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Son

24.

September

Ironman Italy Emilia-Romagna - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende fand der Ironman Italy Emilia-Romagna statt und vom Tri Team Limmattal stand Domenico Di Sevo am Start. Motiviert und voller Energie reiste er nach Italien, genoss in den Tagen vor dem Wettkampf die Vorwettkampfstimmung bei schönstem Wetter und besten Bedingungen und stand dann am Samstag Morgen früh am Start eines weiteren Ironman-Wettkampfes.

Die Stimmung war super an diesem Morgen und die Athleten durften sich beim Start von einem tollen Sonnenaufgang begleiten lassen. Domenico absolvierte die erste Disziplin souverän und konnte sich über eine tolle Schwimmzeit freuen. Danach ging es ab auf die 180km lange Velostrecke. Anfangs ging alles super. Doch dann passierte es: Domenico hatte noch auf der ersten Velorunde einen Sturz. Doch davon wollte er sich nicht abhalten lassen, und er wollte den Wettkampf trotzdem machen und liess sich dementsprechend kurz verarzten, bevor es weiter ging. Noch während dem Rennen war das Feedback seiner Supporterin an der Strecke "Er hatte einen Sturz... hat jetzt Medis. Läuft natürlich weiter". Und genau das machte Domenico: er beendete die zweite Diszplin trotz blutiger Nase und kämpfte weiter.

Und auch das Laufen wollte er erfolgreich hinter sich bringen. Also ging's ab in die Laufschuhe und auch den Marathon nahm Domenico in Angriff und liess sich auch da nicht aufhalten. Domenico erreichte das Ziel - torz Velosturz und verarzten - in tollen 10 Stunden 27 Minuten!

Aber aus der Ferne war dann doch etwas Sorge da - was war denn passiert? Der Update von Domenico war, dass es ihm gut gehe. Nach ca. 40km auf der Radstrecke kam es dann zum Sturz mit der Folge Zahn raus, Schürfungen. Die Kette musste wieder reingemacht werden, nach einigen Kilometern wurde auch der Lenker gerichtet und danach ging's weiter. Allerdings mit einem Zahn weniger und entsprechenden Zahnschmerzen. Aber Feedback Domenico nur kurz nach dem Rennen "alles okay - allerdings gab es nicht nur eine Zahnlücke sondern auch noch ein blaues Auge".

Wir gratulieren Domenico zu seinem doch eher speziellen Finish am Ironman Italy und wünschen nun nicht nur gute Erholung, sondern auch gute Besserung!

Ironman Italy Emilia-Romagna - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
M45 / 43. Domenico Di Sevo 1:04:45 5:16:59 3:51:18 10:27:21

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. September 2017 um 20:17 Uhr
 

Son

17.

September

Greifenseelauf und (kein) 100x100 Schwimmen - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Während der Sommer 2017 generell sehr heiss war und in vielen Trainings und an manchem Wettkampf viele Athleten auch gegen die Hitze ankämpfen mussten, hat sich der Herbst jetzt im September dafür umso mächtiger angekündigt mit sehr kühlen Temperaturen.

Die Freibadsaison in unserem Schwimmbad dauert jeweils bis Mitte September und wie schon im letzten Jahr, wollten wir den letzten Badi-Tag mit einem 100x100 Schwimmen krönen. Doch schon Mitte Woche zeigte sich dieses Vorhaben als eher schwieriges Unterfangen. Die Wettervorhersagen und die Wassertemperatur in der Badi wurden genaustens beobachtet und schweren Herzens mussten wir aufgrund der kühlen Temperaturen das 100x100 Schwimmen leider absagen. Es wäre so schlicht unvernünftig gewesen drei bis vier Stunden bei diesen herbstlichen Temperaturen im Wasser zu verbringen.

Zum Glück für die TTLer war niemand zu einem Triathlon an diesem Wochenende angemeldet, denn auch da waren die Bedingungen eher ungemütlich. Doch für die Läufer sah das ganz anders aus: die Bedingungen für einen Lauf waren fast perfekt und von diesen konnten zahlreiche Tri Teamler am Greifenseelauf profitieren.

