend weniger ambitionierte Ziele gesteckt. Das langfristige Ziel ist es, noch viele Jahre Triathlon machen zu können und um dies sicherzustellen, möchte Jürg daher sowohl das laufende als auch das nächste Jahr etwas ruhiger angegen und einfach die bestehende Form so gut wie möglich konservieren. Das heist also, auch wenn weniger trainiert wurde, so hat Jürg doch viele Stunden im Wasser, auf dem Velo und auch in den Laufschuhen verbracht und trotz aktuell reduziertem Ehrgeiz für die laufende Saison, soll ein Ironman gefinisht werden.

Für Jürg stand mit dem Ironman Austria-Kärnten somit ein Wettkampf auf dem Programm, der sowohl bei den Pro-Athleten als auch bei den Age Group Athleten sehr beliebt ist und somit auch immer für interessante Rennen sorgt. Jürg war soweit bereit für den Wettkampf und war am Samstag nur etwas enttäuscht, dass es voraussichtlich ein Non-Neo-Schwimmen werden würde. Doch Jürg hatte Glück wurde die Wassertemparture am Sonntag-Morgen bei 23.8 Grad gemessen und so durften die Athleten sich ihren geliebten Gummi-Anzug anziehen.

Jürg konnte eine gewohnt starke Leistung im Wasser zeigen und konnte - natürlich auch dank dem Neoprenschwimmen - das Wasser nach weniger als einer Stunde verlassen. Auch auf dem Velo konnte Jürg zeigen, was in ihm steckt. Diese Disziplin lief perfekt und Jürg gefiel auch die Strecke super-gut. Auch mit dem Laufen war Jürg zufrieden. Sein primäres Ziel war es, diese Disziplin ohne Gehpausen absolvieren zu können. Dies gelang ihm und somit war er auch mehr als happy mit seinem Wettkampf und dass dabei ein 5. Rang herauskommt, hatte er beim besten Willen nicht so vorausgesehen. So konnten Jürg und seine treue Supporterin und Begleiterin Marie-Theres den Ausflug ins Nachbarland als durchwegs positive verbuchen.

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem tollen Ergebnis und wünschen nun gute Erholung!

Ironman Austria-Kärnten - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
M 60-64/5. Jürg Mallepell 0;57:00 5:17:03 4:29:59 10:56:01

Uri Triathlon

Marcel fokussiert sich dieses Jahr auf kürzere Distanzen und möchte sich dieses Jahr vor allem auf die Schnelligkeit konzentrieren. So startete er zwei Wochen nach seinem Start in Zug am Uri Triathlon an einem weiteren Event des Tri Circuits. Die schon fast herbstlichen Wetterbedingungen mit nassen Strassen und kühlen Temperaturen hielten Marcel nicht davon ab, sein Bestes zu geben und auch meinte er, dass die Bedingungen zwar nicht angenehm waren, aber doch für alle dieselben sind und sich nicht negativ auf seine Leistung ausgewirkt haben.

Im Schwimmen konnte Marcel eine starke Leistung zeigen und kam als Dritter seiner Kategorie aus dem Wasser. Mit einer Velozeit, die klar unter einer Stunde war, zeigte Marcel, dass er auch hier schnell unterwegs ist und vor allem auf dem abschliessenden Lauf konnte er wieder mit der dirttbesten Leistung seiner Kategorie wieder punkten und konnte so auf der Laufstrecke den einen oder anderen Konkurrenten hinter sich lassen. Alles in allem rief Marcel das Rennen gut und er war zufrieden mit dem Resultat und dem tollen Rang in den Top Fünf!

Uri Triathlon - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 37km Laufen 10km Total
Ak35-44 / 4. Marcel Bellia 0:24:27 0:56:08 0:37:08 2:01:31

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. Juli 2017 um 22:25 Uhr
 

Mit

28.

Juni

Swissman (Bericht Max) - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Bericht geschrieben von Max Schneble

*Swissman 2017*. Es ist kurz vor 21 Uhr und wir haben das Ziel auf der kleinen Scheidegg erreicht! Hmm... aber da war doch noch was vorher ;-). Um 02.00 Uhr klingelt der Wecker. Kaum ein Auge zugetan vor lauter Aufregung, Hitze & Anspannung, das Abenteuer geht endlich los. Nach einem kurzen Frühstück fahren wir nach Ascona, um die Wechselzone für die Velostrecke einzurichten. 04.15 Uhr legt das Schiff unter tosendem Applaus Richtung Brissagoinseln ab. Es ist bereits jetzt sehr warm. Bald können wir das Schiff verlassen und schwimmen zur Startlinie von wo aus wir das 3.8km entfernte Blinklicht beim Schwimmausstieg sehen können. Ich reihe mich in der vordersten Reihe ein, damit ich mit den schnellsten Schwimmer mitschwimmen kann. An diesem Morgen wünschte ich mir ohne Neo schwimmen zu können, denn der See ist mindestens 24 Grad warm. Die Kuhglocken läuten den Start ein! Jetzt gehts los! Nach knapp einer Stunde komme ich planmässig aus dem Wasser. Das Schwimmen war sehr angenehm und ruhig – ohne Positionskämpfe und Stress – einfach mal entspannt ;-).

