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Son

12.

August

Schaffhauser Triathlon und Rückblick Triathlon Nyon, Frankfurt City Triathlon - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Schaffhauser Triathlon

An diesem Wochenende fand der Schaffhauser Triathlon statt und vom Tri Team Limmattal war Kurt Brawand mit dabei.

Die Bedingungen für den Schaffhauser Triathlon waren sehr gut, wenn auch etwas heisst. Allerdings nach den vergangenen heissen Wochen, waren die Temperaturen heute doch nicht ganz so extrem. Das Fazit von Kurt nach dem Rennen war "seit langem wiedereinmal zufrieden". Kurt hatte länger nicht richtig Laufen können und freute sich sehr, dass das wieder möglich war und freute sich darum auch auf den Wettkampf. Darum war das Laufen auch nicht besonders schnell, aber unter diesen Umständen trotzdem sehr gut - vor allem auch weil es für Kurt möglich war, endlich wieder ohne Schmerzen laufen zu können. Auch sonst lief der Wettkampf für Kurt gut. Nur beim Schwimmen gab es ein kleines Intermezzo, wo er eine etwa zu nahe Bekanntschaft mit einem Pfosten geschlossen hat. Aber danach ging alles flott und Kurt durfte sich über einen tollen 7. Rang freuen.

 

Schaffhauser Triathlon - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen 2.1km Velo 31.6km Laufen 7.5km Total
AK4 / 7. Kurt Brawand 0:20:19 0:56:14 0;46:32 2:08:17

 

Triathlon Nyon

Am vergangenen Wochenede fand Triathlon Nyon statt und vom Tri Team Limmattal war Gordi Müller am Start. Der Wettkampf war vor allem eines: heiss! Das Schwimmen fand auch hier ohne Neo statt und Gordi konnte ein gewohnt starkes Ergebnis zeigen und kam vorne aus dem Wasser. In Nyon etwas speziell ist der lange Weg vom Wasser in die Wechselzone und schon hier wurde klar, wie heiss das Rennen werden würde. Auf dem Velo wollte Gordi nicht zu schnell angehen, um für die Hitze auch etwas Energie zu sparen. Dasselbe galt auf dem Laufen und hier war es vor allem wichtig, sich richtig zu kühlen. Dank der praktischen Streckenführung und der guten Verpflegung gelang das auch gut und Gordi stellte sicher, dass er sowohl genug trank als auch genügend Wasser zum kühlen zu sich nahm, Auch war die "Sprühregendusche" immer ein willkommenes Geschenk, das die Athleten dankend annahmen. Das Hitzerennen in Nyon konnte Gordi auf dem 13. Schlussrang finishen und für diese Bedingungen war er zufrieden mit dem Resultat.

 

Triathlon Nyon - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
M 45-54 / 13. Gordi Müller 0:25:31 1:13:29 0:52:28 2:36:01

City Triathlon Frankfurt

Auch am vergangenen Wochenende fand der City Triathon Frankfurt statt. Und wie schon letztes Jahr stand Jeannine Zenker dort am Start. Hier der Feedback gleich in ihren Worten:

"Es war der letzte Wettkampf und Formtest vor der Ironman 70.3 WM in Südafrika. Bin ich zufrieden?! Ich denke schon. Obwohl ich mir ein besseres Ergebnis erhofft hatte. Das Schwimmen war bei dem Wetter natürlich ohne Neo und lief erstmalig ohne weitere Komplikationen. Ich habe sofort meinen Rhythmus gefunden. Da mein Ziel war durchzuschwimmen, bin ich es etwas langsamer angegangen. Dennoch bin ich 13 min früher aus dem Wasser gekommen als letztes Jahr. Auf dem Rad hatte ich eigentlich gute Beine, allerdings hat mich der Wind stadteinwärts extrem viele Körner gekostet. Auf zweiten Radrunde musste ich daher gut beissen. Mit dem Laufen bin ich grundsätzlich zufrieden, da die Hitze alles abverlangt hatte. Alles in allem bin ich 11 Minuten schneller als letztes Jahr gewesen und zufrieden mit meiner Performance. Frankfurt City Triathlon ist immer wieder ein Erlebnis. Gute Organisation, Zuschauer, die eine tolle Stimmung machen und natürlich eine Strecke, wo man einfach nur Gas geben kann."

 

City Triathlon Frankfurt - 2018
Kat /Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
F35 / 13. Jeannine Zenker 0:34:35 1:17:59 0:53:44 2:52:35

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 12. August 2018 um 21:28 Uhr
 

Die

10.