Am Greifenseelauf vom Samstag standen Jörg Leimgruber, Mario Lopes, Nik Hashani und Patricia Franke am Start und nahmen den Halbmarathon in Angriff. Und sie alle konnten diesen auch erfolgreich finishen. Jörg hatte diese Saison schon zahlreiche Läufe absolviert - unter anderem war er erst vor einer Woche erfolgreicher Finisher des Jungfraumarathons! - und konnte auch am Greifenseelauf wieder eine souveräne Leistung zeigen. Nik war in den Sommermonaten häufig in den Laufschuhen anzutreffen und hatte sicher viele gute Trainings für sich verbuchen können. So konnte auch er am Greifenseelauf eine solide Leistung zeigen und konnte ein ähnliches Tempo wie Jörg laufen. Für Mario war dieses Jahr ein "Pausenjahr" und es war ungewohnt, ihn nicht an den Triathlon-Wettkämpfen als Athlet anzuteffen. Doch den Greifenseelauf nahm er in Angriff. Allerdings war dies eine eher spontane Aktion, da eigentlich sein Sohn starten wollte. Da dieser aber verletzt war, übernahm Mario diesen Platz kurzerhand. Dies diente ihm auch gleich als kleiner Test, wie fit er mit reduziertem Training wohl wäre. Mario war am Schluss nur ganz knapp über der 1h30-Marke und bewies damit, dass er sehr wohl sehr fit ist! Patricia war froh, überhaupt ins Ziel zu kommen. Sie fühlte sich nicht so ganz fit nach dem Wettkampf von letzter Woche und war sich auch nicht sicher, ob nicht eine Erkältung im Anflug war. Deshalb ging sie die zweite Hälfte eher etwas verhaltener an und nahm Tempo raus. Vernunft geht vor und das eigentliche Ziel ist für sie der Marathon Frankfurt im Oktober.

Alle TTLer konnten den Greifensee erfolgreich finishen und mit den unterschiedlichen Vorgeschichten und Vorbelastungen haben alle Athleten eine tolle Leistung gezeigt und wir gratulieren allen zu ihrem Resultat!

Greifenseelauf - 2017
Kat / Rang Name Zeit (Laufen 21.1km)
M40 / 56. Mario Lopes 1:30:48
M40 / 152. Nik Hashani 1:39:10
M50 / 76. Jörg Leimgruber 1:37:13
W30 / 120. Patricia Franke 1:57:21

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. September 2017 um 21:24 Uhr
 

Son

10.

September

Triathlon Murten, Ironman 70.3 Rügen, Ironman 70.3 WM Chattanooga - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Die Triathlon Saison neigt sich langsam dem Ende zu. Doch noch ist es nicht so weit und an diesem Wochenende wollten vier Tri Team Limmattal Athleten an drei verschiedenen Wettkämpfen starten. Dies änderte sich dann zwar, aber es gab doch zwei Ironman 70.3 Finisher!

Triathlon Murten

Eigentlich wären zwei Athleten des Tri Team Limmattals am Start des Murten Triathlons gestanden. Doch Jeannine Zenker beschloss, den Wettkampf aufgrund der garstigen Wetterverhältnisse auszulassen. Jürg Mallepell hätte sich dieser speziellen Herausforderung gerne gestellt und reiste zusammen mit Marie Theres nach Murten. Doch am Schluss konnte auch er nicht starten. Hier sein Kurzbericht:

Triathlon Murten - Satlo Nullo (Bericht von Jürg Mallepell)

Wenn in der Leichtathletik ein Stabhochspringer auf seiner gewählten Anfangshöhe bei drei Versuchen scheitert, spricht man von einem "Salto Nullo". In Murten bekam ich aber nicht einmal die Chance für einen Versuch. Wegen dem aufkommenden Wind/Regen wurde im Short (der "Anfänger-Triathlon") aus Sicherheitsgründen zuerst das Schwimmen durch einen zusätzlichen Lauf ersetzt. Beim Bike Check-in wurde mir dann mitgeteilt, dass Scheibenräder bei dem vorherrschenden Wind nicht zugelassen werden. Unverständniss verbreitete sich in der Wechselzone - ich war ja nicht der einzige Betroffene. Von meinem Gefühl her, liess sich das Verbot nicht durchziehen. In den nachfolgenden Distanzen (olympisch und Halbdistanz) durfte auf eigene Verantwortung mit der Scheibe gestartet werden. Hoffentlich oder besser zum Glück für Waldi (ehemaliges TTL-Mitglied).