Ab aufs Rad. Vor mir liegen einige Höhenmeter - grundsätzlich meine Stärke. Zu Beginn komme ich sehr gut vorwärts, ich überholte einige Athleten und bin zwischenzeitlich bis Airolo auf dem 4. Rang. Dann beginnt der erste lange Anstieg zum Gotthardpass über die Tremola und somit das Leiden. Eigentlich eine der schönsten Pässe, wenn einem aber der Saft ausgeht, wird es ziemlich happig! Ich sagte mir, das Rennen ist noch lang... Nach einer kurzen Pause auf dem Gotthardpass kann ich mich in der Abfahrt wieder erholen. Nun steht der Furka auf dem Menuplan ;-). Bereits in der Steigung merke ich, dass die Beine auf Arbeitsverweigerung machen. Mir bleibt nichts mehr anderes übrig als es Step by Step zu nehmen. Zum Glück überraschen mich meine beiden Supporter immer wieder mit Guetsli & Cola und aufmunternden Worten. Auf dem Furka angekommen weiss ich, von jetzt an sind es zwar immer noch zirka 60 km doch das Schlimmste habe ich hinter mir. Nach der rasanten Abfahrt folgt noch ein kurzer Gegenanstieg zum Grimsel. Geschafft! Nochmals kurz Energie tanken und ab Richtung Brienz. Von jetzt an geht es ja nur noch bergab oder zumindest gerade aus und ich freue mich auf die Velobegleitung auf der Laufstrecke durch meinen Vater von Brienz nach Grindelwald. Doch auf der Abfahrt vom Grimsel hat es zwei schlimme Verkehrsunfälle und meine Supporter bleiben im Stau stecken! So wurde uns Athleten mitgeteilt, dass wenn unsere Supporter im Stau stecken, wir die Laufsachen in einem Rucksack nach Brienz mitnehmen sollen. Gesagt getan, fahre ich die restlichen 25 km mit meinen Laufsachen im Gepäck nach Brienz. Swissman- das heisst auch mal improvisieren!

Nach einem kurzen Stopp in der Wechselzone geht es gleich weiter auf die Laufstrecke. Diese hat es definitiv in sich. Zuerst ein Anstieg zu den Giessbachfällen und dann immer wieder rauf und runter. Meine Kräfte sind ziemlich am Ende und sobald es bergauf geht, spaziere ich nur noch. Bei jeder Verpflegungsstelle hoffe ich, dass meine beiden Supporter da stehen! Zum Glück weiss ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass diese immer noch im Stau stehen. Bald ist auch der steile Aufstieg nach Burglauenen geschafft, jetzt sind es nur noch ein paar flache Kilometer bis nach Grindelwald. Ich bin bereits über 4 Stunden unterwegs! In Grindelwald werde ich 'nur' von Michèle’s Eltern in Empfang genommen. Das bedeutet gar nichts Gutes, denke ich. Denn Michèle, meine Begleitung auf den letzten Kilometern zur kleinen Scheidegg ist noch nicht da! Kurz verschnaufen, dann fahren sie auch schon vor. Supporter renntauglich machen und los geht’s auf die Alp. Wir rechnen nochmals mit 2 bis 3 Stunden bis zum Ziel. Der letzte Abschnitt ist nochmals knallhart. Ich kann keine Riegel und Gel mehr sehen und Wasser ist langsam auch langweilig. So torkle ich Meter für Meter, Kurve um Kurve hoch Richtung Ziel. Nach Beine hochlagern am Wegrand und wieder funktionierendem Kreislauf geht’s weiter. Ich plündere den, wie eine Oase in der Wüste auftauchenden, Verpflegungsposten. Dann endlich das Ziel ist in Sichtweite und mein Vater nimmt uns herzlich in Empfang, um mit uns nach einem sehr langen Tag ins Ziel zu laufen!

Alles in allem ein Riesen-Abenteuer, welches ohne meine Supporter nicht möglich gewesen wäre. An dieser Stelle nochmals meinen grossen Dank an euch, dass ihr mich auf dem Weg vom Tessin ins Berner Oberland begleitet habt. Swissman ist EXTREME! Definitiv! Noch nie zuvor habe ich etwas so Krasses erlebt, so gelitten und so viele Emotionen gehabt. Nach über 15 Stunden bin ich mit meinen Supportern überglücklich und zufrieden auf der Kleinen Scheidegg angekommen.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Juni 2017 um 20:16 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 3 von 61