Juli

Triathlon Wochenende Zürich - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Wie immer steht mit dem Triathlon Wochenende in Zürich eine der Saisonhighlighs mitten im Hochsommer an. Hier werden jeweils am Samstag die Wettkämpfe über die Short Distance und über die olymische Distanz (5150) und am Sonntag das grosse Rennen über die Ironman-Distanz ausgetragen.

Triathlon Zürich 5150 (olympische Distanz)

Vom Tri Team Limmattal standen auch dieses Jahr zahlreiche Athleten des Tri Team Limmattals am Start:

Remo Weber, Ljubomir Milivojevic, Gordi Müller und Barbara Kuster nahmen den 5150 am Samstag in Angriff. Wie immer fand zuerst der Wettkampf über die Kurzdistanz statt und danach starteten die Athleten über die olympische Distanz. Leider hatten die Athleten am Samstag etwas Wetterpech. Obwohl der ganze Sommer bis jetzt mehrheitlich heiss und trocken war, mussten sich die Athleten am Samstag schwierigeren Bedingugen stellen. Es war gewittrig, kühl, sehr windig und zum Teil auch nass. Doch die TTLer liessen sich davon nicht beirren und konnten alle ein tolles Rennen zeigen.

Remo war mit seinem Rennen ganz zufrieden. Er hatte beim Schwimmen vor allem mit den hohen Wellen zu kämpfen und wurde ein paar Mal gezwungen vom Zürcher Wasser zu trinken. Doch er behauptete sich gut und konnte auf dem Velo eine gewohnt starke Leistung zeigen. Er hatte Glück, da das Wetter bis zu dem Zeitpunkt wieder besser mitmachte und er die Strecke bei trockenen Bedingungen absolvieren durfte. Beim abschliessenden Laufen hatte er sein persönliches Ziel zwar um einige Sekunden verpasst, aber mit dem 6. Schlussrang war Remo mehr also zufrieden und total happy mit dem Triathlon-Samstag.

Auch Gordi war mehrheitlich zufrieden mit seinem Wettkampf. Ihm gefiel es auch, wiedermal an einem so richtig internationalen Rennen zu starten. Für ihn hatte das Rennen einige Hochs und Tiefs und dies - wie er selber sagte, nicht nur beim Schwimmen mit den hohen Wellen. Das Schwimmen war die langsamste Zeit, die Gordi in Zürich geschwommen ist (nach mittlerweilen schon 15 Starts). Aber er darf dafür stolz auf seine Radzeit sind, denn diese war seine schnellster Split in der zweiten Disziplin und dies in seinem Fall trotz nicht-idealer Bedingungen (Regen und Nässe). Und beim Laufen konnte er sich selber wieder übertreffen und konnte eine neue persönliche Bestzeit für sich aufschrieben. Alles in allem führte dies zur zweitbesten Zeit für Gordi am Triathlon Zürich und zum tollen 5. Schlussrang!

Ljubomir hatte seine eigenen Erwartungen absichtlich nicht sehr hoch gesetzt, da er erst seit etwa zwei Monaten wieder schmerzfrei trainieren kann. Er war denn auch nach dem Rennen zufrieden mit seinem Wettkampf. Alles in allem lief für ihn der Triathlon gut. Auch er kämpfte sich tapfer durch die Zürcher Wellen und liess sich von den garstigen Bedingungen nicht beirren. Auch auf dem Velo und im Laufen konnte Ljubomir seinen Trainingsverhältnissen entsprechend ein zufriedenstellendes Resultat zeigen und hofft nun auf weitere Fortschritte, um in vier Wochen in Uster etwas mehr zuschlagen zu können.

Für Barbara war der 5150 in Zürich ein Trainingswettkampf auf dem Weg zur Ironman 70.3-WM in Südafrika. Sie hatte beschlossen, sich dieses Jahr voll und ganz auf die Halbdistanz zu konzentrieren und hat mit der WM in Südafrika sicher ein tolles Highlight vor sich! Am Wettkampf in Zürich konnte sie beeindruckend zeigen, dass sie in Top Form ist. Auch sie hatte mit dem welligen Wasser zu kämpfen, genoss die speziellen Bedinungen aber auch und meinte "Schwimmen super cool, sehr wellig". Mit dem Velo und dem Laufen war sie auch zufrieden und konnte ein ganz einfaches Fazit ziehen: mega happy! Belohnt wurde ihr Rennen mit dem tollen 3. Rang!

