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Son

30.

September

Ironman Italy - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Vor einer Woche fand der Ironman Italy statt, wo vom Tri Team Limmattal Jürg Mallepell und Domenico Di Sevo am Start standen. Für Domenico lief das Schwimmen zwar sehr gut, aber leider war das Rennen danach auf Grund eines technischen Defekts schon zu Ende. Jürg Mallepell konnte den Ironman finishen. Wie es ihm lief, hat Jürg gleich in einem eigenen Bericht beschrieben:

Ironman Italy mit «Cappuccino Auszeit»

Bericht geschrieben von Jürg Mallepell

Es gibt Tage im Sport, an denen zählt das Erlebte mehr als das reine Ergebnis. Einen solchen Tag zog ich beim Ironman Italy ein.

Der Ironman in der Gegend rund um Cervia sollte für mich Abschluss und Höhepunkt einer Super Saison 2018 werden. Ich war optimal vorbereitet, und die Vorfreude auf den Wettkampf war dementsprechend riesig.

Geschwommen wurde im Meer. Zur allgemeinen Sicherheit und wegen den vorhandenen Jellyfish (Quallen) durfte mit Neo geschwommen werden. Die zwei Schwimmrunden mit Landgang legte ich in persönlich neuer Rekordzeit von 55:20Min zurück. Über den Sandstrand, wo ich mir bei einem Fehltritt leicht den linken Fuss verstauchte, ging es in die wohl längste Wechselzone der Welt. Sie befindet sich auf einer Strasse, mit dem vielsagenden Namen Lungomare. Sie ist über 500m lang und in der Art mit Locarno zu vergleichen.

Die Rad-Runde ist bis auf eine kurze Steigung nach Bertinoro hinauf flach, und musste zweimal gefahren werden.  Auch hier gilt, ich bin noch niemals 180km schneller auf dem Rad gefahren. Nach 5:10:12Std wechselte ich mit über 25Min Vorsprung auf die Laufstrecke. Diese war aufgeteilt in vier Runden zu 10 Kilometern plus einer kleinen Zielschlaufe. Bis zum achten Kilometer lief alles nach Plan. Doch jeder Ironman schreibt seine eigene Geschichte. Bei der letzten Verpflegungs-Stelle der ersten Runde wurde es mir extrem schlecht. Auf gut Deutsch: mir war zum "kotzen". Der Brechreiz war da, an ein Laufen war nicht mehr zu denken. Ich wollte/konnte mich nicht mitten in der Stadt übergeben. Für Marie Theres war es natürlich ein Schock mich in diesem Zustand "spazierend" am Ende der ersten Runde anzutreffen. Sie drängte auf ein DNF, ich wollte weiter leiden. Wir nahmen uns eine 15-Minütige Cappuccino-Auszeit in einem Kaffee an der Strecke, um uns auszusprechen. Zusammen entschieden wir, es mit einer Testrunde im Spazieren zu versuchen». Ich rechnete von nun an mit einer Rundenzeit von gut 2 Stunden und die Uhr bestätigte mir diese Annahme.

Aufgeben war für mich nie eine Option, zu gross waren die Emotionen von Marie Theres an diese Gegend aus ihrer Kindheit mit Familie Verwandten und Bekannten. Also hängte ich nochmals so eine 2-Stunden Runde an. Die Zwischenbilanz nach drei Runden: ich war theoretisch bereits seit vier Stunden aus dem Rennen, praktisch aber immer noch drin. Um Krämpfe zu vermeiden versuchte ich zu Beginn der letzten Runde, eine Salztablette zu schlucken. Das brachte das Fass buchstäblich zum überlaufen. Ich konnte den Brechreiz nicht mehr unterdrücken und musste mich übergeben. Das Erfreuliche: es war wie wenn jemand den Schalter von aus auf ein gedrückt hätte. Ich fühlte mich befreit und bereit wieder anzulaufen. Nach mehr als vier Stunden spazieren war es nicht einfach, aber es klappte. Ich nahm langsam wieder Fahrt auf. Das Gefühl war einzigartig und die Überholspur war wieder ein Thema. Nach 6:46:46Std auf der Laufstrecke und einer Totalzeit von 13:03:46Std erfolgte endlich die Erlösung: "Juerg, you are an Ironman!" Mit der Unterstützung von Marie Theres habe ich eine weitere Ironman-Herausforderung gemeistert. Jeder Ironman ist für mich eine Gratwanderung an der Grenze des Machbaren. Ich bin gespannt, was mich noch erwartet.