Da ich mein zweites Hinterrad - ein Zipp808 - nicht dabei hatte (hätte auch bei den Bremsen angepasst werden müssen), konnten wir - Marie Theres und ich - nur noch die Heimreise antreten. So waren wir schon am frühen Nachmittag zu Hause und schauten uns die Ironman 70.3 WM der Frauen in Chattanooga an und und drückten die Daumen für Desirée ;-).

 

Ironman 70.3 WM, Chattanooga, USA - 2017

Desirée hatte sich schon letztes Jahr für die diesjährige Ironman 70.3-WM qualifiziert. Und dies nachdem sie auch schon letztes Jahr an der Ironman 70.3 WM teilgenommen hatte. Damals erreichte sie den 18. Rang in ihrer Alterskategorie. Dieses Jahr war zumindest das Schlussresultat ganz ähnlich mit dem 17. Schlussrang ihrer Alterskategorie.

Die Ironman 70.3-WM fand dieses Jahr in den USA, in Chattanooga Tennessee statt. Dabei wurde erst im Tennessee-River geschwommen. Die Velostrecke ist couplert und hat etwa ähnlich viele Höhenmeter wie Rappi. Und auch auf der Laufstrecke ging es entweder rauf oder runter, aber flach war es nie. In den sozialen Medien wurde gewitzelt, dass wohl einzig der Zieleinlauf flach sei - falls überhaupt. Am Samstag war es so weit und die Athleten konnten bei besten Bedingungen starten und so durfte Desirée am Samstag Vormittag bei dem reinen Damen-Rennen an den Start.

Desirée war am Schluss mit ihrem Rennen zufrieden. Ihr Feedback nach dem Rennen: "Ich bin zufrieden mit meinem Rennen. Es war brutal hart. Nach dem Velo hatte ich Krämpfe in den Beinen und musste deswegen das Tempo reduzieren. Irgendwie brachte ich mich über die 21.1km ins Ziel. Schwimmen und Velo waren sicher top. Insgesamt war es eine solide Leistung. Ich habe sicherlich keinen Glanztag erwischt, aber auch nicht einen vollen "bad day". Somit ist alles im Lot und nun geniesse ich mal die nächsten zwei Wochen nichts zu machen. Anschliessend werde ich weiterschauen - aber ich bin sicher motiviert."

Ironman 70.3 WM Chattanooga - 2017
Kat/ Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90 km Laufen 21.1km Total
W30 / 17. Desirée Wagner 0:33:10 2:43:26 1:43:23 5:05:21

Ironman 70.3 Rügen - 2017

Am Sonntag startete Patricia Franke am Ironman 70.3 Rügen im Norden Deutschlands. Ihr ist der Wettkampf super gelaufen und ihr Fazit war: "Das war ja wohl mal ein geiler Wettkampf! Stimmung genial, Leute super, Wetter perfekt - Rügen ist wunderschön!!"

Auch Patricia hat gleich selber einen kleinen Bericht über ihren Wettkampf geschrieben:

Ironman 70.3 Rügen - zum Wettkampf (Bericht geschrieben von Patricia Franke)

Schwimmen ging super! Es war zwar alles voller Quallen - das war mal eine neue Erfahurung. Die habe ich dann auch gleich unfreiwillig einige Male als Paddles benutzt und siehe da - bin sogar nach knapp 38 Minuten aus dem gekommen. WOW - schwimmen läuft momentan! Leider ist der Weg zur Wechselzone knapp 400m weit und diese Zeit wurde noch zur Schwimmzeit dazugezählt, so komme auch auf unter 43 Minuten - meine neue persönliche Bestzeit auf der 70.3-Distanz.

Bike: Tjaaaaa, Rügen mag ja "flach" sein, aber die Hügel hatten es in sich! Ständiger Gegenwind, der gefühlt niemals drehte, machte die Sache nicht einfacher. Aber der Kurs führte über die Insel und durch kleine, typische Örtchen, überall Fans und Party - echt genial! Ich habe mit 2:54 auch beim Bike meine persönliche Bestzeit geknackt!