Kat/Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
M35-39 / 6.
Remo Weber 0:29:22 1:00:24 0:40:25 2:10:04
M45-49/ 5. Gordi Müller 0:27:09 1:04:58 0:46:28 2:23:02
M50-54 / 46.
Ljubomir Milivojevic 0:40:35 1:16:59 0:55:59 2:58:30

 

5150 Triathlon Zürich -2018
Kat / Rang Name Schwimmen 1.5km Velo 40km Laufen 10km Total
F55-59 / 3. Barbara Kuster 0:38:31 1:11:04 0:50:09 2:43:42

Ironman Zürich 2018

Am Sonntag galt es dann ernst für die Athleten, die den Ironman in Angriff nahmen. Am Start standen Thomas Mettler, Domenico Di Sevo, Jörg Leimgruber und Sonja Blum. Früh morgens durften die Athleten die 3.8km lange Schwimmstrecke in Angriff nehmen. Wie schon in den letzten Jahren fand auch dieses Jahr kein Massenstart mehr statt. So zog sich dank dem Rolling Start schnell eine langgezogene Linie von Schwimmern in den Zürichsee und um die ersten Bojen. Auf dem kleinen Saffa-Inselchen hatten alle Athleten dann wieder festen Boden unter den Füssen und von da ging es direkt in die Wechselzone und auf s'Velo. Und von da an wurde es heiss. Sehr heiss!

Genau das war auch das Feedback von Thomas: es war brutal heiss! Thomas war nach dem Rennen zufrieden mit seiner Zeit, zumal er noch ungefähr eine Viertel Stunde damit verloren hatte, unterwegs seinen Velohelm zu flicken. Bei diesem ist aus unerfindlichen Gründen der Bändel gerissen und Thomas versuchte unterwegs, dieses Malheur wieder zu richten. Ansonsten lief ihm das Rennen gut und er war zufrieden mit seiner Leistung - vor allem auch unter dem Aspekt des "angepassten" Trainings, welches entweder morgens oder über den Mittag stattfindet. Fazit von Thomas: Kinder und Triathlon unter einen Hut zu bringen ist definitv eine Herausforderung! Nach dem erfolgreichen Ironman geht es für Thomas nun direkt in die Ferien! Sicher gut für die Erholung!

Domenico wusste im Vorfeld nicht so ganz, wie es um die Fitness stand, war er doch der Meinung, dass dieses Jahr so "na ja" war. Aber er freute sich auf den Wettkampf, nahm den Wettkampf mit dem Support seiner Freundin voller Tatendrang in Angriff. Und auch von der Hitze und den doch fast unerträglichen Bedingungen liess er sich nicht beirren. Unterwegs schien es ihm jedenfalls gut zu gehen und er konnte die TTL-Zuschauer mit seinem stetigen Tempo beindrucken. Domenico finishte den Ironman erfolgreich und wird sich hoffentlich gut erholen, damit schon bald das nächste Ziel - der Ironman Italien in Angriff genommen werden kann.

Jörg war mit dem Schwimmen zufrieden und ihm kamen die 3.8km gar nicht so lang vor. Auf dem Velo wollte er das Tempo nicht zu sehr forcieren wegen der Hitze und auch wegen dem anschliessenden Lauf. Und beim Laufen galt es für Jörg zu kämpfen. Die letzte Disziplin wurde für ihn schmerzhaft, machte sich doch eine Verletzung, die er sich vor sieben Jahren bei einem Unfall zugezogen hat, bemerkbar. Die Bewegungen waren eingeschränkt und die volle Leistung konnte er daher nicht abrufen. Aber Jörg liess sich nicht beirren und finishte den Ironman darum eher mit einem Mix aus Joggen und Marschieren. Schlussendlich reichte es dafür, dass Jörg seine persönliche Zielzeit erreichen konnte.