Ironman Italy - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
M60 / 19. Jürg Mallepell 0:55:20 5:10:12 6:46:46 13:03:46

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. Oktober 2018 um 20:05 Uhr
 

Mon

24.

September

Greifenseelauf - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Bericht geschrieben von Salvi Valenti

Ich hatte am Samstag mit dem Greifenseelauf meinen Saisonabschluss. Leider hatte ich mir am 22. August einen Hexenschuss eingefangen - oder was in die Richtung. Jedenfalls konnte ich mich 14 Tage lang fast nicht mehr bewegen. An Training war gar nicht zu denken. Ich war dann ein-, zweimal Schwimmen in der Hoffnung, es helfe. Letzte Woche war ich dann, so als Vorbereitung zum Lauf, noch zweimal auf dem Laufband.

Da ich da keine grösseren Schmerzen verspürte und ich den Drang hatte, am Greifenseelauf teilzunehmen, habe ich dieses Unterfangen in Angriff genommen und bin am Samstag mit gemischten Gefühlen gestartet. Die Bedingungen und die Stimmung waren perfekt! Ein kurzer Check beim Einlaufen ob alles hält und das sah so weit gut aus. So startete ich die Mission Halbmarathon. Ich konnte bis Kilometer 15 meine Pace halten, obwohl ich mir bei km 4 den Fuss vertrampt hatte. Bei den letzten 6km musste ich das Tempo dann doch drosseln und mir sagen: "He du schaffst es, geniesse den Lauf einfach bis zum Ende und halte das Tempo!".

So kam ich doch noch in Ziel und war mit meiner Zeit von 1:48:47 auch ganz zufrieden - vor allem auch, dass der Rücken mitmachte! Am Sonntag Morgen kam dann allerdings die Ernüchterung, der Rücken liess grüssen und ich konnte mich nur noch wie ein 80-jähriger bewegen. Jetzt heisst es, gut erholen und vor allem auch dem Rücken gut Sorge zu tragen.

Greifenseelauf - 2018
Kat / Rang Name Zeit
M50 / 202. Salvi Valenti 1:48:47

 

 

 

Son

16.

September

100 x 100 Schwimmen und Triathlon Murten - 2118
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Mitte September... das heisst für die meisten Freibäder in der Umgebung, dass ihre Pforten schliessen werden und die Schwimmer wieder im Hallenbad ihre Längen ziehen werden. So war dies auch das letzte Freibadwochenende für das Schwimmbad Fondli in Dietikon - das "Heim-Schwimmbad" des Tri Team Limmattals.

Doch diesen letzten Tag wollten die Tri Teamler nochmals richtig auskosten und organsierten darum ein 100 x 100 Schwimmen! Wobei hier nicht unbedingt 100 gschwommen werden musste... es durfte auch 50 oder 30 sein oder so viel wie man grad Lust dazu hat. Ganz nach dem Motto geteilte Freude ist doppelte Freude wurden alle interessierten Triathleten und Schwimmer auch ausserhalb des TTLs eingeladen mitzuschwimmen und so trafen sich am Sonntag Morgen mit Sonja Blum, Stephan Blum, Dani Frei und Karen Kleiner einige Tri Teamler kurz vor der Türöffnung des Schwimmbades und zusammen mit Kollegen vom Schwimmclub Region Bremgarten ging es schon kurz nach Türöffnung los. Bahn um Bahn wurde geschwommen und 100er um 100er summierten sich. Während sich nicht alle Schwimmer im Vorfeld sicher waren, ob sie wirklich 100 x 100 schwimmen wollten - das hiess doch immerhin drei bis vier Stunden im Wasser zu sein und dabei ganze 10km zu schwimmen - so schien aussteigen auch keine gute Alternative zu sein. Bei besten Bedingungen mit strahlendem Sonnschein, gut temperiertes Wasser (so dass aber doch mit Neo geschwommen werden konnte) und guter Stimmung zählten sich die Längen zusammen und alle, die schon bei Türöffnung da waren schwammen auch die gesamten 10km.