Laufen: Puuuuh. Die ersten 6km waren super. Dann kam aber der "Berg des Horrors" mit mehr als 11% Steigung und den hoch und runter - gleich vier mal! Da haben meine Beine dann weh getan, vor allem auf der letzten Runde. Habe deshalb auch viel Zeit und Kraft verloren, es aber wie immer gelassen genommen und bin dann (auch wenn beim Lauf etwas langsam) happy ins Ziel gekommen!

Ironman 70.3 Rügen - 2017
Kat/Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
W30 / 30. Patricia Franke 0:42:28 2:54:46 2:19:12 6:10:37

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. September 2017 um 21:21 Uhr
 

Son

03.

September

Triathlon Locarno, Triathlon Yverdon-les-Bains - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war wieder einiges los mit reger TTL-Beteiligung:

Schon fast traditionell ist die Teilnahme von Jürg Mallepell und Gordi Müller am Triathlon Locarno über die Mitteldistanz und Marcel Bellia reiste in die Westschweiz, um am Traithlon Yverdon-les-Bains teilzunehmen.

Triathlon Locarno

Das TTL war in den letzten Jahren immer in irgend einer Form am Triathlon Locarno vertreten - manchmal war es eine grössere Gruppe von Athleten, manchmal war die Gruppe klein, in der Regel waren es aber mindestens zwei Teilnehmer mit Jürg und Gordi. Und so war es auch dieses Jahr wieder, denn die beiden liessen es sich auch dieses Mal nicht nehmen, den Triathlon über die Halbdistanz in Angriff zu nehmen. Morgens ging es los mit dem Schwimmen im 18 grädigem Wasser, es war also ein Schwimmen mit Neo und somit konnten beide TTLer einmal mehr gleich in der ersten Diszplin ihre Stärke ausspielen. Und das taten sie auch. Sie versuchten wie immer gemeinsam am Start einzustehen, um die Schwimmstrecke möglichst gemeinsam absolvieren zu können. Das Wasser war unruhig und wellig. Trotzdem konnten Jürg und Gordi dieses Vorhaben sehr gut umsetzten und sie kamen gemeinsam aus dem Wasser und zu ihrem ersten Wechsel.

Auch auf dem Velo waren sie zum Teil in Tuchfühlung miteinander bis Gordi sich dann ein wenig von Jürg absetzen konnte und letzterer noch etwas Pech hatte mit einer Fehlleitung eines Streckenpostens. Unterwegs mussten sie aber nicht nur gegen ihre Konkurrenten kämpfen, sondern es gab auch einen regelrechten Kampf gegen den Wind. Dieser blies den Athleten hartnäckig um die Ohren und verlangte nicht nur von den beiden TTLern alles ab.

Gordi konnte mit etwas Vorsprung gegenüber Jürg auf die Laufstrecke wechseln, sollte ihn aber etwas später nochmals sehen, als Jürg Gordi beim Laufen überholte. Die Laufstrecke war etwas verändert und führte dieses Jahr neu über die Piazza Grande. Was nach einem wunderschönen Highlight klingt, war in Tat und Wahrheit eher eine kleine "Falle" für die Athleten, hiess es auf der Piazza Grande vor allem höchste Konzentration walten zu lassen. Laufen auf diesen unebenen und abgerundeten Steinen fühlte sich eher nach Laufen auf rohen Eiern an.

Jürg erreichte einmal mehr einen Podestplatz und durfte sich mit dem tollen 2. Rang feiern lassen. Auch Gordi war nach dem Rennen in eigenen Worten "kaputt und zufrieden" und darf stolz auf seinen 13. Rang sein.

Herzliche Gratulation an Jürg und Gordi für ihre tolle Leistung!