Sonja konnte den Ironman leider nicht finishen. Doch das war für sie eigentlich schon im voraus abzusehen und sie war darum schon sehr happy damit, dass sie gestartet ist. In den ersten beiden Disziplinen packte sie ihr ganzes Können aus und konnte so als erste Frau in ihrer Alterskategorie das Schwimmen abschliessen. Auch auf dem Velo zeigte Sonja eine tolle Leistung und knackte die 6h Marke klar und war damit immernoch in bester Position für einen Spitzenplatz. Doch auf der Laufstrecke machte sich - wie sie eigentlich erwartet hatte - ihre Achillessehne schmerzhaft bemerkbar. Sonja versuchte dennoch das Laufen fortzusetzten und machte auch erst einige Laufpausen, musste dann aber den Wettkampf abbrechen. Ganz nach dem Motto, lieber diese Entzündung gut auskurieren, um dafür dann fit wieder in die neue Sasion starten zu können. Dennoch war Sonja happy mit ihrem Tag. Einfach froh, wieder im Wettkampfgeschehen mit zu mischen und auch, um die anderen Athleten anfeuern zu können. Also auch trotz fehlendem Finish, doch auch ein kleines Erfolgserlebnis!

 

Ironman Zürich - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
M 40-44 / 28.
Thomas Mettler 1:03:40 5:37:40 3:51:05 10:41:32
M 50-54 / 85.
Domenico Di Sevo 1:26:59 5:43:25 4:24:40 11:46:03
M 55-59 / 22.
Jörg Leimgruber 1:14:14 6:05:22 5:07:14
12:43:41
F 45-49 / Sonja Blum 1:07:37 5:54:06 -- --

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. Juli 2018 um 23:12 Uhr
 

Die

10.

Juli

Ironman Kärnten (Bericht Jürg) - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Bericht geschrieben von Jürg Mallepell

Klagenfurt (Ironman Kärnten), später aber erfreulicher Start in die Saison 2018

Am 7.4.2018 jährte sich der Todestag des schottischen Formel I Rennfahrers Jim Clark zum 50sten mal. Eine Reise nach Schottland und ein erheblicher Mehraufwand für unsere Jim Clark Ausstellung auf dem Hockenheim Ring waren die Folgen. An einen geregelten Trainingsaufbau war bis Ende April nicht zu denken.

Schnell wurde mir klar, dass ich auf Rapperswil verzichten und alle meine Energie ins Training stecken musste. Ich war für den IM Austria in Klagenfurt am 1.7.2018 gemeldet, es zählte jeder Kilometer. Dank Wetterglück und Durchhaltewillen konnte ich in den Monaten Mai/Juni optimal trainieren. Ich habe das Krafttraining umgestellt und Spinning ins Training integriert. Bei den Schlüssel-Einheiten konnte ich auf Marie Theres zählen, sie begleitete und unterstützte mich perfekt.

Mit dem Vorbereitungs-Wettkampf in Zug war ich sehr zufrieden, die Richtung stimmte, Klagenfurt konnte kommen. Unser Zeitplan war knapp bemessen: Anreise Freitag (Urdorf ab 12:00Uhr, Fahrzeit 9 Stunden), Samstag Registrierung und lockeres Schwimmen, Sonntag Wettkampf und am Montag Rückreise. Stress hin oder her, ich fühlte mich am Sonntagmorgen bereit für das Rennen. Mein Fokus lag dabei einzig und allein auf dem abschliessenden Marathon. In den letzten Jahren waren meine Zeiten mit einer besorgniserregenden Regelmässigkeit immer schlechter geworden. Letztes Jahr stoppten die Uhren bei 4:30Std. Diese Negativ-Spirale galt es zu unterbrechen.

Das Schwimmen - wieder mit Rolling-Start - fühlte sich gut an. Ich startete aus der schnellsten Box (< 1Std.), war aber trotzdem immer auf der Überholspur. Wir schwammen im Gegenuhrzeigersinn und da ich nach rechts atme, überholte ich auch rechts. Damit handelte ich mir natürlich einige extra Meter ein. Aber immer, wenn ich links durchstechen wollte, schloss sich die vermeintliche Lücke bevor ich durch war, und ich musste wieder nach rechts ausweichen. Trotzdem, das Schwimmen (mit Neo) war eine coole Sache und die Atmosphäre im Kanal (letzter Kilometer) elektrisierend.

Der Weg zur Wechselzone ist lang, somit auch die Wechselzeiten. Auf dem Rad war dann fertig mit lustig. Die fehlenden Trainings-Kilometer machten sich auf die Dauer bemerkbar. Kam dazu, dass die Übersetzung des Scheibenrades (letztes Jahr fuhr ich ein 808 Rad) bei diesen Verhältnissen mit Wind und Steigungen zu gross für mich war. (Scheibe Kassette 11-23, 808 Kassette 12-27). Mit dem Marathon immer im Hinterkopf musste ich mir immer noch eine wenig Reserve lassen. Doch bei 10% Steigungen ist das schneller gesagt als getan.