Im Verlaufe des Vormittags kamen noch weitere Verstärkung dazu und Jeannine Zenker und Patricia Franke vom TTL und auch noch weitere Schwimmer vom Schwimmclub gesellten sich zu den Schwimmern und auch sie zeigten eine tolle Leistung mit unzähligen 100ern, die geschwommen wurden. Zusammen wurden wohl so gegen 80km geschwommen an diesem herrlichen Sonntag Morgen und dies gefolgt von einem wohlverdienten Zmittag, den die Schwimmer auf der Terrasse im Schwimmbad geniessen konnten!

Tolle Stimmung, beeindruckende Lesitungen, ideale Bedingungen... ein perfekter Schwimmtag!

Vielen Dank an alle für s'Mitmachen ;-)!

 

Triathlon Murten

(Rennbericht geschrieben von Gordi)

Nach dem wahrscheinlich letzten Race dieses Jahr in Murten (sag niemals nie ;-)) freue ich mich schon wieder auf die nächste Saison. Nachdem ich mir eine Zehe gebrochen habe beim Aussteigen aus dem Wasser beim Triathlon Locarno (wegen dem tiefen Wasserstand mussten wir länger auf den Steinen an Land kommen), hatte ich danach wirklich einen Schlussstrich unter die die Saison 2018 ziehen wollen. Da der Zeh zum Laufen wieder einigermassen hielt, habe ich kurzfristig entschieden, in Murten zu starten. Zum Glück, denn es war unter besten Bedingungen genial gelaufen: Schönes Wetter, Temperaturen um 20 Grad und eine grosse Fangemeinde, die mich anfeuerte. Alle Bestzeiten seit 2015 in Murten geknackt und am Ende 8. AK Zeit! Vielleicht das Resultat von einem völlig relaxten Angehen des Wettkampfes: Kein Lauf- und Schwimmtraining seit Locarno und keine grosse Erwartungen?

Triathlon Murten - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
M 45-54 / 8. Gordi Müller 0:24:40 1:08:54 0:46.12 2:19.46

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 16. September 2018 um 20:18 Uhr
 

Son

02.

September

Ironman 70.3 WM South Africa und Triathlon Locarno - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

An diesem Wochenende war im TTL wieder einiges los:

In Südafrika fand die Ironman 70.3 WM statt und am Samstag fand das Rennen der Frauen statt, wo vom Tri Team Limmattal Barbara Kuster und Jeannine Zenker mit dabei waren. Und am Sonntag fand der Triathlon Locarno statt, wo Mario Lopes über die olympische Distanz startete und Gordi Müller die Halbdistanz in Angriff nahm.

Ironman 70.3 WM South Africa

Vom TTL hatte sich zuerst Barbara in Rappi und etwas später auch Jeannine für die WM in Südafrika qualifiziert. Klar, dass somit dieser Wettkampf für beide die erste Priorität erhielt und beide auf diesen Wettkampf hin trainierten und hier ihre beste Leistung abrufen wollten. Barbara hatte dafür auch ihre Saisonpläne etwas abgeändert und beschlossen, sich voll auf die Halbdistanz zu konzentrieren und somit vorher keinen Ironman zu machen. Auch Jeannine hatte ihre Trainings so ausgelegt, dass sie für die WM in Topform sein würde.

Leider hatte Jeannine im Vorfeld des Wettkampfes etwas Pech und hatte in der Vorwoche mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Bis am Abend vor dem Wettkampf war es nicht ganz klar, ob sie nun starten könnte oder nicht - dementsprechend gross war das Bangen auch, ob sie nun vom Arzt, den sie vor Ort noch aufgesucht hatte, das 'grüne Licht' erhalten würde oder nicht. Am Freitag hiess dann die Devise: Start ja, aber mit Vorsicht und nicht voll riskieren, resp. voll am Anschlag laufen. Aber immerhin war die Reise nicht umsonst gewesen.

Am Samstag Morgen früh ging's dann los für unsere beiden Tri Team Ladies. Das Wasser war frisch, so dass die ersten paar Meter etwas Überwindung brauchten. Alles in allem war das Meer ziemlich ruhig, nur kurz vor dem Strand gab es einige Wellen. Aber auch diese stellten weder für Jeannine noch für Barbara ein Problem dar. Sie genossen es beide, mit den Wellen zum Strand gleiten zu können.