Triathlon Locarno (Mitteldistanz) - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
AK 55-64 / 2. Jürg Mallepell 0:30:45 2:33:22 1:45:19 4:52:58
AK 45-54 / 13. Gordi Müller 0:31:17 2:29:56 2:01:19 5:05:20

 

Triathlon Locarno - Bericht von Jürg Mallepell

"Wecker 3:30 Uhr, Abfahrt nach Locarno 4:30 Uhr, Start Triathlon 8:50 Uhr, unterwegs auf der Triathlon-Strecke ca. 4h53Min, Siegerehrung 15:30 Uhr, Abfahrt nach Urdorf 17:00 Uhr, Ankunft in Urdorf 20:30 Uh, Rennbericht für TTL 21:30 Uhr  -> An diesem Sonntag war ich ziemlich "auf Achse"!!

Aber nun zum Wettkampf: Das Schwimmen im Neo (Wasser war 18 Grad) kam mir natürlich entgegen. Ich schwamm lange Zeit mit Gordi, habe ihn dann aber aus den Augen verloren. Es hört sich jedenfalls gut an, wenn man als erster Schwimmer seiner Altersklasse in der Wechselzone angekündigt wird. Die Bedingungen auf dem Rad - verursacht durch einen veritable Föhnsturm - waren hart, sehr hart sogar. Zu allem Überfluss habe ich beim Wendepunkt nach 45km "überschossen" und so mussten nochmals ca. 400m gegen den Wind angekämpft warden. So kam ich etwas gefrustet in die Wechselzone. Mit dem abschliessenden Lauf bin ich aber sehr zufrieden. Die Strecke war durch den Einbezug der Piazza Grande pro Runde um 200m länger, so dass sich die Zeiten nicht exakt mit denen vom letzten Jahr vergleich lassen. Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt und wurde mit einem super 2ten Platz dafür belohnt!"

Nochmals herzliche Gratulation für diese tolle Leistung und vor allem auch vielen vielen Dank für den Bericht und das coole Foto!!!

 

Triathlon Yverdon-les-Bains

Marcel reiste an diesem Wochenende mit der ganzen Familie in die französische Schweiz um am Triathlon Yverdon-les-Bains zu starten. In der Westschweiz herrschte herrliches Herbstwetter und perfekte Bedingungen für einen Triathlon. In diesem Jahr war das Ziel von Marcel primär über die olympische Distanz zu starten und so zusätzlich an Schnelligkeit zu gewinnen und hoffentlich jeweils in die Top Ten zu kommen. An diesem Wochenende konnte er aber seine eigenen Erwartungen übertreffen. Marcel zeigte eine gewohnt starke Schwimmleistung und kam als 4. seiner Altersklasse aus dem Wasser. Danach erfolgte der Wechsel auf s'Velo und auf dem abschliessenden Lauf waren auch in Yverdon-les-Bains die Athleten gefordert, war die Strecke sehr kurvenreich und anspruchsvoll. Doch Marcel konnte hier richtiggehend aufdrehen und zeigte eine tolle Leistung, die ihm sogar einen Podestplatz einbrachte! So durfte sich Marcel am Schluss über den 3. Rang freuen!

Herzliche Gratulation auch von unserer Seite!

Triathlon Yverdon-les-Bains - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 37.5km Laufen 10.5km Total
AK 34-44 / 3. Marcel Bellia 0:24:40 1:05:03 0:41:54 2:14:47

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. September 2017 um 21:05 Uhr
 

Sam

26.

August

Triathlon Uster und Ironman 70.3 Vichy - 2017
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Wie immer Ende August ist in der Triathlonwelt wieder einiges los. So natürlich auch für das Tri Team Limmattal. Gleich sechs Athleten des Tri Team Limmattals standen am Start des Uster Triathlons: Jürg Mallepell startete über die Kurzdistanz und Ljubomir Milivojevic, Marcel Bellia, Gordi Müller, Remo Weber und Jeannine Zenker nahmen die olymische Distanz in Angriff. Und am Vortag standen noch zwei weitere Athleten im Einsatz, wo Domenico Di Sevo und Desirée Wagner am Ironman 70.3 Vichy starteten.

Triathlon Uster

Die Wettervorhersage versprach hochsommerliche Bedingungen für das Wochenende und es war schon einige Tage im voraus klar, dass das Schwimmen ohne Neo stattfinden würde (was sich auch im letzten Schwimmtraining vor dem Wettkampf zeigte, wo auch die hartgesottenen Neo-Schwimmer wieder einmal ohne Gummianzug ins Wasser stiegen). Am Wettkampftag war es zwar wie vorhergesagt sehr warm, doch dank etwas Bewölkung wurde das totale Hitzerennen etwas vermieden.