Ich war echt gespannt, wie sich die Beine in der Wechselzone anfühlten, und siehe da, sie trugen mich. Ich bin vom Gefühl her gut angelaufen, doch auf der Strecke zeigte sich ein anderes Bild. Ich war scheinbar viel zu langsam. Bis zum 8ten Kilometer wurde ich nur überholt. Zudem galt es, mein Vorhaben nur jede zweite Verpflegungsstation anzulaufen, hier umzusetzen. Das war eine reine Kopfsache, aber es klappte. Weniger war mehr. Im Laufe der gut 4 Stunden habe ich dann doch noch einige Läufer passieren können, und das Wichtigste: ich hatte keine «grössere Kriese» und konnte regelmässig durchlaufen. Beim Überqueren der Ziellinie (nach 10:49:08Std) war ich total erleichtert und zufrieden. Ich hatte meine letztjährige Marathon-Zeit um ca. 20 Minuten verbessert - der Abwärtstrend war gestoppt.

Dass ich Dritter wurde und wir somit unseren Aufenthalt wegen der Siegerehrung am Montag in Klagenfurt um einen Tag verlängern durften, nahm wir dankend an.

Noch ein Wort zu Hawaii (nur weil ich immer wieder gefragt werde): "Hawaii ist dieses Jahr kein Thema. Wenn ich nochmals auf Hawaii starten könnte, dann nur unter den besten Voraussetzungen. Dazu gehört, dass die Altersklasse stimmen muss." Dieses Jahr bin ich mit 64 Jahren am Ende der AK 60-64, nächstes Jahr der Jüngste in der AK 65-69. Rechne ;-).

 

Ironman Kärnten - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen 3.8km Velo 180km Laufen 42.2km Total
M60 / 3. Jürg Mallepell 0:58:02 5:28:06 4:10:56 10:49:08

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Juli 2018 um 07:56 Uhr
 

Son

08.

Juli

Sempachersee Triathlon - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Am Sepmachersee Triathlon an diesem Wochenende standen einige TTLer im Einsatz: Gordi Müller startete in der Kategorie 'Competition', Kurt Brawand und Salvi Valenti nahmen den Wettkampf in der Kategorie 'Experience' in Angriff und Sami Alfassi startete in der Kategorie 'Experience' am Duathlon. Auch hätte Simon Bürer am Start stehen sollen, doch aufgrund eines Velosturzes und noch nicht ganz verheilter Verletzungen, stand er den Athleten in Sempach als treuer Zuschauer und Fan zur Seite.

Der Tag war toll mit perfekten Bedingungen sowohl für Athleten als auch für Zuschauer. Sonnenschein, 23-grädiges Wasser und somit angenehmes Schwimmen ohne Neo, sommerliche Temperaturen und rundum gutes Feeling. So war die generelle Stimmung in Sempach schon sehr gut, aber auch besonders für die TTLer war die Stimmung, der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung gross und der eine oder andere freute sich auch besonders über die motivierenden Zurufe der Kollegen, das Wiedersehen und den Zusammenhalt in der Gruppe.

Als erster der TTL-Athleten nahm Kurt seinen Wettkampf in Angriff. Mit dem eher speziellen Start, wo in einem Abstand von 15 Sekunden jeweils einzeln oder in Zweitergruppen Gruppe gestartet wird, stellt sich auch für die Athleten eine besondere Herausforderung. Denn im Gegensatz zu Massenstartrennen ist man hier viel mehr auf sich alleine gestellt, kann sich weniger an anderen Athleten orientieren und selbst wenn man seine Konkurrenz kennt, weiss man eigentlich nicht, wo man steht. Doch für Kurt hatte dies keinen - oder wenn dann wohl einen postiiven - Einfluss auf seinen Wettkampf. Das Schwimmen verlief so weit gut und auf dem Velo konnte er seine Stärke ausspielen und rollte das Feld von hinten auf und mit dem guten abschliessenden Lauf konnte er sich einen Top Ten Platz sichern in seiner Kategorie.