Auf dem Rad durften die Athleten eine wunderschöne Strecke mit tollen Aussichten geniessen. Für Barbara lief es super auf dem Velo und sie freute sich sehr über die viertbeste Velozeit ihrer Kategorie und dass sie einmal mehr die 3-Stunden-Marke knacken konnte. Jeannine musste hier sicher auch den gesundheitlichen Problemen Tribut zollen und obwohl sie es grad noch schaffte, unter 3 Stunden zu bleiben, so war das wohl nicht ihre beste Leistung, kann sie normalerweise auf dem Velo ihre volle Stärke ausspielen und in dieser Disziplin viele Ränge gut machen. Doch die Strecke und vor allem auch die tolle Stimmung konnte sie dafür umso mehr geniessen.

Das Laufen war kurzweilig, wurden die Athleten von den Zuschauern richtig gepusht und angefeuert. Die Stimmung war toll, die Organisation des ganzen Wettkampfes war top und so konnten sich die Athleten fast über die Laufstrecke tragen lassen. So konnten beide nach wenig mehr als zwei Stunden Laufzeit und insgesamt klar unter sechs Stunden Wettkampfzeit das Ziel erreichen.

Barbara war super-glücklich mit ihrer Leistung, mit der tollen Platzierung und einfach happy, dass sich ihr Saisonziel so gut erfüllt hat! Jeannine war nach dem Wettkampf auch glücklich, sich Finisher einer WM nennen zu können und dass sie den Wettkampf überhaupt in Angriff nehmen konnte, die tolle Stimmung und den ganzen Event geniessen durfte. Mit der sportlichen Leistung blieb sie unter ihren Erwartungen, aber ist trotzdem stolz und happy und... Jeannine hofft, dass das nicht ihre letzte WM-Teilnahme gewesen ist!

Ironman 70.3 WM Südafrika - 2018

Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21.1km Total
F35-44 / 125. Jeannine Zenker 0:38:28 2:59:30 2:00:50 5:46:54
F55-59 / 15. Barbara Kuster 0:39:18 2:56:51 2:02:57 5:47:48

 

 

Triathlon Locarno

Am Sonntag fand der Triathlon Locarno statt - für Gordi schon Tradition, dass er hier am Start steht. Dieses Jahr nahm vom TTL Mario auch den Weg ins Tessin auf sich.

Mario startete über die olympische Distanz und auf die Frage, ob er fit und bereit sei für den Wettkampf, meinte er nur "die Gebrüeder han ich scho lang nüme geseh". Dafür war er selber umso mehr erstaunt über seine eigene Leistung im Rennen und meinte, dass hier auch noch eine grosse Portion Glück mitgespielt hat. Beim Schwimmen war Mario irgendwie immer alleine unterwegs und fragte sich, ob er einfach die perfekte Linie erwischt hatte oder ob alle anderen noch Umwege eingebaut hatten. Das Velo lief super. Nachdem er am Vortag die Strecke noch besichtigt hatte, wusste Mario genau, welchen Löchern er ausweichen mussste und wie er am besten fahren müsste. Beim Laufen wollte Mario eigentlich eher vorsichtig sein, doch als er den Speaker seinen Namen rufen hörte und dass er auf dem 3. Platz lag, zog er das Tempo dementsprechend durch und war überrascht und zufrieden, den Wettkampf auf dem 3. Rang beenden zu können. Er meinte nach dem Rennen, es sei wohl einfach ein Glücktag für ihn gewesen.

Triathlon Locarno (olympische Distanz) - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
M45 / 3. Mario Lopes 0:26:15 1:03:35 0:44:54 2:17:00

Für Gordi ist der Ausflug in die Sonnenstube der Schweiz im September schon Tradition. Gordi ist auch in diesem Jahr an zahlreichen Wettkämpfen gestartet. Doch der Triathlon Locarno ist jeweils das einzige Mitteldistanz-Rennen, das er bestreitet und stellt somit auch seinen Saisonhöhepunkt dar. Die Bedingungen waren perfekt und Gordi konnte eine gewohnt starke Leistung im Schwimmen zeigen, wo er als dritter seiner Altersklasse aus dem Wasser stieg. Auch auf dem Rad lief es gut und am Schluss freute er sich über seine schnellste Zeit seit 10 Jahren (Streckenänderungen berücksichtigt) und meinte, dass so das Triathlonwochenende richtig Spass macht - vor allem auch, wenn die Tochter am Vortag sich einen Podestplatz sichern konnte. Familie Müller war somit rundum zufrieden mit ihren Leistungen und dem traditionellen Locarno Wochenende.