Als erstes stand Jürg Mallepell am Morgen am Start, da er über die Kurzdistanz startete.

Sein Feedback nach dem Rennen: "Wenn man gewinnt, gibt es keinen Grund zu meckern und ich bin sehr zufrieden mit meinem Wettkampf. Mit Neo bin ich im Schwimmen eine "Macht", ohne Neo nur noch gut. Mit meiner "ohne-Neo-Schwimmzeit" kann ich mich anfreunden, die Differenz zum letzten Jahr würde ich der etwas längeren Schwimmstrecke zuschreiben. Beim Wechsel auf das Rad verliere ich gemäss der Zeitmessung am meisten Zeit auf meine Konkurrenten. Ich würde aber gerne einmal die Wechselzeit nach ca. 500m auf dem Velo messen. Es ist klar, wenn ich im Stehen wie ein Storch - mit nassen Füsen notabene - Socken und Schuhe anziehen muss, sehe ich alt aus. Ok, das entspricht ja eigentlich auch der Tatsache. Doch einen Teil der verlorenen Zeit mache ich gegenüber meinen Konkurrenten sicher beim Anfahren wieder gut. Meine reine Radleistung war stark und mit dem Laufen stehe ich auch nicht mehr ganz so krass auf Kriegsfuss. Locarno kann kommen!" Wir freuen uns über das tolle Ergebnis und gratulieren Jürg zu seinem ersten Rang!

Etwas später galt es für Remo, Marcel, Gordi, Ljubomir und Jeannine ernst.

Gordi wollte eigentlich nicht Vollgas geben, da er in einer Woche über die Mitteldistanz in Locarno starten wird. Doch das mit dem "ruhig angehen" wurde ihm schon nach der Hälfte der Schwimmdistanz zu langweilig und so drehte er dann das Tempo doch etwas hoch. Und dieser Effort lohnte sich auch, konnte Gordi seine eigene Bestzeit über die olymische Distanz knacken. Ihm lief das Rennen wirklich gut und trotz Temperaturen an der oberen Grenze fand er, die Bedingungen waren ideal. Locarno kann also kommen!

Für Remo lief das Rennen nicht ganz so, wie er es sich erhofft hatte. Vor dem Start war alles noch in Ordnung, doch während dem Schwimmen verspürte er plötzlich starke Kopfschmerzen, was ihn auch auf dem Velo beschäftigte ausbremste. Ihm war klar, dass heute nicht sein Tag war und er nicht seine gewohnte Leistung würde abrufen können. Auch beim Laufen hatte es so richtig "gepoltert" in seinem Kopf und er wollte einfach den Wettkampf finishen und hat die Laufstrecke daher in eher gemütlicherem Tempo absolviert. Fazit von Remo: der erste Triathlon-Wettkampf, nachdem er richtig enttäuscht ist.

Marcel hatte noch eine kleine Rechnung offen, musste er den letzten Wettkampf in Nyon wegen Magenproblemen aufgeben. Daher war Marcel umso motivierter und war auch überzeugt, dass das Rennen gut kommen wird. Motiviert nahm er die Strecke am Sonntag Vormittag in Angriff und konnte in allen drei Disziplinen zeigen, was er drauf hat und erreichte so auch einen genialen Top Ten Rang. So konnte Marcel den Rest des Sonntages mit einem guten Gefühl eines erfolgreichen Wettkampfes geniessen.

Für Ljubomir war der Wettkampf der Wiedereinstieg nach einer verletzungsbedingten Pause und seine Erwartungen waren simpel: einfach Spass haben. Sein Ziel war es, den Wettkampf zu finishen ohne dazwischen anhalten zu müssen. Nur beim Velo wollte er etwas Gas geben und richtig gut auf die Pedale drücken. Doch beim Schwimmen, war es mehr ein "Mitschwimmen" und auch im Laufen wollte er nicht bis an seine Grenzen gehen. Die Strategie ging auf und er konnte sein Ziel und Erwartungen erfüllen: Spass haben und den Wettkampf ohne anzuhalten zu finishen.