Salvi hatte in den letzten Jahren keine Triathlons bestritten und wusste, dass mit nur fünf Schwimmtrainings, die erste Disziplin wohl eher ein Krampf werden würde. Doch er meisterte die erste Disziplin souverän und freute sich dann, als er auf dem Velo einige Plätze gut machen konnte. Dies obwohl er die Steigung etwas unterschätzt hatte. Doch seine Vorbereitung auf den Nove Colli kamen ihm in diesem Moment sicher entgegen und so konnte er das Velo für sich als Erfolg verbuchen. Auch auf dem Laufen war Salvi etwas überrascht, da die Streckenführung sich in den letzten Jahren wohl etwas geändert hat. Doch davon liess er sich nicht weiter beirren und Salvi konnte seinen Wettkampf zufrieden finishen - konnte er sein Ziel (die eigene Zeit zu unterbieten und unter die ersten 40 zu kommen) gut erreichen! Die einzige Frage bleibt wohl nun: lohnt es sich, etwas ins Schwimmen zu investieren oder doch lieber gleich zum Duathlon wechseln.

Denn dem Triathlon den Rücken zu kehren und neu jeweils im Duathlon unterwegs ist Sami (wenn auch er das Schwimmen aufgrund von Verletzungen aus seinem Training streichen musste). So nahm Sami den Duathlon in Angriff. Für ihn war es ein rundum guter Wettkampf. Seine Leistung stimmte und er war zufrieden mit dem, was er zeigen konnte. Ihm gefiel aber auch die Unterstützung der Kollegen und vom Team und die Stimmung. Ein Wettkampf zum geniessen!

Ähnlich sah das auch Gordi - der als einziger TTL-Athlet in der Kategorie 'Competition' am Start stand.: für ihn ging alles auf. Die Leistung stimmte auch für Gordi. Aber fast noch mehr gefiel ihm das Rennen und der ganze Set-Up. Sein Feedback nach dem Rennen: "Viel Fun, gutes Race, viele Freunde und Zeiten vom letzten Jahr leicht unterboten". Fazit: rundum zufrieden und dementsprechend im Wettkampf auch immer ein Lächeln für Fans und Supporter parat.

Sempachersee Triathlon (Experience) - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen (0.5km)
Velo (20km)
Laufen (5km)
Total
AK 45-54/34. Salvi Valenti 0:13:59 0:38:20 0:23:19 1:18:45
AK 55-54/6. Kurt Brawand 0:12:30 0:34:20 0:28:15 1:17:29

 

Sempachersee Duathlon (Experience) - 2018
Kat / Rang Name Laufen (5km)
Velo (20km)
Laufen (5km)
Total
AK45-54 / 7. Sami Alfassi 0:19:33 0:36:34 0:20:58 1:19:42

 

Sempachersee Triathlon (Competition) - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen (0.75km)
Velo (20km)
Laufen (5km)
Total
AK45-54 / 12. Gordi Müller 0:13:32 0:33:35 0:22:19 1:11:05

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Juli 2018 um 22:07 Uhr
 

Mit

04.

Juli

Uri Triathlon (Nachtrag) - 2018
Geschrieben von: Karen Kleiner   

Am vergangenen Wochenende war einiges los und wie sich herausstellte, waren nicht wie erwähnt 3 TTL-Athleten im Einsatz... es waren mehr und so startete auch Max Schneble am Uri Triathlon.

Uri Triathlon (Nachtrag)

Max ging es ähnlich wie Jürg am Ironman Kärnten: denn er überraschte sich gleich selber mit einem Podestplatz. Eigentlich war der Start etwas überraschend für Max, aber da er einen Startplatz für den Uri Triathlon gewonnen hatte, wollte er diesen auch nutzen und startete über die Short Distance. Seit über einem Jahr war dies der erste "reine" Triathlon an dem Max startete und dementsprechend freute er sich auch auf den Wettkampf ohne genau zu wissen, wie es um seine Form stehen würde.

Das Schwimmen lief für Max sehr gut und er schaffte es, vorne aus dem Wasser zu kommen. Auf dem Velo wollte Max vor allem sein Tempo fahren, was ihm auch ganz gut gelungen ist und beim Laufen machte Max einen kleinen Steigerungslauf. So war er absolut happy nach so langer Zeit wieder erfolgreich einen Triathlon bestritten zu haben. Am Schluss reichte es ihm sogar für den 3. Rang in seiner AK. Max war so sehr davon überrascht, dass er schon auf dem Heimweg war, als die Siegerehrung stattfand und diese somit verpasste.

 

Uri Triathlon - 2018
Kat / Rang Name Schwimmen Velo Laufen Total
AK 35-44 / 3. Max Schneble 06:16 30:45 21:21 1:01:28

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. Juli 2018 um 22:52 Uhr
 
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