Triathlon Locarno (Mitteldistanz) - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen 1.9km Velo 90km Laufen 21km Total
M45 / 13. Gordi Müller 0:31:05 2:19:11 1:56:24 4:49:48

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. September 2018 um 21:25 Uhr
 

Son

26.

August

Triathlon Uster - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Das letzte August-Wochenende ist traditionallerweise das Wochenende des Triathlon Usters. So natürlich auch dieses Jahr und auch im 2018 standen wieder zahlreiche TTLer am Start: Jürg Mallepell startete über die Kurzdistanz und Gordi Müller, Ljubomir Milivojevic, Remo Weber und Thomas Lieberherr standen bei der olympischen Distanz am Start.

Die Bedingungen waren etwas speziell: nach dem heissen Sommer war das letzte Augustwochenende das erste Wochenende in einer sehr langen Zeit, wo die Tiefstemperaturen nur noch im einstelligen Bereich war. Dementsprechend frisch war die Lufttemperatur auch noch am Morgen, wo sich die Athleten für den Wettkampf vorbereiteten. Doch die Wetterprognose war gut und die Athleten durften sich wenigstens auf einen sonnigen Tag freuen. So waren viele Athleten vor dem Wettkampf noch eher warm eingepackt, aber als es dann los ging war ein Grossteil der Athleten dann im 'üblichen Wettkampfdress' unterwegs. Doch wegen dieser speziellen Bedinungen wurde das Neoverbot trotz einer Wassertemperatur von 22.8 Grad aufgehoben und die Athleten durften mit Neo schwimmen, damit sie so nicht schon von der frischen Luft im Wasser zu sehr unterkühlt würden.

Auf der olympischen Distanz stand Remo bei der AK 35-44 am Start und mit Gordi, Ljubomir und Thomas standen gleich drei Athleten in derselben Altersklasse am Start.

Remo hatte sich eher kurzfristig zu einem Start in Uster entschlossen. Dass die Schwimmstrecke mit Neo absolviert werden durfte kam Remo entgegen. Das Gefühl im Wasser war zwar nicht so toll - aber da bei Remo in den letzten Wochen nicht mehr im Wasser war, war das auch nicht weiter verwunderlich. Auf dem Velo war's anfangs recht kalt, doch Remo fand schnell seinen Rhythmus und fühlte sich wie immer gut auf dem Velo und konnte auch eine starke Leistung zeigen. Das Laufen durften die Athleten bei idealen Bedingungen absolvieren - nicht zu heiss, nicht zu kalt, eben ideal. Remo hätte sich gewünscht, eine Spur schneller zu sein, doch war schlussendlich mit seiner Leistung zufrieden und vor allem auch happy mit seinem Top Ten Platz!

Seit Gordis Tochter Sheryl so aktiv Triathlon betreibt, richtet er seinen Wettkampfplan grösstenteil danach aus, wann Sheryl startet und versucht so diese Wettkämpfe auch gleich selber zu bestreiten. Ob Uster nun wirklcih auf dem Plan stand oder nicht, wusste er vor einer Woche selber nicht mehr so genau. Aber ja - Uster stand auf dem Plan und so stellte sich auch Gordi der Konkurrenz und nahm den olymischen Triathlon in Angriff. Gordi konnte eine gewohnt starke Schwimmleistung zeigen und auf dem Velo verpasste er die 1h-Marke nur knapp. Mit einer soliden Laufleistung konnte er den gesamten Triathlon in nur wenig mehr als 2 1/4 Stunden finishen und den guten 20. Rang in seiner AK.