Jeannine war nach dem Wettkampf richtig glücklich. Auch sie konnte eine neue Bestzeit auf der olymischen Distanz für sich verbuchen. Was sie auch besonders freute, war die Tatsache, dass sie die gesamte Schwimmstrecke im Kraulstil durchziehen konnte ohne Panik zu haben. Der Knoten habe sich geöffnet und jetzt könne sie richtig Gas geben. Voller Motivation wird sie darum vielleicht auch noch einen weiteren Triathlon in dieser Saison bestreiten. Auf dem Rad lief es ihr erwartungsgemäss gut und auch wenn das Laufen etwas mühsam war, konnte sie auch diese Disziplin durchziehen und so den Wettkampf erfolgreich finishen.

Wir freuen uns, dass alle Athleten erfolgreich finishen konnten und auch wenn es nicht allen ganz nach Wunsch verlief, so ist das Gesamtergebnis sicher toll und allen anderen wird's beim nächsten Mal sicher wieder besser laufen. Herzliche Gratulation an alle für die tollen Leistungen!

Triathlon Uster (olympische Distanz) - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
M35-44/36. Remo Weber 0:31:18 1:00:34 0:44:12 2:19:09
M35-44/10. Marcel Bellia 0:26:15 0:57:27 0:38:47 2:05:04
M45-55/15. Gordi Müller 0:27:15 0:58:51 0:46:24 2:15:30
M45-55/110. Ljubomir Milivojevic 0:38:12 1:09:37 0:53:25 2:45:07
F35-44/16. Jeannine Zenker 0:37:06 1:04:24 0:54:31 2:40:21

Triathlon Uster (Short Distance) - 2017
Kat / Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
M55-64/1. Jürg Mallepell 0:13:25 0:29:51 0:21:49 1:08:44

Ironman 70.3 Vichy

Auch in Frankfreich waren die Bedingungen an diesem Wochenende sehr sommerlich und die Athleten mussten ihren Wettkampf bei eher heissen Bedingungen absolvieren. Für Domenico lief die Auftaktdisziplin nicht nach Wunsch und er war gar nicht zufrieden mit seiner Schwimmleistung. Auf dem Velo ging es dann etwas besser und auch nach dem Wettkampf meinte er, dass die Leistung zwar nicht top war, aber doch so weit ok. Allerdings hatte er sich dann auf dem Laufen eigentlich wieder mehr erhofft, meinte aber ganz realistisch, dass wohl einfach nicht mehr machbar war, mit den Voraussetzungen (verletzungsbedingt reduziertes Training, sowie Vorermüdung von anderen Wettkämpfen). Auch wenn er insgesamt nicht sonderlich happy war mit seinem Wettkampf, war er am Schluss aber wie immer froh, dass er den Wettkampf bestreiten und vor allem auch finishen konnte.
Etwas anders lief es für Desirée: sie konnte einmal mehr einen super Wettkampf zeigen und es lief ihr in allen Disziplinen richtig gut. Vor allem aber das Velo war super. Ihr gefiel die Velostrecke - welche mit nichts in der Schweiz zu vergleich sei. Hier konnte sie einmal mehr ihre Stärke ausspielen und gab richtig Gas. Auf dem abschliessendem Lauf konnte sie ihre Position verteidigen und durfte sich im Ziel nicht nur über den Sieg in ihrer Alterskategorie freuen. Denn auch dieses Jahr hat Desirée - eigentlich für die Ironman-Rennen etwas unüblich - sich ihre WM-Quali für das Folgejahr schon gesichert. So wird Desirée in wenigen Wochen an der diesjährigen Ironman 70.3-WM starten und kann sich danach gleich entsprechend auf das nächste Jahr fokussieren, wo sie sich mit dem Rennen in Vichy nun erneut für die Ironman 70.3-WM qualifiziert hat.

Wir gratulieren den Athleten für ihre Leistungen.

Ironman 70.3 Vichy -2017
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
F30 / 1. Desirée Wagner 0:33:25 2:23:28 1:33:05 4:35:21
M45 / 55. Domenico Di Sevo 0:45:20 2:32:37 1:36:42 5:04:39

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. August 2017 um 18:50 Uhr
 
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