Für Ljubomir war schon früh in der Saison klar, dass er sowohl in Zürich als auch Uster starten würde. Nach dem Wettkampf in Zürich konnte Ljubomir solide trainieren und er war bereit für die nächste Herausforderung und erwartete von sich, dass er seine Zeiten von Zürich unterbieten würde. Und er konnte seine Erwartungen auch erfüllen. Er konnte den ganzen Wettkampf schmerzfrei absolvieren und ist froh, nun sagen zu können, dass die Verletzungen und definitiv Geschichte sind. Den grössten Rückstand gegenüber seinen früheren Leistungen, siind in seiner Paradedisziplin Laufen. Doch wenn es mit dem Training weiterhin gut klappt und alles nach Plan läuft, so ist Ljubomir zuversichtlich, dass auch das wieder besser wird und er freut sich schon auf die nächste Triathlon-Saison!

Thomas hatte sich eigentlich recht spontan entschieden am Triathlon Uster teilzunehmen. Noch am Freitag suchte er nach Möglichkeiten, wie er Familie und Wettkampf unter einen Hut bringen konnte und war froh, dass sich das regeln liess und er beim Triathlon Wettkampf - der sozusagen vo seiner Haustür stattfindet - auch mitmachen konnte. Das letzte Jahr war für Thomas mehr als Turbulent und er musste sich völlig neu organisieren, so war das Training auch mehr Ausgleich als wirkliich eine zielgerichtete Tätigkeit. Doch Thomas versucht immer wieder mal eine Laufeinheit oder eine Velofahrt unterzubringen und wenn man sich die Zeiten vom Wettkampf ansieht, muss man sagen, dass Thomas definitiv sehr fit ist und auch super mitmischen kann bei der starken Konkurrenz. Thomas konnte an diesem Sonntag eine tolle Leistung zeigen!

Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 38km Laufen 10km Total
AK 35-44 / 7. Remo Weber 0:27:21 0:57:17 0:41:05 2.09:17
AK 45-54 / 20. Gordi Müller 0:25:28 1:00:25 0:46:04 2:16:11
AK 45-54 / 32. Thomas Lieberherr 0:34:39 1:00:19 0:39:05 2:21:38
AK 45-54 / 83. Ljubomir Milivojevic 0:33:34 1:06:20 0:51:50 2:37:19

Jürg startete über die Kurzdistanz und hier gleich sein eigenes Feedback:

"Den Short-Wettkampf in Uster kann ich als vollen Erfolg abbuchen. Nach einer Woche Vorbereitung mit Marie Theres im Schwimmen ohne Neo, kam am Sonntag die Erlösung: Schwimmen mit Neo. Nicht das Wasser war zu kalt, sondern die Luft. Dieser Joker setzte bei mir neue Kräfte frei. Der Lohn war die zweitschnellste Schwimmzeit Overall von über 300 Teilnehmern. 6 Sekunden fehlten mir auf die Bestzeit von Pascal Guillet, Jahrgang 1986!

Der Radsplit war genial, die einzige Schwäche, die ich mir leistete, waren die ca. 2km über Land vor Maur. Auf diesen «Traktorenwegen», welche zudem von den Regenfällen her stark verschmutzt waren, wollte ich kein Risiko eingehen. Ich wurde dadurch selber zum Risiko, denn wie und wo ich überholt wurde, war echt grenzwertig. Aus diesem Grund musste ich zum Teil bis fast zum Stillstand abbremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Trotzdem, die Zeit reichte für einen weiteren ersten Platz in meiner AK.

Das Laufen war gut, ich habe ja nie auf der Bahn oder im Wechseltraining an meiner Schnelligkeit gearbeitet. Mit der 4ten Laufzeit kann ich nicht jammern. Den Mantel des Schweigens hülle ich aber weiterhin über meine Wechselzeiten.

10 Sekunden betrug mein Vorsprung im Ziel. Es tut gut, wenn das kleine Quäntchen-Glück zum Schluss auf den Ältesten, Jahrgang 1954, der AK 55-64 fällt!"

Wir gratulieren Jürg ganz herzlich zu seiner tollen Leistung!

Uster Triathlon Short - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen 0.75km Velo 19km Luafen 5km Total
AK 55-64 / 1. Jürg Mallepell 0:12:17 0:31:11 0:22:41 1:11:03

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. August 2018 um 20:49 Uhr
 
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